Mein Kistengarten

Jetzt sehen die Hochbeete schon ganz anders aus und das Meiste an Gemüse ist schon geerntet. Im Frühling habe ich euch gezeigt wie ich die Beete angelegt habe. Mittlerweile hat sich viel getan im Kistengarten. Auch wilde Ecken im Vorgarten habe ich stehen gelassen und Bienchen, Hummel und Co. danken es mir. Was für eine Freude. Mein liebstes ist, mit einer Tasse Tee auf der Gartenbank zu sitzen und den munteren Insekten zuzuschauen. Leider wird eine schöne Mohnpflanze regelmäßig von einer Gartenmaus zerstört. Sie schreckt auch nicht vor den großen Allium zurück. die Knollen hat sie zum fressen gern. Manchmal bin ich da ein wenig genervt. Habe den Mohn in den Hintergarten gebracht, vielleicht findet sie ihn dort nicht und die dicken Hummelchen können sich in den Pollen wälzen.

Die Kohlrabi sind wirklich lecker, man kann sich jetzt wirklich eine gute Mahlzeit zusammenstellen. Dafür habe ich im Frühjahr etwas mehr Einsatz gezeigt, aber jetzt habe ich eine gute Ernte. Fast jeden Tag hole ich meinen Teil aus den Garten.

Der Mangold steht im Kräuterbeet und scheint sich dort recht wohl zu fühlen. Immer wenn irgendwo noch ein Plätzchen frei war, wurden Zwiebeln, Rettich und Co. gepflanzt. Die ersten Radischen sind schon verputzt.

Pflücksalat, die Zuckererbsen kommen langsam und müssen bald geerntet werden. Ganz rechts meine bunten Möhren (letzter Monat)

Schafgabe, Apfelminze, Johanniskraut und Zitronenmellisse. Für die Bienchen und alle anderen Insekten ein paar Hornveilchen.

Einfach einige Kräuter und Blumensamen mischen und in ein vorbereitetes Beet schmeißen, dann geschieht das. Man darf nur keine Hybriden kaufen, die machen keine Pollen und sähen sich selten selbst aus.

Lavendel, ich mag es am Abend an meine Lavendeltöpfe vorbei zu gehen und den schönen Duft zu riechen. Davon gibt es reichlich in meinem Vor- und Hintergarten. Aber da ist noch etwas, aber dafür muss man ganz leise sein und bitte nicht anfassen

Mich wundert dass sie so offen liegen, wo man sie gut sehen kann. Entweder hat die Entenmama sehr viel  Vertrauen oder sie ist noch ein bisschen unerfahren. Meine Bandit hat ihr Nest immer im versteck gehabt.

Hier ist die Mama. Ich glaube sie weiß, dass ihre Babys bei uns in Sicherheit sind. Selbst die Möpschen schauen nicht was da so im Gras liegt. Sie liegen lieber auf dem Sofa und beobachten was in der Küche so los ist.

Jetzt Ende Juni sieht das Möhrenbeet so aus:

Die Schafgabe habe ich im letzten Jahr beim Deichgärtner geholt, aber Hallo kann man da nur sagen. Die ist wirklich so richtig prächtig.

Bis demnächst dann gibt es ein paar leckere Kochrezepte rund um den Garten

Liebe Grüße Eure Margarete

 

Hochbeete bepflanzen

Endlich dürfen wir aussähen und pflanzen. Ich, Frau Ungeduld, habe natürlich schon einen kleinen Teil der Saat im März ausgebracht. Nachdem die Hochbeete angelegt waren und 14 Tage geruht hatten, wurden die ersten Samentüten aufgerissen und in die Beete gebracht.

Ich übe mich in Mischkultur. Säh aber immer soviel aus, das meine gefiederten Freunde auch etwas bekommen. Beim Hochbeet hat man weniger Ärger mit den Schnecken. Ich kann sie sowieso nicht töten, deshalb wäre es egal ob Schnecken da sind oder nicht. Schlimmste Schneckenstrafe, Ente anschaffen.

Mischkultur: gestartet bin ich im März

Zwiebel, Möhre, Radieschen, Pflücksalat, Radieschen und Zuckererbsen

Meine selbstgebastelten Schilder helfen, damit ich alles gut unterscheiden kann. Zu Beginn der Woche habe ich die ersten Möhrentriebe gesehen. Wir haben die Urmöhren ausgesäht.

Im anderen Beet habe ich Zwiebel in die Lücken zwischen den Kräutern, Mangold und roten Sauerampfer, gepflanzt. Diese sind auch schon 5cm groß. Was für ein Spaß wird das sein, die Gemüse ernten und direkt weiter weiter zu verarbeiten. Frischer geht es nicht.

Im anderen Hochbeet stehen, Kopfsalat, Kohlrabi, dazwischen Radieschen und eine Reihe rote Zwiebel. Am Ende vom Beet ist noch eine Reihe frei, da weiß ich noch nicht was dorthin gestellt wird. Dill wurde auch ausgesät. Der erste frische Salat aus dem Garten kann bestimmt Pfingsten auf den Tisch. Da meine Hochbeet eher klein sind. 1,20m x 80cm und 1 x 1 m, werde ich nicht die Mengen ernten, aber es reicht.

An die Hochbeete habe ich kleine Regale geschraubt und Töpfe gehängt. Dort sind meine neuen Erdbeerpflanzen untergebracht.

Auch ein Blumenkasten musste für neue Pflanzen herhalten. Wird alles von den Wattschweinen geprüft. Meinen Kräutertopfgarten zeige ich beim nächsten Mal.

Liebe Grüße Margarete aus Dangast

Hier noch ein paar Vorlagen für Pflanzenschilder

Schöne Pflanzenschilder selber machen

Jedes Jahr überlege ich wie ich meine Pflanzen am Besten mit Pflanzschilder versehen kann. Das kleine was ihr vorne im Bild seht ist ja sehr schön, aber wenn die Planzen größer werden, kann man das Schild nicht mehr sehen. Was tun, aber als erstes, das braucht ihr um die Schilder nachzubauen

Laminiergerät

kleine A5 Folien zum laminieren

Saattüten

oder Bilder im Internet suchen. Samentüten Vintage und prüfen ob ihr diese benutzen dürft

oder ihr malt die Blumen, Gemüse und Kräuter und laminiert diese

Schöne gerade Zweige

Klebeband

schöne Holzklammern

Nostalgiesamentüten: Bilder aus dem netten Inter

Eure Samentüten nach dem aussähen weiter verarbeiten. Bei mir sind die Preischilder noch drauf. Die ließen sich nicht abreißen ohne die Tüten kaput zu machen. Werde diese nach der Saat vorsichtig abnehmen.

  • Nostalgiebilder ausdrucken und ausschneiden
  • Die Zweige in Form schneiden, sie sollten ca. 40cm lang sein
  • Bilder oder Samentüten laminieren
  • mit Klebeband von hinten an die Zweige befestigen
  • zum Schluss mit einer Klammer an den Zweig fest machen. Sieht schön aus und die Schildchen halten sich gut am Zweig fest.

Das sieht doch so richtig nett aus und wenn Blümchen und Co. größer werden kann man die Schilder noch sehen.

Mangold und Co. kommen langsam in die Pötte und meine Hornveilchen haben ein schönes Pflanzenschild.

Oregano im Korb. Ich könnte mir auch gut vorstellen ein Kraut in einen Topf zu pflanzen, das Schildchen dazu und den Topf mit einem Stück Stoff umwickeln. Das mache ich jetzt, habe für die Schwiegermutter Marokanisch Minze gekauft. Mit einer Schnur alles zusammenbinden und zur nächsten Einladung anstatt Blumen mitnehmen. Das war mein kleiner Pflanzenschilder Tipp

Liebe Grüße Margarete aus Dangast

 

Ab in den Garten

Als im Februar die Frühlingsgefühle einer Gärtnerin geweckt wurden, war klar, jetzt muss ich was tun. Die Gärtnerin bin ich, die Margarete. Erst einmal auf die Bank setzen und überlegen was man tun kann.  Eine Tasse Tee dazu und die Seele baumeln lassen. Arbeit gibt es im Frühjahr genug. Dieses Jahr gab es einen frühen Frühlinganfang. Die ersten Bienen und Schmetterlinge suchten nach Nahrunsg, aber der Garten war noch nicht so weit. Also zur nächsten Gärtnerei und Bienenpflanzen besorgt. Gesagt getan. Einige Blümchen gepflanzt und nun kann die Arbeit beginnen. Mein Hochbeet welches ich im letzten Jahr angelegt hatte ist eingesackt und muss noch einmal bearbeitet werden. Ungeduldig wie ich im letzten Jahr gewesen bin, war es schon bepflanzt. Schafgarbe, Johanniskraut, Bohnenkraut und Co. haben sich dort sehr wohl gefühlt. Leider mussten sie ausgebuddelt werden. Das Hochbeet habe ich dann mit Erde aufgefüllt und direkt ein wenig Hornspäne und Biodünger untergearbeitet.

Nun sind diese Pflanzen wieder an Ort und Stelle.

Am 1.März dann, die Offenbarung. Ein Holzmensch in Obenstrohe (kleiner Ortsteil von Varel) hatte so richtig schöne und große Kisten. Da habe ich mir zwei Stück gekauft. Sie sind etwa 1 x 1 m groß und 50cm hoch. Nun fehlte nur noch Strauchschnitt und Laub, damit die Kisten befüllt werden können. Das war schnell besorgt. Beim alten Minigolfplatz an meinem Laden gibt es immer reichlich Laub und auch genügend Äste die Frau verwenden kann.

Ein Unkrautvlies habe ich in die Kisten getackert, damit das Holz ein wenig geschont wird. Werde mir noch aus Leinöl und Rotweinessig einen Schutz herstellen, der von außen aufgetragen wird.

Äste, Strauchschnitt ganz nach unten in die Box, danach kommen die Blätter oben drauf. Ich habe alle Blätter genommen die mir unter den Rechen kamen. Alles fest drücken und angießen. Einige Blumentöpfe ausgekippt und auf das Beet gepackt. Ist ja auch Erde und Pflanzen, dachte ich so. Außerdem spart es Erde. Jetzt wird mit Erde aufgefüllt und gewartet, das Beet kann noch absinken. In 14 Tagen werde ich dann alles auffüllen und meine erste Saat ausbringen.

So sieht es jetzt erst einmal aus. Aber das wird noch man muss nur abwarten. Übrigens mein Garten ist kein feiner Vorzeigegarten sondern verändert sich jedes Jahr ein bisschen. Ich finde ihn schön so und alles was das kreucht und fleucht ist auch zufrieden.

Im nächsten Artikel zeige ich euch wie man schöne Pflanzenschilder herstellt.

Liebe Grüße Eure Margareten

Kekse

Ein Ruckzuck Rezept und total lecker

Hier der Link zur Wattschweinseite

Lecker

Viel Spaß beim backen. Morgen werden Wattschweinkekse gebacken. Rezept und Schablone für die frechen Wattschweinchen gibt es noch in dieser Woche.

Liebe Grüße Margarete und Wattschweine

Apfelpaule

Apfelpaule stammt aus dem „alten Land“. Er bearbeitet dort eine Obstplantage, überwiegend mit Äpfeln. Aber auch anderes Obst. Das Obst verkauft er unter anderen auch hier auf den Markt. Hier, das ist Varel (Friesland) und umzu.

Kein leichter Job, aber nach einer guten Apfelernte wie in diesem Jahr, ist man dann doch noch ein bisschen zufriedener als sonst. Es wäre schön, wenn es mehr Bienen, Hummeln und deren Verwandte geben würde, so dass die Bestäubung der Obstbäume gesichert ist. Apfelpaule arbeitet rein biologisch.

Hier könnt ihr ihn sehen. Ein Mann wie ein Bär. Diesen Teddybären können sie nacharbeiten. Das ist gar nicht wo schwer, wenn man die Anleitung beachtet und gut durchliest. Ich habe ihn aus Mohair gearbeitet. Achtet beim Stoffeinkauf auf einen festen Rücken. Am Besten kauft ihr die Zutaten beim Fachhändler eurer Wahl ein. Der kann euch beraten und genau das richtige Stöffchen für den Apfelpaule heraus suchen.

Hier die Materialliste für den Teddybären. Eine aufführliche Anleitung lege ich als PDF dazu. Das ist eine Kopie aus einen meiner Postkurse, die ich seinerzeit gegeben habe. Hab den Text nicht verändert, das könnte ein wenig komisch wirken. Aber es ist alles vorhanden und Schritt für Schritt erklärt.

Materialliste:

Mohair mit Kunstseide glatt, Kupferfarben (hellbraun) 30 x 140 cm

Pappscheiben:  Kopf 2 Stück á 40 mm

                         Arme 4 Stück á 45 mm

                         Beine 4 Stück á 50 mm

Augen, schwarz 6 mm

Tierskelett je Arm ca. 20 cm

5 T-Splinte und 10 Beilegscheiben

Pfotenstoff passend zum Bärenstoff

Pappsohlen 2 Stück a 10 cm Länge Seitengleich

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive 0,5 cm Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Einzeichnen und zuschneiden.

Alle Teile werden in Mohair zugeschnitten, nur die Fußsohlen werden aus Pfotenstoff zugeschnitten. 

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Und nun die Anleitung für euch

Apfelpaule komplett

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Herbstprojekt. Für den Winter kann er ja anders gekleidet sein, z.B. mit Strickjacke und warmer Wollhose, Mütze darf natürlich nicht fehlen.

Liebe Grüße Margarete

 

Kurse im Weltnaturerbeportal

Moin,

für alle die es noch nicht wissen sollten. Die nächsten Kurse wird es im nächsten Jahr geben. Wir starten mit den Osterferien 2019. Immer Freitags von 14.00/15.00 Uhr im Weltnaturerbeportal.

Nun zu den Ladenöffnungszeiten in Dangast

Die Winterzeit beginnt

Ich habe noch ein paar schöne Ideen für euch gesammelt und stelle im nächsten Artikel Apfelpaule zum basteln ein.

Liebe Grüße Margarete

 

Herbst

Es wird kühler, richtig schön der Jahreszeit entsprechend. Nach dem warmen Jahrhundersommer lebt der Garten so richtig auf. Aber die Arbeit im Garten bleibt. Jetzt muss noch einmal an die Tiere gedacht werden. Nistkästen für das Frühjahr kontrollieren und sauber machen, Insektenhotels aufstellen, aufräumen und dabei die Igel und Co. nicht vergessen.

 

Ich schneide jetzt die Sträucher und einen Teil der Hecke. Das Schnittgut wird an einem geschützten Platz aufgetürmt, so dass Igel und Co. genügend Platz für den Winter haben.

Aber hier noch etwas Kreatives für euch. Wie ihr wißt nähe und filze ich sehr gerne Schneckchen. Hier ein paar Bilder zur Inspiration. Einen Schneckenschnitt findet ihr hier auf dem Blog. Ich werde das E-Book allerdings am Ende dieses Artikels noch einstellen, so müsst ihr nicht suchen.

Ein Herbstschneck. Als Schneckenhaus habe ich einen Fliegenpilz gehäkelt und mit bunten Knöpfen verziert. Die Nasenpunkte habe ich mit einem Zahnstocher und Akrylfarbe platziert.

Ein anderer Herbstschneck mit einem gefilzten Fiegenpilz. Hier wurde ein langer Tunnel genäht. Wenden, am Ende einen Knoten machen, locker ausstopfen  und zum Schneckenhaus formen. Das bekommt die kleine Waldschnecke auf den Rücken genähte. Zum Schluss wird eine kleine Haube aus einem Kreis genäht. Im unteren Bereich mit einem kleinen Kreis abdecken, stopfen und auf das Schneckenhaus nähen. Punkte an der Nase wie beim Schneck zuvor.

 

Diese Schnecke kennt ihr schon. Dieses Mal habe ich Muscheln und Paketschnurr als Deko verarbeitet.

Mein kleiner Strandschneck ist ebenfalls mit allerlei Strandgut und Muscheln bestückt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zur Erinnerung die kleinen Schneckchen die ihr schon kennt.

 

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

So, dass war es erst einmal für heute. Bis bald auf dieser Seite und einen schönen Tag

wünscht Margarete