Herbst

Es wird kühler, richtig schön der Jahreszeit entsprechend. Nach dem warmen Jahrhundersommer lebt der Garten so richtig auf. Aber die Arbeit im Garten bleibt. Jetzt muss noch einmal an die Tiere gedacht werden. Nistkästen für das Frühjahr kontrollieren und sauber machen, Insektenhotels aufstellen, aufräumen und dabei die Igel und Co. nicht vergessen.

 

Ich schneide jetzt die Sträucher und einen Teil der Hecke. Das Schnittgut wird an einem geschützten Platz aufgetürmt, so dass Igel und Co. genügend Platz für den Winter haben.

Aber hier noch etwas Kreatives für euch. Wie ihr wißt nähe und filze ich sehr gerne Schneckchen. Hier ein paar Bilder zur Inspiration. Einen Schneckenschnitt findet ihr hier auf dem Blog. Ich werde das E-Book allerdings am Ende dieses Artikels noch einstellen, so müsst ihr nicht suchen.

Ein Herbstschneck. Als Schneckenhaus habe ich einen Fliegenpilz gehäkelt und mit bunten Knöpfen verziert. Die Nasenpunkte habe ich mit einem Zahnstocher und Akrylfarbe platziert.

Ein anderer Herbstschneck mit einem gefilzten Fiegenpilz. Hier wurde ein langer Tunnel genäht. Wenden, am Ende einen Knoten machen, locker ausstopfen  und zum Schneckenhaus formen. Das bekommt die kleine Waldschnecke auf den Rücken genähte. Zum Schluss wird eine kleine Haube aus einem Kreis genäht. Im unteren Bereich mit einem kleinen Kreis abdecken, stopfen und auf das Schneckenhaus nähen. Punkte an der Nase wie beim Schneck zuvor.

 

Diese Schnecke kennt ihr schon. Dieses Mal habe ich Muscheln und Paketschnurr als Deko verarbeitet.

Mein kleiner Strandschneck ist ebenfalls mit allerlei Strandgut und Muscheln bestückt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zur Erinnerung die kleinen Schneckchen die ihr schon kennt.

 

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

So, dass war es erst einmal für heute. Bis bald auf dieser Seite und einen schönen Tag

wünscht Margarete

Frühlingshafte Badebomben

Zurzeit gibt es wieder schöne Muffinformen zu kaufen. Ich habe mir vor einiger Zeit Marienkäferformen, Schmetterlingsformen und einfache Muffinformen besorgt. Diese sind die Grundlage für meine Badebomben. Ein schönes Geschenk für Menschen die gerne in der Badewanne abhängen. Die cremige und sprudelnde Pflege macht bestimmt jedem Spaß.

Was ihr noch braucht:

Papiermuffinformen

Kordel oder Tape

getrocknete Blüten, z.B. Rosenknospen, Rosenblätter, Malvenblüten

ätherische Öle nach Wahl

Rezept Badebomben:

1 Tasse Natron (Kaisernatron)

1/2 Tasse Zitronensäure

1/4 Tasse Maisstärke

1 Eßl. Öl (Olive, Sonnenblume oder Raps) muss nicht so aufwendig sein, schön wäre es in Bioqualität

10 Tropfen äth.Öl

1 Teel. Rosenwasser

 

Alle trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben und verrühren. Zum Schluss Öl, äth.Öl und Rosenwasser dazu geben. Alles vermischen. Wenn man das Rosenwasser dazu gibt, dann zischt es ein wenig. Die Masse sollte sich wie nasser Sand anfühlen. Ist es zu feucht, etwas Maisstärke dazu geben. In die Formen Blüten nach Wahl legen. Drei Rosenknospen oder ähnliches. Die feuchte Badebombenmasse in die Formen füllen und dabei gut andrücken. Jetzt kommt alles für einen Tag in den Kühlschrank. Am besten in eine Folie packen, damit nicht alles nach Rose oder ähnlichem schmeckt.

Rosenwasser und ätherisches Öl bekommt ihr in der Apotheke. Bitte kein Duftöl verwenden, das ist wirklich schädlich für die Haut.

Am nächsten Tag werden die Badebomben ausgeformt. Die Muffins kann man noch hübsch verpacken indem man sie in schöne Papiermanschetten einpackt und mit Kordel oder Tape verziert.

Hier noch ein paar Vorschläge für euch

Ich wünsche euch viel Spaß beim werkeln. Ach ja noch eines, ihr könnt die Formen nur noch für Badebomben verwenden. Kuchen schmecken jetzt nicht mehr daraus.

Den Arbeitsplatz mit Essigwasser reinigen, das nimmt die Duftstoffe von der Arbeitsplatte.

Ein schönes WE und liebe Grüße Eure

Margarete

 

 

 

 

Ente und Gans häkeln


Häkelanleitung: Anna Gans und Hanna Ente

Autorin:
Margarete Nedballa

Zeichenerklärung:
Rd = Runden
fM = feste Masche
LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
hSt = halbes Stäbchen
Stb = Stäbchen
WL = Wendeluftmasche
M = Masche

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen. Ich fange immer mit zwei Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.
Man kann auch mit einem Magicring starten.
Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

Material:
Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Sowie Angora von Lana Grossa 70%, 30% Schurwolle Nadelstärke 2 und 2,5 mm. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch können die Figuren größer oder kleiner werden.
173-hellblau Hut von Anna Gans
165-signalrot Schnabel und Füße Hanna Ente
280-Löwenzahn Schnabel und Füße Anna Gans
Anna Merinowolle LanaGrossa weiß
Hanna Merinowolle LanaGrossa gelb

6 mm Halbperlen für die Augen (2x) für Anna und 2 x für Anna
Bastelwatte
Klebstoff
Pfeifenreiniger oder Zahnstocher
Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

Fertig gehäkelte Größe:
Die Größe kann je nach verwendeten Material und Nadel unterschiedlich ausfallen
Hanna und Anna möchten gerne 11 cm groß werden.
Nun können wir beginnen:

Kopf:
Weiß oder gelb

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. – 7.Rd.: 1 fM in jede M – 24
8. 2 fM, jede 3. Und 4. M zusammen häkeln – 18
9. 1 fM, jede 2. Und 3. M zusammen häkeln – 12
10. jede 1. Und 2. M zusammen häkeln – 6

Kopf nicht so fest stopfen
11. – 13.: 1 fM in jede M – 6 14 2 fM in jede M – 12

Ein Stück Faden hängen lassen und dann abschneiden.

Körper
Weiß oder gelb

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 30

6. bis 12. Rd. : 1 fM in jede M – 30

13. 1 fM, jede 4. + 5. M zusammen häkeln
14. 1 fM in jede M – 24
15. 3 fM , jede 3. + 4. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 18
16. 1 fM in jede M – 18
17. 2 fM , jede 2. + 3.M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 12
18. 1 fM in jede M – 12
19. 1 fM, jede 1. + 2. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 6

Mit Bastelwatte nicht so fest stopfen

Schwanz – Pürzel
20. – 22 Rd.: 1 fM in jede M – 6

Kopf und Körper

Kopf und Körper zusammen nähen. Den Pürzel flach drücken und zusammen nähen.

 

Flügel 2 x


Gelb oder weiß

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. – 6.Rd.: 1 fM in jede M – 18
7. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 12
8. 1 fM in jede M – 12
9. Jede 1.+2.M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 6
10. Abketten und Faden hängen lassen

Schnabel
Hanna Ente rot

1. 5 M anschlagen – 5
2. – 6. Rd. 1 fM in jede M
Faden hängen lassen

Schnabel und Flügel annähen

Schnabel Gans Anna
Hellgelb

1. 4 fM anschlagen
2. 1 fM in jede M
3. 1 fM, 2 fM in jede folgende M, wiederholen bis Reihenende
4. 1 fM in jede M
Abketten und Faden hängen lassen
Schnabel annähen

Augen aufkleben. 6 mm Halbperle

Füße 2 x
Gelb oder rot

1. 6 fM – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. – 6- Reihe: 1 fM in jede M – 12
7. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 8
8. jede 1. + 2. M zusammen häkeln – 4 Faden vernähen und abschneiden

Bein 2 x
Gelb oder rot

1. Oben auf dem Fuß – 6 M als Runde aufnehmen – 6
2. – 5. Reihe: 1 fM in jede M – 6

Beine annähen:
Fäden an den Beinen vernähen und den Fäden hängen lassen. Wer möchte kann in die Beine Zahnstocher stecken. Die Zahnstocherenden mit Klebstoff bestreichen, gut eignet sich ein Bastel- oder Schmuckkleber, und an die richtigen Stellen in den Körper schieben. Jetzt mit den Restfäden die Beine und Arme annähen.

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 30

6. bis 8. Rd. : 1 fM in jede M – 30
9. 22 M aufnehmen und in Hin- und Rückreihen hinteres Maschenglied
häkeln – 22
10. 2 fM in jede M – 44
11. 1 fM in jede M – 44
Faden vernähen und abschneiden.

Für den Hut ein passendes Schleifenband heraus suchen und wie auf dem Bild Anna aufsetzen und mit dem Schleifenband den Hut verzieren und festbinden.

Fertig sind Anna Gans und Hanna Ente
Ich wünsche allen viel Spaß beim werkeln des netten Geflügel.
Liebe Grüße Margarete Nedballa

E-Book Häkelanleitung Anna und Hanna

 

 

Was ist denn da im Watt

klar Wattschweine, das wissen wir ja. Es gibt aber viel mehr dort zu sehen und alle gehören in die Welt der Wattschweine. So die Wattschnecken auch Sammlerschneck genannt. Die kriechen gemächlich durchs Watt und finden das eine oder andere. Dieses wird sorgfältig auf den Rücken gebunden und mit genommen.
filz10
Hier ein besonders hübsches Exemplar. Wattschnecken stehen natürlich unter Naturschutz. Sie fühlen sich nur in Gesellschaft wohl. Die kleinen Wattschweine passen auf, dass ihnen auch nichts übles geschieht.
filz18

Ich habe eine Filzanleitung geschrieben, so könnt ihr ohne weiteres Wattschnecken werkeln. Wer sich nicht so traut dies alleine zu machen, kann in diesem Jahr in den Ferien Wattschnecken mit mir anfertigen. Termine teile ich noch mit. Sie stehen auch im Friebo. Wie immer am Ende des Textes eine PDF zum download.

Sammlerschneck
Ein eBook von Margarete Nedballa – Atelier Margaretenbaer – Dangast

Autorin:
Margarete Nedballa
An der Rennweide 13
26316 Nordseebad Dangast
Alle Rechte bleiben bei der Autorin

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.
Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.
Es ist nicht erlaubt diese Anleitung oder einzelne Teile dieser Anleitung für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.
Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.
Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen
Margarete Nedballa

watt5
Materialliste:

Schafwolle im Vlies, verschiedene Farben
Für eine Schnecke
10g Rehbraun
10g Naturwolle im Vlies, hier kann man wohl mehr anschaffen. Naturwolle benötigt man für fast alle Skulpturen als Untergrund
5g Zitronengelb
5 g Ocker

10g Bunte Leicesterlocke grün, man kann auch Reste von Filzwolle zum stricken nehmen

0,8 mm Durchmesser Draht Papierumwickelt – Floristendraht, davon 50 cm lang 1 Stück für eine Schnecke oder einen anderen Draht mit dieser Stärke.
2 x Teddyaugen am Stiel 3mm Durchmesser

Ein wenig Deko wie Muscheln, Knöpfe, Sackleinen-Rest, Kordel etc.
Schmucksteinkleber

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:

– Eine kleine Spitzzange
– Etwas das Draht schneiden kann
– Schmucksteinkleber
– Filznadeln fein und mittel
– Evtl. ein Filzgerät mit 7 Filznadeln und Clover Trockenfilznadel in Stiftform
– Filzunterlage zum filzen
– Blumendraht aus dem Baumarkt für das Skelett, dazu nehme ich gerne einen Floristikdraht mit Papier umwickelt. Stärke 0,8 mm
– Kleine Schere

– Lineal
– Zahnstocher
– Handcreme oder Körperbutter
– Seifenstück

Schneck 11

Anleitung Filzunterlage:
Hier habe ich für euch eine Filzunterlage. Diese ist hervorragend zum Trockenfilzen geeignet. Sie ist ganz einfach anzufertigen.

1. Sackleinen oder Kaffeesack etc. zwei Stücke á 70 x 25 cm
2. Stoff muss doppelt liegen, außer ihr bekommt einen Sackleinen der nicht so grob beschaffen ist. Ich habe einen Geschenkesack verwendet, der ist aber ziemlich grob.
So sieht sie aus, meine Filzunterlage.

filzunterlage

Als Schablone dient ein DIN A4 Blatt. Hier müssen ca. 4cm ringsum Nahtzugabe dazu gegeben werden.

Filzunterlage2

An zwei Eckseiten lasst ihr jeweils 5 cm offen. Diese Öffnung benötigt ihr um den Reis einzufüllen.
Es passen ca. 2kilo Reis in den Beutel.

Da könnt ihr Milchreis oder einfachen Reis nehmen, das ist egal. Nein die Nadeln brechen nicht schneller ab. Ich habe jetzt 5 Hasen, 2 Schafe und eine Maus genadelt und mir ist eine Nadel abgebrochen. Das aus Blödheit, will ich mal sagen.

An der offenen Ecke wird ein fester Faden durchgezogen. Mit einem Reihstich, so dass man die Fadenenden zum Schluss zusammen binden kann. schaut mal oben auf das Bild in die linke Ecke. Ach ja, ich habe mir einfach von den Fäden aus dem Sackleinen einige beiseitegelegt und diese zum zubinden der Filzunterlage benutzt.
Den Reis habe ich mit einem Marmeladentrichter eingefüllt. Geht aber auch mit einem Papiertrichter den man sich leicht selber basteln kann.
Ich wünsche euch viel Spaß beim basteln der Filzunterlage.

Dieses Material benötigen wir. Die Farben kann sich jeder aussuchen wie er möchte. Da die gefärbte Wolle teurer ist, benutze ich im Untergrund viel weiße Rohwolle im Vlies. Das ist sehr kostengünstig und sie lässt sich wunderbar wickeln und filzen.

Handcreme und Bienenwachs. Oder ich habe da in den letzten Tagen gute Erfahrung gemacht. Seife die etwas im Wasser liegt. Diese kann man fein nutzen um die Enden zu verdrehen und fester zu machen.
Die verschiedenen Holznadeln, Kochlöffel, Zentimetermaß, Zahnstocher etc. Einen Schwamm als Nadelkissen.
Draht, hier eine kleine Auswahl. Er muss nur dünn 0,8mm und sehr stabil sein. Zange..

Legt euch alles zurecht. Ich habe mir ein Brett angefertigt, sieht aus wie ein Backbrett. So habe ich die Arbeit immer zusammen und kann bei Bedarf das Brett mit den Werksachen einfach beiseite stellen.

1. Nehmt euch 1 Stück Draht von je 50cm Länge

2. Biegt den Draht in der Mitte, so dass jeweils zwei gleiche Längen entstehen.
Schneck13

Schneck15

3. Den Draht für den Kopf und die Schultern von oben nach unten zusammen drehen. Das sind ca. 7cm die gedreht werden müssen. Bitte den Draht nicht einfach mit einem Teil um den anderen wickeln. Nehmt die Drahtteile zwischen die Finger und verdreht diese gleichmäßig.

Schneck14
4. Den Draht so biegen, wie unten auf dem Bild zu sehen ist. Das wird der Körper unserer Schnecke.
Schneck15
5. Das in Nappo-Form gebrachte Werkstück ist 10cm lang. Jetzt werden die beiden Drahtenden wieder zusammen gedreht. Das wird das Hinterteil der Schnecke.

6. Die Drahtenden nach innen biegen. Den Kopf formen. Soll heißen, der Draht wird zu einem Bogen geformt. So wie hier 
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Körper wickeln
Nun darf mit Wolle gewickelt werden. Vielleicht nehmt ihr euch zum üben erst einmal ein Stück Draht und einen dünnen Streifen Wolle und wickelt diesen um den Draht. Die Wolle wird leicht schräg gewickelt. Wichtig ist hierbei, dass die Wolle immer einen leichten Zug hat. Soll heißen: den Wollstreifen beim wickeln stramm ziehen. Damit sich nicht alles wieder aufdröselt, das passiert zu Anfang hin und wieder, die gewickelten Teile immer wieder mit einer Filznadel leicht bearbeiten.
Zuerst einmal die Wolle zu Recht legen. Das ist wie beim Bären machen, achtet auf gleichmäßig große Teile. Handcreme und eine Schale mit etwas Wasser und einem Seifenstück darin.
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1. Die Längen für den Körper vorbereiten. Dazu ein Stück Wolle in Vliesrichtung (Strichrichtung) aus dem Wollvlies ziehen. Bitte nicht schneiden, ihr müsst das schon rausziehen. Das Wollstück sollte etwa so groß sein wie unten zu sehen ist. Das sind ca. 20cm. Den Wollstrang durch die eingecremten Finger ziehen. Kleine Wollfasern die nun abfallen, werden beiseite gelegt.
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2. Wir starten am Körper und wickeln die Wolle einmal und die Schulter. Nun ein wenig in der Mitte der Schulter das Werkstück mit der Filznadel bearbeiten, damit sich die Enden ein wenig verbinden.

3. Weiter bis zum Körperende wickeln, dabei immer das Wollstück schräg wickeln, damit keine dicken Stellen entstehen.
4. Die Wolle mit der Filznadel verfilzen.

Der Kopf
5. Wir beginnen wieder bei der Schulter und wickeln die Wolle bis zum Kopfende
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Farbwechsel – Rehbraun
6. Nehmt ein Stück Rehbraun zur Hand und wickelt vom Kopf bis zum Schwanz den Schneck ein. Dieses Mal darf beim Kopf die Mitte mehrmals gerade umwickelt werden. So entsteht die Kopfform Weiter wickeln wie gewohnt und hin und wieder die Schneck mit der Filznadel fixieren.

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7. Damit ein kleiner Kontrast entsteht, nehmen wir uns in einem anderen Farbton ein Stück Wolle zur Hand. Das sollte nicht zu groß sein. Schaut, so wie hier
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8. Das Stück Wolle mit der Filznadel vorbereiten. Dazu in der Mitte einmal eine Linie filzen. Rechts und links jeweils ein kleines Stück einrollen und mit der Filznadel verfilzen. Das Wollstück sollte auf den Brustbereich und Bauch der Schnecke passen.
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9. Ein kleines Stück gelb oder eine ähnliche Farbe für den Kiefer abzupfen.
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10. Einmal mit der Filznadel in der Mitte bearbeiten.
11. Rechts und Links ein rollen und filzen.
12. Vorne sollte es rund sein, so wie hier
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13. Die restliche Wolle im unteren Bereich einfach auf filzen.
14. Ein Spinnenfeines Stück Ocker zur Hand nehmen und über den Rand von Kiefer und Bauch filzen.
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15. Augenhöhlen und Fühlerhöhlen vorfilzen. Wer unsicher ist, kann sich diese Stellen mit Stecknadeln markieren.
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16. Augen an Draht zu Recht schneiden. Einmal für die Augen, einmal für die Fühler. Die Drähte für die Fühler etwas länger lassen. Drahtenden für die Augen mit Schmucksteinkleber einstreichen. Augenhöhlen mit einer dicken Nadel vorbohren und Augen in diese Stelle stecken.
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17. Derselbe Vorgang gilt für die Fühler. Schnecke beiseitelegen und trocknen lassen. Am nächsten Tag kann man die Fühler mit einer Zange umknicken.

Schneckenhaus
18. Zuerst werden einige Lagen Wolle in den verschiedenen Farben aufeinander gestapelt. Das sieht dann so aus
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Rehbraun, Ocker, Zitronengelb, grau

19. Das Ganze sollte ca. 3 cm breit und
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20. 14 cm lang sein.

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21. Den Wollstapel wie ein Sushi aufrollen.
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22. Das Schneckenhaus mit der Nadel in Form bringen. Dabei Spiralförmig von oben nach unten in den Farbverläufen nadeln. Das Schneckenhaus auf die Schnecken montieren. Es wird aufgefilzt.
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23. Nun kann die Schnecke angehübscht werden. Ich habe ein grünes Stück Leicesterlocke um den Körper und das Schneckenhaus gewickelt. Mit der Filznadel befestigen.
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Nase
24. Ein schmales Stück schwarze oder braune Wolle abzupfen.
25. Den Wollstreifen um einen Zahnstocher wickeln.

26. Vom Zahnstocher schieben und zu einer kleinen Nase formen. Dazu das Wollstück einmal von rechts und einmal von links nadeln. Danach auf die Nase filzen. Dabei eine zweite Nadel zur Hilfe nehmen. Eine Nadel hält das Werkstück, eine zweite fixiert die Nase.

Schneck dekorieren

Dazu einige Dinge zu Recht legen. Ein Stück Sackleinen oder ähnliches, schön ist auch ein Gardinenrest der als Fischernetz herhalten kann. Verschiedene Muscheln, diese werden mit Schmucksteinkleber fest geklebt. Knöpfe, kleine Holzstreuteile, Naturkordel etc. Der Sammlerschneck sammelt alles und packt es auf sein Schneckenhaus.

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Und wer Lust hat, der macht den Schneckenkörper etwas kürzer und baut sich einen Wattwurm.

Filz17
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Ich wünsche allen viel Spaß beim werkeln.
Liebe Grüße Margarete Nedballa
und die Wattschweine

Hier die Anleitung für euch
eBook Sammlerschneck 2018

Schneefrau und Schneemann

hier noch eine Anleitung zum häkeln. Ein E-Book steht am Ende dieser Seite für euch zum runter Laden zur Verfügung. Also mein keine Wattschweine, obwohl einige in Arbeit sind. Pünktlich zum 23.12. sind sie fertig und können im Laden abgeholt werden. Die beiden Schneefrau-Mann ebenfalls.


Häkelanleitung: Viktor und Viktoria Frost

Autorin:
Margarete Nedballa
An der Rennweide 13
26316 Nordseebad Dangast
Alle Rechte bleiben bei der Autorin

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.
Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.
Es ist nicht erlaubt das Schnittmuster oder einzelne Teile des Schnittmusters für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.
Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.
Dennoch steht die Autorin gerne mit Rat und Tat bei der Fertigung jederzeit bereit.
Bitte melden Sie sich, falls irgendein Detail in der Beschreibung unklar sein sollte.
Hilfestellung bei der Fertigung wird gerne per Email gewährt.
info@teddycollege.com
Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen
Margarete Nedballa
www.margaretenbaer.com
Zeichenerklärung:
Rd = Runden
fM = feste Masche
LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
hSt = halbes Stäbchen
Stb = Stäbchen
WL = Wendeluftmasche
M = Masche

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen. Ich fange immer mit zwei Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.
Man kann auch mit einem Magicring starten.
Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

Material:
Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch kann der Schneemann größer oder kleiner werden.
173-hellblau
105-natur (Viktoria)
106-weiß
110-schwarz
Rest Sockenwolle in dunkelgelb oder 189-jaffa
Verschieden Wollreste
Kleine Sternknöpfe oder ähnliches
Kleine weiße Bommel für Viktor
6 mm Halbperlen für die Augen (2x)
Bastelwatte
Klebstoff
Zahnstocher
Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

Fertig gehäkelte Größe:
Die Größe kann je nach verwendeten Material und Nadel unterschiedlich ausfallen
Viktor und Viktorial möchten gerne 12 cm groß werden.
Nun können wir beginnen:

Kopf:
Weiß oder Natur

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 30
6. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenend – 36
7. – 10.Rd. 1 fM in jede M – 36
11. 4 fM, jede 5. Und 6. M zusammen häkeln – 30
12. 3 fM, jede 4. Und 5. M zusammen häkeln – 24
13. 2 fM, jede 3. Und 4. M zusammen häkeln – 18
14. 1 fM, jede 2. Und 3. M zusammen häkeln – 12
Kopf nicht so fest stopfen
15. jede 1. Und 2. M zusammen häkeln.
Ein Stück Faden hängen lassen und dann abschneiden.


Körper
Mit hellblau starten
1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 30
6. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 36

7. bis 12. Rd. : 1 fM in jede M – 36
13. 1 fM in jedes hintere Maschenglied stechen – 36
Farbwechsel weiß

14. 1 fM in jede M – 36
15. 4 fM , jede 5. + 6. M zusammen häkeln – 30
16. 1 fM in jede M – 30
17. 3 fM , jede 4.+5.M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 24
18. 1 fM in jede M – 24
19. 2 fM , jede 3.+4.M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 18
20. 1 fM in jede M – 18
21. 1 fM, jede 2.+3. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 12

Mit Bastelwatte nicht so fest stopfen

22. Immer 2 M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende. Faden abschneiden und vernähen.

Rock Viktoria
Hellblau

1. In der vorderen Mitte der 13 Rd, feste Maschen anschlagen. Dabei in das vordere Maschenglied einstechen. Jede 2 M verdoppeln bis Reihenende
2. 1 fM in jede M – 54
3. 1 fM in jede M – 54
4. 1 Picot 2 fM bis Reihenende – 64
Picot: Als erstes wird eine feste Masche gehäkelt.
Dann 3 Luftmaschen häkeln. In die feste M zurückstechen und den Faden wie bei einer Kettmasche durchziehen.
Danach häkelt man wieder normal weiter, wie es im Muster angegeben ist.

Faden abschneiden und vernähen

Rock
Hellblau Viktor

1. In der vorderen Mitte der 13 Rd, feste Maschen anschlagen. Dabei in das vordere Maschenglied einstechen. Jede 2.M verdoppeln. – 54
2. – 4. Rd.: 1 fM in jede M – 54

Hut
Schwarz

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. Ins hintere Maschenglied 1 fM in jede M häkeln – 18
5. + 6. Rd. 1 fM in jede M – 18
7. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 27
8. 1 fM in jede M – 27
Faden abschneiden und vernähen

Nase
Jaffa oder dunkelgelb
1. 5 fM anschlagen
2. 1 fM, 2 fM in jede folgende M, wiederholen bis Reihenende
3. – 5. Rd. 1 fM in jede M

Faden abschneiden, dabei ein Stück hängen lassen. Nase stopfen

Augen aufkleben. 6 mm Halbperle

Nase annähen


Kopf an den Körper nähen.

Füße 2 x
Weiß oder natur

1. 8 fM – 8
2. 2 fM in jede M – 16
3. – 9- Reihe: 1 fM in jede M – 16
Fuß stopfen
10. 2 fM zusammen häkeln – 8
Faden abschneiden und vernähen.

Arme 2 x
Weiß oder natur

1. 6 fM – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. + 4. Reihe: 1 fM in jede M – 12
5. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln – 6
6. 1 fM in jede M – 6
Arm stopfen
7. jede 1. + 2. M zusammen häkeln
Faden abschneiden und ein Stück zum annähen hängen lassen

Alle Teile zusammen nähen. Fäden vernähen und abschneiden. Wer möchte kann in die Arme und Beine Zahnstocher stecken. Die Zahnstocherenden mit Klebstoff bestreichen, gut eignet sich ein Bastel- oder Schmuckkleber, und an die richtigen Stellen in den Körper schieben. Jetzt mit den Resfäden die Beine und Arme annähen.

Die Kleidung mit Knöpfen oder kleinen weißen Ponpons verzieren. Hut ebenfalls mit kleinen Dekodingen aufhübschen und
Fertig ist Familie Frost
Ich wünsche allen viel Spaß beim werkeln der kleinen Gesellen.
Liebe Grüße Margarete Nedballa

E-Book Häkelanleitung Viktor und Viktoria Frost

Erdbeermuffin mit rosa Haube

oder, Wattschweinfutter.

Heute ist Teetime mit den Wattschweinen. Dazu braucht Frau ein leckeres Rezept und etwas Hilfe. Hilfe kam schnell, als ich am Strand war und laut eine Teetime ausgerufen habe. 16.00 Uhr bei mir. Ein kleines Wattschwein ist direkt mitgekommen. Es hat seine Hilfe angeboten. Ich weiß nicht so recht ob es naschen wollte …… aber das sehen wir ja gleich. Auf alle Fälle wäre es beinahe in die Rührschüssel gefallen.

hat sich der kleine Schlingel doch am Schüßsselrand hochgezogen und in die rosa Masse geschaut. Zuvor die Erdbeeren sauber gemacht und hier und dort ein paar vernascht.

 

Also das backen wir heute für unsere Teerunde. Natürlich mit Erdbeertee und einen kleinen Schluck Likör. Ich freu mich schon auf den Besuch der kleinen Gesellen. Sie haben gesagt, dass sie sich bei einem Freund ins Fahrradkörbchen setzen und bei mir abspringen. Danke fürs mitnehmen, du kannst dir gerne einen Muffin abholen.

Das müsst ihr einkaufen:

350g frische Erdbeeren (Tiefkühlerdbeeren gehen)

150g weiche Butter

Prise Salz

150g + 150g Zucker

4 Eier

300g Mehl

1 1/2 Teel Backpulver

100ml Orangenlimonade

Muffinförmchen

Muffinblech

 

Vorbereitungen: Muffinblech mit Öl einpinseln. Ofen auf E.Herd 200°, Umluft 175° vorwärmen.

Butter, 1 Prise Salz und 150g Zucker schaumig rühren. 3 Eier trennen. Eigelb zur Butter-Zuckermasse geben plus 1 ganzes Ei. Ca. 5 Min. schaumig rühren bis eine cremige Masse entsteht. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach in die Kuchenmasse geben. Dabei immer ein bisschen Limo dazu.

Erdbeeren bis auf 12 Stück klein schneiden. Die braucht ihr zum verzieren der Muffins.

Jeweils einen Löffel Teig in die Papierförmchen geben. Erdbeeren dazu und wieder ein bisschen Teig dazu. Alles im Backofen ca. 25 Min. backen.

In der Zwischenzeit:

Eiweiß in die Rührschüssel geben und auf höchster Stufe schlagen. Langsam eine Prise Salz und 150g Zucker dazu geben. Fast zum Schluss kommt noch etwas Lebensmittelfarbe dazu. Vorsichtig mit dem Rot arbeiten, die Haube soll rosa sein. Die Weiweissmasse muss sehr fest sein. Wer möchte kann sie in einen Spritzbeutel geben. Ich habe einen großen und kleinen Löffel benutzt um die Haube auf die Muffins zu bringen.

Muffins aus den Ofen holen und mit dem Eischnee verzieren. Eine Erdbeere oben drauf und noch einmal für mindestens 5 Min. in den Ofen. Die Haube soll innen weich sein, also nicht zu lange backen.

Muffin auskühlen lassen und vorsichtig auf Kuchenteller verteilen.

Guten Appetitt sagt das Wattschein und die Margarete

Das wird bestimmt eine schöne Teetime, Prost

Übrigen das kleine Wattschwein und ich haben uns gerade einen Muffin geteilt, lecker, lecker Yummi

Noch schnell die Schüssel auslecken!

 

 

 

Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Der erste Nachtfrost

brrr kalt, Eis kratzen, der Winter möchte kommen. Aber vorher überlege ich noch eine schnelle Bastelei für den Herbst. Ganz einfach und wir müssen nur noch ein wenig spazieren gehen. Es regnet heute nicht. ein wenig Nebel ist nicht so schlimm. Die Luft ist frostig und schön. Also rein in den Mantel, einen Beutel für das Sammelgut mitnehmen und die Vorbereitungen für dieses kleine Geschöpf können starten. Kastanienschalen von Esskastanien sammeln, die sind schön Stachelig. Rosskastanien sehen auch hübsch aus. Wenn ihr keinen passenden Kastanienbaum in der Nähe habt, fragt einfach mal im nächsten Blumenladen nach Kastanienschalen.

Und so wird er gemacht. Ich habe ihn schon für Weihnachten ein wenig angehübscht.

Diese Dinge solltet ihr heute zusammen suchen. Das Igelchen ist schnell gemacht und man kann eine kleine Gruppe ruck-zuck fertig stellen.

Materialliste

Trockenfilznadel
Schwamm zum Filzen des Kopfes
Kastanienschale
Ein kleines Stück Igelfell oder anderes Fellchen
Naturfarbene Schafwolle
Kleine schwarze Perlen für die Augen
Bastelkleber

Einen kleinen Wollball in der Hand formen und den Kopf des Igels mit der Trockenfilznadel ausformen. Was hinten über bleibt nicht abschneiden, daraus bauen wir ein Polster für die Kastanienschale. Danach ein winziges Kügelchen formen, für die Nase.

Nase auf die dafür bestimmt Stelle stecken und mit der Filznadel anfilzen

Gesicht ausformen und das hintere Teil locker zusammen filzen. Kastanienschale aufsetzen und schauen, ob alles passend gearbeitet wurde

 

 

 

Danach die Kastanienschale auf den Körper kleben und trocknen lassen.

Einen Streifen Igelstoff vor die Kastanienschale kleben.
Augen mit Perlen aufnähen oder mit einem Permanetmarker aufmalen. Nase schwarz malen.

Weil er als Weihnachtdeko herhalten muss, bekommt er noch eine karierte Schleife um den Bauch gebunden. Und fertig ist der kleine Igel.
Man kann auch einen Aufhänger anbringen und ihn ins Fenster hängen.
Viel Spaß mit dem Igel

Liebe Grüße
Margarete
 

Santa Wattschwein

Nicht dass es sich grün geärgert hat. Nein das Wattschwein hat sich angepasst. Alles wird grün, Tannenbaum, Adventkranz, da kann es auch nur im grünen Kleid daher kommen. Wer es nacharbeiten möchte, findet alle Anleitungen auf dieser Seite.

 

Wattschwein in grün mit knallroten Armen und Ohren häkeln. Tannenbaum und Türkranz für den Leuchtturm findet ihr hier

Du möchtest dein eigenes Wattschwein häkeln

Tannenbaum in verschiedenen Farben findet ihr hier

Häkelanleitung für schnelle Tannenbäumchen

Der Türkranz ist aus einem Weihnachthäkelbuch. Total einfach nachzuarbeiten.

Alles andere ist ein bisschen Deko.

 

Luftmaschenkette häkeln. Je nach Größe Luftmaschen anschlagen. Ich habe 31 LM angeschlagen.

  1. R. 31 LM
  2. R. Wendeluftmasche plus 2 FM in jede Luftmasche ( ab hier 3 FM in jede Luftmasche häkeln) Faden hängen lassen. Das ganze zweimal anfertigen und die beiden Stänge mit einander verdrehen. Enden zusammen nähen. Wer mag kann einen dünnen Draht in den Kranz einarbeiten.
  3. Deko aufnähen fertig.

 

Ein kleiner Schlitten aus Holz, Weihnachtsbaumdeko. Bekommt ihr im Handel. Die Dekobäume mit Schnee ebenfalls.

Santa Wattschwein ist grün. Er mag so gerne die frischen Tannen- und Fichtenspitzen. Diese sammelt er im Neuenburger Urwald. Wenn er genug davon gesammelt hat, dann verarbeitet er sie zu Sirup und Likör. Das mag er so gerne und daher kommt die grüne Farbe. Auch ist er lieber im Wald als im Watt. Hier noch ein Rezept für Tannenspitzensirup.

 

Tannenspitzen Sirup

Zutaten für den Tannenspitzensirup:
1 Schüssel Tannen oder Fichtentriebe nur die unteren Triebe und nicht mehr als 50g pro Baum

1 Liter Wasser
1 Packung Kandiszucker 500g
Saft von 1-2 Zitronen

Zubereitung des Tannensirup:
Die Tannenspitzen oder Fichtenspitzen nach dem Austrieb im Juni oder Juli ernten.
Diese werden mit dem Knadiszucker und abgekochtem Wasser in eine Schüssel geschichtet und abgedeckt in der Sonne mindestens 3 Tage stehen gelassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Alles kommt mit dem Saft der Zitrone in einen Topf und alles aufgekochen bis ein dicker Sirup entstanden ist. Die Nadeln abseien und in schöne Flaschen abfüllen. Dies ist ein toller Hustenlöser. Zusätzlich zu den Tannenzweigen kann auch
Thymian beigemengt werden.

Schmeckt auch lecker zu Tee

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete Nedballa

 

und hier geht es weiter

Seehotte Ahoi!

Und hier die Anleitung für das Seepferdchen. Die Materialliste findet ihr im Artikel davor. Viel Spaß beim werkeln

Zuerst aus Draht ein Skelett Bauen

 

Die Schwimmflügel, weißer Draht biegen

Jetzt wird das Skelett mit Filzwolle umwickelt. Für den unteren Teil nehme ich immer weiße Bergschafwolle. Farbe kommt später

 

Zwischendurch immer mit der Filznadel nach arbeiten

 

Nun kommt Farbe ins Spiel. Zuerst die Schwanzspitze und Nase in Rotbraun

 

 

Weiter geht es mit einem Braunton

 

Bis zum Kopf weiter wickeln und filzen

Etwas orange für die Flügel

 

Den Kopf und Bauch mit braun dicker wickeln und filzen

sieht so aus

 

 

Für die Verzierungen werden kleine Rollen gefilzt und auf den Körper aufgesetzt. Vorher kommt noch die Rückenflosse am Kopf und Rücken

Ich nehme mir immer eine dicke Stricknadel zur Hilfe. für den Kopf das kleine Teil nehmen und auffilzen

Ein Stück Wolle fest um die Stricknadel wickeln. Ein kleines und ein großes Stück

 

Jetzt sieht es schon fast wie ein Seehotte aus. Kleine Stacheln für den Rücken und Kopf

 

Augen einziehen

 

Etwas Schaflocke für den Meereslook auf den Bauch filzen

 

und hier die Kurzfassung in Bildern

 

Viel Spaß beim werkeln und ein schönes Wochenende euch allen

Margarete