Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Der erste Nachtfrost

brrr kalt, Eis kratzen, der Winter möchte kommen. Aber vorher überlege ich noch eine schnelle Bastelei für den Herbst. Ganz einfach und wir müssen nur noch ein wenig spazieren gehen. Es regnet heute nicht. ein wenig Nebel ist nicht so schlimm. Die Luft ist frostig und schön. Also rein in den Mantel, einen Beutel für das Sammelgut mitnehmen und die Vorbereitungen für dieses kleine Geschöpf können starten. Kastanienschalen von Esskastanien sammeln, die sind schön Stachelig. Rosskastanien sehen auch hübsch aus. Wenn ihr keinen passenden Kastanienbaum in der Nähe habt, fragt einfach mal im nächsten Blumenladen nach Kastanienschalen.

Und so wird er gemacht. Ich habe ihn schon für Weihnachten ein wenig angehübscht.

Diese Dinge solltet ihr heute zusammen suchen. Das Igelchen ist schnell gemacht und man kann eine kleine Gruppe ruck-zuck fertig stellen.

Materialliste

Trockenfilznadel
Schwamm zum Filzen des Kopfes
Kastanienschale
Ein kleines Stück Igelfell oder anderes Fellchen
Naturfarbene Schafwolle
Kleine schwarze Perlen für die Augen
Bastelkleber

Einen kleinen Wollball in der Hand formen und den Kopf des Igels mit der Trockenfilznadel ausformen. Was hinten über bleibt nicht abschneiden, daraus bauen wir ein Polster für die Kastanienschale. Danach ein winziges Kügelchen formen, für die Nase.

Nase auf die dafür bestimmt Stelle stecken und mit der Filznadel anfilzen

Gesicht ausformen und das hintere Teil locker zusammen filzen. Kastanienschale aufsetzen und schauen, ob alles passend gearbeitet wurde

 

 

 

Danach die Kastanienschale auf den Körper kleben und trocknen lassen.

Einen Streifen Igelstoff vor die Kastanienschale kleben.
Augen mit Perlen aufnähen oder mit einem Permanetmarker aufmalen. Nase schwarz malen.

Weil er als Weihnachtdeko herhalten muss, bekommt er noch eine karierte Schleife um den Bauch gebunden. Und fertig ist der kleine Igel.
Man kann auch einen Aufhänger anbringen und ihn ins Fenster hängen.
Viel Spaß mit dem Igel

Liebe Grüße
Margarete
 

Santa Wattschwein

Nicht dass es sich grün geärgert hat. Nein das Wattschwein hat sich angepasst. Alles wird grün, Tannenbaum, Adventkranz, da kann es auch nur im grünen Kleid daher kommen. Wer es nacharbeiten möchte, findet alle Anleitungen auf dieser Seite.

 

Wattschwein in grün mit knallroten Armen und Ohren häkeln. Tannenbaum und Türkranz für den Leuchtturm findet ihr hier

Du möchtest dein eigenes Wattschwein häkeln

Tannenbaum in verschiedenen Farben findet ihr hier

Häkelanleitung für schnelle Tannenbäumchen

Der Türkranz ist aus einem Weihnachthäkelbuch. Total einfach nachzuarbeiten.

Alles andere ist ein bisschen Deko.

 

Luftmaschenkette häkeln. Je nach Größe Luftmaschen anschlagen. Ich habe 31 LM angeschlagen.

  1. R. 31 LM
  2. R. Wendeluftmasche plus 2 FM in jede Luftmasche ( ab hier 3 FM in jede Luftmasche häkeln) Faden hängen lassen. Das ganze zweimal anfertigen und die beiden Stänge mit einander verdrehen. Enden zusammen nähen. Wer mag kann einen dünnen Draht in den Kranz einarbeiten.
  3. Deko aufnähen fertig.

 

Ein kleiner Schlitten aus Holz, Weihnachtsbaumdeko. Bekommt ihr im Handel. Die Dekobäume mit Schnee ebenfalls.

Santa Wattschwein ist grün. Er mag so gerne die frischen Tannen- und Fichtenspitzen. Diese sammelt er im Neuenburger Urwald. Wenn er genug davon gesammelt hat, dann verarbeitet er sie zu Sirup und Likör. Das mag er so gerne und daher kommt die grüne Farbe. Auch ist er lieber im Wald als im Watt. Hier noch ein Rezept für Tannenspitzensirup.

 

Tannenspitzen Sirup

Zutaten für den Tannenspitzensirup:
1 Schüssel Tannen oder Fichtentriebe nur die unteren Triebe und nicht mehr als 50g pro Baum

1 Liter Wasser
1 Packung Kandiszucker 500g
Saft von 1-2 Zitronen

Zubereitung des Tannensirup:
Die Tannenspitzen oder Fichtenspitzen nach dem Austrieb im Juni oder Juli ernten.
Diese werden mit dem Knadiszucker und abgekochtem Wasser in eine Schüssel geschichtet und abgedeckt in der Sonne mindestens 3 Tage stehen gelassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Alles kommt mit dem Saft der Zitrone in einen Topf und alles aufgekochen bis ein dicker Sirup entstanden ist. Die Nadeln abseien und in schöne Flaschen abfüllen. Dies ist ein toller Hustenlöser. Zusätzlich zu den Tannenzweigen kann auch
Thymian beigemengt werden.

Schmeckt auch lecker zu Tee

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete Nedballa

 

und hier geht es weiter

Seehotte Ahoi!

Und hier die Anleitung für das Seepferdchen. Die Materialliste findet ihr im Artikel davor. Viel Spaß beim werkeln

Zuerst aus Draht ein Skelett Bauen

 

Die Schwimmflügel, weißer Draht biegen

Jetzt wird das Skelett mit Filzwolle umwickelt. Für den unteren Teil nehme ich immer weiße Bergschafwolle. Farbe kommt später

 

Zwischendurch immer mit der Filznadel nach arbeiten

 

Nun kommt Farbe ins Spiel. Zuerst die Schwanzspitze und Nase in Rotbraun

 

 

Weiter geht es mit einem Braunton

 

Bis zum Kopf weiter wickeln und filzen

Etwas orange für die Flügel

 

Den Kopf und Bauch mit braun dicker wickeln und filzen

sieht so aus

 

 

Für die Verzierungen werden kleine Rollen gefilzt und auf den Körper aufgesetzt. Vorher kommt noch die Rückenflosse am Kopf und Rücken

Ich nehme mir immer eine dicke Stricknadel zur Hilfe. für den Kopf das kleine Teil nehmen und auffilzen

Ein Stück Wolle fest um die Stricknadel wickeln. Ein kleines und ein großes Stück

 

Jetzt sieht es schon fast wie ein Seehotte aus. Kleine Stacheln für den Rücken und Kopf

 

Augen einziehen

 

Etwas Schaflocke für den Meereslook auf den Bauch filzen

 

und hier die Kurzfassung in Bildern

 

Viel Spaß beim werkeln und ein schönes Wochenende euch allen

Margarete

 

Seehotte

sie leben, wo auch sonst im Jadebusen und reiten fröhlich durchs Wasser. Eine kleine Gruppe gefilzt. Gar nicht so schwer. Mit ein wenig Geduld und Spucke bekommt man diese schnell gewerkelt. Anleitung packe ich natürlich dazu.

 

Materialliste:

 

Schafwolle im Vlies, verschiedene Farben

10g         Rehbraun

10g         Naturwolle im Vlies, hier kann man wohl mehr anschaffen. Naturwolle benötigt man für fast alle Skulpturen als Untergrund

2g           Zitronengelb

5 g          Ocker

 

3g           Bunte Leicesterlocke gelb, man kann auch Reste von Filzwolle zum stricken nehmen

 

0,8 mm Durchmesser Draht Papierumwickelt – Floristendraht

Für das große Seepferdchen:

1 Stück Draht 0,8 mm Stark 50 cm lang

1 Stück Draht 0,8 mm 35 cm lang

Für das kleine Seepferdchen:

2 Stück Draht 0,8 mm Stark 35 cm lang

2 x          Teddyaugen oder Glasperlen  5 mm Durchmesser für ein Seepferdchen

 

Ein wenig Deko wie Muscheln, Rinde, Seesterne,  Schneckenhaus, Kordel etc.

Schmucksteinkleber

 

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:
Eine kleine Spitzzange

Etwas das Draht schneiden kann

Schmucksteinkleber

Filznadeln fein und mittel

Evtl. ein  Filzgerät mit 7 Filznadeln und Clover Trockenfilznadel in Stiftform

Filzunterlage zum filzen

Blumendraht aus dem Baumarkt für das Skelett, dazu nehme ich gerne einen Floristikdraht mit Papier umwickelt. Stärke 0,8 mm

Kleine Schere

  • Lineal
  • Zahnstocher
  • Handcreme oder Körperbutter
  • Seifenstück

Das E-Book stelle ich im Lauf der Woche ein; Sobald sich ein Zeitfenster öffnet. Jetzt heißt es erst einmal für den Seifenladen zaubern, denn am nächsten Wochenende sind wir auf der Infa in Hannover.

Bis bald Eure Margarete

Ach ja, noch mal so am Ende des Textes, der Laden in Dangast ist das ganze Jahr geöffnet. Zurzeit haben wir Montags Ruhetag, den Rest der Woche haben wir ab Mittag geöffnet. Die Kleingolfanlage wird auch wieder in Schwung gebracht und kann zu den Ladenöffnungszeiten besucht werden.

 

Häkelanleitung für schnelle Tannenbäumchen

Tannenbäumchen häkeln

Tanne1

Zeichenerklärung:
Rd = Runden
fM = feste Masche
LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
hSt = halbes Stäbchen
Stb = Stäbchen
WL = Wendeluftmasche
M = Masche

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen. Ich fange immer mit zwei Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.
Man kann auch mit einem Magicring starten.
Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

Material:
Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch kann derTannenbaum größer oder kleiner werden.
Verschieden Grüntöne

Verschieden Wollreste, rot, blau, Lurexgarn, was einem gefällt
Bastelwatte
Eine runde Gelenkscheibe fürs Bären machen oder eine Pappscheibe 45mm Durchmesser

Kleine Glöckchen verschieden Farben

Eventuelle eine Minilichterkette
Klebstoff
Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

 

Boden

Mit Braun starten

 

1.                            6 fM                                                                                                                                      – 6

2.                            2 fM in jede M             – 12
3.                            1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende    – 18
4.                            2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende    – 24

5.                            3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende     – 30
6.                            Jede Masche 1 fM, diese allerdings ins hintere Machenglied häkeln – 30
7. – 11. Reihe        1 fM in jede M

Schauen ob die Pappscheibe in das gehäkelte runde Teil passt.

Pappscheibe in das gehäkelte Arbeitsstück einlegen.

Mit grün weiter häkeln
12.                         3 fM, jede 4. und 5. M zusammen häkeln ins hintere Maschenglied stechen  – 24
13. – 16.Reihe   1 fM in jede M  – 24

17.                         2 fM, jede 3. Und 4. M zusammen häkeln ins hintere Maschenglied stechen  – 18

18. – 21. Reihe  1 fM in jede M

22.                          1 fM, jede 2. Und 3. M zusammen häkeln ins hintere Maschenglied stechen  – 12

23. – 30. Reihe  1 fM in jede M

 

Das kann man so lange häkeln wie man die Spitze arbeiten möchte. Wer keine lange Tannenspitze

haben möchte hört eben früher auf.

Tannenbaum stopfen

31.                          jede 1. Und 2. M zusammen häkeln   –  6

32. – 34. Reihe  1 fM in jede M

35.                          den Rest stopfen und die Arbeit beenden. Oberen Rand  zusammenziehen und den

Faden vernähen und abschneiden.

Nun kann man in die 12., 17. Und 22. Reihe mit bunten Fäden und festen Maschen einen Rand häkeln.

Dazu wird in das vordere Maschenglied eingestochen und einmal in die Runde gehäkelt.

Oder man häkelt eine lange Luftmaschenreihe sie um den Tannenbaum gewickelt wird.

Kleine Kügelchen oder Glöckchen aufnähen oder –

Sternchen sticken etc.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim werkeln

 

Kurse im Weltnaturerbeportal

Wir sehen uns nun das letzte Mal in diesem Jahr mit einen Kurs, Rund um die Seife,  im Weltnaturerbe Portal.

Heute geht es um das Seifenfilzen. Wir stellen Filzseifenkugeln her.

Kursbeitrag: 6,50 € pro Person

incl. Material jeder Kursteilnehmer kann sich zwei Filzseifenbälle herstellen.

Kursleiterin: Margarete Nedballa – Dangaster Seifenmanufaktur

 

Wir sehen uns im nächsten Jahr mit vielen neuen Kursen und Ideen vom Jadebusen wieder

 

Klippverschluss-Geldbörse häkeln

Das ist wirklich nicht schwer:

Kleine Geldbörse mit Klippverschluss zum selber machen. Anleitungen gibt es eigentlich schon genug. Hier noch eine von mir. Musste sein, ich teile ja gerne…

Ihr benötigt folgendes:

  1. Klippverschluss
  2. Häkelgarn Schachenmayr Catania Color
  3. Häkelnadel Nr. 2
  4. Nähnadel, muss durch die Löcher am Klippverschluss passen
  5. passendes starkes Nähgarn oder die Wolle entzwirnen und 2 Fäden zum nähen benutzen.
  6. 1 Sticknadel mit stumpfer Spitze

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Geldbörse Nr. 1

Zeichenerklärung:

Rd          = Runden

fM          = feste Masche

LM         = Luftmasche

KM         = Kettmasche

hSt         = halbes Stäbchen

Stb         = Stäbchen

WL         = Wendeluftmasche

M           = Masche

 

Verdoppeln= in jede M zwei M arbeiten

 

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen.  Ich fange immer mit zwei  Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.

Man kann auch mit einem Magicring starten.

Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen

 

2 x häkeln

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  1. 6 fM anschlagen
  2. 2 fM in jede M
  3. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende
  4. 3 fM, dito
  5. 4 fM, dito
  6. 5 fM, dito
  7. 6 fM, dito
  8. 7 fM, dito
  9. 8 fM, dito
  10. 9 fM, dito
  11. 10 fM, dito

IMG_8412Die Hälfte des Kreis in Hin- und Rückreihen häkeln.

11. bis 14. R. jede M eine fM häkeln.

Faden abscheiden und vernähen.

Das 2.Teil ebenso arbeiten.

IMG_8417Die untere Kante der Geldbörse zusammen nähen

IMG_8430werkstück an den Klippverschluss anpassen

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Klippverschluss mit einem starken Faden einnähen. Geschieht über die Lochkante im Bogen.

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Nun ist die kleine Häkelbörse fertig.

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Ich habe noch eine zweite Geldbörse entworfen, und es kommt noch eine dritte dazu. Danach wird ein schönes kleines E-Book geschrieben. Aber erst einmal diese kleine Gratisanleitung für euch. Viel Spaß beim häkeln.

 

Haarspangen selber gestalten

ist ganz einfach.

Man braucht nur ein bisschen Geduld, Haarklammern, Stofftape, Deko wie Knöpfe, SChleifen. Perlen etc.

Die Bilder sprechen für sich:

Das benötigt ihr. Für die Demo habe ich Glitzertape genommen. Hatte leider kein anderes zur Hand.

Hinten habe ich schon kleine Haarklammern fertig. Die umgeklappten Laschen werden mit Klammern fixiert und sollen nun trocknen.

So sehen sie aus, wenn alles fertig ist.

LG Margarete

Ein frisches und schnelles Peeling

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ich denk mal, dass einige, die diesen Blog lesen auch meinen anderen Blog kennen.

www.wattseife.de

Da geht es um die Dangaster Seifenmanufaktur. Hier ein kleines Rezept zum selber machen:

Manchmal gibt es schöne Dinge, die muss Frau oder Mann sich selber machen. Weil es einfach ist, weil es jetzt bei der Hitze nur toooooooooooool ist, Duschen macht echt Laune mit dem minzigen Sommerpeeling.

Ein Körperpeeling kann man für die Sauna, aber auch mit unter die Dusche nehmen.
Sauna: letzter Saunagang, 5 Min anschwitzen, Peeling vorher auf einen nassen Waschlappen verteilen. Meistens reicht ein gehäufter Teelöffeln für den ganzen Körper. Peeling auf dem Körper verteilen und dabei den Saunagang beenden wie gewohnt.
Danach abduschen.

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Dusche: Waschlappen nass machen. 1 Teel. Peeling drauf pappen. Das mit dem Waschlappen mache ich, damit mir das Peeling nicht immer von der Hand flutscht. Duschen wie gewohnt und zum Schluss eine schöne Abreibung mit dem Zuckerpeeling. Noch einmal alles abduschen. Die Haus ist erfrischt und die alten Hautschüppchen sind abgerubbelt. Eincremen braucht ihr nicht mehr, denn wir haben das Peeling mit Öl angereichert.
Ich habe ein gängiges Bio-Sonnenblumenöl verwendet, was man fast überall kaufen kann. Sonnenblumenöl enthält einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 7, so dass dieses Peeling auch gut als Apré – Strandpeeling genommen werden kann.

Hier das Rezept:
Frische Minze:            ca. 15g
Zucker:                      ca. 150g
Sonnenblumenöl:        3 Eßlöffel reichen aus. Wer total trockene Haut hat, kann auch einen Eßlöffel mehr nehmen.

Minze pflücken oder einkaufen:

in kleine Stücke schneiden und in einen Mörser oder Multizerkleinerer geben:

Zucker dazu geben:

Alles schön durchmixern oder-mörsern, bis sich der Zucker grün gefärbt hat:

Zum Schluss das Sonnenblumenöl dazu geben und noch einmal ordentlich durchrühren

jetzt kann alles in ein schönes Glas mit Schraubverschluss gegeben werden. Ich habe 1 1/2 Gläser á 150ml benötigt.
Man kann die Gläser noch schön als Geschenk verzieren.

Tipp: Ihr könnt eigentlich jedes gute und kaltgepresse Öl für dieses Peeling benutzen. Da keine Duftstoffe dazu gegeben wurden, ist dieses Zuckerpeeling auch für empfindlich Menschen geeignet. Ihr könnt den Zucker auch durch Meersalz ersetzen.

oder andere frische Kräuter oder Blüten benutzen
Frische Rosenblätter beruhigen die Haut
Minze wirkt erfrischend und desodorierend
Lavendel ist Entzündungshemmend und die Blüten beruhigen. Aber nur erwachses Menschen, Kinder drehen durch den Duft von Lavendel so richtig auf.

Man kann fast jedes schöne Kräutlein verwenden und sich sein individuelles Peeling herstellen. Für besonders frischen Duft kann man die Schale einer Bioorange-, -Limette oder -Zitrone verwenden. Wird alles zusammen gemörsert und wie oben beschrieben fertig gestellt.  Da wir frische Kräuter verwenden ist es nicht so lange haltbar, obwohl der Zucker oder das Salz konservierend wirken. Das Peeling bewahre ich im Kühlschrank auf. Zur Entnahme einen Löffel verwenden, damit das Peeling nicht durch Bakterien kontaminiert wird.
Viel Spaß mit dem leckeren Sommerpeeling.

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