Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Der erste Nachtfrost

brrr kalt, Eis kratzen, der Winter möchte kommen. Aber vorher überlege ich noch eine schnelle Bastelei für den Herbst. Ganz einfach und wir müssen nur noch ein wenig spazieren gehen. Es regnet heute nicht. ein wenig Nebel ist nicht so schlimm. Die Luft ist frostig und schön. Also rein in den Mantel, einen Beutel für das Sammelgut mitnehmen und die Vorbereitungen für dieses kleine Geschöpf können starten. Kastanienschalen von Esskastanien sammeln, die sind schön Stachelig. Rosskastanien sehen auch hübsch aus. Wenn ihr keinen passenden Kastanienbaum in der Nähe habt, fragt einfach mal im nächsten Blumenladen nach Kastanienschalen.

Und so wird er gemacht. Ich habe ihn schon für Weihnachten ein wenig angehübscht.

Diese Dinge solltet ihr heute zusammen suchen. Das Igelchen ist schnell gemacht und man kann eine kleine Gruppe ruck-zuck fertig stellen.

Materialliste

Trockenfilznadel
Schwamm zum Filzen des Kopfes
Kastanienschale
Ein kleines Stück Igelfell oder anderes Fellchen
Naturfarbene Schafwolle
Kleine schwarze Perlen für die Augen
Bastelkleber

Einen kleinen Wollball in der Hand formen und den Kopf des Igels mit der Trockenfilznadel ausformen. Was hinten über bleibt nicht abschneiden, daraus bauen wir ein Polster für die Kastanienschale. Danach ein winziges Kügelchen formen, für die Nase.

Nase auf die dafür bestimmt Stelle stecken und mit der Filznadel anfilzen

Gesicht ausformen und das hintere Teil locker zusammen filzen. Kastanienschale aufsetzen und schauen, ob alles passend gearbeitet wurde

 

 

 

Danach die Kastanienschale auf den Körper kleben und trocknen lassen.

Einen Streifen Igelstoff vor die Kastanienschale kleben.
Augen mit Perlen aufnähen oder mit einem Permanetmarker aufmalen. Nase schwarz malen.

Weil er als Weihnachtdeko herhalten muss, bekommt er noch eine karierte Schleife um den Bauch gebunden. Und fertig ist der kleine Igel.
Man kann auch einen Aufhänger anbringen und ihn ins Fenster hängen.
Viel Spaß mit dem Igel

Liebe Grüße
Margarete
 

Am und auf dem Deich

da gibt es viel zu sehen. Unsere Deichschafe sind munter und sehr verspielt. Den ganzen Tag an der frischen Luft. Leckere Gras fressen und dabei den Deich schützen. Das ist die Aufgabe.

Ich habe mir erlaubt einige dieser kleinen Schäfchen zu nähen. Sie sind nicht groß. Können je nach Material bis zu 15cm lang werden. Im Durchschnitt sind sie 10-12 cm lang und 7cm hoch.

Sie sind schnell genadelt und Ruckzuck fertig. Man kann schnell eine ganze Herde nähen und für verschiedene Dekorationen, zum Beispiel für die Weihnachtskrippe herstellen.

Hier die Anleitung:  Böööööööörtha Deichschaf

 

Anleitung:

Material:

Mohair oder Plüsch     15 x 25 cm

Ministoff                     15 x 20 cm

Augen                         4 mm Glas braun mit Pupille

Gelenk                        15 mm und 1 T-Splint

Füllung: Bastelwatte und etwas Stahlgranulat

Stickgarn für die Nase und Faden zum nähen.

Starkes Garn für die Augen und zum annähen der Ohren.

Manchmal einen Rest langen Mohair für die Haare

 

Anleitung:

 

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Fertigung  enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Fertig stellen der Ratte vermeiden. Achtung diesem Schnitt muss eine Nahtzugabe von 0,3cm zugegeben werden. Schneiden Sie bitte den Stoff zu, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält. Alle Bööööööööööhs werden gleich gearbeitet.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie diese mit einer kleinen Nahtzugabe aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

Körper:

Die Abnäher schließen und den Körper einmal rundum nähen. Bitte die Wende- und Stopföffnung offen lassen. Schwanz falten und über das lange Teil und die Rundung nähen, die kleine gerade Kante bleibt offen.

Füße:

Jeweils zwei Fußteile rechts auf rechts legen und mit der Hand nähen. An die Wendeöffnung denken. Vor dem Wenden der Füße die Einbuchtung mit einer Schere etwas einschneiden, damit sich die Kante nicht in Falten legt.

 

Kopf:

Ohren  rechts auf rechts legen und über die Rundung nähen. Die kleine gerade Kante bleibt offen. Kopfteil, Abnäher schließen und dann den Kopf einmal in der Runde zunähen, dabei am Hals eine Öffnung für das Gelenk lassen. Gerade Kante hinten.

Fertigstellung:

Alle Teile wenden. Die Teile aus Ministoff/Kaschmir,  in der Naht von links mit einem Stopfholz glatt streichen, indem man in der Naht mit dem Stopfholz darüber streicht.

Alle anderen Teile werden von links und rechts ausgebürstet. Beim Antikmohair sollte man eine Kamm oder eine dicke Nadel nehmen, dann lässt er sich besser auskämmen.

Der Kopf wird ordentlich gestopft. Das heißt, mittelfest, nicht Knüppelhart, es sollte noch ein wenig Spannung vorhanden sein, damit ein wenig geskulptet werden kann. Allerdings nicht zu weich stopfen. Bitte gut die Ränder ausstopfen, sonst wird der Kopf nicht schön rund.

Augen mit Stecknadeln markieren und einziehen.

Wir ziehen diese über die Halsöffnung ein.

Beide Augen einziehen und Faden in der Halsöffnung hängen lassen. Nun die Fäden fest anziehen, und in der Halsöffnung verknoten. Dabei darauf achten, dass beide Augen Seitengleich sitzen.

Für die Nase ein Dreieck mit Stickgarn nähen, dabei die Fäden fest anziehen. Am Besten einen dicken Knoten am Ende des Stickgarnes machen, und über die Halsöffnung nach vorne zur Nasenspitze stechen. Nun das Dreieck mit einem Spannstich sticken. Nur die Umrandung. Danach den Mund mit einem langen Faden nach unten sticken. Gehen sie dazu wieder zur Nasenmitte zurück. Faden fest anziehen und rechts und links vom Steg einen Grinsemund sticken.

Ohren an der unteren Kante mit einem festen Faden reihen. Dabei beide Stofflagen auf einmal zusammen nähen. Ohren jetzt zusammen ziehen und die untere Kante vernähen. Faden hängen lassen.

Ohren wie folgt an den Kopf nähen.

Rechts und links an den Kopf halten und schauen, wie es am lustigsten aussehen kann. Die Ohren sitzen ziemlich weit seitlich am Kopf.

Faden vom Ohr wieder auf eine Nadel nehmen. Am Besten eine lange Puppennadel.

Nun von rechts nach links durch den Kopf stechen, dabei darauf achten, dass die Einstichstellen genau gegenüber liegen.

Ohr hängt am Faden und wird nun mit dem Faden gegen den Kopf gezogen. Mit der Nadel wieder zum Ohr zurückstechen. Jetzt den Faden fest anziehen und das Ohre jeweils rechts und links an den Ecken festnähen.

Das zweite Ohr ebenso arbeiten, dabei beim durchstechen des Kopfes neben dem 1. Ohr mit der Nadel heraus kommen.

Danach geht es weiter wie beim ersten Ohr beschrieben.

Nun das Halsgelenk in den Kopf schieben. Dazu wird der T-Splint durch die Pappscheibe geschoben. Die Pappscheibe wird im Kopf platziert und der Halsrand wird mit einem starken Faden im Reihstich genäht. Faden anziehen und Pappscheibe dadurch festhalten. Der Splint schaut nach außen. Um den Splint den Faden vernähen und abschneiden.

Körper an den Kopf montieren. Dazu den T-Splint durch die Markierung für die Kopfbefestigung, stechen. Eine Pappscheibe von innen darüber legen und den Splint rechts und links jeweils in Schneckenform drehen.

Körper mit Fiberfill und Granulat stopfen. Der Körper wird mittelfest gestopft.

Damit das Schäfchen Gewicht bekommt, werden ein bis zwei Teelöffel Stahlgranulat in den Körper gepackt.

Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Schwanzteil oben zusammen nähen. Schwanz mit einem Matratzenstich an den Körper nähen. Stelle ich mit einem Strich im Schnittmuster markiert.

 

Pfoten stopfen, mittelfest.

Nun einen starken Faden auf eine Puppennadel nehmen. Die Pfote mit einer Stecknadel in der Mitte markieren. Einen Faden ca. in der Mitte der Pfote durchstechen. Dazu die Nadel von der Stopföffnung zur Pfotenmitte führen. Den Faden einmal über die Mitte (Einkerbung Pfote, Stecknadel) zur Rückseite der Pfote legen. Genau gegenüber der Einstichstelle in der Mitte vorne, von hinten nach vorne durchstechen. Dabei den Faden anziehen.

Den Mittelpunkt noch einmal hin und her nähen, dabei keine neue Kralle arbeiten, sondern einfach von Mitte vorne nach Mitte hinten durchstechen.

Faden im Pfotenteil vernähen. Die anderen Pfoten ebenso arbeiten.

Alle Wendeöffnungen mit einem Matratzenstich schließen.

Die Pfoten auf die Bauchseite des Deichschäfchens platzieren und mit einigen Stichen festnähen. Achten Sie dabei auf Seitengleiche Stellung der Pfoten.

Aus langflorigen Mohair ein Stück zuschneiden, ca. 1,5 x 1,5 cm, liegt dem Bastelset bei.

Dieses direkt am Kopfende in der Mitte aufnähen. Nähte dabei vorsichtig nach innen schieben und Haare später heraus ziehen. Mohair vorsichtig kämmen. Wer möchte kann ein kleines Schleifchen um den Haarschopf binden, ebenso hinten am Schwanzansatz.

 

 

Ich wünsche allen viel Vergnügen mit dem Deichschaf. Hier das Schnittmuster

deichschaf klein

Liebe Grüße

Margarete

 

SchuHuuuu

SchuHuuu die Eule wohnt im Dangaster Geest (Wald). Direkt im Eulenbaum. Einfach mal Ausschau halten. Vielleicht schwebt sie vorbei…

Schuhu die Eule

 

Materialliste:

Baumwollstoff mit Elastan (Ikea)                  ca. 40 x 30 cm

Rest grüner Filz oder eine andere Farbe für das Auge

Rest bunter Baumwollstoff, Pünktchenstoff für den Augenhintergrund

Rest weißer Filz

2 Knöpfe ca. 28mm Durchmesser

1 Pappscheibe 30mm oder 35mm kommt drauf an, wie ihr näht. Ich habe eine 30mm Pappscheibe benötigt.

Füllwatte

Doppelseitig aufbügelbare Vlieseline ca. 20 x 30 cm

Reste von Schleifenband, Spitze, Knöpfe für die Deko…

Anleitung zum ausdrucken findet ihr am Ende des Artikels

Wir nähen die Eule

  1. Es wird eine Nahtzugabe von 0,5 cm dazu gegeben. Baumwollstoff doppelt legen und am Rand mit Stecknadeln sichern.
  2. Eule, Kopf und Körper auf Baumwollstoff (uni) einzeichnen. Der Stoff liegt doppelt, also nur einmal aufzeichnen. Körper auf der Einzeichenlinie nähen und mit einer Nahtzugabe ausschneiden. Die Ecken und Rundungen mit einer Schere leicht einschneiden.
  3. Stopföffnung am Kopf und Körper beachten.
  4. Die Stoffe für die Augen vorbereiten. Augenhintergrund, ovales Augenteil, rundes Augenteil. Den Stoff ausmessen. Jedes Teil wird zweimal zugeschnitten. Den Stoff jeweils mit Bügelvlieseline vorbereiten. Das heißt, die Vlieseline wird auf die Rückseite der Stoffe gebügelt. Danach können die jeweiligen Augenteile aufgezeichnet werden.
  5. Eulenkopf und Körper wenden und bügeln.
  6. Augenhintergrund ausschneiden und auf das Gesicht legen, mit einer Stecknadel oder Heftfaden fixieren, damit das Augenteil nicht verrutschen kann.

Die Kreise überlappen in der Mitte.

  1. Augenteil aufbügeln. Legt ein Stück Butterbrotpapier dazwischen und ohne Dampf bügeln.

Hier von einer anderen Eule eine Vorlage für einen Augenhintergrund. Oben kann man den eingezeichneten Hintergrund sehen, vorne liegt die Papierschablone.

 

  1. Nun den zweiten Hintergrund in einer beliebigen Farbe aufbügeln.

Bei der zweiten Eule habe ich einen grünen Filz auf einem Blümchenfeincord gearbeitet. Eigentlich ist es egal, welche Farben man kombiniert, es sieht immer irgendwie schön aus.

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  1. Weißes Augenteil aufbügeln. Ziemlich mittig ansetzen, damit das Eulchen ein wenig schielt.
  2. Nun werden alle Stoffteile aufgenäht.
  3. Eulenkopf stopfen.
  4. Körper wenden und stopfen. Für die untere Rundung die Pappscheibe einlegen. Vorher ein Stück Filz in der Größe der Pappscheibe zuschneiden, eine Nahtzugabe von mindestens 3mm dazu geben. sollte. Das Filzrund an die Öffnung unten mit einem Knopflochstich annähen. So kann die Eule besser stehen und kippt nicht dauernd um.
  5. Körper in die Stopföffnung des Kopfes schieben, eventuell im Kopf noch einmal nachstopfen. Körperteil noch einmal heraus nehmen, wenn alles passend ist und oben mit Klebstoff einpinseln. Dann den Körper wieder in das Kopfteil schieben. Kopf und Körper mit einem Matratzenstich zusammen nähen.
  6. Zum Schluss die Garnituren anbringen. Eventuell eine Schleife, oder ein Spitzenband um den Hals. Einige Knöpfe aus der Knopfkiste annähen und schon ist die Eule fertig. Wer möchte kann auch kleine Filzblüten aus dicken Dekofilz zuschneiden und neben die Ohren nähen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit Schuhu

Anleitung und Schnittmuster Schuhu komplett

Liebe Grüße

Margarete

 

und hier geht es weiter

Seehotte Ahoi!

Und hier die Anleitung für das Seepferdchen. Die Materialliste findet ihr im Artikel davor. Viel Spaß beim werkeln

Zuerst aus Draht ein Skelett Bauen

 

Die Schwimmflügel, weißer Draht biegen

Jetzt wird das Skelett mit Filzwolle umwickelt. Für den unteren Teil nehme ich immer weiße Bergschafwolle. Farbe kommt später

 

Zwischendurch immer mit der Filznadel nach arbeiten

 

Nun kommt Farbe ins Spiel. Zuerst die Schwanzspitze und Nase in Rotbraun

 

 

Weiter geht es mit einem Braunton

 

Bis zum Kopf weiter wickeln und filzen

Etwas orange für die Flügel

 

Den Kopf und Bauch mit braun dicker wickeln und filzen

sieht so aus

 

 

Für die Verzierungen werden kleine Rollen gefilzt und auf den Körper aufgesetzt. Vorher kommt noch die Rückenflosse am Kopf und Rücken

Ich nehme mir immer eine dicke Stricknadel zur Hilfe. für den Kopf das kleine Teil nehmen und auffilzen

Ein Stück Wolle fest um die Stricknadel wickeln. Ein kleines und ein großes Stück

 

Jetzt sieht es schon fast wie ein Seehotte aus. Kleine Stacheln für den Rücken und Kopf

 

Augen einziehen

 

Etwas Schaflocke für den Meereslook auf den Bauch filzen

 

und hier die Kurzfassung in Bildern

 

Viel Spaß beim werkeln und ein schönes Wochenende euch allen

Margarete

 

Seehotte

sie leben, wo auch sonst im Jadebusen und reiten fröhlich durchs Wasser. Eine kleine Gruppe gefilzt. Gar nicht so schwer. Mit ein wenig Geduld und Spucke bekommt man diese schnell gewerkelt. Anleitung packe ich natürlich dazu.

 

Materialliste:

 

Schafwolle im Vlies, verschiedene Farben

10g         Rehbraun

10g         Naturwolle im Vlies, hier kann man wohl mehr anschaffen. Naturwolle benötigt man für fast alle Skulpturen als Untergrund

2g           Zitronengelb

5 g          Ocker

 

3g           Bunte Leicesterlocke gelb, man kann auch Reste von Filzwolle zum stricken nehmen

 

0,8 mm Durchmesser Draht Papierumwickelt – Floristendraht

Für das große Seepferdchen:

1 Stück Draht 0,8 mm Stark 50 cm lang

1 Stück Draht 0,8 mm 35 cm lang

Für das kleine Seepferdchen:

2 Stück Draht 0,8 mm Stark 35 cm lang

2 x          Teddyaugen oder Glasperlen  5 mm Durchmesser für ein Seepferdchen

 

Ein wenig Deko wie Muscheln, Rinde, Seesterne,  Schneckenhaus, Kordel etc.

Schmucksteinkleber

 

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:
Eine kleine Spitzzange

Etwas das Draht schneiden kann

Schmucksteinkleber

Filznadeln fein und mittel

Evtl. ein  Filzgerät mit 7 Filznadeln und Clover Trockenfilznadel in Stiftform

Filzunterlage zum filzen

Blumendraht aus dem Baumarkt für das Skelett, dazu nehme ich gerne einen Floristikdraht mit Papier umwickelt. Stärke 0,8 mm

Kleine Schere

  • Lineal
  • Zahnstocher
  • Handcreme oder Körperbutter
  • Seifenstück

Das E-Book stelle ich im Lauf der Woche ein; Sobald sich ein Zeitfenster öffnet. Jetzt heißt es erst einmal für den Seifenladen zaubern, denn am nächsten Wochenende sind wir auf der Infa in Hannover.

Bis bald Eure Margarete

Ach ja, noch mal so am Ende des Textes, der Laden in Dangast ist das ganze Jahr geöffnet. Zurzeit haben wir Montags Ruhetag, den Rest der Woche haben wir ab Mittag geöffnet. Die Kleingolfanlage wird auch wieder in Schwung gebracht und kann zu den Ladenöffnungszeiten besucht werden.

 

grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr Piraten

Piraten im Jadebusen gesichtet. Glocken läuten und Donnergroll, Piraten sind in der Bucht.

Sehr nur ihr Leute hier kommen sie

Am Strand wird gekocht. Ohne Skrupel, wild und ungezügelt erstürmen sie Dangast, seht selbst

Hilfe kommt, denn hier kommt Wattschwein Störtebecker der Schreckliche. Ein Nachkomme des berühmten Piraten

grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr sagt er nur und der Spuck ist vorbei, er hat sein Erdbeerkomando dabei

Die Erdbeerflieger, plopp, plopp, plopp

 

Teddybären aus dem Buch „kleine Piraten“

grrrrrrrrrr Watschwein Pirat

Design Margarete Nedballa

Zeichnung: CasparsIllustrationen

Du möchtest dein eigenes Wattschwein häkeln

das geht so:

Wattschwein

Eine Häkelanleitung von

Margarete Nedballa

Das Wattschwein

Was ist denn da im Watt,

tja, das fragen sich viele Leute. Ist doch das Wattenmeer Weltnaturerbe. Liegt wohl daran, dass sich so einiges im Watt herumtreibt. Von Kleinstlebewesen bis hin zum Seehund.  Aber wisst ihr auch, das sich eine kleine Fabelwelt im Watt aufhält. Genau hier im Jadebusen. Von einigen habe ich an dieser Stelle schon berichtet, einige sind ein Geheimnis, dass ich nun lüften möchte.

Es heißt, rund um den Leuchtturm oder kurz davor oder dahinter verbergen sich kleine Kreaturen. Diese hüten den Stöpsel für die Gezeiten im Wattenmeer. Denn dort, keiner weiß das so genau, versteckt sich dieser. Immer wenn Hochwasser ist, zieht eines der kleinen Kreaturen den Stöpsel. Das Wasser fließt ab und bleibt für einige Zeit verschwunden.

Aber wie kommt das Wasser wieder in den Jadebusen und wie …..? Ganz einfach, der Stöpsel wird wieder eingesteckt und schwubdiwub haben wir jede Menge Wasser im Jadebusen. Also eine simple und einfache Erklärung.  Mmmmh werden da einige ganz schlaue Menschen sagen, da war doch mal was mit dem Mond, dem Meer und der Anziehungskraft. Das ist für Menschen ohne Fantasie die immer eine wissenschaftliche Erklärung brauchen. Wir aber hier am Jadebusen wissen es besser.

Denn hier lebt ein kleines Volk das sich um diese Belange kümmert. Winzig, rosa, pink, manchmal auch ein bisschen anders tummelt sich das Wattschwein rund um den Stöpsel.  Wirklich gesehen haben wir es noch nicht, aber Vermutungen lassen dieses Bild entstehen.

Tatsache ist, die Wattschweine ernähren sich von Erdbeermarmelade. Echt jetzt und es gibt Beweise. Hat schon einmal irgendjemand von euch einen Wattwanderer mit einem Marmeladenbrot gesehen, nie und nimmer. Aber viele Wattwanderer die aussehen wie kleine Wattschweinchen. Die gibt es. Einfache Erklärung ist folgende. Die Wattschweine haben den Gast gewittert. Er isst gerade ein Marmeladenbrot, oder er hatte Erdbeermarmelade zum Frühstück. Sie riechen diesen Duft Meilenweit und versuchen mit List und Tücke an die Marmelade zu kommen.

Viele haben schon beobachtet wie sie sich heimlich zum Marmeladenstand in Dangast geschlichen haben. Schnell ein paar Gläser auf ihren Wattschlitten und schon sind sie weg.

 

Autorin:

Margarete Nedballa

An der Rennweide 13

26316 Nordseebad Dangast

Alle Rechte bleiben bei der Autorin

 

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.

Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.

Es ist nicht erlaubt das Schnittmuster oder einzelne Teile des Schnittmusters für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.

Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung  sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.

Dennoch steht die Autorin gerne mit Rat und Tat bei der Fertigung jederzeit bereit.

Bitte melden Sie sich, falls irgendein Detail in der Beschreibung unklar sein sollte.

Hilfestellung bei der Fertigung wird gerne per Email gewährt.

info(at)teddycollege.com

Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen

Margarete Nedballa

www.margaretenbaer.com

 

Zeichenerklärung:

Rd          = Runden

fM          = feste Masche

LM         = Luftmasche

KM         = Kettmasche

hSt         = halbes Stäbchen

Stb         = Stäbchen

WL         = Wendeluftmasche

M           = Masche

 

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

 

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen.  Ich fange immer mit zwei  Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.

Man kann auch mit einem Magicring starten.

Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

 

Material:

Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch können die Figuren größer oder kleiner werden.

 

2 Stück 6 mm Halbperlen für die Augen

Bastelwatte

Klebstoff

Pfeifenreiniger oder Zahnstocher

Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

 

Fertig gehäkelte Größe:

Die Größe kann je nach verwendeten Material und Nadel unterschiedlich ausfallen

Das Wattschwein möchte gerne 14 cm groß werden.

 

Nun können wir beginnen  

 

Kopf und Körper

Rose

Wir starten unten

  1. 6 fM anschlagen –              6
  2. 2 fM in jede M –              12
  3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              18
  4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              24
  5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              30
  6. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              36
  7. 5 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              42

 

  1. – 11. Rd 1 fM in jede M                                                                                                      –              42

 

 

 

 

 

  1. 5 fM, jede 6. + 7. M zusammen häkeln –              36
  2. + 14. Rd. 1 fM in jede M
  3. 4 fM, jede 5. + 6. M zusammen häkeln –              30
  4. 1 fM in jede M –              30
  5. 3 fM, jede 4. + 5. M zusammen häkeln –              24
  6. 1 fM in jede M –              24

 

  1. 2 fM, jede 3.+4. M zusammen häkeln –              18

 

  1. + 21. Rd 1 fM in jede M                                                                                –              18

 

  1. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln –              12

 

  1. – 26. Rd 1 fM in jede M –              12

 

  1. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              18

 

 

Körper stopfen und weiter häkeln

 

  1. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              24

 

  1. + 30. Rd. 1 fM in jede M – 24

 

  1. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln                                                                             –              18
  2. 1 fM in jede M
  3. jede 1. + 2. M zusammen häkeln –              12

 

Kopf und Körper weiter stopfen

Noch einmal jede 1. + 2. M zusammen häkeln und Faden vernähen.                            –              6

 

weiter mit der Nase

Nase:

 

  1. 6 fM anschlagen –              6
  2. 2 fM in jede M –              12
  3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              18
  4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              24
  5. Jede M ins hintere Maschenglied häkeln –              24
  6. + 7. Rd. 1 fM in jede M                                                                                               –              24

  1. 3 fM, die 4. + 5. M zusammen häkeln –              18
  2. + 10. Rd. Jede M 1 fM –              18
  3. 2 fM, die 3. + 4. M zusammen häkeln –              12
  4. 1 fM in jede M

Nase stopfen

  1. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln –              6
  2. – 16. Rd. 1 fM in jede M – 6

Rest stopfen und Nase so an den Kopf nähen dass sie mittig sitzt

 

 

Ohren schwarz, dunkelbraun oder Pink häkeln

2 x häkeln

  1. 6 fM –              6
  2. 2 fM, 2 fM in jede folgende M, wiederholen bis Reihenende –              9
  3. – 5. Rd. 1 fM in jede M –              9
  4. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln –              6

7.-16. Rd. 1 fM in jede M                                                                                           –              6

 

Einen langen Faden hängen lassen und  das zweite Ohr häkeln

 

 

 

 

 

Beine schwarz oder taupe

2 x häkeln

 

  1. 6 fM anschlagen –               6
  2. 2 fM in jede M –                  12
  3. – 10. Rd 1 fM in jede M

 

11           1 fM, jede 2. Und 3. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende                            –              6

11. – 15. Rd eine feste M in jede M

Pfeifenreiniger doppelt legen, die Enden verdrehen,  und in das Bein schieben. Eventuelle mit etwas Bastelwatte stopfen.

 

 

Bein biegen und etwas vom Pfeifenreiniger herausschauen lassen. So wie es auf den Bildern  zu sehen ist.

 

 

 

 

 

Arme 2 x

Taupe

 

  1. 6 M anschlagen –              6
  2. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende                     –              9
  3. 1 fM in jede M –              9
  4. 1 fM in jede M –              9
  5. 4 x M abnehmen –              5
  6. 1 fM i n jede M –              5

8 LM für die Arme häkeln. Faden zum Annähen hängen lassen

 

 

 

 

 

Ringelschwänzchen

1 x in dunkelpink

 

 

Je nach Geschmack

 

  1. 25 Luftmaschen oder mehr anschlagen
  2. in jede LM 3 fM häkeln.

Faden abschneiden und zum Vernähen im Körper hängen lassen.

Schwänzchen so an den Körper nähen

Ohren annähen und dabei ein wenig nach vorne knicken. Sieht so aus:

Augenhintergrund aus weißem Filz aufnähen oder mit der Trockenfilznadel direkt filzen. Halbperlen aufkleben

Einen Querstrich über die Augen als Augenbraue sticken. Zwei Kreuze auf die Schnauze sticken.

Beine mit dem Pfeifenreiniger am Körper vormontieren, dazu etwas Klebstoff auf den Pfeifenreiniger geben. Danach die Beine mit dem Restfaden an den Körper nähen. Arme annähen und fertig ist das Wattschwein. Jetzt fehlt nur noch eine Erdbeere als Halsschmuck und ein Waschbeckenstopfen für die Arbeit.

Siehe Wattschwein.de

 

Erdbeere häkeln

Die Größe richtet sich nach der Nadelstärke. Diese oben ist aus Filetgarn mit Nadelstärke 1

Gehäkelt

 Stickgarn geht auch sehr gut

 

  1. 4 fM
  2. 1 fM, 2 FM in die nächste M, weiderholen bis Reihenende –              6
  3. 1 fM in Jede M
  4. 2 fM, 2 FM in die nächste M, wiederholen bis Reihenende –              8
  5. 3 fM, 2 fM in die nächste M, wiederholen bis Reihenende –              12

 

6.- 9. Rd  1 FM in jede M

 

  1. 3 fM, jede 4. + 5. M zusammen häkeln –              8
  2. 2 fM, jede 3. + 4. M zusammen häkeln –              6

 

stopfen

  1. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln –              4

 

Arbeit beenden und Faden vernähen

 

 

 

2 LM anschlagen oder Fadenring anschlagen

7 LM in die 2. LM  häkeln.

2 fM in die 2. LM dann wieder 7 LM, 2 fM bis 5 Blütenblätter gehäkelt sind.  Arbeit beenden und den Fadenring zusammen ziehen.

Blätter auf die Erdbeere nähen. Erdbeere mit kleinen Punkten besticken. Fertig.

Kleine Luftmaschenketten an die Erdbeere häkeln, so kann sich das kleine Wattschweinchen die Erdbeere umhängen.

Ich wünsche viel Spaß mit dem Wattschwein

Bild von Caspars (Michael Kusmiers)

Liebe Grüße Margarete Nedballa

 

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Kurse im Weltnaturerbeportal

wie jedes Jahr finden auch 2017 Kurse im Weltnaturerbeportal statt. Etwas hat sich geändert. Wir starten um 16.00 Uhr. Die Dauer richtet sich immer nach den jeweiligen Kursen. Der Kostenbeitrag ist unterschiedlich. Material ist immer inclusive.

Kurse für die Sinne

Kleine Geheimnisse aus der Dangaster Seifenmanufaktur

Schnuppern sie mal, da liegt was in der Luft. Wenn sie einen Kurs mit Margarete Nedballa, von der Dangaster Seifenmanufaktur,  besuchen  riecht es lecker und spricht die Sinne an.

Schon ein Kurs bringt Entspannung und lässt die Seele baumeln. Die unterschiedlichen Düfte, der Umgang mit Kräutern und Gewürzen bringt Schwung ins Leben und bietet einfach das perfekte Wohlfühlprogramm.  So können sie kleine Geschenke und Mitbringsel selber gestalten. Alles wird fein verpackt. Wir starten pünktlich zu den Osterferien und enden erst zum Ende der Herbstferien. Einmal in der Woche, immer am Freitagnachmittag um 15.00 Uhr treffen wir uns im Foyer des Weltnaturerbe Portals. Es werden feine Seifenkugeln geknetet und verziert, schönes Badesalz gerühr. Wir verwandeln bunte Schafwolle in Seifenbälle aus Filz, das können schon unsere ganz Kleinen anfertigen. Die Kinder  und auch Erwachsene freuen sich, ein schönes Geschenk selbst herstellen zu können.  Für die größeren unter euch stellen wir schön verzierte Filzseifenschäfchen her. Wer Lust hat kann auch ein niedlichen Seifenwattschwein filzen, da sind wir offen für Wünsche. Infos erhalten sie im Laden der Dangaster Seifenmanufaktur oder  im Touristikbüro der Dangaster Kurverwaltung. Die Kurse finden im wöchentlichen Wechsel statt.

Watts1

Hände waschen wie vor hundert Jahren

Seifenbälle sind aus der Mode gekommen. Früher lagen diese feinen Seifenbälle in jedem gut sortiertem Haushalt in der Seifenschale. Heute in Zeitalter der Industrialisierung werden diese feinen Handwaschbälle nicht mehr angefertigt. Sie machen ein wenig Arbeit bei der Fertigung, sind aber leicht herzustellen.

Kurs:  Handwaschbälle wie aus alter Zeit incl. Material      5,00 € pro Person

Ein Kurs für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahre

Kursdauer: ca. 1 Stunde

 

Tag Datum Beginn

 

Fr, 21.04.2017 15:00
Fr, 09.06.2017 15:00
Fr, 07.07.2017 15:00
Fr, 11.08.2017 15:00
Fr, 08.09.2017 15:00
Fr, 13.10.2017 15:00

 

Termine: Workshop:“Kleine Geheimnisse aus der Dangaster Seifenmanufaktur – Seifenbälle filzen- Verzierungen“ mit Margarete Nedballa

Seifenbälle filzen

Man nehme Schafwolle in verschiedenen Farben, Seife und nun kann es los gehen. Mit Wasser und ein wenig Geduld entsteht ein schöner Filzseifenball. Die Schafwolle macht einen sanften Peeling. Wenn die Seife im Ball ausgebraucht ist, hat man ein schönes Dekostück oder was soll ich sagen einen hübschen kleinen Filzball. Tatsache ist, die Seife schäumt schön und braucht sich bis zum letzten Seifenstückchen auf

Kursdauer: 1 Stunde

Kursgebühr: 6,50 € pro Person incl. Material

Mitmachen können Erwachsene und Kinder ab 3 Jahre

Terminliste

Tag Datum Beginn

 

Fr, 05.05.2017 15:00
Fr, 16.06.2017 15:00
Fr, 14.07.2017 15:00
Fr, 18.08.2017 15:00
Fr, 15.09.2017 15:00
Fr, 20.10.2017 15:00

 

Termine: Workshop: „Kleine Geheimnisse aus der Dangaster Seifenmanufaktur“-„Kunterbuntes Badesalz“  

Terminliste

Tag Datum Beginn

 

Fr, 26.05.2017  15:00 16:30
Fr, 23.06.2017  15:00 16:30
Fr, 21.07.2017  15:00 16:30
Fr, 25.08.2017 15:00 16:30
Fr, 29.09.2017 15:00 16:30
Fr, 27.10.2017 15:00 16:30

 

schaf3

Termine: Workshop: „Kleine Geheimnisse aus der Dangaster Seifenmanufaktur“-„Duftendes Seifenschäfchen“

Tag Datum Beginn

 

Fr, 02.06.2017     15:00 17:00
Fr, 30.06.2017     15:00 17:00
Di, 18.07.2017     15:00 17:00
Fr, 01.09.2017     15:00 17:00
Fr, 06.10.2017     15:00 17:00

Filzseifen

Wattschwein, neu ab Ostern, lustige Filzwattschweinseife. Aber nicht mit Erdbeere sondern mit Lavendel.

Watts1

Auf einer Muschelbank im Jadebusen wurden diese Beiden gesichtet. Natürlich bewachen sie den Stöpsel, es ist Niedrigwasser! Ansonsten eine schaumige Angelegenheit und die Wattseifenschweine würden ganz schön schrumpfen. ach so, ich schreibe gerade ein E-Book für ein Wattschwein. Soll heißen, ihr könnt demnächst ein lustiges Wattschwein selber häkeln.

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Liebe Grüße Euer Seifenweib

Heute, Freitag,  ist der Laden geöffnet