Bratapfelmuffin und Apfeltarte nach meiner Oma

Jetzt habe ich euch die ganze Zeit den Mund wässerig gemacht. Hier kommt mein Rezept für die Muffins und Tarte. Beides sehr lecker und schnell gemacht. Was ihr braucht sind Äpfel. Wer hier in Friesland lebt hat es gut. Hier gibt es etliche Obstwiesen und dort findet man noch so richtige leckere Äpfel. Schöne alte Sorten die man heutzutage gar nicht mehr bekommt oder kennt. Wer nicht soviel Glück hat kann auf den Supermarkt oder auf den Wochenmarkt gehen. Ihr braucht für die Tarte ca. 1 kg Äpfel, der Cox wäre hier angesagt. Für die Muffins braucht ihr zwei Äpfel. Also beim nächsten Spaziergang einfach ein paar Äpfel einsammeln. Schmecken auch lecker in Pfannkuchen.

Einkaufsliste für die Muffin:

150g weiche Butter

Prise Salz

150g Zucker

4 Eier

300g Mehl

1 1/2 Teel Backpulver

1/2 Teel. Zimt

100ml Orangenlimonade

50g Rosinen

Etwas Puderzucker mit ein wenig Zimt vermischt

Muffinförmchen

Muffinblech

Das ist mein Standartmuffinrezept. Die Äpfel schälen, Gehäuse entfernen und klein schneiden. Mit Zucker und  einen Teil des Zimt mischen. Die Rosinen in ein wenig Limo einweichen.

Vorbereitungen: Muffinblech mit Öl einpinseln. Ofen auf E.Herd 200°, Umluft 175° vorwärmen.

Butter, 1 Prise Salz und 150g Zucker schaumig rühren. 3 Eier trennen. Eigelb zur Butter-Zuckermasse geben plus 1 ganzes Ei. Ca. 5 Min. schaumig rühren bis eine cremige Masse entsteht. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach in die Kuchenmasse geben. Dabei immer ein bisschen Limo dazu.

Äpfel, Rosinen dazu geben. Alles vorsichtig unter den Teig heben

Jeweils zwei Eßlöffel Löffel Teig in die Papierförmchen geben. Alles im Backofen ca. 25 Min. backen.

Wenn sie goldbraun sind aus den Ofen holen und mit Zimtzucker betreuen.

 

 

Die Tarte ist schon ein wenig schwieriger herzustellen. Geht aber ziemlich schnell

Für den Teig kann man fertigen Blätterteig aus dem Kühlfach nehmen. Man kann aber auch einen schönen Mürbeteig herstellen. Kann jeder machen wie er Zeit und Lust hat.

Für den Teig:

125 g Mehl

1 Prise Salz

1 Eßl. Zucker

1 Eigelb

75 g kalte Butter

1-2 Eßl. Wasser

Schnell einen Mürbeteig herstellen und 1/2 Stunde kalt stellen

Für die Apfelmasse:

Apfel schälen und klein schneiden

80 g Butter

100 g Zucker

Ich habe hier die Zutaten reduziert. Das Rezept von meiner Oma 1 1/2 kg Äpfel, 200g Butter, 300gZucker, das ist ein bisschen viel. Aber früher war das halt so.

Alles zusammen in eine feuerfeste, runde Form geben. Ich nehme immer ein Pfanne, geht auch.Die Äpfel bei mittlerer Hitze auf dem Ofen braten. So etwas mehr als 5 Min. Wenn der Zucker karamelisiert, die Form vom Ofen nehmen. Den Mürbeteig oder Blätterteig ausrollen. Er sollte so groß wie die Form sein. Oben auf die Äpfel legen und den Rand ein wenig andrücken. Oben mit Eigelb bestreichen. Ein paar Löcher in den Teig stechen. Jetzt kann die Tarte in den vorgeheizten Ofen bei 200° ca. 20Minuten backen. Herausnehmen und auf einen großen Kuchenteller stürzen.  Vorsichtig die Zuckermasse ist sehr heiß.

Guten Apetitt

wünscht euch allen Margarete

 

 

Herbst

Es wird kühler, richtig schön der Jahreszeit entsprechend. Nach dem warmen Jahrhundersommer lebt der Garten so richtig auf. Aber die Arbeit im Garten bleibt. Jetzt muss noch einmal an die Tiere gedacht werden. Nistkästen für das Frühjahr kontrollieren und sauber machen, Insektenhotels aufstellen, aufräumen und dabei die Igel und Co. nicht vergessen.

 

Ich schneide jetzt die Sträucher und einen Teil der Hecke. Das Schnittgut wird an einem geschützten Platz aufgetürmt, so dass Igel und Co. genügend Platz für den Winter haben.

Aber hier noch etwas Kreatives für euch. Wie ihr wißt nähe und filze ich sehr gerne Schneckchen. Hier ein paar Bilder zur Inspiration. Einen Schneckenschnitt findet ihr hier auf dem Blog. Ich werde das E-Book allerdings am Ende dieses Artikels noch einstellen, so müsst ihr nicht suchen.

Ein Herbstschneck. Als Schneckenhaus habe ich einen Fliegenpilz gehäkelt und mit bunten Knöpfen verziert. Die Nasenpunkte habe ich mit einem Zahnstocher und Akrylfarbe platziert.

Ein anderer Herbstschneck mit einem gefilzten Fiegenpilz. Hier wurde ein langer Tunnel genäht. Wenden, am Ende einen Knoten machen, locker ausstopfen  und zum Schneckenhaus formen. Das bekommt die kleine Waldschnecke auf den Rücken genähte. Zum Schluss wird eine kleine Haube aus einem Kreis genäht. Im unteren Bereich mit einem kleinen Kreis abdecken, stopfen und auf das Schneckenhaus nähen. Punkte an der Nase wie beim Schneck zuvor.

 

Diese Schnecke kennt ihr schon. Dieses Mal habe ich Muscheln und Paketschnurr als Deko verarbeitet.

Mein kleiner Strandschneck ist ebenfalls mit allerlei Strandgut und Muscheln bestückt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zur Erinnerung die kleinen Schneckchen die ihr schon kennt.

 

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

So, dass war es erst einmal für heute. Bis bald auf dieser Seite und einen schönen Tag

wünscht Margarete

Insektenhotel

 

Heute oder wann auch immer bauen wir uns ein Insektenhotel, damit die Tierchen gut über den Winter kommen. Der Sommer war warm und trocken. Schaun wir mal was uns der Winter bringen wird.

Mein kleiner Garten hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Aber mir ist aufgefallen wie wenig Insekten in diesem Jahr unterwegs waren. Das mag nicht nur am Jahrhundertsommer gelegen haben, die armen Tierchen finden nur noch wenig Nahrung und nun sind wir gefragt. Soll heißen der Mensch hats versaut, nun sollte man versuchen den Schaden in Grenzen zu halten. Klar ist das doof wenn die Schnecken unsere Dalien und andere Pflanzen auffressen. Aber selbst diese haben sich kaum gezeigt. Kaum ein Schneckchen hat sich in den Garten verirrt.

Ich sorge immer für guten Unterschlupf und selbstverständlich werden keine Pestizide oder ähnlicher Unsinn versprüht. Da reicht es ja wenn hier und dort mal die Fingerchen schmutzig werden. Manche Wildkräuter lasse ich einfach stehen. In meinem Garten ist Platz für alle. Hier und dort ein paar Lochsteine oder Rinden gestapelt bieten prima Unterschlupf für den Winter. Vor einigen Jahren habe ich mir auf dem Flohmarkt ein Insektenhotel gekauft. Nun haben die Wattschweine und ich ein kleines selber gebaut.

Eine alte Holzkiste die in einer Ecke stand wurde schnell in ein schnuckeliges Insektenhotel umfunktioniert. Vorne die Eule bekommt noch eine Füllung aus Tannen- oder Kieferzapfen. Mit diesen werden auch alle Ecken im Kasten ausgefüllt. Diese bieten einen  prima Unterschlupf für Marienkäfer und Co.

Steine, Tonscherben, alte Lochziegel, Holzwolle, ein Schmnetterlingshaus, alles wird in die Kiste gepackt und ich hoffe die Bienen, Schmetterlinge und Co. finden hier Unterschlupft. Wenn nicht, da bleiben ja noch die Unterschlupfmöglichkeiten unter meinen alten Europaletten, die mir als Topftisch dienen. Hier fühlen sich alle Insekten imWinter wohl.

 

Ich versuche noch einige heimische Pflanzen für nächstes Jahr auszusäen. Habe aus Lehm und Erde Pflanzkugel hergestellt. Diese werden einfach in den Garten geworfen. Nehme auch einige mit, wenn ich spazieren gehe und schmeiße sie dann in die Gegend. Klappt prima und im nächsten Jahr wachsen Blumen, wo man sie gar nicht vermutet. Bitte darauf achten nur heimischen Blumen und Kräuter als Saatgut verwenden. Die hübschen exotischen Pflanzen sind keine gute Weide für unsere heimischen Insetekten.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag

Eure Margarete

 

 

Wattschweine

Der letzte Kurs war lustig. Die Wattschweinfreunde Dangast und umzu haben sich am 4.07. zum Kurs „Wattschweine“ eingefunden. In fröhlicher Runde entstanden schöne Wattschweine, die jetzt den Jadebusen bevölkern. Hier könnt ihr zwei Wattschweinchen sehen

 

 

 

 

 

 

Natürlich gibt es noch mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Croko-Wattschwein in Arbeit. Der kleine vorne kann gar nicht hinschauen.

 

 

 

 

 

 

Morgen gibt es wieder einen Kurs. Wir kursen im Weltnaturerbeportal im Foyer. Beginn 15.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.

Kursgebühr incl. Material 10,00 €

Am Freitag werden Seifenbälle hergestellt. Auch hier starten wir um 15.00 Uhr.

Liebe Grüße euer Seifenweib Margarete

 

 

Kurse im Weltnaturerbeportal Dangast

Nächste Woche starten die ersten Bundesländer mit den Sommerferien. Das heißt, ab den 25.06.2018 ist unser Seifenladen täglich geöffnet.

Öffnungszeiten: wenn wir da sind, sind wir da oder sicher von 14.00 bis 18.00 Uhr. An den Wochenenden kommen wir früher.

Kurse im Weltnaturerbeportal:

Freitag den 22.06.

 

 

 

 

 

 

 

Filzseifenbälle, das können auch schon die Kleinen ab 3 Jahre und natürlich die Großen. Wir fertigen zwei Filzseifenbälle. Kursgebühr 6,50 € incl. Material.

Beginn 15.00 Uhr

Mittwoch, den  27.06.2018 gibt es dann die Duftwattschweinchen. Hier müssen sie sich anmelden. Dieser Kurs hat eine Mindestteilnehmerzahl von 12- 15 Menschen ab 6 Jahre

Kursgebühr 8,00 € wir fertigen ein Duftwattschwein. Natürlich auch dieser Kurs incl. Materialkosten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trommelwirbel! Am 4.07.2018 machen wir ein Wattschwein aus Filz. Eine Skulptur. Ich habe Rohlinge vorgefertigt, so dass jeder ein schönes Wattschwein mit nach Hause nehmen kann.  Kursgebühr 10,00 € incl. Material. Kursdauer ca. 2 Stunden. Wir beginnen um 15.00 Uhr. Bitte anmelden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild aus den letzten Wattschweinkurs

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Bis morgen zum Kurs Filzseifenbälle

Liebe Grüße euer Seifenweib Margarete

Wattdrachenschnecke Eluisa

Wattdrachenschnecke Fräulein Eluisa

Sie wohnt hier im Jadebusen. Dort wo vor vielen, vielen Jahren die Insel Arngast Gewesen ist. Heute steht hier der Leuchtturm Arngast zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Die kleinen Drachen sind mit den Wattschweinen verwandt und leben in friedlicher Cooperation mit diesen.

Wer mehr über den Jadebusen und seine Geschichte erfahren möchte, sollte einfach mal das Weltnaturerbe-Niedersächsisches Wattenmeer Museum in Dangast besuchen. Am Ortseingang könnt ihr das Museum finden, es lohnt sich bestimmt.

 

Material:

Ministoff X Lonpile H0000 rosa                  24 x 24 cm von Berta Hese-Minten

Sie benötigen ein halbes Stück für die kleine Wattdrachin

Filz rosa für die Zacken                                 10 x 10 cm

Augen  Glas schwarz                                     6 mm    von Sabine Hohmann

Gartendraht ummantelt                               für den Körper

Dünner Schmuckdraht                                 für die Fühler

 

 

Ministoff und Pfotenstoff bekommt ihr hier:

http://www.threadteds.com/prestashop/

 

Glasaugen hier:

http://www.binesbaerenauslese.de/glasaugen.html

Füllung: Fiberfill

Das übliche Bärenmacherwerkzeug

 

 

Anleitung:

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

 

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,3 cm. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

 

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Einzeichnen und zuschneiden

Ministoff :  Körper, Kopf

Rosa Filz: Für die Drachenzacken

 

TIPP Die Schnittmuster von Eluisa und Wilhelm lassen sich mixen.

Das Schnittmuster Wattdrache Wilhelm mit E-Book gibt es dann beim nächsten Mal

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Denken sie an die Nahtzugabe von 3mm. Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

 

Wir beginnen mit dem Kopf:

Stecken Sie zunächst die Abnäher des Kopfteiles, und nähen mit der Hand und einem kleinen Steppstich rechts auf rechts zusammen. Arbeiten Sie bei allen Nähten sauber ohne am Stoff zu ziehen, dann werden die Nähte schön.

Kopf:

Der Kopf hat vier Drachenstachel. Einen Auf der Nase, ein Stückchen weiter zwischen Augen und Nasenstachtel, mitten auf dem Kopf, und einen hinter den Abnäher. Diese müssen mit eingenäht werden. Dazu fassen sie die Stachel beim nähen des Kopfes mit und nähen über die drei Schichten den Kopf zusammen.

 

Nähte auskämmen und Kopf wenden. Bei den Ministoffen benutze ich immer eine harte Zahnbürste und die Nähte auszukämmen, klappt prima.

Körper

Der Körper hat zwei Teile. Stecken und nähen Sie zuerst die beiden Abnäher.

Danach können die Seitenteile, bis auf die Stopföffnung, genäht werden. Fassen Sie dabei die Drachenstachel mit ein und nähen sie diese mit. Die Stachel zeigen nach innen auf die rechte Stoffseite. Einfach ist es, wenn man die Stachel nach und nach, während der Näharbeit mit einfasst und so Stachel für Stachel weiter arbeitet.

Die Stopföffnung  befindet sich vorne am Bauch zwischen den beiden Abnähern. Die Halsöffnung bleibt ebenfalls geöffnet.

 

Nun wird der Drache gestopft und montiert.

  1. Formen Sie aus Draht eine Einlage für den Drachenkopf und Körper

Der untere Teil kommt später in den Körper, der obere Teil gehört in den Kopf.

 

  1. Der Kopf: Bitte stopfen Sie zuerst die Nase fest mit Fiberfill aus. Achten Sie auf die Nasenspitze, dass diese gut ausgefüllt ist. Wenn dies geschehen ist, wird der Draht in den Kopf geschoben und der Kopf wird nun weiter ausgestopft. Markieren Sie sich jetzt schon die Augen mit Stecknadeln oder Positionsaugen.
  2. Augen einziehen: Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Nehmen Sie einen stabilen langen Faden. Legen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) durch die Halsöffnung durchstechen.

 

Bitte nicht die Öse zusammendrücken. Die wenigsten Augen halten diese Spannung lange aus. Stechen Sie bei der Markierung für das Auge mit der Puppennadel ein. Das Auge habe Sie zuvor mit einem doppelten Faden aufgefädelt. Stechen Sie zur Halsöffnung und ziehen sie das Auge in den Kopf. Schieben Sie ein Stück Mohairrest vom zuschneiden über die Nadel, dieses dient als Stopper, damit der Faden sich besser in der Halsöffnung festhält. Stechen Sie nun mit der Nadel zurück hinter das Teddyauge. Nehmen Sie den Faden von der Nadel und teilen diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Ziehen Sie an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmen Sie eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch aus dem der Faden herauskommt. Ziehen Sie noch einmal, nun müsste es klappen. Verknoten Sie den Faden hinter dem Auge. Nehmen Sie nun eine lange Puppennadel und vernähen den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.

 

  1. Körper: Den Körper über den Draht schieben. Jetzt das Kopfende (Hals) mit dem oberen Teil (Halsöffnung) anpassen und mit einem Matratzenstich zusammen nähen.

Der Körper wird nun mittelfest gestopft. Ich habe alles mit Fiberfill gestopft, das klappt prima. Das Drachenfräulein ist dann zwar ein wenig leicht, aber wir Mädels mögen das ja ganz gerne, wenn es ein wenig leichter ist.

  1. Die Nase: hat nur einen Faden von der Nasenspitze nach unten. Der Stachel soll die Nase darstellen. Rechts und links habe ich mit einem Stickstich, kleines Kreuz, jeweils einen Punkt markiert. Das sind die Nasenlöcher.

Den dünnen Schmuckdraht auf eine dicke Nadel aufnehmen. Lassen sie das Ende noch an der Drahtrolle. Stechen Sie nun den Draht von rechts nach links durch den Kopf. Nadel wenden und noch einmal zurück. Sie haben nun zwei Drahtenden an jeder Seite hängen. Schneiden Sie den Draht von der Rolle. Die Drahtenden an jeder Seite sollten 5 cm lang sein. Diese werden nun je Seite miteinander verdreht. Danach kann man sie um einen Zahnstocher wickeln und in Form bringen. So entstehen die kleinen Schnecken am Ende des Drahtes. Alles zurechtbiegen und schon sind die Fühler fertig.

 

Zum Schluss noch alle Wendeöffnungen schließen. Die kleine Drachin möchte nun mit einer harten Zahnbürste ausgekämmt werden.

Wer möchte kann ihr noch ein schönes Schneckenhaus- oder Einsiedelkrebshaus schenken.

 

  1. Hier noch eine kleine Info für Sie

Auf meinem Block finden sie einige Anleitung mit Schnittmuster, für Anfänger.  Sebastian erklärt Schritt für Schritt den Einstieg beim Bärenmachen. Viele Arbeitsgänge sind mit Fotos unterlegt. Außerdem befindet sich ein Artikel über Giselbärt auf meiner Seite. Dieser wurde seinerzeit im Antiklook gestaltet. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Tipp gebrauchen. Schauen sie einfach vorbei, ich habe einige schöne Schnittmuster zum kostenlosen Download für sie auf meiner Seite.

Ich wünsche allen viel Spaß mit dem Drachenfräulein Eluisa

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

www.margaretenbaer.com

E-Book Wattdrachin Eluisa

 

 

 

Mops

Hier sind jetzt zwei Mopsen. Jenny und Mony, was für ein Spaß. Und hier arbeiten sie, wenn Frauchen in den Laden geht. In die Seifenküche dürfen und wollen sie auch nicht hinein. Aber in den Laden gehen sie gerne die beiden Mopsdamen. In Dangast ist es immer spannend und man kann viel erleben. Außerdem geht es nach Ladenschluss an die frische Luft. Dann gibt es nämlich einen großen Spaziergang rund um das „Alte Kurshaus“.

Mony sitzt gerne im Körbchen. Jenny passt derweil auf.

Außerdem helfen sie Frauchen, wenn sie Kurse im Weltnaturerbeportal gibt. Sie sitzen brav dabei. Manchmal lässt sich Jenny mit dem Rollwagen durch die Halle fahren. Das sieht dann so aus.

Das sind schon zwei niedliche kleine Seniorinnen. Bald geht es in den Urlaub. Jenny mag nicht so gerne Auto fahren, aber Mony ist schneller im Auto als man schauen kann. Sie würde am liebsten vorne neben Frauchen sitzen, das geht aber nicht. Schön angeschnallt auf den Rücksitzt, so muss das sein.

Schöne Pfingsttage wünschen Jenny, Mony und Margarete

Jede Woche Kurse

Jede Woche Freitag, ab 15.00 Uhr, gibt es einen Kurs

Duftende Seifenbälle selber machen

Filzeseifenbälle selber machen

Heute 11.05.2018 werden dufetende Seifenbälle hergestellt. Kursgebühr 5,– €

Mittwochs alle 14 Tage um 15.00 Uhr

Duftende Wattschweinchen und duftende Deichschäfchen

    

 

 

 

 

 

 

nächsten Mittwoch, den 16.05.,  fertigen wir duftende Deichschäfchen. Bitte anmelden

Kursgebühr 8,00 €

 

Liebe Grüße euer Seifenweib Margarete Nedballa

Badedame häkeln

Häkelanleitung: Dangaster Badedame

 

 

Zeichenerklärung:

Rd          = Runden

fM          = feste Masche

LM         = Luftmasche

KM         = Kettmasche

hSt         = halbes Stäbchen

Stb         = Stäbchen

WL         = Wendeluftmasche

M           = Masche

 

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen.  Ich fange immer mit zwei  Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.

Man kann auch mit einem Magicring starten.

Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

 

Material:

Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch können die Figuren größer oder kleiner werden.

263-apricot für den Körper

282-phlox Jewel

182-fuchsia

Rest weiß

Rest Schachmayr Catania Color für die Blume

Schleifenband samt für das Kleid

Schleifenband rosa Satin für die Schuhe

Puppenwolle für die Haare

6 mm Halbperlen für die Augen

Bastelwatte

Klebstoff

Pfeifenreiniger

Wimpern

Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

 

Fertig gehäkelte Größe:

Die Größe kann je nach verwendeten Material und Nadel unterschiedlich ausfallen.

Die Badedame möchte gerne 22cm groß werden

Nun können wir beginnen: Die anleitung zum runter laden findet ihr am Ende des Textes. Dort sind noch mehr Bilder enthalten so dass man die Badedame leicht nacharbeiten kann. Viel Spaß dabei.

Kopf: apricot

  1. 6 fM anschlagen –              6
  2. 2 fM in jede M –              12
  3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              18
  4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              24
  5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              30
  6. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              36
  7. 5 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              42
  8. – 14.R 1 fM in jede M
  1. 5 fM, jede 6. + 7. M zusammen häkeln –              36
  2. 4 fM, jede 5. + 6. M zusammen häkeln –              30
  3. 3 fM, jede 4. + 5. M zusammen häkeln –              24
  4. 2 fM, jede 3. + 4. M zusammen häkeln –              18
  5. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln –              12

Stopfen, die Öffnung unten offen lassen. Faden hängen lassen.

 

Körper: apricot

  1. 6 fM –              6
  2. 1 fM in jede M –              6
  3. 2 fM in jede M –              12

 

  1. – 7.R. 1 fM in jede M – 12

 

  1. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              18
  2. 1 fM in jede M –              18
  3. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              24
  4. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              30
  5. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              36

Farbwechseln: Fuchsia – helles lila

  1. 1 fM in jede M

 

  1. 1 fM in jede M, diese in das hintere Maschenglied stechen –              36
  2. – 29.R 1 fM in jede M –              36

 

  1. 1 fM in jede M, diese in das hintere Maschenglied stechen –              36
  2. 1 fM in jede M –              36
  3. 16. 4 fM, jede 5. + 6. M zusammen häkeln                                                        –              30
  4. 3 fM, jede 4. + 5. M zusammen häkeln –              24
  5. 2 fM, jede 3. + 4. M zusammen häkeln                                                                –              18
  6. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln                                                                –              12
  7. jede 1. + 2. M zusammen häkeln –              6

 

Stopfen

 

Augenhöhlen vertiefen:

Dazu stechen sie mit einem starken Faden von der einen Augenseite zur anderen bis eine Vertiefung entsteht.

Bei der Badedame ist dies in der 11. + 12. R. des Kopfes. Der Augenabstand ist 7 Maschen weit. Faden zum Schluss vernähen.

 

Kopf an den Körper nähen. Dabei sollte der Kopf schräg angesetzt werden, so dass er leicht nach vorne gebeugt ist. Wie hier zu sehen ist.

Arme: Apricot/Haut 2 x

  1. 6 fM –              6
  2. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende –              9

 

  1. – 6. R. 1 fM in jede M –              9

 

  1. 1 fM, 2 fM zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende –              6
  2. 1 fM in jede M –              6
  3. 2 fM in jede M, wiederholen bis Reihenende                                                           –              12

 

10.-23.R.              1 fM in jede M                                                                                               –              12

 

Den zweiten Arm ebenso häkeln.

Pfeifenreiniger in den Arm schieben. Das vordere Ende des Pfeifenreinigers umknicken. Jetzt  kann der Arm gestopft werden. Faden am Ende hängen lassen.

Beine: Apricot/Haut

2 x

  1. 4 fM                                                                                                                    –                              4
  2. 2 fM in jede M, wiederholen bis Reihenende                                   –                              8

 

  1. – 8. R. 1 fM in jede M                                                                                –                              8

 

  1. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende       –                              12

 

10.-30.R.              1 fM in jede M                                                                                –                              12

 

  1. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende       –                              16

 

32.-36.R.              1 fM in jede M                                                                                –                              16

 

Faden vernähen und hängen lassen.Wie bei den Armen, Pfeifenreiniger einführen und stopfen

Arme annähen. So wie auf dem Bild zu sehen ist.

Die Arme werden seitlich an den Körper genäht. Armansatz ist die zweite Reihe über Lila.

 

Rüsche Schulter: dunkles Lila (Phlox Jewel)

 

  1. Mit der dunklen lila Farbe neben dem Arm (Rückseite des Körpers) in das vordere Maschenglied (14.R) stechen und 10-12 fM bis zum zweiten Arm häkeln.

 

  1. 12 LM über die Schulter häkeln
  2. Die Vorderseite des Badeanzuges genauso mit fM häkeln wie für die Rückseite beschrieben.
  3. 12 LM über die andere Schulter
  4. 3 Stb. in jede fM, wiederholen bis Reihenende. In die LM ebenfalls 3 Stb. in jede LM

Häkeln. Mit einer KM schließen. Faden vernähen und abschneiden.

Si

 

Beine annähen:

Den Pfeifenreiniger mit etwas Bastel- oder Schmucksteinkleber einstreichen.

Pfeifenreiniger an die untere Seite des Körpers einschieben. Restfaden aufnehmen und Bein annähen.

Schuhe: helles Lila (Fuchsia)

2 x

  1. 6 fM                                                                                                                    –                              6
  2. 2 fM in jede M                                                                                                –                              12
  3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende                  –                              18
  4. 4.-6. R   1 fM in jede M                                                                                                –                              18

 

  1. 4 fM, jede 5.+6. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende     –              15

 

8.- 9.R   1 fM in jede M                                                                                                               –              15

An die hintere Mitte ein Schleifenband von 25 cm, mittig gefaltet, annähen

Schuh anziehen. Eventuell die Fußspitze ein wenig ausstopfen.

 

Schleifenband wie bei einer Ballerina um den Fuß binden, mit einer kleinen Schleife

enden. Schleifenband und Schuh mit einigen Stichen festnähen.

 

Rock: dunkles Lila (Phlox Jewel)

Der Rock endet mit einer KM in jeder Reihe

  1. 1 fM in jedes vordere Maschenglied der 30.R. Körper häkeln. Reihe endet mit einer
  2. 3 Steigeluftmaschen, Arbeit wenden und

 

  1. 3 Stb. in jede fM. Die Steigeluftmasche wird als Stb berechnet. Mit einer Kettmasche enden.
  2. – 4. R. 1 Stb. in jede M.

 

Farbwechsel weiß

1 fM in jede M

 

Farbwechsel dunkles Lila

1 Stb. in jede M

Mit einer KM schließen und den Faden vernähen und abschneiden.

Ein Schleifenband um die Hüfte schlingen und mit einer Schleife seitlich binden.

 

Blume: Color

  1. 50 LM anschlagen. Wir häkeln in Hin- und Rückreihen.
  2. 1 fM in jede M
  3. 2 Stb, 2 Stb in die folgende M, wiederholen bis Reihenende

Faden abschneiden und vernähen. Die Blume wird seitlich an den Badeanzug gehäkelt.

Häkelband aufwickeln und zur Blüte formen. Auf der Rückseite vernähen.

 

Haare: gelbe Puppenwolle

 

Einen dünnen Draht doppelt nehmen. Der Draht muss doppelt so lang sein, dass er rechts und links vom Kopf 20 cm hervor schaut.

Mittig auf dem Kopf Stecknadeln stecken. Ähnlich wie bei einer Irokesenfrisur.

 

  1. wir starten am Hinterkopf. Den Anfang des Faden um den Draht wickeln.

2. Den Faden an die Stecknadel vorbei, zur anderem

Seite des Drahtes bringen. Den Draht einmal umwickeln und wieder auf die andere Seite zurück bringen. Wiederholen bis der ganze Kopf bedeckt ist.  Sieht so aus –>

  1. Die Wolle um die Drahtenden wickeln. Dabei wieder zur Kopfseite zurück kommen und den Faden abschneiden und vernähen. Zweite Seite ebenso.
  2. Die Haare im Scheitel, Kopfmitte, fest nähen. Dabei nach und nach die Stecknadeln entfernen.

 

Die Zöpfe zu einem Kreis formen und ebenfalls fest nähen.

Augen montieren. Entweder Halbperlen in die Augenvertiefungen kleben oder Teddyaugen wie gewohnt einziehen und im Nacken verknoten.

 

Wimpern

Ich kaufe mir immer günstige Wimpern im Drogeriemarkt. Man benötigt genau eine halbe Wimpernreihe für ein Puppenauge. Wimpern in der Mitte durchschneiden und mit einer Pinzette und etwas Klebstoff hinter das Auge, oder dicht über das Auge kleben. à

Den Mund seitlich etwas schief aufsticken. Restliche Fäden vernähen und fertig ist die Badedame.

 

Viel Spaß beim häkeln wünscht euch

Eure Margarete Nedballa

E-Book Häkelanleitung Dangaster Badedame

 

 

 

 

 

 

Dodo

Leider lecker, deshalb ausgestorben.

Der Dodo oder auch die Dronte, seltener Doudo oder Dudu, (Raphus cucullatus, „kapuzentragender Nachtvogel“, früherer lateinischer Name Didus ineptus) war ein etwa einen Meter großer, flugunfähiger Vogel der ausschließlich auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean vorkam.

Ich gebe euch eine schöne Anleitung für diesen Vogel. Er schein sehr nett gewesen zu sein und ziemlich zutraulich.

 

Alice im Wunderland „Dodo“

 

Autorin:

Margarete Nedballa

An der Rennweide 13

26316 Nordseebad Dangast

Alle Rechte bleiben bei der Autorin

 

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.

Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.

Es ist nicht erlaubt das Schnittmuster oder einzelne Teile des Schnittmusters für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.

Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung  sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.

Dennoch steht die Autorin gerne mit Rat und Tat bei der Fertigung jederzeit bereit.

Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen

Margarete Nedballa

 

 

Materialliste: Dodo

 

20 x 30 cm Regenbogenmohair Natur weiß

10 x 30 cm Regenbogenmohair hellgrau

10 x 10 cm Pfotenstoff, ich habe ockerfarbenen Mini High Pile  genommen

Ein kleines Reststück rosa High Pile für das Innenmaul

6 mm Augen in Schwarz

Rest Wollfaden in gelb

Gelbe Filzwolle Merino-Kammzug

Draht für die Beine

 

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:
–     Dünne Nähnadeln und lange Modistennadeln oder andere dünne Nähnadeln

  • Eine kleine Wendezange
  • Eine kleine Spitzzange
  • Etwas das Draht schneiden kann
  • Puppennadel als Augennadel
  • Schmucksteinkleber
  • Filznadel
  • Schwamm zum filzen
  • Blumendraht aus dem Baumarkt für die Beine und Krallen.

Zuschneideplan:

Regenbogenmohair natur:

Körper                                 2 x ggl.

Flügel                                   4 x ggl.

 

Regenbogenmohair grau:

Bauchkeil                            2 x ggl.

 

 

Schnabel Ocker:

Schnabel oben                 2 x gg

Schnabel unten                               1 x

 

Schnabel rosa:

Schnabel unten-innen                  1 x

 

Anleitung:

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Herstellung ihres Werkstückes darin enthalten, so können Sie Enttäuschung bei der Arbeit machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,5 cm. Sie nähen später auf der Zeichenlinie.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Zuschneiden und Einzeichnen

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile mit einer Nahtzugabe von ca. 0,5cm zu.

Wir nähen auf der Einzeichenlinie mit winzig kleinen Steppstichen.

Den Steppstich wie folgt nähen.
Bitte nicht die Nadel im Stoff liegen lassen um den nächsten Stich zu arbeiten. Wir stechen ein und ziehen die Nadel an der Rückseite heraus. Danach wird ein winzig kleiner Stich nach vorne gestochen. Zurückstechen bis zum rückliegenden Stich und auf der Rückseite heraus kommen.

Beim nähen den Faden leicht anziehen, aber nicht zu stramm, sonst verschiebt sich der Stoff. Am besten prüft ihr zwischendurch die Naht.
wichtig: je dünner der Stoff, desto feiner die Nadel.
Ich schneide mir immer nur die Teile aus, die ich sofort verarbeiten werde. Auf dem Bild könnt ihr die beiden Bauchkeile sehen. Die Abnäher sch.

Körper zuschneiden:

Bauchkeil von 3 nach 4 an den Körper stecken und nähen

Kopf: den Abnäher schließen


Schnabel zuschneiden 2 x:

Auch hier die Markierung für den Kopfansatz beachten. Den Schnabel mit einer Nahtzugabe von

0,5 cm zuschneiden.

 

Schnabel mit der runden Seite an das Kopfteil annähen. Die Markierung 1 bis 2 setzt die Grenze zwischen Schnabel und Kopfeinsatz. Dabei müssen sie ein wenige den Schnabelstoff dehnen oder, je nach Arbeitsweise, einhalten. Dies bitte an der zweiten Kopfseite wiederholen.

Das sieht dann so aus:

Körper beiseitelegen.

Flügel zuschneiden und nähen: 4 x

Flügel rechts auf rechts legen, stecken und bis auf die Stopföffnung nähen.

 

Körper zusammen nähen:

Zuerst stecken wir die beiden Körperteile zusammen. Dabei wird die Stopföffnung im Rücken offen gelassen. Mit kleinen Stichen alles nähen. Dodo wenden. Dabei den Schnabel vorsichtig nach rechts ziehen. Das ist ein wenig knifflig. Sieht dann so aus: à

 

Füße anfertigen:

Nun werden 8 Stücke Draht von ca. 15cm Länge zugeschnitten. Was später zu lang ist kann abgeschnitten werden, also besser ein bisschen mehr, dran kleben ist nicht möglich.

Jeweils 4 Drahtstücke für ein Bein zusammen stellen.

Jetzt die unteren Spitzen ca. 2 cm lang mit Tesakrepp umwickeln. Dabei das Tape schräg wickeln.

Nun mit einem Wollfaden die mit Tape gewickelten Krallen umwickeln. Dazu ein wenig Schmucksteinkleber auf ein Blatt Papier geben und das untere Teil mit dem Tape mit dem Kleber bestreichen.

Wollfaden um den Draht bis Tape-Ende wickeln. Das sieht jetzt schwieriger aus als es ist. Geht aber total einfach.

 

Für jedes Bein 4 x wiederholen.

 

Die vier Drahtteile zusammen wickeln und mit Tape umwickeln. Fußteil in Form bringen und dabei 3 Krallen nach vorne und eine Kralle nach hinten schauen lassen.

Jetzt nehmen sie einen dünnen Strang Merino – Kammzug – Wolle zur Hand. Streichen ein wenig Kleber oder heißen Wachs auf die Krallenspitze. Immer eine Kralle nach der anderen wickeln. Die Wolle ein wenig in der Länge dehnen und um die Krallen wickeln.

Wenn alle Krallen gewickelt sind geht es nach oben um das Bein. Bitte die Wolle schräg wickeln damit keine dellen und dicken Stellen entstehen. Zum Schluss werden die Krallen und Beine mit einer Filznadel vorsichtig bearbeitet.

 

Kopf und Körper stopfen:

Wir beginnen mit dem Schnabel und arbeiten uns langsam nach unten vor. Alles wird fest gestopft. Aufpassen dass keine Stopflöcher entstehen. Das Körperteil immer wieder durchkneten und fühlen, wo noch ein wenig Füllung hinein passt.

Die Flügel wenden, die Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen und an den Körper stecken.

Die Flügel annähen.

Augen auffädeln und die Position mit Stecknadeln markieren. Dann wie folgt einziehen. Hier die Erklärung anhand der Entenbilder.

Augenposition mit Stecknadeln markieren

 

Den Augenhintergrund leicht rasieren. Das sieht dann so aus:

Das Auge auffädeln, starkes Garn benutzen (z.B. Nylbond) die Fadenenden auf die Nadel nehmen. Bei den kleinen Tierchen benutze ich keine Augennadel mit einer Ösenspitze, ich nehme einfache Puppennadeln dazu. Bei der Markierung (Stecknadel)
einstechen und unten an der Wendeöffnung heraus kommen.

Zweites Auge ebenso einziehen.

Nun die Fäden fest anziehen und die Enden im Körper verknoten.

Die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

 

Beine  montieren:

Ich habe mir zwei Stricknadeln genommen. Eine etwas dünnere und eine dicke Nadel. Am Bauch mit Stecknadeln den Sitz der Beine markieren und schauen, ob alles richtig ist. Denkt daran, die Vögel haben den Oberkörper gehoben wenn sie laufen.
Die Beine sind eher Richtung Bürzel orientiert. So wie hier:

Nun bei der ersten Stecknadel mit der dünneren Nadel (Stärke 2,5) ein Loch vorbohren. Lasst die Stecknadel möglichst im Körper stecken.

Mit der dicken Nadel nachbohren. Da habe ich eine 5mm Stricknadel benutzt. Man kann natürlich auch jedes andere dicke und spitze Ding benutzen, wenn keine Stricknadeln zur Hand sind.

Beine so ein kürzen, dass ein Stück Draht mit der Tesabandwicklung übersteht. Das könnt ihr oben auf den Bilder gut sehen.
Den Teil der nicht mit Stoff verkleidet ist, mit Klebstoff einstreichen. Dicke Nadel heraus ziehen und das Bein in den Körper schieben.

Das zweite Bein ebenso montieren. Vogel einige Zeit, ca. 1 bis 2 Stunden ruhen lassen.
Schnabel fertig stellen:

Dazu wird zuerst der untere Teil des Schnabels genäht.

Ich schaue immer mit einer Schablone ob der Schnabel auch passend ist.  Wie ihr sehen könnt, endet der Schnabel vor der Biegung zur Schnabelspitze.

Wir schneiden die Außenseite des Schnabels mit Nahtzugabe aus, die Innenseite, das rosa Schnabelteil ohne Nahtzugabe.

Man kann hier schon einen Größenunterschied erkennen. Aber die Formen passen zusammen. Da ich die Außenseite des Schnabels größer zugeschnitten habe entsteht eine kleine Lippe.

Schnabel nähen und an der Seite und unten eine Öffnung zum wenden lassen.

Schnabel wenden und die Ränder ein wenig ausstreichen.

Nun wird das Schnabelunterteil (offener Schnabel) an das obere Schnabelteil angenäht.

Bitte vorne eine Öffnung lassen. Die Schnabelränder wie auf dem Bild zu sehen ist mit Bleistift ein wenig schwärzen. Die Schnabelspitze (den Dorn) mit einem Copicmaler schwarz malen.

Auf dem Schnabel oben, ein paar Striche mit dem Bleistift ziehen. So sieht es aus, als wenn kleine Falten auf dem Schnabel zu sehen sind.

Einige Fäden auf eine Nadel aufnehme und oben am Kopf annähen. Einfach durchstechen und dabei rechts und links  einige Fäden hängen lassen. Diese werden nun auf dem Kopf verknotet.

Dodo haben bunte Schwanzfedern. Ich habe fünf Bastelfedern an das Hinterteil platziert.

Dazu wird für jede Feder ein Loch vorgebort. Wir arbeiten nach und nach die Federn an das Hinterteil. Die Feder am Ende mit Klebstoff versehen und in das Loch am Bürzel schieben. So lange wiederholen bis genügend Federn am Hinterteil platziert sind.

Jetzt die Krallenspitzen schwarz einfärben.

Nun ist der Dodo fertig und schaut so aus:

Ich wünsche euch viel Spaß beim werkeln. Und hier das Gratis E-Book zum runter laden

E-Book Dodo Schnittmuster

E-Book Dodo

Liebe Grüße Margarete Nedballa