Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Filzseifen

Wattschwein, neu ab Ostern, lustige Filzwattschweinseife. Aber nicht mit Erdbeere sondern mit Lavendel.

Watts1

Auf einer Muschelbank im Jadebusen wurden diese Beiden gesichtet. Natürlich bewachen sie den Stöpsel, es ist Niedrigwasser! Ansonsten eine schaumige Angelegenheit und die Wattseifenschweine würden ganz schön schrumpfen. ach so, ich schreibe gerade ein E-Book für ein Wattschwein. Soll heißen, ihr könnt demnächst ein lustiges Wattschwein selber häkeln.

IMG_1147

Liebe Grüße Euer Seifenweib

Heute, Freitag,  ist der Laden geöffnet

Ich hab da mal

ein paar neue E-Books bei DaWanda eingestellt.

Der Wolf

DIGITAL CAMERAAusführliche Anleitung mit vielen Bilder. Aber schaut selber. Der Wolf ist nicht für Anfänger geeignet, da braucht ihr schon ein bisschen Erfahrung. Der Wolf hat ein Stockmaß von ca.20cm (Schulterhöhe) und ist ca. 32cm lang ohne Schwanz gemessen.

14,50 €

 

Die Figuren aus Alice im Wunderland

Einige habe ich ja schon im letzten Jahr als E-Book in den Shop gestellt. Nun geht es weiter mit

Flamingo

?????????????????????????????????

Aus Viskose genäht. Der Flamingo ist ein guter Reststoffverwerter. Brauch nicht so viel Stoff. Er ist 18 cm hoch. 9,50 €

Hutmacher

ca. 30 cm hoch. Alles wird ausführlich erklärt, so dass auch ein Anfänger mit wenig Erfahrung diesen Bären nach arbeiten kann. Den Hutmacher habe ich ebenfalls aus Viskose genäht. 9,50 €

Hut4

hut2

Märzhase

ca. 35cm groß und ein wenig schräg drauf. Deshalb rollt er auch mit den Augen. Auch hier alles ausführlich beschrieben. Begleitet wird die Anleiung mit vielen Fotos, so dass man auch mit nur geringer Vorkenntnis diesen Hasen anfertigen kann. 9,50€

IMG_7492

Mhase1

Schlafmaus

Niedliche kleine Maus die sogar in einen Puppenkanne passt. Sie ist ca.10 cm groß. Die Schlafmaus ist mittelschwer in der Anfertigung.

schl1 schl3

Alle Figuren die bis jetzt als E-Book erschienen sind.IMG_8025

Maus im TränenmeerIMG_7497

Hutmacher, Märzhase, Alice und Schlafmaus. Ganz hinten der FlamingoPF4

Pfefferköchindodov8

Dodododov5

Flamingo, Märzhase, Hutmacher, Alice, Schlafmaus, Dodo, Maus im Tränenmeer.

Ich habe die Preise modifiziert. Also einfach mal reinschauen.

https://de.dawanda.com/shop/Margaretenbaer

Liebe Grüße von der Küste und bald geht es weiter mit

Alice imWunderland

Was schleicht denn da durchs Watt

ne, diesmal kein WattscheinIMG_1710

Ein großer Wattschneck schleicht sich durch die Gegend

IMG_1712

 

oder auch zwei

IMG_1168

IMG_1717

IMG_1760

 

Anleitungen für die Schnecken gibt es in meinem DaWanda Shop. Natürlich sehen sie immer anders aus…Das ist jedem selbst überlassen. Die Grundtechnik ist immer dieselbe.

 

Liebe Grüße Margarete

 

 

gestrandet

hier ein kleines Seepferdchen, es ist bei mir gestrandet. Eine Filzskulptur, voll beweglich und ganze 12cm groß

IMG_0338

 

 

IMG_0328

Das werden meine neuen eBooks. Seepferdchen, Schneckis und Co. alles gefilzt…

Die eBooks werden mit vielen Bilder begleitet, damit man die Technik besser umsetzen kann. Gearbeitet wird mit einem Drahtskelett und … das erfahrt ihr dann im eBook

Liebe Grüße Margarete

Wir starten mit

der Pfefferköchin, wird auch Zeit denke ich mir. Heute habe ich noch schnell ein paar Bilder gemacht. Einfach nur um die kleine Dame zu zeigen. Hier ist sie nun

PF2

Auszug aus einer Übersetzung:

»Es hilft zu nichts, mit ihm zu reden,« sagte Alice außer sich, »er ist vollkommen blödsinnig!« Sie klinkte die Thür auf und ging hinein. (Damit meint sie, den Lakeien der vor der Türe saß)

Die Thür führte geradewegs in eine große Küche, welche von einem Ende bis zum andern voller Rauch war; in der Mitte saß auf einem dreibeinigen Schemel die Herzogin, mit einem Wickelkinde auf dem Schoße; die Köchin stand über das Feuer gebückt und rührte in einer großen Kasserole, die voll Suppe zu sein schien.

»In der Suppe ist gewiß zu viel Pfeffer!« sprach Alice für sich, so gut sie vor Niesen konnte.

Es war wenigstens zu viel in der Luft. Sogar die Herzogin nieste hin und wieder; was das Wickelkind anbelangt, so nieste und schrie es abwechselnd ohne die geringste Unterbrechung. Die beiden einzigen Wesen in der Küche, die nicht niesten, waren die Köchin und eine große Katze, die vor dem Herde saß und grinste, sodaß die Mundwinkel bis an die Ohren reichten.

Oben sind nun fast alle aus diesem Kapitel zu sehen. Pfefferköchin, Herzogin, Baby und Alice, es fehlt nur noch der Lakai… Aber dazu später:

PF3

Hier ist sie nun, meine Interpretation der Pfefferköchin. Sie ist ca. 23cm groß, 5-fach gescheibt, Glasaugen, Nase gefilzt, bekleidet.

PF4

Hier die Seitenansicht. Die Ohren sind seitlich etwas tiefer gesetzt, damit die Haube zur Wirkung kommt.

PF5

Ich denke zum Start in die nächste Woche erscheint das E-Book bei DaWanda.

 

Dodo

Der Dodo ist eine wichtige Persönlichkeit.

IMG_8901

Ein Nominierungswettlauf und eine traurige Geschichte…..

….„Ahem!“ sagte die Maus mit wichtiger Miene. „Seid ihr alle bereit? Das ist das Trockenste, das ich kenne.
Ruhe bitte! ,Wilhelm dem Eroberer, dessen Sache vom Papst begünstigt wurde, gelang bald die Unterwerfung der Engländer, die Führer brauchten und letzthin an Usurpation und Eroberung gewöhnt waren…………
Aber die Unverschämtheit seiner Normannen – ́ Wie fühlst du dich jetzt, mein Kind?“ fragte sie an
Alice gewandt.
„So naß wie zuvor,“ sagte Alice melancholisch, „es scheint mich überhaupt nicht zu trocknen.“
„In diesem Fall,“ sprach der Dodo feierlich, indem er sich erhob, „beantrage ich, daß sich die Versammlung
vertagt, denn die inakzeptable Situation postuliert aktive –“
„Sprich verständlich!“ sagte der kleine Adler. „Ich weiß nicht, was diese schwierigen Wörter bedeuten, und
mehr als das, ich glaube auch nicht, daß du es weißt!“ Und der kleine Adler senkte den Kopf, um ein Lächeln zu verbergen; einige andere Vögel kicherten vernehmlich.
„Was ich sagen wollte,“ entgegnete der Dodo gekränkt, „war, daß das Beste, uns trocken zu machen, ein Nominierungswettlauf wäre.“
„Was ist denn ein Nominierungswettlauf?“ fragte Alice; nicht, daß sie es unbedingt wissen wollte, aber der
Dodo hatte eine Pause gemacht, als erwartete er, daß
irgend jemand
etwas sagte, und dazu schien niemand
sonst geneigt.
„Am besten kann man es erklären,“ sagte der Dodo, „indem man es macht.“ (Und falls ihr es selbst einmal an einem Wintertag probieren möchtet, will ich euch erzählen, wie es der Dodo machte.)
Zuerst markierte er die Rennstrecke in einer Art Kreis („die genaue Form spielt keine Rolle,“ sagte er), und dann stellte sich die ganze Gesellschaft hier und dort an diesem Kreis auf. Es gab kein „Auf die Plätze, fertig, los!“, sondern sie begannen zu rennen, wann sie wollten, und hörten auf, wann sie wollten, so daß man nicht leicht erkennen konnte, wann das Rennen vorüber war. Als sie jedoch eine halbe Stunde oder so gerannt waren und sich wieder ganz trocken fühlten, rief der Dodo plötzlich: „Das Rennen ist aus!“ und sie
drängten sich japsend um ihn und fragten: „Wer hat denn gewonnen?“
Dies ist ein kleiner Auszug aus „Alice im Wunderland“.

IMG_8918

Das ist nun mein Dodo. Das E-Book ist in arbeit. Alles Fotografien sind bearbeitet, nun muss ich nur noch schreiben. Ich stelle es sobald wie möglich bei DaWanda ein.

Hier sind alle Figuren, die schon erschienen sind.

IMG_8928

Auf dem Bild oben:

Maus aus dem Tränenmeer, Schlafmaus und Dodo

IMG_8932

Märzhase, Hutmacher, Alice, Flamingo, Dodo, Schlafmaus und Maus aus dem Tränenmeer.

Die kleine Ente fehlt leider auf dem Bild, sie wohnt seit einiger Zeit woanders. Auch von ihr gibt es ein E-Book und einige Bastelpakete.

ente50

Das war es erst einmal. Ich melde mich bald zurück, dann gibt es wieder eine neue Figur.

 

 

Das X-Dings hat jetzt einen Namen

wir haben nun einen Namen und ein kleines Volk gefunden, dass ihn aufnimmt. War gar nicht so schwierig. Das Wattvolk hat sich seiner angenommen. Ein Wattkobold soll er sein und sein Name ist:

Xock Xock Wattkobold

lebt von nun an im Jadebusen, ernährt sich von Rhabarberkuchen und Friesentorte.

xdings9

Fliegenpilze wachsen natürlich nicht im Wattenmeer, den hat er sich aus dem Wald mitgebracht.