Trudi Watt

Die kleine Wattwurmdame vom Jadebusen und ihre Freundinnen leisten ganz viel für die Umwelt, so sagt man. Aber ich finde sie sehr niedlich und man kann sich Ruck-Zuck aus einem Reststöffchen eine kleine Wattwurmdame nähen. Dazu gehört nicht viel und es geht ziemlich schnell.

An einem Wochenende hat man eine ganze Truppe von Trudis genäht. schön als Geschenk für einen lieben Menschen.

Hier die Anleitung, am Ende des Textes gibt es dann noch eine PDF zum runterladen. Natürlich mit Schnitt

Anleitung Wattwurm Trudi Watt

 

Materialliste: Trudi  

 

Minimohair hellbraun                                   5 cm breit  x 14 cm lang  Bauch

Kaschmir HighPile schokobraun               5 cm breit  x 16 cm lang  Rücken und Kopf

Florafix-Blumenbindedraht

Augen                                                                   4 mm braun mit Pupille

Feiner schwarzer Draht für die Fühler

Ein Eichelhütchen für die Nase oder etwas Suedine oder einen kleinen Pompon

Mein Wattwurm hat ein Eichelhütchen bekommen.

Schleifenband, alte Spitze oder ähnliches

Ein Schneckenhaus, Einsiedlerkrebs oder ähnliches

 Der Wattwurm ist einfach zu nähen und erfordert keine große Erfahrung.

 

Zuschneiden:

Trudi Wattwurm

 

Rücken           Schoko High Pile                                                      1 x

Kopf               dito                                                                            2 x ggl.

Bauch             hellbraun                                                                    1 x

 

Bitte eine Nahtzugabe von 3mm dazu geben. Ihr dürft auf der Einzeichenlinie nähen.

Die Strichrichtung beachten.

 

Alle Teile wie oben beschrieben einzeichnen. Eingezeichnet wird auf der Rückseite des Stoffes. Alle Markierungen bitte übertragen.

Abnäher am Kopfteil schließen. Nun die beiden Kopfteile von 1 nach 3 zusammen nähen. Rücken an Kopfteil stecken 2 auf 2,  3 auf 3,  2 auf 2. Mit kleinem Steppstich von Hand nähen.

Bauchkeil 1 an 1 an das Kopfteilstecken und bis zum Ende des Rückens Punkt vier nähen. Bitte die Stopföffnung, sie ist im Rücken eingezeichnet, offen lassen. Siehe Bild nächste Seite:

Alle Teile von links in der Naht auskämmen und glatt streichen. Geht mit einem Stopfholz ganz gut. So werden die Nähte flacher und man kann einfacher weiter arbeiten.

Körper wenden.

Alle Teile von außen glattstreichen und auskämmen.

Das Stück Florafix wie auf dem Bild unten zu sehen ist zusammen drehen. Hier kann man den Körper. Der Draht reicht von Kopf bis zum Körperende.

 

Sieht dann so aus.

Draht in den Körper bis zum Kopf schieben. Körper stopfen. Immer wieder prüfen, ob nicht zu fest gestopft wurde, Wattwurm Trudi möchte sich gerne bewegen.

Die Augenposition markieren und die Augen einziehen.

Dies macht man am besten über das Kinn (siehe Bild unten). Dort wo sich der Knick des Kopfes befindet.

Augen einziehen wie gewohnt.

Wer möchte kann Fühler montieren

Dazu nehmt ihr den dünnen Draht auf eine Puppennadel, legt ihn drei bis vierfach, in gleich langen Stücken, und zieht ihn oben bei den Abnähern durch den Kopf. Siehe unten, genau wie bei dem Schneckchen. Die Technik ist hier immer dieselbe

Danach werden die Enden auf ca. 4 cm abgeschnitten, so dass sie gleich lang sind.

Den Draht mit Hilfe eines Splintes drehen und in Position bringen. Das Ende des Drahtes wird über einen Splint gewickelt, so dass eine kleine Schnecke entsteht.

So wie hier. Splint vorsichtig rausziehen und die zweite Seite ebenso arbeiten.

 

Trudi bekommt eine Nase genäht.

Diese wird aus einem kleinen Stück Suedine, das den Umfang einer 15mm Pappscheibe hat, hergestellt.

Kreis aufzeichnen und mit einer Mininahtzugabe von 1 mm zuschneiden. Den Kreis am Rand einfassen. Dazu wird ein Reihstich verwendet. Den Kreis zuziehen und eine Ministopföffnung lassen. Diese vorsichtig mit Bastelwatte auffüllen.

 

Die Nase wird nachdem ihr unten alles zugenäht und ordentlich zusammen gezogen habt, mittig auf die Vorderseite der Schnauze genäht.

Tipp: Man kann auch diese kleinen Pompons kaufen und auf die Nase nähen.

Ich habe ein passendes Eichelhütchen für meine Wattwurmnase verwendet. Das wir einfach nur aufgeklebt. Dazu habe ich Schmucksteinkleber verwendet, der hält super fest. Muss aber nach dem Kleben einen Tag trocknen.

Alle Teile wenden und stopfen. Wer möchte kann jetzt auch einen Teelöffel Stahlgranulat einfüllen. Die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

 

Trudi bekommt Zöpfe:

Dazu nehmen sie einen langen Faden auf eine Puppennadel auf. Stechen in Höhe der Abnäher (siehe Fühler) ein und nähen zur anderen Kopfseite. Faden an der Einstichseite hängen lassen, ihr benötigt etwa 6 cm. Auf der anderen Kopfseite wenden und zurück zur Einstichstelle nähen. Dabei eine Schlaufe von 6 cm Länge hängen lassen. Dasselbe noch einmal wiederholen. Auf der anderen Kopfseite den Faden bis auf 6 cm abschneiden. Die Schlaufen genau mittig aufschneiden. Jetzt werden rechts und links jeweils zwei kleine Zöpfe geflochten. Ich habe Baumwollgarn verwendet.

 Trudis Hut:

Sockenwolle 6 fädrig in Herbstfarben

Häkelnadel Nr. 2

FM = feste Maschen

LM = Luftmasche

 

 

  1. Reihe 2 LM anschlagen
  2. Reihe In die zweite LM 6 FM häkeln Runde mit einer Kettmasche schließen
  3. Reihe In jede FM zwei FM häkeln = 12 M
  4. Reihe In jede 2 M zwei FM häkeln = 18 M
  5. bis 7 Reihe in jede M eine FM häkeln = 18 M

 

Jetzt müsst ihr schauen, ob der Hut schon hoch genug ist. Sitz prüfen. Ist alles ok, dann geht es weiter

  1. Reihe Jede zweite M verdoppeln

Noch drei Reihen häkeln und Krempe umschlagen. Ist die Krempe groß genug, dann noch eine letzte Reihe häkeln und dabei jede 5 M, zwei M zusammen häkeln.

Faden abscheiden und vernähen.

Hut aufsetzen, Zöpfe an den Seiten hervor ziehen und den Hut mit ein bis zwei Stichen am Kopf annähen.

Falls ihr Fühler gemacht habt, diese vorsichtig durch die Maschen ziehen und wieder neu ausrichten.

 Wer möchte kann noch ein schönes Schleifenband um den Bauch binden. Hier auf dem Foto hat sie kein Einsiedelkrebshäuschen an. Geht auch. Wer nicht am Meer wohnt kann ja Weinbergschneckenhäuschen als Ersatz benutzen.

Hier die PDF für euch

E-Book Trudi Watt

 

Ich wünsche alle viel Spaß mit dem kleinen Wattwurm Liebe Grüße

Margarete Nedballa

www.margaretenbaer.com

www.wattseife.de

www.teddycollege.com

Hier noch ein paar andere Wattwürmer als Beispiel:

Hier habe ich Woll-Locken aufgefilzt

Mit Fühler und Glöckchen

 

Schlichtes blaues Wurmi mit grünem Bauch

Viel

 

Viel Spaß mit den Würmchen aus dem Jadebusen

 

Apfelpaule

Apfelpaule stammt aus dem „alten Land“. Er bearbeitet dort eine Obstplantage, überwiegend mit Äpfeln. Aber auch anderes Obst. Das Obst verkauft er unter anderen auch hier auf den Markt. Hier, das ist Varel (Friesland) und umzu.

Kein leichter Job, aber nach einer guten Apfelernte wie in diesem Jahr, ist man dann doch noch ein bisschen zufriedener als sonst. Es wäre schön, wenn es mehr Bienen, Hummeln und deren Verwandte geben würde, so dass die Bestäubung der Obstbäume gesichert ist. Apfelpaule arbeitet rein biologisch.

Hier könnt ihr ihn sehen. Ein Mann wie ein Bär. Diesen Teddybären können sie nacharbeiten. Das ist gar nicht wo schwer, wenn man die Anleitung beachtet und gut durchliest. Ich habe ihn aus Mohair gearbeitet. Achtet beim Stoffeinkauf auf einen festen Rücken. Am Besten kauft ihr die Zutaten beim Fachhändler eurer Wahl ein. Der kann euch beraten und genau das richtige Stöffchen für den Apfelpaule heraus suchen.

Hier die Materialliste für den Teddybären. Eine aufführliche Anleitung lege ich als PDF dazu. Das ist eine Kopie aus einen meiner Postkurse, die ich seinerzeit gegeben habe. Hab den Text nicht verändert, das könnte ein wenig komisch wirken. Aber es ist alles vorhanden und Schritt für Schritt erklärt.

Materialliste:

Mohair mit Kunstseide glatt, Kupferfarben (hellbraun) 30 x 140 cm

Pappscheiben:  Kopf 2 Stück á 40 mm

                         Arme 4 Stück á 45 mm

                         Beine 4 Stück á 50 mm

Augen, schwarz 6 mm

Tierskelett je Arm ca. 20 cm

5 T-Splinte und 10 Beilegscheiben

Pfotenstoff passend zum Bärenstoff

Pappsohlen 2 Stück a 10 cm Länge Seitengleich

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive 0,5 cm Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Einzeichnen und zuschneiden.

Alle Teile werden in Mohair zugeschnitten, nur die Fußsohlen werden aus Pfotenstoff zugeschnitten. 

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Und nun die Anleitung für euch

Apfelpaule komplett

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem Herbstprojekt. Für den Winter kann er ja anders gekleidet sein, z.B. mit Strickjacke und warmer Wollhose, Mütze darf natürlich nicht fehlen.

Liebe Grüße Margarete

 

Kurse im Weltnaturerbeportal

Moin,

für alle die es noch nicht wissen sollten. Die nächsten Kurse wird es im nächsten Jahr geben. Wir starten mit den Osterferien 2019. Immer Freitags von 14.00/15.00 Uhr im Weltnaturerbeportal.

Nun zu den Ladenöffnungszeiten in Dangast

Die Winterzeit beginnt

Ich habe noch ein paar schöne Ideen für euch gesammelt und stelle im nächsten Artikel Apfelpaule zum basteln ein.

Liebe Grüße Margarete

 

Bratapfelmuffin und Apfeltarte nach meiner Oma

Jetzt habe ich euch die ganze Zeit den Mund wässerig gemacht. Hier kommt mein Rezept für die Muffins und Tarte. Beides sehr lecker und schnell gemacht. Was ihr braucht sind Äpfel. Wer hier in Friesland lebt hat es gut. Hier gibt es etliche Obstwiesen und dort findet man noch so richtige leckere Äpfel. Schöne alte Sorten die man heutzutage gar nicht mehr bekommt oder kennt. Wer nicht soviel Glück hat kann auf den Supermarkt oder auf den Wochenmarkt gehen. Ihr braucht für die Tarte ca. 1 kg Äpfel, der Cox wäre hier angesagt. Für die Muffins braucht ihr zwei Äpfel. Also beim nächsten Spaziergang einfach ein paar Äpfel einsammeln. Schmecken auch lecker in Pfannkuchen.

Einkaufsliste für die Muffin:

150g weiche Butter

Prise Salz

150g Zucker

4 Eier

300g Mehl

1 1/2 Teel Backpulver

1/2 Teel. Zimt

100ml Orangenlimonade

50g Rosinen

Etwas Puderzucker mit ein wenig Zimt vermischt

Muffinförmchen

Muffinblech

Das ist mein Standartmuffinrezept. Die Äpfel schälen, Gehäuse entfernen und klein schneiden. Mit Zucker und  einen Teil des Zimt mischen. Die Rosinen in ein wenig Limo einweichen.

Vorbereitungen: Muffinblech mit Öl einpinseln. Ofen auf E.Herd 200°, Umluft 175° vorwärmen.

Butter, 1 Prise Salz und 150g Zucker schaumig rühren. 3 Eier trennen. Eigelb zur Butter-Zuckermasse geben plus 1 ganzes Ei. Ca. 5 Min. schaumig rühren bis eine cremige Masse entsteht. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach in die Kuchenmasse geben. Dabei immer ein bisschen Limo dazu.

Äpfel, Rosinen dazu geben. Alles vorsichtig unter den Teig heben

Jeweils zwei Eßlöffel Löffel Teig in die Papierförmchen geben. Alles im Backofen ca. 25 Min. backen.

Wenn sie goldbraun sind aus den Ofen holen und mit Zimtzucker betreuen.

 

 

Die Tarte ist schon ein wenig schwieriger herzustellen. Geht aber ziemlich schnell

Für den Teig kann man fertigen Blätterteig aus dem Kühlfach nehmen. Man kann aber auch einen schönen Mürbeteig herstellen. Kann jeder machen wie er Zeit und Lust hat.

Für den Teig:

125 g Mehl

1 Prise Salz

1 Eßl. Zucker

1 Eigelb

75 g kalte Butter

1-2 Eßl. Wasser

Schnell einen Mürbeteig herstellen und 1/2 Stunde kalt stellen

Für die Apfelmasse:

Apfel schälen und klein schneiden

80 g Butter

100 g Zucker

Ich habe hier die Zutaten reduziert. Das Rezept von meiner Oma 1 1/2 kg Äpfel, 200g Butter, 300gZucker, das ist ein bisschen viel. Aber früher war das halt so.

Alles zusammen in eine feuerfeste, runde Form geben. Ich nehme immer ein Pfanne, geht auch.Die Äpfel bei mittlerer Hitze auf dem Ofen braten. So etwas mehr als 5 Min. Wenn der Zucker karamelisiert, die Form vom Ofen nehmen. Den Mürbeteig oder Blätterteig ausrollen. Er sollte so groß wie die Form sein. Oben auf die Äpfel legen und den Rand ein wenig andrücken. Oben mit Eigelb bestreichen. Ein paar Löcher in den Teig stechen. Jetzt kann die Tarte in den vorgeheizten Ofen bei 200° ca. 20Minuten backen. Herausnehmen und auf einen großen Kuchenteller stürzen.  Vorsichtig die Zuckermasse ist sehr heiß.

Guten Apetitt

wünscht euch allen Margarete

 

 

Herbst

Es wird kühler, richtig schön der Jahreszeit entsprechend. Nach dem warmen Jahrhundersommer lebt der Garten so richtig auf. Aber die Arbeit im Garten bleibt. Jetzt muss noch einmal an die Tiere gedacht werden. Nistkästen für das Frühjahr kontrollieren und sauber machen, Insektenhotels aufstellen, aufräumen und dabei die Igel und Co. nicht vergessen.

 

Ich schneide jetzt die Sträucher und einen Teil der Hecke. Das Schnittgut wird an einem geschützten Platz aufgetürmt, so dass Igel und Co. genügend Platz für den Winter haben.

Aber hier noch etwas Kreatives für euch. Wie ihr wißt nähe und filze ich sehr gerne Schneckchen. Hier ein paar Bilder zur Inspiration. Einen Schneckenschnitt findet ihr hier auf dem Blog. Ich werde das E-Book allerdings am Ende dieses Artikels noch einstellen, so müsst ihr nicht suchen.

Ein Herbstschneck. Als Schneckenhaus habe ich einen Fliegenpilz gehäkelt und mit bunten Knöpfen verziert. Die Nasenpunkte habe ich mit einem Zahnstocher und Akrylfarbe platziert.

Ein anderer Herbstschneck mit einem gefilzten Fiegenpilz. Hier wurde ein langer Tunnel genäht. Wenden, am Ende einen Knoten machen, locker ausstopfen  und zum Schneckenhaus formen. Das bekommt die kleine Waldschnecke auf den Rücken genähte. Zum Schluss wird eine kleine Haube aus einem Kreis genäht. Im unteren Bereich mit einem kleinen Kreis abdecken, stopfen und auf das Schneckenhaus nähen. Punkte an der Nase wie beim Schneck zuvor.

 

Diese Schnecke kennt ihr schon. Dieses Mal habe ich Muscheln und Paketschnurr als Deko verarbeitet.

Mein kleiner Strandschneck ist ebenfalls mit allerlei Strandgut und Muscheln bestückt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zur Erinnerung die kleinen Schneckchen die ihr schon kennt.

 

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

So, dass war es erst einmal für heute. Bis bald auf dieser Seite und einen schönen Tag

wünscht Margarete

Der Herbst kommt jetzt doch

Moin Moin
diese Dinge solltet ihr heute zusammen suchen. Das Igelchen ist schnell gemacht und man kann eine kleine Gruppe ruck-zuck fertig stellen. Beim Sammeln darauf achten die Kastanienschalen der essbaren Kastanie zu sammeln. Diese lassen sich gut lagern und matschen oder faulen nicht. Die Rosskastanienschalen sind da nicht so geeignet. Viel Spaß beim sammeln und stöbern in der Bastelkiste

Trockenfilznadel
Schwamm zum Filzen des Kopfes
Kastanienschale, vorsicht die Pieksen.
Ein kleines Stück Igelfell oder anderes Fellchen
Naturfarbene Schafwolle
Kleine schwarze Perlen für die Augen
Bastelkleber

Einen kleinen Wollball in der Hand formen und den Kopf des Igels mit der Trockenfilznadel ausformen. Was hinten über bleibt nicht abschneiden, daraus bauen wir ein Polster für die Kastanienschale. Danach ein winziges Kügelchen formen, für die Nase.

 

Nase auf die dafür bestimmt Stelle stecken und mit der Filznadel anfilzen

Gesicht ausformen und das hintere Teil locker zusammen filzen.

 

Kastanienschale aufsetzen und schauen, ob alles passend gearbeitet wurde.

Danach die Kastanienschale auf den Körper kleben und trocknen lassen.

Einen Streifen Igelstoff vor die Kastanienschale kleben.
Augen mit Perlen aufnähen oder mit einem Permanetmarker aufmalen. Nase schwarz malen.

Eine schöne Schleife um den Bauch binden
und fertig ist der kleine Igel.
Man kann auch einen Aufhänger anbringen und ihn ins Fenster hängen.
Viel Spaß mit dem Igel wünscht euch  Margarete

Für morgen sucht ihr dann einige Dinge für ein Insektenhotel zusammen. Es gibt bestimmt perfektere Insektenhotels im Internet, aber ich bin eher für eine nette alternative Lösung die nicht so viel kostet.

Eine Holzkiste, Lochziegelstein, kleingeschnittene Äste, Stroh oder Holzwolle, Moos und dies und das. Mehr gibt es dann morgen

Tschüss

 

Giselbärt

mein Shooting Star. Coverboy, Lieblingsbär mit ganz viel Charme.

Ich habe hier schon so einiges über ihn geschrieben. Schnittmuster und Anleitung für seine vielen Gesichter sind auch hier zu finden. Ob Antiklook, Maritim, Weihnachtlich oder einfach bunt. Giselbärt zeigt sich auf viele verschiedenen Arten. Er ist sehr wandelbar.

Ob genäht oder gemalt. Giselbärt zeigt sich immer von seiner besten Seite.

Dieser ist zu seiner Zeit direkt in der Redaktion einer renomierten Teddyzeitschrift geblieben und wohnt jetzt in Duisburg.

Giselbärta die Kunterbunte mit einem leichten Kugelbäuchlein.

Diese Giselbärts leben nun in Moskau. Vielleicht schauen sie bei der Fußballweltmeisterschaft zu. Nach so vielen Jahren in Rußland beherrschen sie die Sprache bestimmt perfekt.

Warum schreibe ich gerade heute über die Giselbärts, ganz einfach. Gestern wollte ich einen malen. Ein Aquarell ist es geworden. Und zum Schluss noch einmal zwei Giselbärts für euch. Über diese Teddybären habe ich eine Zeit lang für ein renomiertes Teddymagazin geschrieben. Sind sind wirklich schön und wenn man sich ein wenig Mühe gibt, kann man diese auch gut nacharbeiten.

Vielleicht werde ich jetzt eine Serie zeichnen. Schaun wir mal. Irgendwo fehlt ja immer etwas Zeit. Aber hin und wieder zwischen zwei Wattschweinen könnte mir ein Bild vom Pinsel rutschen.

 

Ich wünsche noch einen schönen Tag. Falls ihr Giselbärt nähen wollt, auf dieser Seite findet ihr ihn mit Anleitung und Schnittmuster.

Eure Margarete

Wattdrachenschnecke Eluisa

Wattdrachenschnecke Fräulein Eluisa

Sie wohnt hier im Jadebusen. Dort wo vor vielen, vielen Jahren die Insel Arngast Gewesen ist. Heute steht hier der Leuchtturm Arngast zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Die kleinen Drachen sind mit den Wattschweinen verwandt und leben in friedlicher Cooperation mit diesen.

Wer mehr über den Jadebusen und seine Geschichte erfahren möchte, sollte einfach mal das Weltnaturerbe-Niedersächsisches Wattenmeer Museum in Dangast besuchen. Am Ortseingang könnt ihr das Museum finden, es lohnt sich bestimmt.

 

Material:

Ministoff X Lonpile H0000 rosa                  24 x 24 cm von Berta Hese-Minten

Sie benötigen ein halbes Stück für die kleine Wattdrachin

Filz rosa für die Zacken                                 10 x 10 cm

Augen  Glas schwarz                                     6 mm    von Sabine Hohmann

Gartendraht ummantelt                               für den Körper

Dünner Schmuckdraht                                 für die Fühler

 

 

Ministoff und Pfotenstoff bekommt ihr hier:

http://www.threadteds.com/prestashop/

 

Glasaugen hier:

http://www.binesbaerenauslese.de/glasaugen.html

Füllung: Fiberfill

Das übliche Bärenmacherwerkzeug

 

 

Anleitung:

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

 

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,3 cm. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

 

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Einzeichnen und zuschneiden

Ministoff :  Körper, Kopf

Rosa Filz: Für die Drachenzacken

 

TIPP Die Schnittmuster von Eluisa und Wilhelm lassen sich mixen.

Das Schnittmuster Wattdrache Wilhelm mit E-Book gibt es dann beim nächsten Mal

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Denken sie an die Nahtzugabe von 3mm. Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

 

Wir beginnen mit dem Kopf:

Stecken Sie zunächst die Abnäher des Kopfteiles, und nähen mit der Hand und einem kleinen Steppstich rechts auf rechts zusammen. Arbeiten Sie bei allen Nähten sauber ohne am Stoff zu ziehen, dann werden die Nähte schön.

Kopf:

Der Kopf hat vier Drachenstachel. Einen Auf der Nase, ein Stückchen weiter zwischen Augen und Nasenstachtel, mitten auf dem Kopf, und einen hinter den Abnäher. Diese müssen mit eingenäht werden. Dazu fassen sie die Stachel beim nähen des Kopfes mit und nähen über die drei Schichten den Kopf zusammen.

 

Nähte auskämmen und Kopf wenden. Bei den Ministoffen benutze ich immer eine harte Zahnbürste und die Nähte auszukämmen, klappt prima.

Körper

Der Körper hat zwei Teile. Stecken und nähen Sie zuerst die beiden Abnäher.

Danach können die Seitenteile, bis auf die Stopföffnung, genäht werden. Fassen Sie dabei die Drachenstachel mit ein und nähen sie diese mit. Die Stachel zeigen nach innen auf die rechte Stoffseite. Einfach ist es, wenn man die Stachel nach und nach, während der Näharbeit mit einfasst und so Stachel für Stachel weiter arbeitet.

Die Stopföffnung  befindet sich vorne am Bauch zwischen den beiden Abnähern. Die Halsöffnung bleibt ebenfalls geöffnet.

 

Nun wird der Drache gestopft und montiert.

  1. Formen Sie aus Draht eine Einlage für den Drachenkopf und Körper

Der untere Teil kommt später in den Körper, der obere Teil gehört in den Kopf.

 

  1. Der Kopf: Bitte stopfen Sie zuerst die Nase fest mit Fiberfill aus. Achten Sie auf die Nasenspitze, dass diese gut ausgefüllt ist. Wenn dies geschehen ist, wird der Draht in den Kopf geschoben und der Kopf wird nun weiter ausgestopft. Markieren Sie sich jetzt schon die Augen mit Stecknadeln oder Positionsaugen.
  2. Augen einziehen: Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Nehmen Sie einen stabilen langen Faden. Legen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) durch die Halsöffnung durchstechen.

 

Bitte nicht die Öse zusammendrücken. Die wenigsten Augen halten diese Spannung lange aus. Stechen Sie bei der Markierung für das Auge mit der Puppennadel ein. Das Auge habe Sie zuvor mit einem doppelten Faden aufgefädelt. Stechen Sie zur Halsöffnung und ziehen sie das Auge in den Kopf. Schieben Sie ein Stück Mohairrest vom zuschneiden über die Nadel, dieses dient als Stopper, damit der Faden sich besser in der Halsöffnung festhält. Stechen Sie nun mit der Nadel zurück hinter das Teddyauge. Nehmen Sie den Faden von der Nadel und teilen diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Ziehen Sie an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmen Sie eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch aus dem der Faden herauskommt. Ziehen Sie noch einmal, nun müsste es klappen. Verknoten Sie den Faden hinter dem Auge. Nehmen Sie nun eine lange Puppennadel und vernähen den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.

 

  1. Körper: Den Körper über den Draht schieben. Jetzt das Kopfende (Hals) mit dem oberen Teil (Halsöffnung) anpassen und mit einem Matratzenstich zusammen nähen.

Der Körper wird nun mittelfest gestopft. Ich habe alles mit Fiberfill gestopft, das klappt prima. Das Drachenfräulein ist dann zwar ein wenig leicht, aber wir Mädels mögen das ja ganz gerne, wenn es ein wenig leichter ist.

  1. Die Nase: hat nur einen Faden von der Nasenspitze nach unten. Der Stachel soll die Nase darstellen. Rechts und links habe ich mit einem Stickstich, kleines Kreuz, jeweils einen Punkt markiert. Das sind die Nasenlöcher.

Den dünnen Schmuckdraht auf eine dicke Nadel aufnehmen. Lassen sie das Ende noch an der Drahtrolle. Stechen Sie nun den Draht von rechts nach links durch den Kopf. Nadel wenden und noch einmal zurück. Sie haben nun zwei Drahtenden an jeder Seite hängen. Schneiden Sie den Draht von der Rolle. Die Drahtenden an jeder Seite sollten 5 cm lang sein. Diese werden nun je Seite miteinander verdreht. Danach kann man sie um einen Zahnstocher wickeln und in Form bringen. So entstehen die kleinen Schnecken am Ende des Drahtes. Alles zurechtbiegen und schon sind die Fühler fertig.

 

Zum Schluss noch alle Wendeöffnungen schließen. Die kleine Drachin möchte nun mit einer harten Zahnbürste ausgekämmt werden.

Wer möchte kann ihr noch ein schönes Schneckenhaus- oder Einsiedelkrebshaus schenken.

 

  1. Hier noch eine kleine Info für Sie

Auf meinem Block finden sie einige Anleitung mit Schnittmuster, für Anfänger.  Sebastian erklärt Schritt für Schritt den Einstieg beim Bärenmachen. Viele Arbeitsgänge sind mit Fotos unterlegt. Außerdem befindet sich ein Artikel über Giselbärt auf meiner Seite. Dieser wurde seinerzeit im Antiklook gestaltet. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Tipp gebrauchen. Schauen sie einfach vorbei, ich habe einige schöne Schnittmuster zum kostenlosen Download für sie auf meiner Seite.

Ich wünsche allen viel Spaß mit dem Drachenfräulein Eluisa

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

www.margaretenbaer.com

E-Book Wattdrachin Eluisa