Eisbär

Alle Jahre wieder gibt es meinen Eisbären im neuen Look. Dieses Jahr ist er ein Weihnachtsbär. Sein Name, Waldo Rollenbär. Und so sieht er aus:

Waldo ist ein Rollenbär. Rollentiere werden schon seit mehr als 100 Jahren gefertigt. Die ersten von der Firma Steiff als Reittiere für Kinder. Dies ist nun eine abgespeckte Version des Rollenbären. Er eignet sich besonders gut als Nachziehbär für kleine Kinder. Dann solltet ihr allerding Sicherheitsaugen verwenden. Man kann auch die Augen sticken und wenn das Kind etwas älter geworden ist, bekommt Waldo Glasaugen.

Noch ein Rollentier zum nachziehen findet ihr hier

Finchens Giraffe

Hier die Anleitung

Auflageplan zuschneiden

Anleitung Waldo Rollenbär

 

Material:        35 x 30 weißen kurzflorigen, dichten Mohair oder Alpacca 10 mm Florhöhe

1 kleines Stück schwarzen Pfotenstoff für die Fußsohlen

4 mm schwarze Augen

8 Pappscheiben á 25 mm Durchmesser für die Beine

4 Pappscheiben á 20 mm Durchmesser für die Fußbefestigung am Fahrgestell

2 Pappscheiben á 20 mm Durchmesser für den Kopf

5 T-Splinte

4 Rundkopfsplinte

14 Beilegscheiben, davon 4 große Beilegscheiben für die Fußbefestigung

Ein kleines Fahrgestell

Stopfmaterial, Werkzeug, schwarzes Nasengarn, festes Garn für die Augen, Ohren und die Nähte der Stopföffnung.

 

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

 

Das Schnittmuster ausschneiden und eine feste Schablone nach Wunsch herstellen.

Den Stoff mit der rechten Seite auf die Tischplatte legen.

Nach und nach, die Schnittmusterteile auf die Rückseite des Stoffes einzeichnen. Beachten sie die Strichrichtung.

Ebenso das gegengleiche Einzeichnen der verschiedenen Teile, es ist auf dem Schnitt ausgeschrieben.

Wenn alles eingezeichnet ist, schneiden sie den Bären zu. Vergessen Sie nicht die Markierungen der Beine am Körper und an den Innenbeinen auf den Schnittteilen einzuzeichnen.

Nun werden alle Teile gesteckt und genäht.

Stecken und nähen Sie zuerst die Abnäher im Bauchteil.

Wir beginnen mit dem Kopf:

Rasieren Sie das Kopfmittel- und das Kopfseitenteil bis zum Augenknick. Legen Sie nun die Kopfseitenteile rechts auf rechts und nähen Sie die Naht von der Nasenspitze zum Hals mit kleinen Steppstichen. Falten Sie das Kopfmittelteil einmal zur Hälfte genau aufeinander. Markieren Sie sich mit einem Faden die Mitte der Nasenspitze. Legen Sie das Kopfmittelteil, Nasenspitze trifft auf die Naht der Kopfseitenteile, genau in die Mitte zwischen die Kopfseitenteile. Nun stecken Sie das Kopfmittelteil an die Kopfseitenteile. Nähen Sie dieses mit kleinen Steppstichen zwischen die Kopfmittelteile.

Legen Sie je zwei Ohrenteile rechts auf rechts, stecken und nähen Sie die Ohren über die Rundung zusammen. Die gerade Kante bleibt offen.

Stecken Sie den Bauchkeil an ein Körperseitenteil und nähen Sie diesen an. Nun das zweite Körperseitenteil an den Bauchkeil stecken und nähen.

Jetzt den Rest der beiden Köperteile rechts auf rechts legen, und stecken und nähen Sie diese zusammen. Die Naht am Kopfansatz und die Stopföffnung bleiben offen. Die Halsöffnung reihen und zusammenziehen. Den Faden vernähen und abschneiden.

Jetzt die Markierungen für die Beine mit einem Faden versehen. Diesen auf die Rechte Seite des Stoffes ziehen. So können Sie später den Sitz der Beine erkennen.

Jetzt die Vorder- und Hinterbeine stecken und nähen. Auch hier die Markierungen für die Splinte nicht vergessen. Verfahren Sie wie beim Körper und ziehen Sie einen Faden auf die rechte Seite des Stoffes.

Die Fußsohle mittig einsetzen und nähen.

Alle Teile werden nun gewendet. Zuvor werden die Nähte ausgekämmt. Nach dem Wenden noch einmal alle Nähte auskämmen.

Den Kopf ordentlich und fest stopfen. Achten Sie dabei auf die Nase des Bären, diese sollte besonders gut gestopft sein.

 

Ohren annähen

Nun zu den Ohren. Nehmen sie eine Puppennadel und einen langen starken Faden. Nehmen sie den Kopf in die Hand und halten sie die Ohren seitlich, unterhalb der Kopfmittelnaht an. Nun fassen sie den Kopf mit dem Daumen und Zeigefinger über die Stelle, an die Ihr die Ohren platzieren wollen, wie ein Zange von Oben, so dass Daumen und Zeigefinger genau gegenüber, seitlich am Kopf liegen. Nehmen sie die Puppennadel mit dem langen Faden, und arbeiten sie durch den Kopf von der einen Seite (Ohr) zur anderen Seite (Ohr) immer hin und her, bis rechts und links eine kleine Beule entsteht. Nun wissen sie wo die Ohren montiert werden können. Wenn sie  soweit sind, vernähen sie den restlichen Faden im Kopf.

So nun wieder einen starken langen Faden auf eine Puppennadel auffädeln, verknoten und nun wird das Ohr angenäht. Dies geschieht in vier Schritten.

Zuerst die Vorarbeit. Nähen sie die gerade Kante mit einem Reihstich zu, der Faden hängt noch am Ohr, Nun falten sie das Ohr in der Mitte, stechen mit der Nadel zur gegenüberliegenden Seite des Ohres, und ziehen den Faden fest an. Nun müssten sie eine kleine Muschelform vor sich liegen haben.

  1. Stechen sie die Puppennadel an der einen Seite des Kopfes, an die das erste Ohr montiert werden soll ein. Kleine Beule!

Stechen sie zur gegenüberliegenden Seite (zweite Beule) durch, ziehen sie den Faden an. Gehen zur ersten Beule (Ohr zurück und faltet das Ohr nach unten. Stechen sie nun in die Obere Kante des Ohres mit der Puppennadel und gehen sie auf die andere Seite zurück.

  1. Falten sie das Ohr nach oben und stechen durch die untere Kante des Ohres mit der Puppennadel zur anderen Seite. Stechen wieder zurück zum Ohr und faltet dabei das Ohr nach vorne.
  2. Stechen sie mit der Puppennadel durch die untere hinter Kante des Ohres und verfahren wie zuvor beschrieben Also einmal zur anderen Seite des Kopfes und zurück.
  3. Nun stechen sie noch durch die Ohrmuschel (vorderes Ohrenteil) und gehen mit der Nadel auf die andere Seite. Den Rest des Fadens bitte vernähen und abschneiden.
  4. Das zweite Ohr genauso fertigen. Immer die Beule des anderen Ohres als Gegenpunkt wählen.

 

 

Augen einziehen.

Fädelt Sie ein Auge auf  einen starken Faden, nehmen sie eine lange Nadel und fädelt den Faden auf. Fixieren Sie mit Stecknadeln den Sitzt der Augen. Stechen Sie nun neben der Stecknadel diagonal durch den Kopf zum Ohr (Beule), stechen sie  neben der Ausgangsstelle am Ohr wieder ein und kommen Sie hinter dem Auge heraus. Ziehen Sie an den Fadenenden, das Auge muss nun im Kopf eingezogen sein. Wenn dies geschehen ist, verknoten Sie den Faden einmal oben und unten hinter dem Auge. Vernähen sie den Rest des Fadens im Kopf. Arbeiten sie das zweite Auge gegengleich.

Die Nase mit einem schwarzen Faden sticken.

Markieren sie die Form des Mundes mit 4 Stecknadeln.

Ich beginne unterhalb der Nase in der Naht 1. Stecknadel. Dort komme ich mit der Puppennadel heraus. Danach steche ich unsichtbar zum 2. Punkt des Mundes, gehe dann oberhalb mit dem Faden zur Nase 1. Stecknadel zurück.

Jetzt gehe ich zum ersten Mundwinkel, 3. Stecknadel unsichtbar innerhalb des Kopfes, mit der Puppennadel. Gehe oberhalb des Felles zur 2. Stecknadel und steche dort wieder ein.

Nun noch einmal unterhalb/unsichtbar zurück zu Nadel 3.

Nadel vier wird von drei nach vier, unsichtbar innerhalb des Kopfes gearbeitet.

Den Mund fertig sticken, so wie bei Punkt drei beschrieben. Der Mund hat eine umgekehrte Y-Form

Nun wird die Scheibe für das Halsgelenk in den Kopf gesetzt, der Splint zeigt nach außen. Schließen Sie den Hals mit einem Reihstich und vernähen über das Gelenk den Faden, sternförmig. Das gibt einen sicheren Halt.

Montage

 Sie haben die Markierungen für die Arme und Beine mit einem Faden nach außen gezogen.

Dort werden die Arme und Beine am Körper montiert. Der Kopf wird mittig auf den Körper, genau hinter dem Abnäher, montiert.

Schieben Sie den Splint des Kopfes hinter dem Abnäher durch den Körper und schieben Sie von innen eine Pappscheibe über den Splint. Sie können die Metallscheibe hier weglassen, dadurch erhalten Sie mehr Festigkeit bei der Splintdrehung. Teilen Sie den Splint, indem Sie ihn ein wenig auseinander drücken  und drehen diesen rechts und links in eine Schneckenform.

Arbeiten Sie in zwei bis drei Schritten, dann macht es nicht soviel Mühe. Fassen Sie den Splint immer wieder mit der Zange nach, bis der Kopf fest montiert ist.

Die Arme und Beine werden über die Markierungen genauso wie der Kopf am Körper befestigt.

Nun den Körper oberhalb ordentlich mit Bastelwatte auffüllen. Der Halsbereich muss komplett gestopft sein. Arbeiten Sie bis zu den Pappscheiben der Arme und füllen den Körper bis dahin mit Bastelwatte (Fiberfill) auf.

Jetzt wird soviel Kunststoffgranulat in den Körper gefüllt, bis Sie das Gefühl haben, es passt nichts mehr hinein. Sie merken das, weil das Granulat Ihnen entgegenkommt.

Stecken Sie die Stopföffnung mit Stecknadeln zusammen, damit Ihnen das Granulat bei der Weiterbearbeitung nicht entgegen kommt.

Jetzt werden die Beine mittels Pappscheiben auf das Fahrgestell montiert.

Schieben Sie die Pappscheibe für die Befestigung in die Füße des Bären. Sie sollten am Hackenbereich enden.

Nun die Beine wie im Artikel Rollenbären beschrieben, befestigen.

Jetzt werden die Beine ordentlich und wirklich sehr fest gestopft.

Achten Sie auf den Knöchelbereich, dieser sollte sehr fest gestopft sein. Sonst bekommt der Bär Schlackergelenke.

Wenn alles zur Zufriedenheit gestopft ist, können die Stopföffnungen an den Beinen und im Rücken des Bären geschlossen werden. Schließen Sie diese mit einem Matratzenstich.

Es gibt auch eine Schritt für Schritt Anleitung für einen Anfängerbär. Dort sind die wichtigsten Arbeitsgänge ausführlich niedergeschrieben.

Sebastian ein Anfängerbär

Ich wünsche allen viel Spaß mit Waldo.

Ihr könnt den Rollenbären auch weihnachtlich dekorieren, so wie sein Kumpel der Ilja. Das sieht dann so aus:

 

 

 

 

 

 

Hier die Anleitung und das Schnittmuster für Waldo

Anleitung Waldo Rollenbär

Waldo Rollenbär

 

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

 

 

 

 

 

 

Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

SchuHuuuu

SchuHuuu die Eule wohnt im Dangaster Geest (Wald). Direkt im Eulenbaum. Einfach mal Ausschau halten. Vielleicht schwebt sie vorbei…

Schuhu die Eule

 

Materialliste:

Baumwollstoff mit Elastan (Ikea)                  ca. 40 x 30 cm

Rest grüner Filz oder eine andere Farbe für das Auge

Rest bunter Baumwollstoff, Pünktchenstoff für den Augenhintergrund

Rest weißer Filz

2 Knöpfe ca. 28mm Durchmesser

1 Pappscheibe 30mm oder 35mm kommt drauf an, wie ihr näht. Ich habe eine 30mm Pappscheibe benötigt.

Füllwatte

Doppelseitig aufbügelbare Vlieseline ca. 20 x 30 cm

Reste von Schleifenband, Spitze, Knöpfe für die Deko…

Anleitung zum ausdrucken findet ihr am Ende des Artikels

Wir nähen die Eule

  1. Es wird eine Nahtzugabe von 0,5 cm dazu gegeben. Baumwollstoff doppelt legen und am Rand mit Stecknadeln sichern.
  2. Eule, Kopf und Körper auf Baumwollstoff (uni) einzeichnen. Der Stoff liegt doppelt, also nur einmal aufzeichnen. Körper auf der Einzeichenlinie nähen und mit einer Nahtzugabe ausschneiden. Die Ecken und Rundungen mit einer Schere leicht einschneiden.
  3. Stopföffnung am Kopf und Körper beachten.
  4. Die Stoffe für die Augen vorbereiten. Augenhintergrund, ovales Augenteil, rundes Augenteil. Den Stoff ausmessen. Jedes Teil wird zweimal zugeschnitten. Den Stoff jeweils mit Bügelvlieseline vorbereiten. Das heißt, die Vlieseline wird auf die Rückseite der Stoffe gebügelt. Danach können die jeweiligen Augenteile aufgezeichnet werden.
  5. Eulenkopf und Körper wenden und bügeln.
  6. Augenhintergrund ausschneiden und auf das Gesicht legen, mit einer Stecknadel oder Heftfaden fixieren, damit das Augenteil nicht verrutschen kann.

Die Kreise überlappen in der Mitte.

  1. Augenteil aufbügeln. Legt ein Stück Butterbrotpapier dazwischen und ohne Dampf bügeln.

Hier von einer anderen Eule eine Vorlage für einen Augenhintergrund. Oben kann man den eingezeichneten Hintergrund sehen, vorne liegt die Papierschablone.

 

  1. Nun den zweiten Hintergrund in einer beliebigen Farbe aufbügeln.

Bei der zweiten Eule habe ich einen grünen Filz auf einem Blümchenfeincord gearbeitet. Eigentlich ist es egal, welche Farben man kombiniert, es sieht immer irgendwie schön aus.

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  1. Weißes Augenteil aufbügeln. Ziemlich mittig ansetzen, damit das Eulchen ein wenig schielt.
  2. Nun werden alle Stoffteile aufgenäht.
  3. Eulenkopf stopfen.
  4. Körper wenden und stopfen. Für die untere Rundung die Pappscheibe einlegen. Vorher ein Stück Filz in der Größe der Pappscheibe zuschneiden, eine Nahtzugabe von mindestens 3mm dazu geben. sollte. Das Filzrund an die Öffnung unten mit einem Knopflochstich annähen. So kann die Eule besser stehen und kippt nicht dauernd um.
  5. Körper in die Stopföffnung des Kopfes schieben, eventuell im Kopf noch einmal nachstopfen. Körperteil noch einmal heraus nehmen, wenn alles passend ist und oben mit Klebstoff einpinseln. Dann den Körper wieder in das Kopfteil schieben. Kopf und Körper mit einem Matratzenstich zusammen nähen.
  6. Zum Schluss die Garnituren anbringen. Eventuell eine Schleife, oder ein Spitzenband um den Hals. Einige Knöpfe aus der Knopfkiste annähen und schon ist die Eule fertig. Wer möchte kann auch kleine Filzblüten aus dicken Dekofilz zuschneiden und neben die Ohren nähen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit Schuhu

Anleitung und Schnittmuster Schuhu komplett

Liebe Grüße

Margarete

 

grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr Piraten

Piraten im Jadebusen gesichtet. Glocken läuten und Donnergroll, Piraten sind in der Bucht.

Sehr nur ihr Leute hier kommen sie

Am Strand wird gekocht. Ohne Skrupel, wild und ungezügelt erstürmen sie Dangast, seht selbst

Hilfe kommt, denn hier kommt Wattschwein Störtebecker der Schreckliche. Ein Nachkomme des berühmten Piraten

grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr sagt er nur und der Spuck ist vorbei, er hat sein Erdbeerkomando dabei

Die Erdbeerflieger, plopp, plopp, plopp

 

Teddybären aus dem Buch „kleine Piraten“

grrrrrrrrrr Watschwein Pirat

Design Margarete Nedballa

Zeichnung: CasparsIllustrationen

Ich hab da mal

ein paar neue E-Books bei DaWanda eingestellt.

Der Wolf

DIGITAL CAMERAAusführliche Anleitung mit vielen Bilder. Aber schaut selber. Der Wolf ist nicht für Anfänger geeignet, da braucht ihr schon ein bisschen Erfahrung. Der Wolf hat ein Stockmaß von ca.20cm (Schulterhöhe) und ist ca. 32cm lang ohne Schwanz gemessen.

14,50 €

 

Die Figuren aus Alice im Wunderland

Einige habe ich ja schon im letzten Jahr als E-Book in den Shop gestellt. Nun geht es weiter mit

Flamingo

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Aus Viskose genäht. Der Flamingo ist ein guter Reststoffverwerter. Brauch nicht so viel Stoff. Er ist 18 cm hoch. 9,50 €

Hutmacher

ca. 30 cm hoch. Alles wird ausführlich erklärt, so dass auch ein Anfänger mit wenig Erfahrung diesen Bären nach arbeiten kann. Den Hutmacher habe ich ebenfalls aus Viskose genäht. 9,50 €

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Märzhase

ca. 35cm groß und ein wenig schräg drauf. Deshalb rollt er auch mit den Augen. Auch hier alles ausführlich beschrieben. Begleitet wird die Anleiung mit vielen Fotos, so dass man auch mit nur geringer Vorkenntnis diesen Hasen anfertigen kann. 9,50€

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Mhase1

Schlafmaus

Niedliche kleine Maus die sogar in einen Puppenkanne passt. Sie ist ca.10 cm groß. Die Schlafmaus ist mittelschwer in der Anfertigung.

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Alle Figuren die bis jetzt als E-Book erschienen sind.IMG_8025

Maus im TränenmeerIMG_7497

Hutmacher, Märzhase, Alice und Schlafmaus. Ganz hinten der FlamingoPF4

Pfefferköchindodov8

Dodododov5

Flamingo, Märzhase, Hutmacher, Alice, Schlafmaus, Dodo, Maus im Tränenmeer.

Ich habe die Preise modifiziert. Also einfach mal reinschauen.

https://de.dawanda.com/shop/Margaretenbaer

Liebe Grüße von der Küste und bald geht es weiter mit

Alice imWunderland

Info zu Alice im Wunderland

Der Herbst ist angekommen und wir werden wieder mehr im Zimmer sitzen und handarbeiten. Es geht weiter mit Alice.

Da ihr am WE bestimmt in Essen unterwegs seit, hier eine kleine Vorstellung der Stoffe, die ich gerade verarbeite.Da alle Figuren bekleidet sind, nur der Dodo nicht, kann man kurzflorige Stoffe verwenden. Ich habe Regenbogenmohair-Ratinee

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Viskose

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Für die Pfefferköchin dieselbe Farbe wie für Alice, hatte davon noch ein Stück.

und Stoffe von Berta Hesen Minten aus Belgien

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Hier der Stoff für die Grinsekatze

Herzen und Streifenstoffe, kleine Kronen, bekommt ihr auf der Messe oder bei DaWanda

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Stoff für die Suppenschildkröte von Berta

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Davon habe ich euch schon nach Ladbergen erzählt. Berta hat leider nicht sehr viele Stücke davon. Schreibt ihr, falle ihr euch in Essen welchen holen wollt.

Desweiteren auf Flohmärkten und Co. einige Dinge für meine Teetafel gefunden.

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Am liebsten würde ich den Tisch und die Stühle selber herstellen. Da weiß ich aber noch nicht so genau

wie das aussehen wird. Dazu melde ich mich noch. Zigarrenkisten schweben mir vor…

Alle neuen Figuren kommen jetzt nach einander als E-Book heraus, so dass ihr an keinen Termin gebunden seit. Falls sich eine Figur als sehr schwierig herausstellen sollte, werde ich diese in einen Onlinekurs einbinden.

Ich wünsche allen viel Spaß in Essen

 

Liebe Grüße Margarete

Koboldbaby Gwenny von den Leprechaun

hier ist sie: Gwenny, ganze 9cm groß

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Ein Mädel, sieht man ja sonst bei den Leprechaun nur Jungs, aber irgendwie müssen sie sich ja vermehren, auch wenn sie mehrere hundert Jahre alt werden.

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sie hat schon einen kleinen Berg Gold angehäuft.

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Der reicht gerade mal für die Zuckerdose aus der PuppenkücheIMG_6788

Klein aber oho…. Das ist mein Projektvorschlag für unser Forumsthema zum St.Patrick Day.

 

 

Basset E-Book

Viele Anfragen für den Bassetkurs, ich habe leider keine Zeit. Aber es war doch soviel Zeit vorhanden, dass ich den Kurs als E-Book zusammen fassen konnte. Trotzdem habe ich mehr als 95 Seiten zusammen geschrieben. Dieses E-Book ist für Fortgeschrittene Bärenmacher. Es gehört schon einiges an Näh- und Bastelerfahrung dazu, den kleinen Basset fertig zu stellen.

Ich habe das Schnittmuster so gearbeitet, dass man einen zweifarbigen oder einen Trikolor, sprich dreifarbigen Basset erarbeiten kann. Darf ich vorstellen, oben ist Henry zu sehen.

die Halsfalten von Henry, lach…

Also ein richtiger kleiner Basset mit allem drum und dran. Ich bin ja ein bisschen Disney vernarrt, deshalb sehen meine Kreaturen immer ein wenig aus, als wenn sie aus einem Comic gesprungen sind. So ist das eben.

Lerninhalt:

Tierskelett einbauen, Nase aus Fimo anfertigen, Halsfalten, Augenlider, Augenbrauen, Falten legen. Innenleben für den Basset herstellen etc.p.p.

Das E-Book umfasst 97 Seiten mit vielen Fotos, deshalb ist eine ziemlich dicke Datei von 11 MB entstanden. Es ging leider nicht anders. Trotz Versuche den Text zu kürzen, ist noch immer ein ziemlich dickes Buch übrig geblieben.

Deshalb auch der Preis        29,50 €

Das Book kann bei mir bestellt werden

teddy(at)margaretenbaer.com

Im Vergleich zum Kursangebot sparen sie 20 €.

Wer möchte, dass ich das E-Book mit nach Ladbergen bringe, schickt mir bitte eine Email.

Ich werde dann eine CD brennen oder einen Ausdruck der Datei anbieten.