Herbst

Es wird kühler, richtig schön der Jahreszeit entsprechend. Nach dem warmen Jahrhundersommer lebt der Garten so richtig auf. Aber die Arbeit im Garten bleibt. Jetzt muss noch einmal an die Tiere gedacht werden. Nistkästen für das Frühjahr kontrollieren und sauber machen, Insektenhotels aufstellen, aufräumen und dabei die Igel und Co. nicht vergessen.

 

Ich schneide jetzt die Sträucher und einen Teil der Hecke. Das Schnittgut wird an einem geschützten Platz aufgetürmt, so dass Igel und Co. genügend Platz für den Winter haben.

Aber hier noch etwas Kreatives für euch. Wie ihr wißt nähe und filze ich sehr gerne Schneckchen. Hier ein paar Bilder zur Inspiration. Einen Schneckenschnitt findet ihr hier auf dem Blog. Ich werde das E-Book allerdings am Ende dieses Artikels noch einstellen, so müsst ihr nicht suchen.

Ein Herbstschneck. Als Schneckenhaus habe ich einen Fliegenpilz gehäkelt und mit bunten Knöpfen verziert. Die Nasenpunkte habe ich mit einem Zahnstocher und Akrylfarbe platziert.

Ein anderer Herbstschneck mit einem gefilzten Fiegenpilz. Hier wurde ein langer Tunnel genäht. Wenden, am Ende einen Knoten machen, locker ausstopfen  und zum Schneckenhaus formen. Das bekommt die kleine Waldschnecke auf den Rücken genähte. Zum Schluss wird eine kleine Haube aus einem Kreis genäht. Im unteren Bereich mit einem kleinen Kreis abdecken, stopfen und auf das Schneckenhaus nähen. Punkte an der Nase wie beim Schneck zuvor.

 

Diese Schnecke kennt ihr schon. Dieses Mal habe ich Muscheln und Paketschnurr als Deko verarbeitet.

Mein kleiner Strandschneck ist ebenfalls mit allerlei Strandgut und Muscheln bestückt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zur Erinnerung die kleinen Schneckchen die ihr schon kennt.

 

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

So, dass war es erst einmal für heute. Bis bald auf dieser Seite und einen schönen Tag

wünscht Margarete

Giselbärt

mein Shooting Star. Coverboy, Lieblingsbär mit ganz viel Charme.

Ich habe hier schon so einiges über ihn geschrieben. Schnittmuster und Anleitung für seine vielen Gesichter sind auch hier zu finden. Ob Antiklook, Maritim, Weihnachtlich oder einfach bunt. Giselbärt zeigt sich auf viele verschiedenen Arten. Er ist sehr wandelbar.

Ob genäht oder gemalt. Giselbärt zeigt sich immer von seiner besten Seite.

Dieser ist zu seiner Zeit direkt in der Redaktion einer renomierten Teddyzeitschrift geblieben und wohnt jetzt in Duisburg.

Giselbärta die Kunterbunte mit einem leichten Kugelbäuchlein.

Diese Giselbärts leben nun in Moskau. Vielleicht schauen sie bei der Fußballweltmeisterschaft zu. Nach so vielen Jahren in Rußland beherrschen sie die Sprache bestimmt perfekt.

Warum schreibe ich gerade heute über die Giselbärts, ganz einfach. Gestern wollte ich einen malen. Ein Aquarell ist es geworden. Und zum Schluss noch einmal zwei Giselbärts für euch. Über diese Teddybären habe ich eine Zeit lang für ein renomiertes Teddymagazin geschrieben. Sind sind wirklich schön und wenn man sich ein wenig Mühe gibt, kann man diese auch gut nacharbeiten.

Vielleicht werde ich jetzt eine Serie zeichnen. Schaun wir mal. Irgendwo fehlt ja immer etwas Zeit. Aber hin und wieder zwischen zwei Wattschweinen könnte mir ein Bild vom Pinsel rutschen.

 

Ich wünsche noch einen schönen Tag. Falls ihr Giselbärt nähen wollt, auf dieser Seite findet ihr ihn mit Anleitung und Schnittmuster.

Eure Margarete

Wattdrachenschnecke Eluisa

Wattdrachenschnecke Fräulein Eluisa

Sie wohnt hier im Jadebusen. Dort wo vor vielen, vielen Jahren die Insel Arngast Gewesen ist. Heute steht hier der Leuchtturm Arngast zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Die kleinen Drachen sind mit den Wattschweinen verwandt und leben in friedlicher Cooperation mit diesen.

Wer mehr über den Jadebusen und seine Geschichte erfahren möchte, sollte einfach mal das Weltnaturerbe-Niedersächsisches Wattenmeer Museum in Dangast besuchen. Am Ortseingang könnt ihr das Museum finden, es lohnt sich bestimmt.

 

Material:

Ministoff X Lonpile H0000 rosa                  24 x 24 cm von Berta Hese-Minten

Sie benötigen ein halbes Stück für die kleine Wattdrachin

Filz rosa für die Zacken                                 10 x 10 cm

Augen  Glas schwarz                                     6 mm    von Sabine Hohmann

Gartendraht ummantelt                               für den Körper

Dünner Schmuckdraht                                 für die Fühler

 

 

Ministoff und Pfotenstoff bekommt ihr hier:

http://www.threadteds.com/prestashop/

 

Glasaugen hier:

http://www.binesbaerenauslese.de/glasaugen.html

Füllung: Fiberfill

Das übliche Bärenmacherwerkzeug

 

 

Anleitung:

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

 

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,3 cm. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

 

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Einzeichnen und zuschneiden

Ministoff :  Körper, Kopf

Rosa Filz: Für die Drachenzacken

 

TIPP Die Schnittmuster von Eluisa und Wilhelm lassen sich mixen.

Das Schnittmuster Wattdrache Wilhelm mit E-Book gibt es dann beim nächsten Mal

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Denken sie an die Nahtzugabe von 3mm. Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

 

Wir beginnen mit dem Kopf:

Stecken Sie zunächst die Abnäher des Kopfteiles, und nähen mit der Hand und einem kleinen Steppstich rechts auf rechts zusammen. Arbeiten Sie bei allen Nähten sauber ohne am Stoff zu ziehen, dann werden die Nähte schön.

Kopf:

Der Kopf hat vier Drachenstachel. Einen Auf der Nase, ein Stückchen weiter zwischen Augen und Nasenstachtel, mitten auf dem Kopf, und einen hinter den Abnäher. Diese müssen mit eingenäht werden. Dazu fassen sie die Stachel beim nähen des Kopfes mit und nähen über die drei Schichten den Kopf zusammen.

 

Nähte auskämmen und Kopf wenden. Bei den Ministoffen benutze ich immer eine harte Zahnbürste und die Nähte auszukämmen, klappt prima.

Körper

Der Körper hat zwei Teile. Stecken und nähen Sie zuerst die beiden Abnäher.

Danach können die Seitenteile, bis auf die Stopföffnung, genäht werden. Fassen Sie dabei die Drachenstachel mit ein und nähen sie diese mit. Die Stachel zeigen nach innen auf die rechte Stoffseite. Einfach ist es, wenn man die Stachel nach und nach, während der Näharbeit mit einfasst und so Stachel für Stachel weiter arbeitet.

Die Stopföffnung  befindet sich vorne am Bauch zwischen den beiden Abnähern. Die Halsöffnung bleibt ebenfalls geöffnet.

 

Nun wird der Drache gestopft und montiert.

  1. Formen Sie aus Draht eine Einlage für den Drachenkopf und Körper

Der untere Teil kommt später in den Körper, der obere Teil gehört in den Kopf.

 

  1. Der Kopf: Bitte stopfen Sie zuerst die Nase fest mit Fiberfill aus. Achten Sie auf die Nasenspitze, dass diese gut ausgefüllt ist. Wenn dies geschehen ist, wird der Draht in den Kopf geschoben und der Kopf wird nun weiter ausgestopft. Markieren Sie sich jetzt schon die Augen mit Stecknadeln oder Positionsaugen.
  2. Augen einziehen: Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Nehmen Sie einen stabilen langen Faden. Legen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) durch die Halsöffnung durchstechen.

 

Bitte nicht die Öse zusammendrücken. Die wenigsten Augen halten diese Spannung lange aus. Stechen Sie bei der Markierung für das Auge mit der Puppennadel ein. Das Auge habe Sie zuvor mit einem doppelten Faden aufgefädelt. Stechen Sie zur Halsöffnung und ziehen sie das Auge in den Kopf. Schieben Sie ein Stück Mohairrest vom zuschneiden über die Nadel, dieses dient als Stopper, damit der Faden sich besser in der Halsöffnung festhält. Stechen Sie nun mit der Nadel zurück hinter das Teddyauge. Nehmen Sie den Faden von der Nadel und teilen diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Ziehen Sie an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmen Sie eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch aus dem der Faden herauskommt. Ziehen Sie noch einmal, nun müsste es klappen. Verknoten Sie den Faden hinter dem Auge. Nehmen Sie nun eine lange Puppennadel und vernähen den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.

 

  1. Körper: Den Körper über den Draht schieben. Jetzt das Kopfende (Hals) mit dem oberen Teil (Halsöffnung) anpassen und mit einem Matratzenstich zusammen nähen.

Der Körper wird nun mittelfest gestopft. Ich habe alles mit Fiberfill gestopft, das klappt prima. Das Drachenfräulein ist dann zwar ein wenig leicht, aber wir Mädels mögen das ja ganz gerne, wenn es ein wenig leichter ist.

  1. Die Nase: hat nur einen Faden von der Nasenspitze nach unten. Der Stachel soll die Nase darstellen. Rechts und links habe ich mit einem Stickstich, kleines Kreuz, jeweils einen Punkt markiert. Das sind die Nasenlöcher.

Den dünnen Schmuckdraht auf eine dicke Nadel aufnehmen. Lassen sie das Ende noch an der Drahtrolle. Stechen Sie nun den Draht von rechts nach links durch den Kopf. Nadel wenden und noch einmal zurück. Sie haben nun zwei Drahtenden an jeder Seite hängen. Schneiden Sie den Draht von der Rolle. Die Drahtenden an jeder Seite sollten 5 cm lang sein. Diese werden nun je Seite miteinander verdreht. Danach kann man sie um einen Zahnstocher wickeln und in Form bringen. So entstehen die kleinen Schnecken am Ende des Drahtes. Alles zurechtbiegen und schon sind die Fühler fertig.

 

Zum Schluss noch alle Wendeöffnungen schließen. Die kleine Drachin möchte nun mit einer harten Zahnbürste ausgekämmt werden.

Wer möchte kann ihr noch ein schönes Schneckenhaus- oder Einsiedelkrebshaus schenken.

 

  1. Hier noch eine kleine Info für Sie

Auf meinem Block finden sie einige Anleitung mit Schnittmuster, für Anfänger.  Sebastian erklärt Schritt für Schritt den Einstieg beim Bärenmachen. Viele Arbeitsgänge sind mit Fotos unterlegt. Außerdem befindet sich ein Artikel über Giselbärt auf meiner Seite. Dieser wurde seinerzeit im Antiklook gestaltet. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Tipp gebrauchen. Schauen sie einfach vorbei, ich habe einige schöne Schnittmuster zum kostenlosen Download für sie auf meiner Seite.

Ich wünsche allen viel Spaß mit dem Drachenfräulein Eluisa

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

www.margaretenbaer.com

E-Book Wattdrachin Eluisa

 

 

 

Dodo

Leider lecker, deshalb ausgestorben.

Der Dodo oder auch die Dronte, seltener Doudo oder Dudu, (Raphus cucullatus, „kapuzentragender Nachtvogel“, früherer lateinischer Name Didus ineptus) war ein etwa einen Meter großer, flugunfähiger Vogel der ausschließlich auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean vorkam.

Ich gebe euch eine schöne Anleitung für diesen Vogel. Er schein sehr nett gewesen zu sein und ziemlich zutraulich.

 

Alice im Wunderland „Dodo“

 

Autorin:

Margarete Nedballa

An der Rennweide 13

26316 Nordseebad Dangast

Alle Rechte bleiben bei der Autorin

 

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.

Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.

Es ist nicht erlaubt das Schnittmuster oder einzelne Teile des Schnittmusters für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.

Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung  sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.

Dennoch steht die Autorin gerne mit Rat und Tat bei der Fertigung jederzeit bereit.

Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen

Margarete Nedballa

 

 

Materialliste: Dodo

 

20 x 30 cm Regenbogenmohair Natur weiß

10 x 30 cm Regenbogenmohair hellgrau

10 x 10 cm Pfotenstoff, ich habe ockerfarbenen Mini High Pile  genommen

Ein kleines Reststück rosa High Pile für das Innenmaul

6 mm Augen in Schwarz

Rest Wollfaden in gelb

Gelbe Filzwolle Merino-Kammzug

Draht für die Beine

 

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:
–     Dünne Nähnadeln und lange Modistennadeln oder andere dünne Nähnadeln

  • Eine kleine Wendezange
  • Eine kleine Spitzzange
  • Etwas das Draht schneiden kann
  • Puppennadel als Augennadel
  • Schmucksteinkleber
  • Filznadel
  • Schwamm zum filzen
  • Blumendraht aus dem Baumarkt für die Beine und Krallen.

Zuschneideplan:

Regenbogenmohair natur:

Körper                                 2 x ggl.

Flügel                                   4 x ggl.

 

Regenbogenmohair grau:

Bauchkeil                            2 x ggl.

 

 

Schnabel Ocker:

Schnabel oben                 2 x gg

Schnabel unten                               1 x

 

Schnabel rosa:

Schnabel unten-innen                  1 x

 

Anleitung:

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Herstellung ihres Werkstückes darin enthalten, so können Sie Enttäuschung bei der Arbeit machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,5 cm. Sie nähen später auf der Zeichenlinie.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Zuschneiden und Einzeichnen

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile mit einer Nahtzugabe von ca. 0,5cm zu.

Wir nähen auf der Einzeichenlinie mit winzig kleinen Steppstichen.

Den Steppstich wie folgt nähen.
Bitte nicht die Nadel im Stoff liegen lassen um den nächsten Stich zu arbeiten. Wir stechen ein und ziehen die Nadel an der Rückseite heraus. Danach wird ein winzig kleiner Stich nach vorne gestochen. Zurückstechen bis zum rückliegenden Stich und auf der Rückseite heraus kommen.

Beim nähen den Faden leicht anziehen, aber nicht zu stramm, sonst verschiebt sich der Stoff. Am besten prüft ihr zwischendurch die Naht.
wichtig: je dünner der Stoff, desto feiner die Nadel.
Ich schneide mir immer nur die Teile aus, die ich sofort verarbeiten werde. Auf dem Bild könnt ihr die beiden Bauchkeile sehen. Die Abnäher sch.

Körper zuschneiden:

Bauchkeil von 3 nach 4 an den Körper stecken und nähen

Kopf: den Abnäher schließen


Schnabel zuschneiden 2 x:

Auch hier die Markierung für den Kopfansatz beachten. Den Schnabel mit einer Nahtzugabe von

0,5 cm zuschneiden.

 

Schnabel mit der runden Seite an das Kopfteil annähen. Die Markierung 1 bis 2 setzt die Grenze zwischen Schnabel und Kopfeinsatz. Dabei müssen sie ein wenige den Schnabelstoff dehnen oder, je nach Arbeitsweise, einhalten. Dies bitte an der zweiten Kopfseite wiederholen.

Das sieht dann so aus:

Körper beiseitelegen.

Flügel zuschneiden und nähen: 4 x

Flügel rechts auf rechts legen, stecken und bis auf die Stopföffnung nähen.

 

Körper zusammen nähen:

Zuerst stecken wir die beiden Körperteile zusammen. Dabei wird die Stopföffnung im Rücken offen gelassen. Mit kleinen Stichen alles nähen. Dodo wenden. Dabei den Schnabel vorsichtig nach rechts ziehen. Das ist ein wenig knifflig. Sieht dann so aus: à

 

Füße anfertigen:

Nun werden 8 Stücke Draht von ca. 15cm Länge zugeschnitten. Was später zu lang ist kann abgeschnitten werden, also besser ein bisschen mehr, dran kleben ist nicht möglich.

Jeweils 4 Drahtstücke für ein Bein zusammen stellen.

Jetzt die unteren Spitzen ca. 2 cm lang mit Tesakrepp umwickeln. Dabei das Tape schräg wickeln.

Nun mit einem Wollfaden die mit Tape gewickelten Krallen umwickeln. Dazu ein wenig Schmucksteinkleber auf ein Blatt Papier geben und das untere Teil mit dem Tape mit dem Kleber bestreichen.

Wollfaden um den Draht bis Tape-Ende wickeln. Das sieht jetzt schwieriger aus als es ist. Geht aber total einfach.

 

Für jedes Bein 4 x wiederholen.

 

Die vier Drahtteile zusammen wickeln und mit Tape umwickeln. Fußteil in Form bringen und dabei 3 Krallen nach vorne und eine Kralle nach hinten schauen lassen.

Jetzt nehmen sie einen dünnen Strang Merino – Kammzug – Wolle zur Hand. Streichen ein wenig Kleber oder heißen Wachs auf die Krallenspitze. Immer eine Kralle nach der anderen wickeln. Die Wolle ein wenig in der Länge dehnen und um die Krallen wickeln.

Wenn alle Krallen gewickelt sind geht es nach oben um das Bein. Bitte die Wolle schräg wickeln damit keine dellen und dicken Stellen entstehen. Zum Schluss werden die Krallen und Beine mit einer Filznadel vorsichtig bearbeitet.

 

Kopf und Körper stopfen:

Wir beginnen mit dem Schnabel und arbeiten uns langsam nach unten vor. Alles wird fest gestopft. Aufpassen dass keine Stopflöcher entstehen. Das Körperteil immer wieder durchkneten und fühlen, wo noch ein wenig Füllung hinein passt.

Die Flügel wenden, die Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen und an den Körper stecken.

Die Flügel annähen.

Augen auffädeln und die Position mit Stecknadeln markieren. Dann wie folgt einziehen. Hier die Erklärung anhand der Entenbilder.

Augenposition mit Stecknadeln markieren

 

Den Augenhintergrund leicht rasieren. Das sieht dann so aus:

Das Auge auffädeln, starkes Garn benutzen (z.B. Nylbond) die Fadenenden auf die Nadel nehmen. Bei den kleinen Tierchen benutze ich keine Augennadel mit einer Ösenspitze, ich nehme einfache Puppennadeln dazu. Bei der Markierung (Stecknadel)
einstechen und unten an der Wendeöffnung heraus kommen.

Zweites Auge ebenso einziehen.

Nun die Fäden fest anziehen und die Enden im Körper verknoten.

Die Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

 

Beine  montieren:

Ich habe mir zwei Stricknadeln genommen. Eine etwas dünnere und eine dicke Nadel. Am Bauch mit Stecknadeln den Sitz der Beine markieren und schauen, ob alles richtig ist. Denkt daran, die Vögel haben den Oberkörper gehoben wenn sie laufen.
Die Beine sind eher Richtung Bürzel orientiert. So wie hier:

Nun bei der ersten Stecknadel mit der dünneren Nadel (Stärke 2,5) ein Loch vorbohren. Lasst die Stecknadel möglichst im Körper stecken.

Mit der dicken Nadel nachbohren. Da habe ich eine 5mm Stricknadel benutzt. Man kann natürlich auch jedes andere dicke und spitze Ding benutzen, wenn keine Stricknadeln zur Hand sind.

Beine so ein kürzen, dass ein Stück Draht mit der Tesabandwicklung übersteht. Das könnt ihr oben auf den Bilder gut sehen.
Den Teil der nicht mit Stoff verkleidet ist, mit Klebstoff einstreichen. Dicke Nadel heraus ziehen und das Bein in den Körper schieben.

Das zweite Bein ebenso montieren. Vogel einige Zeit, ca. 1 bis 2 Stunden ruhen lassen.
Schnabel fertig stellen:

Dazu wird zuerst der untere Teil des Schnabels genäht.

Ich schaue immer mit einer Schablone ob der Schnabel auch passend ist.  Wie ihr sehen könnt, endet der Schnabel vor der Biegung zur Schnabelspitze.

Wir schneiden die Außenseite des Schnabels mit Nahtzugabe aus, die Innenseite, das rosa Schnabelteil ohne Nahtzugabe.

Man kann hier schon einen Größenunterschied erkennen. Aber die Formen passen zusammen. Da ich die Außenseite des Schnabels größer zugeschnitten habe entsteht eine kleine Lippe.

Schnabel nähen und an der Seite und unten eine Öffnung zum wenden lassen.

Schnabel wenden und die Ränder ein wenig ausstreichen.

Nun wird das Schnabelunterteil (offener Schnabel) an das obere Schnabelteil angenäht.

Bitte vorne eine Öffnung lassen. Die Schnabelränder wie auf dem Bild zu sehen ist mit Bleistift ein wenig schwärzen. Die Schnabelspitze (den Dorn) mit einem Copicmaler schwarz malen.

Auf dem Schnabel oben, ein paar Striche mit dem Bleistift ziehen. So sieht es aus, als wenn kleine Falten auf dem Schnabel zu sehen sind.

Einige Fäden auf eine Nadel aufnehme und oben am Kopf annähen. Einfach durchstechen und dabei rechts und links  einige Fäden hängen lassen. Diese werden nun auf dem Kopf verknotet.

Dodo haben bunte Schwanzfedern. Ich habe fünf Bastelfedern an das Hinterteil platziert.

Dazu wird für jede Feder ein Loch vorgebort. Wir arbeiten nach und nach die Federn an das Hinterteil. Die Feder am Ende mit Klebstoff versehen und in das Loch am Bürzel schieben. So lange wiederholen bis genügend Federn am Hinterteil platziert sind.

Jetzt die Krallenspitzen schwarz einfärben.

Nun ist der Dodo fertig und schaut so aus:

Ich wünsche euch viel Spaß beim werkeln. Und hier das Gratis E-Book zum runter laden

E-Book Dodo Schnittmuster

E-Book Dodo

Liebe Grüße Margarete Nedballa

 

 

 

Schlafmaus

Es ist endlich Frühling und die Sonne scheint. die Schlafmaus wird wach. Wie immer die PDF mit ausführlicher Anleitung am Ende des Textes zum runter laden.

Schlafmaus
Alice im Wunderland
Design: Margarete Nedballa

Materialliste: Schlafmaus

Für die Schlafmaus benötigen wir folgende Stoffe:

Mohair Ratineéwelle RBS-31 15 x 45 cm
Suidine 10 x 10 cm
Schwarze Glasaugen 6mm Durchmesser
Minigelenke Kopf und Beine 10 mm
Arme 7 mm
5 Minisplinte
Die Anleitung für die Schlafmütze ist nicht enthalten. Die habe ich eingekauft.

Zuschneideplan:

Mohair:
Körper 2 x ggl.
Arme 4 x ggl.
Beine 4 x ggl.
Kopfseitenteil vorne 2 x ggl.
Kopfseitenteil hinten 2 x ggl.
Ohren 2 x ggl.

Pfotenstoff:
Pfote 2 x ggl.
Ohren 2 x ggl.

Anleitung:
Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,3 cm. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Zuschneiden und Einzeichnen
Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Nun können alle Teile der Schlafmaus zugeschnitten werden. Ich empfehle eine Nahtzugabe von 0,3cm.
Bei so kleinen Tierchen arbeite ich alles nach und nach ab. Ich schneide mir immer nur die Teile zu, dich ich benötige.

Kopf nähen:

Das ist ein Kopfteil ohne Kopfmittelteil. Wir nähen zuerst die Seiten von 1 nach 2 zusammen.

Zuerst die eine Kopfseite stecken und nähen, danach die zweite Seite stecken und nähen.


Nun werden die beiden Kopfteile zusammen gesteckt und genäht. Von der Halsseite vorne zur hinteren Halsseite einmal um den Kopf herum nähen. Zuvor wird das Schnauzenteil vorsichtig getrimmt (Haare schneiden oder rasieren)

Jetzt kann genäht werden.

Körper nähen:

1. Abnäher an beiden Körperteile nähen.
2. Jetzt können die Splintpunkte mit einem Faden nach auf die rechte Stoffseite markiert werden.

3. Körper rechts auf rechts legen, stecken und nähen. Dabei die Hals- und Stopföffnung offen lassen.
4. Halsrand mit einem Reihstich einfassen, zusammen ziehen und den Faden vernähen und abschneiden.

Beine nähen:

1. Beine rechts auf rechts legen, stecken und nähen. Dabei die Fußsohle und Stopföffnung nicht zunähen.

2. Fußsohle von 3 nach 4 und von 4 nach 3 stecken und nähen.

3. Ansatzpunkt für den Splint mit einem Faden auf die rechte Seite markieren.

Arme nähen:

1. Arme rechts auf rechts legen
2. Alles stecken und nähen, nur die Stopföffnung nicht nähen.
3. Ansatzpunkt für den Splint mit einem Faden auf die rechte Seite markieren.

Ohren nähen:

1. Ohren rechts auf rechts legen. Innenohr aus Pfotenstoff, Außenohr aus Mohair.

2. Stecken und nähen, dabei die gerade Linie offen lassen.

Alle Teile in der Naht auf der linken Seite auskämmen und wenden.

Die rechte Seite ebenfalls auskämmen.

Kopf stopfen und skulptieren:
1. Kopf ziemlich fest stopfen. Nicht so hart, es muss noch ein wenig nachgeben, wenn mit dem Finger auf den Kopf gedrückt wird. Achtet auf die winzige Nase, diese sollte wirklich ordentlich ausgefüllt sein.
2. Augenposition mit Stecknadeln markieren.
3. Nun beginnen wir mit der Ausarbeitung (dem Skulptieren) der Augenhöhlen. Einen langen Faden zur Hand nehmen und auf eine dünne lange Nadel nehmen. Wer hat kann eine Modistinnennadel verwenden. Diese sind länger und dünner als andere Nähnadeln.
4. Über den Faden bis zum Knoten ein Stückchen Stoff schieben. So verhindern wir, dass der Faden durch den Stoff gezogen wird. Auch wenn der Kopf schon gestopft ist, kann dies passieren.
5. Die Nadel durch die Halsöffnung nach oben zum 1. Augen stechen. Den Faden herausziehen.

6. Von der einen Augenseite zur zweiten Augenseite durchstechen und den Faden dabei leicht anziehen.
7. Ich habe dreimal hin und her genäht. Damit die richtige Tiefe für die Augen und eine schöne Nasenfalte entstehen konnte.
8. Nun mit der Nadel, siehe Bild unten, zum Hals durchstechen. Ihr kommt in der Naht heraus.

9. Zuerst die eine Augenseite arbeiten. Dabei immer wieder von der Augenstelle zum Hals stechen. Nun formt sich das Schnäuzchen und die Augenhöhle vertieft sich.

10. Das zweite Auge genauso skulptieren. Nun kann der Faden im Kopf vernäht werden und der Rest des Fadens wird abgeschnitten.

Augen einziehen wie bei Alice schon beschrieben ist.
Stecknadeln in die Augenhöhlen stecken und schauen, ob beides gegengleich aussieht. Die Ohren mit Stecknadeln an den Kopf stecken. Diese nur von der Hinterseite stecken. Genäht wird nachher. Die Augen zur Hand nehmen und einziehen.
Hier die Anleitung mit einer Nadel, die ihre Öse in der Spitze hat.
Augen auf einen Faden legen und den Faden doppelt nehmen. Beide Fadenenden durch die Öse schieben. Die Nadel bei der 1. Stecknadel in den Kopf schieben. Die Öse geht hier voran und kommt am Hals wieder aus.

Das Fadenende nach unten zur Spitze der Nadel herunter ziehen. Denkt daran, die Nadel bleibt im Kopf liegen und wird nicht heraus gezogen, sondern nur hin und her geschoben.

Hier das Stoffstück über die Nadel schieben,
jetzt den Faden heraus ziehen, so dass das Stoffstück mit dem Faden im Kopf liegen bleibt. Die Nadel neben das Stoffstück stechen.

Faden wieder aufnehmen und die Nadel zum Augen zurückziehen.

Das Fadenende anziehen bis die Öse des Auges in den Kopf geflutscht ist. Falls das nicht so gut klappen sollte. Mit einer dicken Stopfnadel die Öffnung für das Auge erweitern. Nicht einschneiden, das geht schief, weil diese Naht dann zu unsicher wird.
Wenn das Auge fest im Kopf sitzt, den Faden 1 bis 2 Mal um die Öse hinter dem Auge wickeln, als wenn man einen Knopf annähen möchte. Danach den Faden einmal hinter dem Auge verknoten und die Restfäden vernähen. Bitte nur das 1. Auge ebenso einziehen.

Augenlider:
1. Eine 20mm Pappscheibe heraus suchen. Diese auf die Rückseite des Mohair legen und einmal abzeichnen.
2. Den Kreis genau ausschneiden.
3. Einmal über die Mitte falten und durchschneiden. Ihr habt nun zwei Halbkreise.
4. Halbkreise mit Klebstoff bestreichen, z.B. Schmucksteinkleber.
5. Je einen Halbkreis über die Augen legen. Das obere Drittel der Augen ist mit dem Lid bedeckt. Die Ränder schauen rechts und links über.

6. Mit Stecknadeln fixieren und dabei das Lid fest auf das Auge drücken. Die überstehenden Ränder an den Kopf kleben.

7. Den Kopf beiseitelegen.

Am nächsten Tag geht es weiter:
8. Eventuelle Reste die nicht festgeklebt sind, noch einmal mit Klebstoff bestreichen. Das geht am besten mit einem Zahnstocher. Wieder mit einer Stecknadel fixieren und trocknen lassen.
9. Kleine Unebenheiten mit einem feinden Faden und einer feinen Nadel festnähen.

Ohren:

1. Die Ohren einmal in der Mitte falten.
2. Den gefalteten Rand mit einem kleinen Reihstich zusammen nähen. Faden hängen lassen.
3. Ohren Seitlich an den Kopf stecken. Sie sitzen etwas hinter der Naht von Kopf vorne und Kopf hinten. Dabei zeigt die Ohrmuschel nach vorne.

4. Das Ohr mit einem Matratzenstich annähen.
5. Das zweite Ohr ebenso nähen.

6. Zum Schluss noch die Innenohren mit einem Bleistift schwärzen. Wer möchte kann auch die Ränder etwas einfärben.

Schnauzhaare und Nase sticken:

1. Nase sticken. Ich habe ein V auf die Nase gestickt und dieses dann mit zwei Stickfäden ausgefüllt.
2. Ein V für den Mund zeigt nach unten.

Ich bin faul, deshalb verrate ich hier meinen Schnauzhaartrick, den ich verwende, seit ich mit Schmucksteinkleber arbeite.
1. Rosshaar oder ähnliches auf eine Nadel fädeln. Immer ein Haar nach dem anderen.
2. Auf eine Stecknadel oder einen Zahnstocher etwas Schmucksteinkleber geben.
3. In die Mitte des Schnauzhaar einen Punkt Klebstoff geben.
4. Das Haar einmal quer durch die Nase ziehen und dabei rechts und links überhängen lassen. Es kann ruhig ein wenig unordentlich aussehen. Schönes machen wir zum Schluss.
5. So lange Schnauzhaare einziehen, bis auf jeder Seite 3 – 5 Schnauzhaare zu sehen sind.
6. Die Schnauzhaare jetzt schneiden. Ich schneide immer ein wenig unterschiedlich und nicht so gleichmäßig die Haare zu. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Trocknen lassen und den Rest der Maus arbeiten.
Arme:
1. Pappscheibe in den Arm schieben, Splint von innen nach außen stechen.
2. Wie beim Hutmacher eine Drahteinlage herstellen. Diesmal aus dünnem Blumendraht.
3. Drahteinlage in den Arm schieben.
4. Jetzt nur ein wenig oben über die Scheibe stopfen, und ein wenig in der Hand. Der Rest des Armes wird nicht gestopft.
5. Zweiter Arm ebenso arbeiten.
6. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Beine:
1. Pappscheibe in das Bein schieben, Splint nach außen stechen und nun kann gestopft werden.
2. Beine richtig fest stopfen. Wer möchte kann ein wenig Stahlgranulat einfüllen. Das ist nur für das Gewicht, hat nichts mit der Standhaftigkeit bei Bären oder Tieren zu tun.
3. Stopft ordentlich über den Knöchel, dann kann die Maus auch gut stehen.
4. Zweites Bein ebenso arbeiten.
5. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Endmontage:
1. Pappscheibe in den Kopf legen. Zuvor den Splint durch die Pappscheibe stechen. Der Splint schaut nach draußen. Den Kopf am Rand mit einem Reihstich einfassen und zunähen.
2. Kopf an den Körper montieren.
3. Arme und Beine an den Körper montieren. Ihr habt hoffentlich an die Markierungsfäden gedacht!
4. 2 Teel. Stahlgranulat für ein bisschen Gewicht in den Körper füllen. Mit Bastelwatte zu Ende stopfen.
5. Den Rücken mit einem Matratzenstich schließen.

Schwanz nähen:
Ein Stück Softdraht von ca. 10cm zuschneiden. Etwas Klebstoff auf den Draht geben. Nun ein passendes Stück Pfotenstoff 10cm lang und knapp 2,5 cm breit zuschneiden. Den Stoff um den Draht wickeln und den Rand mit einem Matratzenstich schließen.
Sieht dann so aus

Schwänzchen an der Hinterseite annähen. Faden im Körper vernähen und abschneiden.

Jetzt die Mütze aufsetzen und die Arme so zu Recht biegen, wie es euch gefällt.
Die Schlafmaus ist nun fertig.

 

Die Mütze habe ich bei Fehnteddy eingekauft. Hinweis Margarete, dann weiß sie Bescheid
http://fehnteddy.blogspot.de/
Man kann die kleine Mütze auch aus einem dünnen Jerseystoff nähen. Sieht auch schön aus. Ich male mir immer einen Drittel Kreis und nähe die lange Kante zusammen. Alles ein bisschen länger zuschneiden, dann kann man den Mützenrand umschlagen.

Die superausführliche Anleitung mit allen Bildern findet ihr hier

E-Book Alice im Wunderland -Schlafmaus-

Alice2 Schlafmaus

Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln.
Liebe Grüße Margarete

 

 

Osterhäsin Lilly Löffel

Noch ein Hase, davon kann man vor Ostern nicht genug bekommen. Wenn ihr euch sputet, kann sie an Ostern durch die Wiese hoppeln.
Anleitung Lilly Löffel

Material: Mohair glatt kurz 20 x 70 cm

High Pile Ministoff 15 x 25 cm
Augen 8 mm Glas schwarz
Gelenk: Arme 4 Pappscheiben á 20 mm und 2 T-Splinte
Kopf 2 Pappscheiben á 20 mm und 1 T-Splint
Beine 4 Pappscheiben á 30 mm und 2 T-Splinte

Etwas Blumendraht für die Arme und Beine
Füllung: Bastelwatte und etwas Stahlgranulat

Stickgarn für die Nase und Faden zum Nähen. Brauner oder schwarzer Copicmaler für die Nase.
Starkes Garn für die Augen und zum Annähen der Ohren.

Hose Punktestoffe rot-weiß 20 x 45 cm
Rosa Baumwollstoff mit pinken Punkten Schleife ca. 5 x 30 cm
Häkelgarn Baumwolle rosa ½ Knäuel
Häkelgarn rot Rest für die Erdbeere
Häkelgarn naturweiß Rest für den Abschluss Rock
Schleifenband weiß und rot-weiß getupft

Bitte lesen Sie die Anleitung. Es sind einige Tipps zur Fertigung enthalten. So können Sie Enttäuschungen beim Fertigstellen des Tieres vermeiden.

Achtung diesem Schnitt muss eine Nahtzugabe von 0,5 cm zugegeben werden. Schneiden Sie bitte den Stoff zu, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich, mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Zuschneiden:

Kurzhaarmohair:
Bauch 2 x gegengleich
Kopfseite 2 x gegengleich
Kopfmitte 1x
Außenohren 2 x gegengleich
Arme 2 x gegengleich
Beine 4 x gegengleich
Schwanz Rest langfl. Mohair 1 x wenn vorhanden

Ministoff rosa:
Innenohren 2 x gegengleich
Pfotenstoff für die Fußsohlen 2 x gegengleich

Hose:
Punktenstoff 2 x gegengleich

Vorarbeit: Blumendraht so biegen. Er muss, wenn er gebogen ist, die Länge der Beine bzw. Arme haben. Die vordere Schlaufe beim Beindraht sollte in den Fuß geschoben werden.

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Nähen:
Kopfseite 3 auf 3 und 4 auf 4 stecken, und und von 3 nach 4 nähen.
Kopfmittelteil mittig einfassen und nähen. Von 3 nach 4 von der Nasenspitze bis zum Nacken Bitte alles mit der Hand nähen.

Beine rechts auf rechts legen und bis auf die Wendeöffnung und von 1 nach 2(Fußsohle) nähen.
Fußsohle 1 auf 1 und 2 auf 2 stecken und nähen.
Arme falten und bis auf die Wendeöffnung nähen.

Körper bis auf die Wendeöffnung und nähen. Kopfansatz und Ansatz für die Arme und Beine mit einen Faden markieren und diesen auf die rechte Seite des Stoffes ziehen.
Für die Ohren je ein Teil Mohair und ein Teil Ministoff rechts auf rechts legen und nähen. Denken Sie an die Wendeöffnung.

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Ausarbeitung:
Kopf ordentlich ausstopfen. Augenposition feststellen und Augen einziehen.
Dazu vorher den Augenhintergrund rasieren oder die Haare an dieser Stelle mit einer Schere einkürzen. Das erleichtert später die Ausarbeitung und man hat keine unnötigen Haare um die Augen.

Bevor wir die Augen einziehen, muss das Hasengesicht ein wenig geskulptet werden.
Dazu eine Puppennadel mit einem starken Faden bestücken. Am Ende einen dicken Knoten machen.
Durch die Halsöffnung zur 1.Augenposition durchstechen

Nun von einer Augenseite zum anderen Auge die Nadel durchstechen. Den Faden auf diese Art mehrere Male (ca.2-3 Mal) hin und her nähen, dabei den Faden ein wenig anziehen. Es entsteht eine Falte zwischen den Augenpositionen.
Nun die Nadel von einer Augenseite zum Kinn, siehe Bild unten durchstechen.
2 x von der 1.Augenseite und 2 x von der 2.Auguenseite den Faden zum Kinn nähen und dabei leicht anziehen.
Das Hasenmädchen bekommt dabei kleine Bäckchen.
Den Faden vernähen und abschneiden. Nun können die Augen eingezogen werden.

Augen einziehen.
Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Nehmen Sie einen stabilen langen Faden. Legen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) durch die Halsöffnung durchstechen. Bitte nicht die Öse zusammendrücken. Die wenigsten Augen halten diese Spannung lange aus. Schieben Sie ein Stück Mohairrest vom Zuschneiden über die Nadel zur Halsöffnung. Stechen Sie nun mit der Nadel zurück hinter das Teddyauge. Nehmen Sie den Faden von der Nadel und teilen diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Ziehen Sie an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmen Sie eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Ziehen Sie noch einmal, nun müsste es klappen. Verknoten Sie den Faden hinter dem Auge. Nehmen Sie nun eine lange Puppennadel und vernähe den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.
Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.

Ohren:
Die Ohren wie oben zu sehen ist bearbeiten, nachdem diese genäht und gewendet wurden.
Mitte feststellen, den unteren Rand der Ohren mit einem Reihstich zunähen. Nun das Ohr bis zur Hälfte zusammen nähen. Siehe oben zweites Ohr. Dies klappt am besten mit einem Matratzenstich.

Ohren annähen, so dass die rosa Innenseite nach vorne schaut.
Vorher mit Stecknadeln den Sitz der Ohren ausprobieren.

Nase:
Nase zuschneiden (Kreis 15mm Durchmesser), eine kleine Nahtzugabe von 2 mm dazu geben. Das runde Teil einmal ringsum mit einem Reihstich versehen. Danach die Nase ein wenig zusammenziehen und stopfen. Wenn genügend Stopfmaterial eingefüllt ist, kann der untere Rand zusammengezogen und mit ein paar Stichen vernäht werden. Lassen Sie ruhig den Restfaden hängen, mit diesem können Sie die Nase aufnähen.
Nase mit Stecknadeln platzieren und aufnähen.

Kopf und Körper:
Pappscheibe mit Splint in den Kopf stecken.
Dazu eine Beilegscheibe über den Splint schieben, diesen durch das Loch das Pappscheibe stechen. Nun die Pappscheibe in den Kopf schieben, dabei schaut das Splintende aus den Kopf heraus. Den Halsrand mit einem starken Faden reihen und zusammen ziehen. Faden vernähen.

Kopf auf dem Körper montieren. Dazu den Splint durch die Markierung für den Kopfansatz schieben. Pappscheibe von innen über den Splint schieben und diesen jeweils rechts und links zur Schnecke drehen.

Arme und Beine auskämmen
Pappscheiben mit den Splinten in die Arme und Beine legen. Genauso arbeiten wie beim Kopf.
Nun den geformten Draht einschieben.

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Arme und Beine so stopfen, dass man den Draht nicht mehr fühlen kann. Zwischendurch immer wieder bewegen, damit man das Gefühl für die Stopfmenge herausbekommt.

Stopföffnungen mit einem Matratzenstich schließen und Arme und Beine wie beim Kopf beschrieben an den Körper montieren. Die Positionen der Arme und Beine sind im Schnitt gekennzeichnet.
In den Körper 2 Teelöffel Stahlgranulat füllen. Den Rest mit Bastelwatte fest ausstopfen. Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Puschelschwänzchen nun am Hinterteil mit ein paar Stichen festnähen.
Faden abschneiden.

Anleitung Klamotten Lotty Löfffel:

Zuschneiden:
Hose: 2 x gegengleich aus rot-weiß gepunktet
Schleife: 1 x 5cm x 30 cm zuschneiden rosa-pink gepunktet
Schleifenband
Gummiband für den Hosenbund und die Beinabschlüsse

Hose und Schleife wird mit einer Nahtzugabe von 0,5 cm zugeschnitten.

Hose nähen:
Stoff rechts auf rechts legen. Beim Zuschneiden oben und unten eine Nahtzugabe von gut
2-3cm lassen.
Die Seitennaht von 1 nach 2 und von 3 nach 4 nähen.
Den Schritt von 5 nach 6 nähen.
Hosenbund und Hosensaum ca. 2 cm nach innen bügeln und abnähen. Öffnung für den Gummizug lassen.
Nach dem Wenden die Fäden abschneiden und die Hose bügeln. Gummiband in den Beinenden und Bauch einziehen und nähen.
Hose dem Hasen anpassen.
Am Ende der Hosenbeine jeweils zur Außenseite eine kleine Schleife befestigen. Schön sieht hier ein helles Schleifenband aus.

Für den Puschelschwanz einen Schlitz in der unteren Mitte der Hose einschneiden. Die Nähte knapp abnähen. Die Hose muss angepasst werden, damit der Sitz des Puschelschwanzes richtig eingeschnitten wird.

Schleife nähen
Schleife mit Nahtzugabe zuschneiden.
Einmal zu Hälfte, längs, 2,5 cm x 30 cm, rechts auf rechts falten und bügeln.
Die Schleife einmal an der langen Kante absteppen.
Schleife wenden.
Bügel
Die Enden nach innen schlagen und zunähen.

Kleid häkeln

Abkürzungen:
LM – Luftmasche
fM – feste Masche
M – Masche
R – Reihe
Rd – Runde
KM – Kettmasche
HST – halbes Stäbchen

Pikot

Beim Pikot werden 3 Luftmaschen gehäkelt, eine fM in die erste LM,
eine fM in die nächste Luftmasche der Luftmaschenreihe häkeln, * 3 LM, 1 fM in die 1.LM,
nächste M 1 fM*, bis Reihenende.

Das Kleid wird in Runden gehäkelt. Jede Reihe beginnt mit einer Steigeluftmasche und endet mit einer Kettmasche.
1. Rd. 40 LM anschlagen und zur Rundeschließen.
2.-4. Rd. 1 M 1 Steigeluftmasche, alle M fM und mit einer KM enden.
5. Rd. Für das Band je eine fM und 1 LM abwechselnd bis zum Ende
6. Rd. HST häkeln, alle M verdoppeln (80 M)
7. Rd. Jede M ein HAST
8.-11- Rd. Wie 7. Rd.
12. Rd. Picot in einer Konstrastfarbe
Faden abschneiden und vernähen
Weiter oben. Die Arbeit genau auf einander legen. Die Vorderen 20 M markieren, je rechts und links eine Faden einziehen und hängen lassen.
3 Reihen fM häkeln. Arbeit beenden, Faden abschneiden und vernähen.
Für die Träger jeweils rechts und links 3 M aufnehmen und ca. 12-14 R häkeln.

Auf der Rückseite mit zwei Knöpfen über Kreuz annähen.

Liebe Grüße
Margarete Nedballa
info@teddycollege.com
0176-52528752

Das wäre die andere Möglichkeit. Darf ich vorstellen Lotti Löffel.

Der Schnitt ist derselbe.

Hut wird in Runden gehäkelt. Reihenbeginn mit einer Steigeluftmasche, Reihenende mit einer Kettmasche.
1. Rd. 4 LM zum Kreis schließen
2. Rd. In den Kreis 8 HST
3. Rd. Jede 2.M verdoppeln
4. Rd. Jede 3. M verdoppeln
5.-6.Rd. je M HST
7. Rd. 1 fM, 1 LM und in die 3.M 1 FM, 4.M – 1 LM, 5.M fM…..
8. Rd. fM, jede 5 M überschlagen(nicht häkeln)
9.-11-Rd. Jede M 1 fM
Faden abschneiden und vernähen.
Band in den Luftmaschenrand einziehen und zur Schleife binden.

 

Viel Spaß dabei wünscht Margarete Nedballa

Und hier immer der Download

E-Book Lilly Löffel

 

Ostern steht vor der Türe

vielleicht hat ja der eine oder andere Zeit noch ein paar Hasen zu nähen. Hier sind Hans und Hanna. Nicht sehr groß. Von den Füßen bis zu den Ohren ca. 18cm hoch.
Hier sind sie nun

Ein nettes kleine Hasenpaar. Hier die Anleitung und am Ende wieder das E-Book zum runterladen. Das E-Book ist mit vielen Bildern ausgestattet, so dass mancher Arbeitsschritt gut nach zu vollziehen ist.

Anleitung: Hans und Hanna Hase

Hanna

Material:         Viskose glatt                           20 x 70 cm

Kleiner Rest Viskose in Kontrastfarbe, kann aber auch anderes Mate

Augen                                    6 mm Glas blau mit Pupille Hanna

Bestellbezeichnung                Lackauge blau/6mm/Farbe 54/02

6 mm braun mit Pupille Hans

Lackauge Braun/6mm/Farbe 11/88

 

Gelenk: Arme                         4 Pappscheiben á 15 mm und 2 T-Splinte

Kopf                         2 Pappscheiben á 15 mm und 1 T-Splint

Beine                        4 Pappscheiben á 15 mm  und 2 T-Splinte

Gelenke sind für einen Hasen beschrieben.

 

Füllung: Bastelwatte

Blumendraht für die Ohren. Zweifach gedrehter Schmuckdraht geht auch gut

Stickgarn für die Nase und Faden zum Nähen. Brauner oder schwarzer Copicmaler für die Nase.

Starkes Garn für die Augen und zum Annähen der Ohren.

Wolle weil für das Kleid und etwas Schleifenband

Sockenwolle für die Hose

Nadelstärke 2 für die Hose, wird mit einem Nadelspiel gestrickt

Kleid mit Häkelnadel Nr. 3 bis 3,5

 

Hier gibt es die Teddyaugen

http://www.binesbaerenauslese.de/baerenportal.html

Bitte lesen Sie die Anleitung. Es sind einige Tipps zur Fertigung  enthalten. So können Sie Enttäuschungen beim Fertigstellen des Tieres vermeiden.

Achtung diesem Schnitt muss eine Nahtzugabe von 0,5 cm zugegeben werden. Schneiden Sie bitte den Stoff zu, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich, mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Bitte beachten Sie beim Schnittmuster folgendes: Hans und Hanna haben verschiedene Köpfe und Arme. Die Schnitte sind gekennzeichnet.

 

Hans

Zuschneiden:

 Viskose rosa:

Bauch                                                 2 x gegengleich

Kopfseite                                           2 x gegengleich

Außenohren                                       2 x gegengleich Hans

Innenohren                                         2 x gegengleich Hanna

Arme                                                  4 x gegengleich

Beine                                                  4 x gegengleich

Pfotenstoff für die Fußsohlen                       2 x gegengleich Hans

Kontrastfarbe:

Innenohren                                         2 x gegengleich Hans

Pfotenstoff  für die Fußsohlen          2 x gegengleich Hanna

Außenohren                                       2 x gegengleich Hanna

 

Nähen:

Kopfseite: Zuerst die Abnäher ausschneiden und mit einem kleinen Steppstich zunähen.

Danach den Kopf einmal rundum nähen, dabei die Halsöffnung siehe Bild offen lassen.

Bitte alles mit der Hand nähen.

Beine rechts auf rechts legen Dabei die Fußsohle und Stopföffnung offen lassen.

Fußsohle 1 auf 1 und 2 auf 2 stecken und nähen.

Arme rechts auf rechts legen und bis auf die Wendeöffnung nähen.

Körper Abnäher schließen und bis auf die Wendeöffnung und nähen. Ansatz für die Arme und Beine mit einem Faden markieren und diesen auf die rechte Seite des Stoffes ziehen.

Für die Ohren je ein Teil in Rosa  und ein Teil in einer Kontrastfarbe rechts auf rechts legen und nähen. Denken Sie an die Wendeöffnung.

Alle genähten Teile wenden und auskämmen.

Ausarbeitung:

Kopf ordentlich ausstopfen. Augenposition feststellen und Augen einziehen.

Dazu vorher den Augenhintergrund rasieren oder die Haare an dieser Stelle mit einer Schere kürzen. Das erleichtert später die Ausarbeitung und man hat keine unnötigen Haare um die Augen.

Bevor wir die Augen einziehen, muss das Hasengesicht ein wenig geskulptet werden.

Dazu eine Puppennadel mit einem starken Faden bestücken. Am Ende einen dicken Knoten machen.

Durch die Halsöffnung zur 1.Augenposition durchstechen.

Nun von einer Augenseite zum anderen Auge die Nadel durchstechen. Den Faden auf diese Art mehrere Male (ca.2-3 Mal) hin und her nähen, dabei den Faden ein wenig anziehen. Es entsteht eine Falte zwischen den Augenpositionen.

Nun die Nadel von einer Augenseite zum Kinn, siehe Bild unten durchstechen.

2 x von der 1.Augenseite und 2 x von der 2.Auguenseite den Faden zum Kinn nähen und dabei leicht anziehen.

Die Hasen bekommen dabei kleine Bäckchen.

Den Faden vernähen und abschneiden. Nun können die Augen eingezogen werden.

Augen einziehen.

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Nehmen Sie einen stabilen langen Faden. Legen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) durch die Halsöffnung durchstechen. Bitte nicht die Öse zusammendrücken. Die wenigsten Augen halten diese Spannung lange aus. Schieben Sie ein Stück Mohairrest vom Zuschneiden über die Nadel zur Halsöffnung. Stechen Sie nun mit der Nadel zurück hinter das Teddyauge. Nehmen Sie den Faden von der Nadel und teilen diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Ziehen Sie an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmen Sie eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Ziehen Sie noch einmal, nun müsste es klappen. Verknoten Sie den Faden hinter dem Auge. Nehmen Sie nun eine lange Puppennadel und vernähe den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.

 

Ohren:

Die Ohren wie oben zu sehen ist bearbeiten, nachdem diese genäht und gewendet wurden.

Zuerst einen Draht biegen. Ich habe Schmuckdraht doppelt gelegt und etwas mehr als die doppelte Länge der Hasenohren ausgemessen. Danach den Draht wie oben zu sehen ist gebogen.

Draht in die Ohren schieben. Er muss komplett im Ohr verschwinden.

Mitte feststellen, den unteren Rand der Ohren mit einem Reihstich zunähen, dabei das

Drahtende mit einnähen, so kann es nicht mehr verrutschen. Nun das Ohr bis zur Hälfte zusammen nähen. Siehe oben zweites Ohr. Dies klappt am besten mit einem Matratzenstich.

Ohren annähen, so dass die rosa Innenseite nach vorne schaut.

Vorher mit Stecknadeln den Sitz der Ohren ausprobieren.

Nase:

Sticken sie ein umgekehrtes V auf die Nase. Danach sticken sie ein umgedrehtes Y als Nasensteg und Mund.

Den Rest der Nase mit einem Copicmaler oder wasserfesten Filzschreiben ausmalen

Kopf und Körper:

Pappscheibe mit Splint in den Kopf stecken.

Dazu eine Beilegscheibe über den Splint schieben, diesen durch das Loch das Pappscheibe stechen. Nun die Pappscheibe in den Kopf schieben, dabei schaut das Splintende aus den Kopf heraus. Den Halsrand mit einem starken Faden reihen und zusammen ziehen. Faden vernähen.

Kopf auf dem Körper montieren. Dazu den Splint durch die Markierung für den Kopfansatz schieben. Pappscheibe von innen über den Splint schieben und diesen jeweils rechts und links zur Schnecke drehen.

Arme und Beine auskämmen

Pappscheiben mit den Splinten in die Arme und Beine legen. Genauso montieren wie beim Kopf. Gelenkpunkte beachten, die im Schnitt eingezeichnet sind.

Arme und Beine fest stopfen.

Stopföffnungen mit einem Matratzenstich schließen und Arme und Beine wie beim Kopf beschrieben an den Körper montieren. Die Positionen der Arme und Beine sind im Schnitt gekennzeichnet.

Den Körper mit Bastelwatte fest stopfen. Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Anleitung Kleidung für Hans und Hanna Hase:

Das Kleid:

FM      = feste Maschen

M        = Masche

LM      = Luftmasche

Picot    = Mausezähnchen

HSt     = Halbes Stäbchen

Stb      = Stäbchen

 

Picot für den Randabschluss Saum: 3 LM häkeln, in die erste Luftmasche eine FM, danach *3 feste Maschen häkeln und wieder

3LM, in die erste (untere LM) 1 FM*

 

Wir häkeln in Reihen.

Beginnen immer mit einer Steigeluftmasche, diese zählt nicht als 1.Masche.

  1. Reihe             25 LM anschlagen
  2. Reihe             1 Steigeluftmasche und jede M eine FM bis zum Ende
  3. Reihe             2 Steigeluftmaschen jede M ein HSt
  4. Reihe             5 HSt – Für das Armloch: 5 LM und die nächsten

4 M überspringen –

7  M(HSt) –  Für das Armloch: 5 LM, die nächsten 4 M    überspringen – 5 M

  1. Reihe             Mit 2 Steigeluftmaschen beginnen. Jede 2. M =  2 HSt *(2 HSt in eine Masche, 1 HSt in die nächste Masche bis Reihenende wiederholen

 

  1. Reihe             Filetmuster häkeln. 3 Steigeluftmaschen, *1Stb, 1 LM, 1 M überspringen, 1 Stb, 1 LM*, bis Reihenende

 

  1. + Reihe              wie 6. Reihe immer mit Steigeluftmasche und 1 Stb beginnen, *LM, Stb, LM, Stb im Wechsel, dabei stechen wir in die Luftmasche der Vorreihe ein, so dass ein versetztes Muster entstehen kann.
  2. Picot Steigeluftmasche, 2 FM, *1 Picot, 2 FM, 1 Picot *

Arbeit beenden und Faden abschneiden und vernähen.

Am Halsrand ein schmales Schleifenband einziehen und am Rücken mit einer Schleife binden.

Vorne einen schönen Knopf aufnähen.

 

 

Hose Hannes

Strickspiel Stärke 1,5 oder 2 je kleiner die Nadelstärke, desto kleiner die Hose.

Hier sollte ausprobiert werden.

Sockenwolle 4 fädrig

Glatt rechts beim Rundstricken: jede Reihe rechte Maschen stricken

Mit Hin- und Rückreihen:            1 R. rechts, 1 Reihe linke Maschen

 

Wir beginnen mit dem ersten Bein

28 M anschlagen und auf 4 Nadeln verteilen. Jede Nadel mit 7 M

4 Reihen im Bundmuster stricken*1M rechts, 1M links im Wechsel*

  • Weiter geht es mit 2 Reihen glatt rechts – Maschen still legen und zweites Bein genauso arbeiten.
  • Alle Maschen auf 4 Nadeln verteilen, jede Nadel hat nun 14 M. Für den Schritt nun bei der
  • Nadel – Anfang 2 M zunehmen
  • Nadel – Ende 2 M zunehmen
  • Nadel – Anfang 2 M zunehmen und
  • 4 Nadel – Ende 2 M zunehmen

 

16 M je Nadel

14 Reihen glatt rechts stricken

Danach 15. Und 16. R im Bundmuster 1 Rechts – 1 Links stricken

Maschen durch 2 Teilen und 32 M für das Rückenteil still legen.

 

Auf 2 Nadeln weiter arbeiten, die 1 Nadel und die 4 Nadel des Strickspieles sind die Vorderseite. Siehe Hosenbeine.

Nun 10 Reihen im Perlmuster stricken. Das geht so:

1. Reihe – 1 M rechts, 1 M links im Wechsel

2. Reihe – 1 M links, 1 M rechts = immer eine rechte M auf die linke M der Vorreihe stricken. So entsteht das Perlmuster.

Für die Träger jeweils 6 M im Perlmuster stricken.  Die mittleren 20 M abketten. Träger ausmessen und abketten.

Rückenteil wird genauso gearbeitet wie der Latz vorne, nur dass wir hier keine Träger stricken müssen.

Das Strickstück hin und wieder an das Häschen halten um zu sehen, ob die Hose aus passend gestrickt wird.

Ich habe die Träger mit zwei Knöpfen an die Hose genäht. An die Seite ein Herz aus Filz aufgenäht, so als Tasche für Möhren oder so….

Ich wünsche viel Spaß beim nähen, stricken und häkeln. Natürlich kann man die schöne Kleidung auch kaufen. Da bietet sich bestimmt eine Gelegenheit bei einer der nächsten Handmade Veranstaltungen

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

Hier das E-Book

E-Book Hans und Hanna

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ente nähen

Also heute wollen wir eine Ente nähen. Wie immer findet ihr die PDF zum download ganz unten auf dieser Seite.

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:
– Dünne Nähnadeln und lange Modistennadeln oder andere dünne Nähnadeln
– Eine kleine Wendezange
– Eine kleine Spitzzange
– Etwas das Draht schneiden kann
– Puppennadel als Augennadel
– Schmucksteinkleber
– Blumendraht aus dem Baumarkt für die Beine und Krallen.
So sieht der dünne Blumendraht aus

Materialliste:
– Wolle mit Alpacca 10mm dicht gewebt 20 x 30 cm
– Augen schwarz 4 mm
– Gelenke für die Flügel und Kopf 6 x 15mm Durchmesser
+ 3 T-Splinte für Minibären
– Pfotenstoff Kaschmir oder Highpile 10 x 10 cm
– dünner Blumendraht aus dem Baumarkt
– Klebstoff ( Bastelkleber)
– Tesakrepp oder Malerband
– Schleife

Zuschneideplan
Wolle gelb:
– Kopf 2 x gegengleich
– Körper 2 x gegengleich
– Flügel 4x gegengleich
– Bauchkeil 1 x

Pfotenstoff:
– Schnabel 1 x
– Füße 4 x
– Bein 2 x

Einzeichnen:
Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.
Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,5 cm. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.
Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Es werden alle Markierungen auf den Stoff übertragen. Ich bohre mir immer ein Loch durch die Schablone und übertrage so die Punkte. Mit einer Nahtzugabe von 3mm zuschneiden. Wir nähen auf der Einzeichenlinie mit winzig kleinen Steppstichen.

Ich schneide mir immer nur die Teile aus, die ich verarbeiten werde. Auf dem Bild könnt ihr den Bauchkeil und die beiden Körperteile sehen.

Den Steppstich wie folgt nähen.
Bitte nicht die Nadel im Stoff liegen lassen um den nächsten Stich zu arbeiten. Wir stechen ein und ziehen die Nadel an der Rückseite heraus. Danach wird ein winzig kleiner Stich nach vorne gestochen. Zurückstechen bis zum rückliegenden Stich und auf der Rückseite heraus kommen.

Beim nähen den Faden leicht anziehen, aber nicht zu stramm, sonst verschiebt sich der Stoff. Am besten prüft ihr zwischendurch die Naht.
wichtig: je dünner der Stoff, desto feiner die Nadel.

Nähen:
Zuerst die Punkte für die Flügel mit einem Faden markieren. Dazu wird dieser auf die rechte Stoffseite gezogen und verknotet.
Bauchkeil an einen Körperteil stecken. Von 1 nach 2 nach 3 nähen.

Zweiten Körperteil ebenso nähen.
Nun von 3 bis zur Stopföffnung die Rückennaht schließen. Danach vom Ende der Stopföffnung bis zum Hals die Rückennaht fertig nähen

Die Halsöffnung mit einem Reih-Heftstich nähen. Den Faden zusammen ziehen und vernähen.

Alle Teile auskämmen. Ich mache das bei den kleinen Tierchen mit einer Nadel. jetzt wird der Bauch gewendet. Die Fäden für meine Flügelmarkierung kann man jetzt sehr gut sehen.

Der Kopf wird genäht:

Bitte die Abnäher ausschneiden, das ist wichtig, sonst werden die Nähte zu dick

Abnäher nähen

Die beiden Kopfteile stecken. Bei den Kleinen stecke ich nur markante Punkte. Es kommt eine Stecknadel an die Schnabelmarkierung. Diese wird zuvor mit einem Faden markiert, dieser liegt nun auf der rechten Seite des Stoffes.
Die zweite Nadel steckt beim Abnäher. Jetzt sind alle wichtigen Punkte gesteckt und es kann nichts mehr verrutschen.
Den Rest stecke ich mit ein bis zwei Stecknadeln.

Den Kopf nähen. Denkt an die Winzlingsstiche!
Wenn wir beim Abnäher angekommen sind, solltet ihr nicht über die Naht nähen. Besser ist es durch den Abnäher hindurch zur anderen Seite zu stechen und hier wie gewohnt weiter arbeiten. Ich klau mir mal bei meiner Ratte das Bild, dann könnt ihr sehen was ich meine.

Den Kopf so weiter nähen:

Kopf wenden. Beim Körper war das ja noch einfach, der ist ziemlich groß und lässt sich leicht wenden. Hier wird es schon ein wenig knifflig. Vor allem mit dem dicken Stoff den ich genommen habe. Tolle Ware, aber sehr dicht gewebt. Denkt daran die Nähte von links auszukämmen.
Ich fasse mit der Wendezange im oberen Kopfteil einmal schräg die Naht. Das sieht so aus:

Nun drehe ich die Zange nach innen um das Kopfteil zu wenden:

Den Rest des Kopfes vorsichtig wenden und fertig ist das nächste Körperteil.

Alles schön auskämmen. Die Teile sehen nun so aus.

Hier habe ich mal den Flügel aufgelegt.

Blumendraht mit softer Ummantelung:
Der sieht so aus und ist 2,5mm stark. Es gibt noch einen, der ist dicker, den können wir nicht gebrauchen.

Die Flügel:
Flügel paarweise ausschneiden. Ich habe auf jede Seite der Flügel den Markierungspunkt übertragen. Das ist einfacher so.

Nun wird eine Seite der Flügel mit einem Faden markiert, damit ihr später wisst, an welche Stelle der Splint durchstochen wird. Bei den kleinen Kreaturen, egal was, mache ich das immer so. Hier ist es genauer und einfacher, wenn man im Vorfeld alles markiert.

Jetzt nähen wir einen Flügel und lassen die Stopföffnung frei. Der Faden für die Markierung liegt auf der rechten Seite des Fellchens.

Der zweite Flügel wird jetzt ebenfalls markiert. Dazu legt ihr ihn neben den fertigen Flügel und achtet dabei auf die rechte und linke Seite. So ist es schön übersichtlich. Faden einziehen und nähen. Ich stecke mir die Flügel immer mit ein paar Stecknadeln, damit mir nichts verrutschen kann.

Wichtig bei den kleinen Teilen. Immer so nähen, dass ihr auf der Einzeichenlinie bleibt. Das gilt für die Seite, die ihr beim Nähen sehen könnt, sowie für die Rückseite. Ein kurzer Blick genügt und man sieht, ob man richtig durch den Stoff genäht hat. Dauert etwas länger, lohnt sich aber.

Wenn beide Flügel genäht sind, wird gewendet. Fasst die kleinen Flügel seitlich mit der Zange, das sieht dann so aus:

Schiebt die Zange langsam in Richtung Stopföffnung, ganz vorsichtig arbeiten, damit nichts kaputt geht.

Die andere Seite des Flügels geht einfacher zu wenden. Meist benötigt man dabei keine Wendezange.
Alle Teile sind gewendet und werden ausgekämmt.


Schiebt die Pappscheibe in den Flügel und stecht mit dem T-Splint nach außen. Denkt an euren Markierungsfaden. Dort wird der Splint durchstochen.

Ich beschneide die Flügel ein wenig. Bei den Enten sind die Flügel fein gebogen. Wenn ihr auch solch dichtes Fell genommen habt, solltet ihr den Innenbogen fein beschneiden. So dass die Konturen besser zu sehen sind. Auf dem Bild ist ein Flügel beschnitten, der andere noch nicht.

Ich habe die Wendeöffnung bei meinem Vogel noch nicht geschlossen. Ich überlege noch, ob ich einen Draht einlege.
Die Flügel montiere ich jetzt an den Körper. Das sieht dann so aus. Die Markierungsfäden sind auch hier meine Position an welcher der Splint durchgestochen wurde.

Der Kopf:
Den Kopf ordentlich und wirklich fest stopfen. Bei den Kleinen ist es meist besser, sie sind prall gestopft. Danach werden die Augen eingezogen. Bitte vorher testen, wie sie sitzen sollen.

Ich habe einfache Stecknadel dazu benutzt.

Den Augenhintergrund leicht rasieren. Das gilt nur bei dichtem Fell, wie ich es benutzt habe. Die modernen Ministoffe benötigen diese Behandlung nicht.
Das sieht dann so aus:

Für das Entchen habe ich braune Glasaugen mit schwarzer Pupille benutzt.
Das Auge auffädeln, starkes Garn benutzen (z.B. Nylbond) die Fadenenden auf die Nadel nehmen. Bei den kleinen Tierchen benutze ich keine Augennadel mit einer Ösenspitze, ich nehme einfache Puppennadeln dazu. Bei der Markierung (Stecknadel)
einstechen und unten am Hals heraus kommen.

Ein kleines Stück Stoff über die Nadel schieben und den Faden anziehen, so dass das Auge in den Kopf flutscht, ihr könnt das Stoffstück auf dem Bild oben und diesem hier gut sehen:

Zur Augenmarkierung zurück stechen und hinter dem Auge heraus kommen.
Den Faden noch einmal anziehen und den Faden um das Auge wickeln, dann kann der Faden sich nicht so leicht lockern. Nun wieder zum Hals zurückstechen. Bei den kleinen Tierchen mache ich keinen Knoten hinter dem Auge, dort wickel ich nur ein bis zweimal den Faden herum. Wenn man knotet kann das Auge zerspringen, so ist es schöner. Faden hängen lassen und das zweite Auge ebenso einziehen.

Die Fadenenden in der Halsöffnung verknoten, wenn es geht komplett im Kopf verschwinden lassen, falls es nicht klappt, etwas von den Fadenenden abschneiden. Das Halsgelenk mit dem Splint in die Halsöffnung legen und den Halsrand mit einem Reihstich nähen. Faden anziehen und über das Halsgelenk kreuzförmig vernähen. Den Restfaden im Kopf vernähen und abschneiden.
Den Kopf auf den Körper montieren

Den Schnabel zweimal zuschneiden. Bitte an die Nahtzugabe denken. Der Schnabel wird mit kleinen Stichen genäht. Die Stopföffnung bedenken, damit ihr das Schnäbelchen auch wieder wenden könnt. Diese ist oben an der geraden Linie, siehe Zeichnung, das sieht dann so aus:

Der Schnabel genäht.

Wenden, das kann ein wenig schwierig sein, ich habe ein Pinzette benutzt:
Der Schnabel wird gestopft. Damit bei einem so kleinen Teil nicht immer alles verrutscht, wird etwas Klebstoff mit einem Zahnstocher aufgenommen und in die Innenseite des Schnabels gestrichen. Etwas Klebstoff kommt auch auf die Bastelwatte. Nun kann gestopft werden. Füllt die Ecken ordentlich aus, das ist wichtig.

Den Schnabel mit Stecknadeln filieren und anpassen. Damit ihr das besser sehen könnt, habe ich den Schnabel senkrecht gesteckt, die Nadel müssen aber Waagerecht gesteckt werden, damit ihr sie auch an den Kopf anpassen könnt. Das Bilder soll nur zeigen, welcher Punkt beim stecken wichtig ist. Ihr könnt dazu die Markierungen bei der Stopföffnung(Strich) benutzen.

Der Schnabel wird nun mit einem Matratzenstich an den Kopf genäht.
Das sieht dann so aus:

Paddel:

Schneidet 8 Stück Draht zu. Die Drahtstücke sollten 9 cm lang sein. Das kommt euch vielleicht zu groß vor. Ich sage da nur, abschneiden kann man immer, dran bauen ist schon etwas kompliziertet

Etwas Malerband, Tapetenabklebeband oder ähnliches zu Recht legen. Die Drahtenden auf ca. 2,5 cm Länge mit Malerband umwickeln. Alle 8 Drahtstücke ebenso behandeln. Krallen sind fast fertig. Das sieht dann so aus.

4 Drahtstücke in die Hand nehmen. Drei Krallen zeigen nach vorne und eine nach hinten. Die Drahtenden zusammen drehen. Geht am besten mit einer kleinen Zange oder einer Gefäßklemme.

Den gedrehten Draht ebenfalls mit Malerdraht umwickeln:

Alles beiseitelegen und wie folgt weiter machen:

Bevor die Beine montiert werden, muss der Körper gestopft sein. Also den Körper ziemlich fest stopfen. Lasst solche Dinge wie Stahlgranulat oder ähnliches weg. Das braucht der Vogel nicht. Außerdem bohren wir gleich zwei Löcher in den Bauch und das Stahlgranulat etc. kann dort entweichen.

Nun kommt der Entenfuß
Zuerst die Fußteile 4 x gegengleich in der Farbe eurer Wahl zuschneiden. Auch hier wird eine Nahtzugabe dazu gegeben.
Das Krallenteil an der Unterseite mit Klebstoff einstreichen und den Krallenfuß auf das Stoffteil setzen. Eine Kralle nach hinten drehen und kürzen. Das sieht so aus.

Jetzt das zweite Fußteil zur Hand nehmen. An der Hacke wird mittig 1/2 cm eingeschnitten. Die Krallen oben mit Kleber bestreichen und das Fußteil auflegen. Ein wenig andrücken. Die zweiten Beine ebenso vorarbeiten.

Einen dünnen starken Faden auf eine dünne Nadel aufnehmen und die Fußteile mit einem kleinen Knopflochstich nähen.

Die Beinhöhe ausmessen und einen kleinen Streifen Stoff zuschneiden. Er sollte die Höhe des Beinteiles haben, bei mir sind das 2,2 cm lang, Strichrichtung zeigt nach unten. Ich habe nur ein Stück Stoff zugeschnitten, dieses war dann 5cm breit.

Den Stoff um das Beinteil legen, so wie auf dem Bild:

Vom Streifen so viel abschneiden, dass der Streifen am Beinteil ca. 3-4mm übersteht. Achtet darauf, dass die Naht auf die Rückseite zeigt. Näht das Beinteil mit kleinen Stichen zusammen. Befestigt zum Schluss das Beinteil an den Fuß. Jetzt sitzt alles fest zusammen und nichts kann mehr verschoben werden.

Beine montieren

Ich habe mir zwei Stricknadeln genommen. Eine etwas dünnere und eine dicke Nadel. Am Bauch mit Stecknadeln den Sitz der Beine markieren und schauen, ob alles richtig ist. Denkt daran, die Vögel haben den Oberkörper gehoben wenn sie laufen.
Die Beine sind eher Richtung Bürzel orientiert. So wie hier:

Nun bei der ersten Stecknadel mit der dünneren Nadel (Stärke 2,5) ein Loch vorbohren. Lasst die Stecknadel möglichst im Körper stecken.

Mit der dicken Nadel nachbohren. Da habe ich eine 5mm Stricknadel benutzt. Man kann natürlich auch jedes andere dicke und spitze Ding benutzen, wenn keine Stricknadeln zur Hand sind.

Beine so ein kürzen, dass ein Stück Draht mit der Tesabandwicklung übersteht. Das könnt ihr oben auf den Bilder gut sehen.
Den Teil der nicht mit Stoff verkleidet ist, mit Klebstoff einstreichen. Dicke Nadel heraus ziehen und das Bein in den Körper schieben.

Das zweite Bein ebenso montieren. Vogel einige Zeit, ca. 1 bis 2 Stunden ruhen lassen.

Nun kann noch etwas geschminkt werden, nur wenn man das möchte. Ich habe eine kleine Feder am Bürzel eingezogen. Dazu habe ich eine dicke Nähnadel benutzt. Am Bürzelende einstechen, die Feder ist aufgefädelt. Das Federende mit der Hand festhalten, mit der Nadel an einer Stelle heraus kommen und den Rest der Feder abschneiden. Diesmal habe ich nicht geklebt. Das wäre natürlich geschickter, wenn man die Vögelchen verkaufen möchte. Für mich mache ich das nicht, ich ziehe ja nicht an der Feder.
Abbigal, so heißt meine Ente hat eine Schleife auf dem Kopf

E-Book Ente

Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln.
Liebe Grüße
Margarete

Eisbär

Alle Jahre wieder gibt es meinen Eisbären im neuen Look. Dieses Jahr ist er ein Weihnachtsbär. Sein Name, Waldo Rollenbär. Und so sieht er aus:

Waldo ist ein Rollenbär. Rollentiere werden schon seit mehr als 100 Jahren gefertigt. Die ersten von der Firma Steiff als Reittiere für Kinder. Dies ist nun eine abgespeckte Version des Rollenbären. Er eignet sich besonders gut als Nachziehbär für kleine Kinder. Dann solltet ihr allerding Sicherheitsaugen verwenden. Man kann auch die Augen sticken und wenn das Kind etwas älter geworden ist, bekommt Waldo Glasaugen.

Noch ein Rollentier zum nachziehen findet ihr hier

Finchens Giraffe

Hier die Anleitung

Auflageplan zuschneiden

Anleitung Waldo Rollenbär

 

Material:        35 x 30 weißen kurzflorigen, dichten Mohair oder Alpacca 10 mm Florhöhe

1 kleines Stück schwarzen Pfotenstoff für die Fußsohlen

4 mm schwarze Augen

8 Pappscheiben á 25 mm Durchmesser für die Beine

4 Pappscheiben á 20 mm Durchmesser für die Fußbefestigung am Fahrgestell

2 Pappscheiben á 20 mm Durchmesser für den Kopf

5 T-Splinte

4 Rundkopfsplinte

14 Beilegscheiben, davon 4 große Beilegscheiben für die Fußbefestigung

Ein kleines Fahrgestell

Stopfmaterial, Werkzeug, schwarzes Nasengarn, festes Garn für die Augen, Ohren und die Nähte der Stopföffnung.

 

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

Achtung dieser Schnitt ist inklusive Nahtzugabe. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

 

Das Schnittmuster ausschneiden und eine feste Schablone nach Wunsch herstellen.

Den Stoff mit der rechten Seite auf die Tischplatte legen.

Nach und nach, die Schnittmusterteile auf die Rückseite des Stoffes einzeichnen. Beachten sie die Strichrichtung.

Ebenso das gegengleiche Einzeichnen der verschiedenen Teile, es ist auf dem Schnitt ausgeschrieben.

Wenn alles eingezeichnet ist, schneiden sie den Bären zu. Vergessen Sie nicht die Markierungen der Beine am Körper und an den Innenbeinen auf den Schnittteilen einzuzeichnen.

Nun werden alle Teile gesteckt und genäht.

Stecken und nähen Sie zuerst die Abnäher im Bauchteil.

Wir beginnen mit dem Kopf:

Rasieren Sie das Kopfmittel- und das Kopfseitenteil bis zum Augenknick. Legen Sie nun die Kopfseitenteile rechts auf rechts und nähen Sie die Naht von der Nasenspitze zum Hals mit kleinen Steppstichen. Falten Sie das Kopfmittelteil einmal zur Hälfte genau aufeinander. Markieren Sie sich mit einem Faden die Mitte der Nasenspitze. Legen Sie das Kopfmittelteil, Nasenspitze trifft auf die Naht der Kopfseitenteile, genau in die Mitte zwischen die Kopfseitenteile. Nun stecken Sie das Kopfmittelteil an die Kopfseitenteile. Nähen Sie dieses mit kleinen Steppstichen zwischen die Kopfmittelteile.

Legen Sie je zwei Ohrenteile rechts auf rechts, stecken und nähen Sie die Ohren über die Rundung zusammen. Die gerade Kante bleibt offen.

Stecken Sie den Bauchkeil an ein Körperseitenteil und nähen Sie diesen an. Nun das zweite Körperseitenteil an den Bauchkeil stecken und nähen.

Jetzt den Rest der beiden Köperteile rechts auf rechts legen, und stecken und nähen Sie diese zusammen. Die Naht am Kopfansatz und die Stopföffnung bleiben offen. Die Halsöffnung reihen und zusammenziehen. Den Faden vernähen und abschneiden.

Jetzt die Markierungen für die Beine mit einem Faden versehen. Diesen auf die Rechte Seite des Stoffes ziehen. So können Sie später den Sitz der Beine erkennen.

Jetzt die Vorder- und Hinterbeine stecken und nähen. Auch hier die Markierungen für die Splinte nicht vergessen. Verfahren Sie wie beim Körper und ziehen Sie einen Faden auf die rechte Seite des Stoffes.

Die Fußsohle mittig einsetzen und nähen.

Alle Teile werden nun gewendet. Zuvor werden die Nähte ausgekämmt. Nach dem Wenden noch einmal alle Nähte auskämmen.

Den Kopf ordentlich und fest stopfen. Achten Sie dabei auf die Nase des Bären, diese sollte besonders gut gestopft sein.

 

Ohren annähen

Nun zu den Ohren. Nehmen sie eine Puppennadel und einen langen starken Faden. Nehmen sie den Kopf in die Hand und halten sie die Ohren seitlich, unterhalb der Kopfmittelnaht an. Nun fassen sie den Kopf mit dem Daumen und Zeigefinger über die Stelle, an die Ihr die Ohren platzieren wollen, wie ein Zange von Oben, so dass Daumen und Zeigefinger genau gegenüber, seitlich am Kopf liegen. Nehmen sie die Puppennadel mit dem langen Faden, und arbeiten sie durch den Kopf von der einen Seite (Ohr) zur anderen Seite (Ohr) immer hin und her, bis rechts und links eine kleine Beule entsteht. Nun wissen sie wo die Ohren montiert werden können. Wenn sie  soweit sind, vernähen sie den restlichen Faden im Kopf.

So nun wieder einen starken langen Faden auf eine Puppennadel auffädeln, verknoten und nun wird das Ohr angenäht. Dies geschieht in vier Schritten.

Zuerst die Vorarbeit. Nähen sie die gerade Kante mit einem Reihstich zu, der Faden hängt noch am Ohr, Nun falten sie das Ohr in der Mitte, stechen mit der Nadel zur gegenüberliegenden Seite des Ohres, und ziehen den Faden fest an. Nun müssten sie eine kleine Muschelform vor sich liegen haben.

  1. Stechen sie die Puppennadel an der einen Seite des Kopfes, an die das erste Ohr montiert werden soll ein. Kleine Beule!

Stechen sie zur gegenüberliegenden Seite (zweite Beule) durch, ziehen sie den Faden an. Gehen zur ersten Beule (Ohr zurück und faltet das Ohr nach unten. Stechen sie nun in die Obere Kante des Ohres mit der Puppennadel und gehen sie auf die andere Seite zurück.

  1. Falten sie das Ohr nach oben und stechen durch die untere Kante des Ohres mit der Puppennadel zur anderen Seite. Stechen wieder zurück zum Ohr und faltet dabei das Ohr nach vorne.
  2. Stechen sie mit der Puppennadel durch die untere hinter Kante des Ohres und verfahren wie zuvor beschrieben Also einmal zur anderen Seite des Kopfes und zurück.
  3. Nun stechen sie noch durch die Ohrmuschel (vorderes Ohrenteil) und gehen mit der Nadel auf die andere Seite. Den Rest des Fadens bitte vernähen und abschneiden.
  4. Das zweite Ohr genauso fertigen. Immer die Beule des anderen Ohres als Gegenpunkt wählen.

 

 

Augen einziehen.

Fädelt Sie ein Auge auf  einen starken Faden, nehmen sie eine lange Nadel und fädelt den Faden auf. Fixieren Sie mit Stecknadeln den Sitzt der Augen. Stechen Sie nun neben der Stecknadel diagonal durch den Kopf zum Ohr (Beule), stechen sie  neben der Ausgangsstelle am Ohr wieder ein und kommen Sie hinter dem Auge heraus. Ziehen Sie an den Fadenenden, das Auge muss nun im Kopf eingezogen sein. Wenn dies geschehen ist, verknoten Sie den Faden einmal oben und unten hinter dem Auge. Vernähen sie den Rest des Fadens im Kopf. Arbeiten sie das zweite Auge gegengleich.

Die Nase mit einem schwarzen Faden sticken.

Markieren sie die Form des Mundes mit 4 Stecknadeln.

Ich beginne unterhalb der Nase in der Naht 1. Stecknadel. Dort komme ich mit der Puppennadel heraus. Danach steche ich unsichtbar zum 2. Punkt des Mundes, gehe dann oberhalb mit dem Faden zur Nase 1. Stecknadel zurück.

Jetzt gehe ich zum ersten Mundwinkel, 3. Stecknadel unsichtbar innerhalb des Kopfes, mit der Puppennadel. Gehe oberhalb des Felles zur 2. Stecknadel und steche dort wieder ein.

Nun noch einmal unterhalb/unsichtbar zurück zu Nadel 3.

Nadel vier wird von drei nach vier, unsichtbar innerhalb des Kopfes gearbeitet.

Den Mund fertig sticken, so wie bei Punkt drei beschrieben. Der Mund hat eine umgekehrte Y-Form

Nun wird die Scheibe für das Halsgelenk in den Kopf gesetzt, der Splint zeigt nach außen. Schließen Sie den Hals mit einem Reihstich und vernähen über das Gelenk den Faden, sternförmig. Das gibt einen sicheren Halt.

Montage

 Sie haben die Markierungen für die Arme und Beine mit einem Faden nach außen gezogen.

Dort werden die Arme und Beine am Körper montiert. Der Kopf wird mittig auf den Körper, genau hinter dem Abnäher, montiert.

Schieben Sie den Splint des Kopfes hinter dem Abnäher durch den Körper und schieben Sie von innen eine Pappscheibe über den Splint. Sie können die Metallscheibe hier weglassen, dadurch erhalten Sie mehr Festigkeit bei der Splintdrehung. Teilen Sie den Splint, indem Sie ihn ein wenig auseinander drücken  und drehen diesen rechts und links in eine Schneckenform.

Arbeiten Sie in zwei bis drei Schritten, dann macht es nicht soviel Mühe. Fassen Sie den Splint immer wieder mit der Zange nach, bis der Kopf fest montiert ist.

Die Arme und Beine werden über die Markierungen genauso wie der Kopf am Körper befestigt.

Nun den Körper oberhalb ordentlich mit Bastelwatte auffüllen. Der Halsbereich muss komplett gestopft sein. Arbeiten Sie bis zu den Pappscheiben der Arme und füllen den Körper bis dahin mit Bastelwatte (Fiberfill) auf.

Jetzt wird soviel Kunststoffgranulat in den Körper gefüllt, bis Sie das Gefühl haben, es passt nichts mehr hinein. Sie merken das, weil das Granulat Ihnen entgegenkommt.

Stecken Sie die Stopföffnung mit Stecknadeln zusammen, damit Ihnen das Granulat bei der Weiterbearbeitung nicht entgegen kommt.

Jetzt werden die Beine mittels Pappscheiben auf das Fahrgestell montiert.

Schieben Sie die Pappscheibe für die Befestigung in die Füße des Bären. Sie sollten am Hackenbereich enden.

Nun die Beine wie im Artikel Rollenbären beschrieben, befestigen.

Jetzt werden die Beine ordentlich und wirklich sehr fest gestopft.

Achten Sie auf den Knöchelbereich, dieser sollte sehr fest gestopft sein. Sonst bekommt der Bär Schlackergelenke.

Wenn alles zur Zufriedenheit gestopft ist, können die Stopföffnungen an den Beinen und im Rücken des Bären geschlossen werden. Schließen Sie diese mit einem Matratzenstich.

Es gibt auch eine Schritt für Schritt Anleitung für einen Anfängerbär. Dort sind die wichtigsten Arbeitsgänge ausführlich niedergeschrieben.

Sebastian ein Anfängerbär

Ich wünsche allen viel Spaß mit Waldo.

Ihr könnt den Rollenbären auch weihnachtlich dekorieren, so wie sein Kumpel der Ilja. Das sieht dann so aus:

 

 

 

 

 

 

Hier die Anleitung und das Schnittmuster für Waldo

Anleitung Waldo Rollenbär

Waldo Rollenbär

 

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

 

 

 

 

 

 

Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

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E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de