Herbst

Es wird kühler, richtig schön der Jahreszeit entsprechend. Nach dem warmen Jahrhundersommer lebt der Garten so richtig auf. Aber die Arbeit im Garten bleibt. Jetzt muss noch einmal an die Tiere gedacht werden. Nistkästen für das Frühjahr kontrollieren und sauber machen, Insektenhotels aufstellen, aufräumen und dabei die Igel und Co. nicht vergessen.

 

Ich schneide jetzt die Sträucher und einen Teil der Hecke. Das Schnittgut wird an einem geschützten Platz aufgetürmt, so dass Igel und Co. genügend Platz für den Winter haben.

Aber hier noch etwas Kreatives für euch. Wie ihr wißt nähe und filze ich sehr gerne Schneckchen. Hier ein paar Bilder zur Inspiration. Einen Schneckenschnitt findet ihr hier auf dem Blog. Ich werde das E-Book allerdings am Ende dieses Artikels noch einstellen, so müsst ihr nicht suchen.

Ein Herbstschneck. Als Schneckenhaus habe ich einen Fliegenpilz gehäkelt und mit bunten Knöpfen verziert. Die Nasenpunkte habe ich mit einem Zahnstocher und Akrylfarbe platziert.

Ein anderer Herbstschneck mit einem gefilzten Fiegenpilz. Hier wurde ein langer Tunnel genäht. Wenden, am Ende einen Knoten machen, locker ausstopfen  und zum Schneckenhaus formen. Das bekommt die kleine Waldschnecke auf den Rücken genähte. Zum Schluss wird eine kleine Haube aus einem Kreis genäht. Im unteren Bereich mit einem kleinen Kreis abdecken, stopfen und auf das Schneckenhaus nähen. Punkte an der Nase wie beim Schneck zuvor.

 

Diese Schnecke kennt ihr schon. Dieses Mal habe ich Muscheln und Paketschnurr als Deko verarbeitet.

Mein kleiner Strandschneck ist ebenfalls mit allerlei Strandgut und Muscheln bestückt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zur Erinnerung die kleinen Schneckchen die ihr schon kennt.

 

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

So, dass war es erst einmal für heute. Bis bald auf dieser Seite und einen schönen Tag

wünscht Margarete

Insektenhotel

 

Heute oder wann auch immer bauen wir uns ein Insektenhotel, damit die Tierchen gut über den Winter kommen. Der Sommer war warm und trocken. Schaun wir mal was uns der Winter bringen wird.

Mein kleiner Garten hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Aber mir ist aufgefallen wie wenig Insekten in diesem Jahr unterwegs waren. Das mag nicht nur am Jahrhundertsommer gelegen haben, die armen Tierchen finden nur noch wenig Nahrung und nun sind wir gefragt. Soll heißen der Mensch hats versaut, nun sollte man versuchen den Schaden in Grenzen zu halten. Klar ist das doof wenn die Schnecken unsere Dalien und andere Pflanzen auffressen. Aber selbst diese haben sich kaum gezeigt. Kaum ein Schneckchen hat sich in den Garten verirrt.

Ich sorge immer für guten Unterschlupf und selbstverständlich werden keine Pestizide oder ähnlicher Unsinn versprüht. Da reicht es ja wenn hier und dort mal die Fingerchen schmutzig werden. Manche Wildkräuter lasse ich einfach stehen. In meinem Garten ist Platz für alle. Hier und dort ein paar Lochsteine oder Rinden gestapelt bieten prima Unterschlupf für den Winter. Vor einigen Jahren habe ich mir auf dem Flohmarkt ein Insektenhotel gekauft. Nun haben die Wattschweine und ich ein kleines selber gebaut.

Eine alte Holzkiste die in einer Ecke stand wurde schnell in ein schnuckeliges Insektenhotel umfunktioniert. Vorne die Eule bekommt noch eine Füllung aus Tannen- oder Kieferzapfen. Mit diesen werden auch alle Ecken im Kasten ausgefüllt. Diese bieten einen  prima Unterschlupf für Marienkäfer und Co.

Steine, Tonscherben, alte Lochziegel, Holzwolle, ein Schmnetterlingshaus, alles wird in die Kiste gepackt und ich hoffe die Bienen, Schmetterlinge und Co. finden hier Unterschlupft. Wenn nicht, da bleiben ja noch die Unterschlupfmöglichkeiten unter meinen alten Europaletten, die mir als Topftisch dienen. Hier fühlen sich alle Insekten imWinter wohl.

 

Ich versuche noch einige heimische Pflanzen für nächstes Jahr auszusäen. Habe aus Lehm und Erde Pflanzkugel hergestellt. Diese werden einfach in den Garten geworfen. Nehme auch einige mit, wenn ich spazieren gehe und schmeiße sie dann in die Gegend. Klappt prima und im nächsten Jahr wachsen Blumen, wo man sie gar nicht vermutet. Bitte darauf achten nur heimischen Blumen und Kräuter als Saatgut verwenden. Die hübschen exotischen Pflanzen sind keine gute Weide für unsere heimischen Insetekten.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag

Eure Margarete

 

 

Wattdrachenschnecke Eluisa

Wattdrachenschnecke Fräulein Eluisa

Sie wohnt hier im Jadebusen. Dort wo vor vielen, vielen Jahren die Insel Arngast Gewesen ist. Heute steht hier der Leuchtturm Arngast zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Die kleinen Drachen sind mit den Wattschweinen verwandt und leben in friedlicher Cooperation mit diesen.

Wer mehr über den Jadebusen und seine Geschichte erfahren möchte, sollte einfach mal das Weltnaturerbe-Niedersächsisches Wattenmeer Museum in Dangast besuchen. Am Ortseingang könnt ihr das Museum finden, es lohnt sich bestimmt.

 

Material:

Ministoff X Lonpile H0000 rosa                  24 x 24 cm von Berta Hese-Minten

Sie benötigen ein halbes Stück für die kleine Wattdrachin

Filz rosa für die Zacken                                 10 x 10 cm

Augen  Glas schwarz                                     6 mm    von Sabine Hohmann

Gartendraht ummantelt                               für den Körper

Dünner Schmuckdraht                                 für die Fühler

 

 

Ministoff und Pfotenstoff bekommt ihr hier:

http://www.threadteds.com/prestashop/

 

Glasaugen hier:

http://www.binesbaerenauslese.de/glasaugen.html

Füllung: Fiberfill

Das übliche Bärenmacherwerkzeug

 

 

Anleitung:

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zum Bärenmachen darin enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Bären machen vermeiden.

 

Achtung dieser Schnitt ist bekommt eine Nahtzugabe von 0,3 cm. Schneiden Sie bitte auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.

 

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält.

Einzeichnen und zuschneiden

Ministoff :  Körper, Kopf

Rosa Filz: Für die Drachenzacken

 

TIPP Die Schnittmuster von Eluisa und Wilhelm lassen sich mixen.

Das Schnittmuster Wattdrache Wilhelm mit E-Book gibt es dann beim nächsten Mal

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Stoffes. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Denken sie an die Nahtzugabe von 3mm. Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

 

Wir beginnen mit dem Kopf:

Stecken Sie zunächst die Abnäher des Kopfteiles, und nähen mit der Hand und einem kleinen Steppstich rechts auf rechts zusammen. Arbeiten Sie bei allen Nähten sauber ohne am Stoff zu ziehen, dann werden die Nähte schön.

Kopf:

Der Kopf hat vier Drachenstachel. Einen Auf der Nase, ein Stückchen weiter zwischen Augen und Nasenstachtel, mitten auf dem Kopf, und einen hinter den Abnäher. Diese müssen mit eingenäht werden. Dazu fassen sie die Stachel beim nähen des Kopfes mit und nähen über die drei Schichten den Kopf zusammen.

 

Nähte auskämmen und Kopf wenden. Bei den Ministoffen benutze ich immer eine harte Zahnbürste und die Nähte auszukämmen, klappt prima.

Körper

Der Körper hat zwei Teile. Stecken und nähen Sie zuerst die beiden Abnäher.

Danach können die Seitenteile, bis auf die Stopföffnung, genäht werden. Fassen Sie dabei die Drachenstachel mit ein und nähen sie diese mit. Die Stachel zeigen nach innen auf die rechte Stoffseite. Einfach ist es, wenn man die Stachel nach und nach, während der Näharbeit mit einfasst und so Stachel für Stachel weiter arbeitet.

Die Stopföffnung  befindet sich vorne am Bauch zwischen den beiden Abnähern. Die Halsöffnung bleibt ebenfalls geöffnet.

 

Nun wird der Drache gestopft und montiert.

  1. Formen Sie aus Draht eine Einlage für den Drachenkopf und Körper

Der untere Teil kommt später in den Körper, der obere Teil gehört in den Kopf.

 

  1. Der Kopf: Bitte stopfen Sie zuerst die Nase fest mit Fiberfill aus. Achten Sie auf die Nasenspitze, dass diese gut ausgefüllt ist. Wenn dies geschehen ist, wird der Draht in den Kopf geschoben und der Kopf wird nun weiter ausgestopft. Markieren Sie sich jetzt schon die Augen mit Stecknadeln oder Positionsaugen.
  2. Augen einziehen: Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Nehmen Sie einen stabilen langen Faden. Legen Sie diesen doppelt. Fädeln Sie auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) durch die Halsöffnung durchstechen.

 

Bitte nicht die Öse zusammendrücken. Die wenigsten Augen halten diese Spannung lange aus. Stechen Sie bei der Markierung für das Auge mit der Puppennadel ein. Das Auge habe Sie zuvor mit einem doppelten Faden aufgefädelt. Stechen Sie zur Halsöffnung und ziehen sie das Auge in den Kopf. Schieben Sie ein Stück Mohairrest vom zuschneiden über die Nadel, dieses dient als Stopper, damit der Faden sich besser in der Halsöffnung festhält. Stechen Sie nun mit der Nadel zurück hinter das Teddyauge. Nehmen Sie den Faden von der Nadel und teilen diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Ziehen Sie an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmen Sie eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch aus dem der Faden herauskommt. Ziehen Sie noch einmal, nun müsste es klappen. Verknoten Sie den Faden hinter dem Auge. Nehmen Sie nun eine lange Puppennadel und vernähen den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneiden Sie den Rest des Fadens ab.

 

  1. Körper: Den Körper über den Draht schieben. Jetzt das Kopfende (Hals) mit dem oberen Teil (Halsöffnung) anpassen und mit einem Matratzenstich zusammen nähen.

Der Körper wird nun mittelfest gestopft. Ich habe alles mit Fiberfill gestopft, das klappt prima. Das Drachenfräulein ist dann zwar ein wenig leicht, aber wir Mädels mögen das ja ganz gerne, wenn es ein wenig leichter ist.

  1. Die Nase: hat nur einen Faden von der Nasenspitze nach unten. Der Stachel soll die Nase darstellen. Rechts und links habe ich mit einem Stickstich, kleines Kreuz, jeweils einen Punkt markiert. Das sind die Nasenlöcher.

Den dünnen Schmuckdraht auf eine dicke Nadel aufnehmen. Lassen sie das Ende noch an der Drahtrolle. Stechen Sie nun den Draht von rechts nach links durch den Kopf. Nadel wenden und noch einmal zurück. Sie haben nun zwei Drahtenden an jeder Seite hängen. Schneiden Sie den Draht von der Rolle. Die Drahtenden an jeder Seite sollten 5 cm lang sein. Diese werden nun je Seite miteinander verdreht. Danach kann man sie um einen Zahnstocher wickeln und in Form bringen. So entstehen die kleinen Schnecken am Ende des Drahtes. Alles zurechtbiegen und schon sind die Fühler fertig.

 

Zum Schluss noch alle Wendeöffnungen schließen. Die kleine Drachin möchte nun mit einer harten Zahnbürste ausgekämmt werden.

Wer möchte kann ihr noch ein schönes Schneckenhaus- oder Einsiedelkrebshaus schenken.

 

  1. Hier noch eine kleine Info für Sie

Auf meinem Block finden sie einige Anleitung mit Schnittmuster, für Anfänger.  Sebastian erklärt Schritt für Schritt den Einstieg beim Bärenmachen. Viele Arbeitsgänge sind mit Fotos unterlegt. Außerdem befindet sich ein Artikel über Giselbärt auf meiner Seite. Dieser wurde seinerzeit im Antiklook gestaltet. Vielleicht können Sie den einen oder anderen Tipp gebrauchen. Schauen sie einfach vorbei, ich habe einige schöne Schnittmuster zum kostenlosen Download für sie auf meiner Seite.

Ich wünsche allen viel Spaß mit dem Drachenfräulein Eluisa

Liebe Grüße

Margarete Nedballa

www.margaretenbaer.com

E-Book Wattdrachin Eluisa

 

 

 

Tilda und Tilly Strandschnecke

 

Anleitung Strandschnecke Tilda

Materialliste: Tilda

Alpacca 10mm 12 x 15 cm
Mohair Kurz 12 x 5 cm
Mohair dunkel Kurz 10 x 20 cm
Augen 4 mm schwarz
Florafix
Verschiedene Muscheln
Kleine Perlen
Seestern
Kordel
Silberdraht für die Fühler

Materialliste: Tilly

Minimohair gelb 12 x 12 cm
Kaschmir HighPile grün 20 x 12 cm
Bunte Knöpfe
Bunte Blumen glitzern
Kleine Muschelperlen
Silberdraht
Florafix
Augen 3-4 mm schwarz

Die Schnecke ist einfach zu nähen und erfordert keine große Erfahrung. Ich habe die Anleitung für beide Schnecken kombiniert.

Zuschneiden:
Tilda Strandschnecke
Schneckenhaus dunkler Minimohair vorne 1 x
hinten 1 x

Kopf Alpacca gelb 10 mm 2 x ggl.
Rücken Alpacca gelb 10 mm 1 x

Bauch Minimohair gelb 1 x

Tilly Gartenschnecke
Rücken gelber Mohair 1 x
Kopf dito 2 x ggl.
Schneckenhaus vorne grün Kaschmir 1 x
Dito hinten 1 x
Bauch 1 x

Bitte eine Nahtzugabe von 3mm dazu geben. Ihr dürft auf der Einzeichenlinie nähen.
Die Strichrichtung für beide Teile des Schneckenhauses ist gleich.

Alle Teile wie oben beschrieben einzeichnen. Eingezeichnet wird auf der Rückseite des Stoffes.
Alle Markierungen bitte übertragen, das gilt vor allem für die Abnäher am Schneckenhaus.

Womit wir beim Thema sind. Die Abnäher am Schneckenhaus einschneiden und wieder zunähen. Nun die Vorder- und Hinterseite des Schneckenhauses rechts auf rechts legen, stecken und nähen. Bei den Miniteilen reicht es, wenn man sich an den markanten Punkten, Stecknadeln setzt. Alles mit einem kleinen Steppstich nähen. Stopföffnung bleibt offen.

Abnäher am Kopfteil schließen. Nun die beiden Kopfteile von 1 nach 2 zusammen nähen. Rücken an Kopfteil stecken 3 auf 3, 2 auf 2, 3 auf 3. Mit kleinem Steppstich nähen.

Bauchkeil 1 an 1 an das Kopfteilstecken und bis zum Ende des Rückens Punkt vier nähen. Bitte die Stopföffnung, sie ist im Rücken eingezeichnet, offen lassen.
Alle Teile von links in der Naht auskämmen und glatt streichen. Geht mit einem Stopfholz ganz gut. So werden die Nähte flacher und man kann einfacher weiter arbeiten.

Schneckenkörper und Schneckenhaus wenden.
Alle Teile von außen glattstreichen und auskämmen.
Das Stück Florafix  zusammen drehen. Der Draht reicht von Kopf bis zum Körperende.

Fühler montieren
Tilda hat Fühler mit kleinen Muschelperlen und einer silbernen Muschel am Ende.
Dazu nehmt ihr den Silberdraht auf eine Puppennadel, legt ihn drei bis vierfach, in gleich langen Stücken, und zieht ihn oben bei den Abnähern durch den Kopf.

So wie hier zu sehen.

 

Bei Tilda werden nun die Perlen aufgezogen, auf jeder Seite sind das 4 kleine Perlen.
Auf das Ende kommt die silberne Perle. Ein wenig vom Draht überstehen lassen und einknicken, so dass die letzte Perle fest sitzt.
Die Perle nach unten drehen.

Tillys Fühler

Werden ebenso eingezogen wie die von Tilda, nur hier wird der Draht einfach miteinander verdreht. Könnt ihr auf der linken Seite des Kopfes gut sehen.
Das Ende des Drahtes wird über einen Splint gewickelt, so dass eine kleine Schnecke entsteht.

Splint vorsichtig rausziehen und die zweite Seite ebenso arbeiten.

Tilda bekommt eine Nase mit einem Stift aufgemalt. Trocknen lassen, danach das Gesicht vorsichtig trimmen und mit schwarzen Kajal und einem Schminkpinsel abtupfen. Vorsichtig sein, sonst wird das Gesicht zu schwarz.

Tilly bekommt eine Nase genäht.
Diese wird aus einem kleinen Stück Suedine, das den Umfang einer 15mm Pappscheibe hat, hergestellt.
Kreis aufzeichnen und mit einer Mininahtzugabe von 1 mm zuschneiden. Den Kreis am Rand einfassen. Dazu wird ein Reihstich verwendet. Den Kreis zuziehen und eine Ministopföffnung lassen. Diese vorsichtig mit Bastelwatte auffüllen.
Die Nase wird nachdem ihr unten alles zugenäht und ordentlich zusammen gezogen habt, mittig auf die Vorderseite der Schnauze genäht.

Das Schneckenhaus
Die Abnäher, sind eingezeichnet. Diese werden eingeschnitten und genäht, wie auf dem Bild zu sehen ist. Für die andere Seite des Schneckenhauses braucht ihr das nicht, deshalb habe ich es zweimal gezeichnet.

Sieht dann so aus.

Alle Teile wenden und stopfen. Wer möchte kann jetzt auch einen Teelöffel Stahlgranulat einfüllen.
Das Häuschen wird mittelfest gestopft. Durch die Garnierungen bekommt es dann eine Form.
Achtet beim Stopfen auf die Nahtränder, so dass diese gut aufgefüllt sind.
Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen und das Häuschen mittig auf den Schneckenkörper nähen. Danach geht es zügig weiter.

Tildas Häuschen

Zuerst werden die Muscheln aufgenäht.

Das macht ihr am besten ganz nach Geschmack, oder wie auf dem Bild zu sehen ist.
Der Seestern kommt fast zum Schluss und wird mit der Kordel, die ihr um das Häuschen schlingt, befestigt. Dabei fädelt ihr euch noch eine große Muschel oder einen dicken Knopf auf, siehe Bild oben.

Den Knoten über die Bindeschleife mit einem Faden festnähen, so dass sich die Schleife nicht mehr öffnen lässt.
Fertig ist unser kleines Schneckchen Tilda.

Tilly‘s Häuschen
Das wird im Prinzip genauso bearbeitet wie das von Tilda, nur dass wir hier Blumen und Knöpfe aufnähen. Keine Angst, wenn es bunt aussieht, soll ja eine fröhliche kleine Gartenschnecke sein.
Das Häuschen aufnähen. Einen Stickfaden auf eine Nadel nehmen. Benutzt am besten einen Sticktwist, den Faden müsst ihr teilen, dann sind später drei Fäden auf der Nadel.

Wir beginnen mit einer Knopfreihe von drei Knöpfen, am unteren Rand des Schneckenhäuschens. Bitte nicht in den Körper stechen, da soll die Beweglichkeit erhalten bleiben. Ab jetzt wird nur noch durch das Schneckenhaus gestochen.
Die Knöpfe habe ich wie einen Rand in Reih und Glied genäht.
Auf der anderen Seite des Schneckenkörpers ebenso.
Siehe Bild

Wenn alle Knöpfe aufgenäht sind, das geht am besten mit einer langen Nadel und einem langen Faden, dann werden die Blumen ringsherum aufgenäht.
Die Blumen haben nur ein Loch in der Mitte, deshalb habe ich auch hier kleine Muschelperlen zur Befestigung benutzt. Diese halten die Blumen fest. Blume aufnehmen, Muschelperle auffädeln, durch das Loch in der Blume zurückstechen, und an einer anderen Stelle des Schneckenhauses herauskommen, neue Blume annähen.

Wenn alle Blumen aufgenäht sind, eine dicke Perle auf die Kordel ziehen, und die Kordel einmal um den Körper schlingen. An der Seite eine Schleife binden und die Schleife festnähen.
Der Restfaden wird im Schneckenhaus vernäht.
Fertig ist Tilly’s kleines Schneckenhaus. Jetzt noch ein paar Schneckenbilder.

 

Ich wünsche alle viel Spaß mit den Strand- und Gartenschneckchen. Hier die PDF zum runterladen

E-Book Tilda und Tilly Strandschneck

Liebe Grüße
Margarete Nedballa

Was ist denn da im Watt

klar Wattschweine, das wissen wir ja. Es gibt aber viel mehr dort zu sehen und alle gehören in die Welt der Wattschweine. So die Wattschnecken auch Sammlerschneck genannt. Die kriechen gemächlich durchs Watt und finden das eine oder andere. Dieses wird sorgfältig auf den Rücken gebunden und mit genommen.
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Hier ein besonders hübsches Exemplar. Wattschnecken stehen natürlich unter Naturschutz. Sie fühlen sich nur in Gesellschaft wohl. Die kleinen Wattschweine passen auf, dass ihnen auch nichts übles geschieht.
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Ich habe eine Filzanleitung geschrieben, so könnt ihr ohne weiteres Wattschnecken werkeln. Wer sich nicht so traut dies alleine zu machen, kann in diesem Jahr in den Ferien Wattschnecken mit mir anfertigen. Termine teile ich noch mit. Sie stehen auch im Friebo. Wie immer am Ende des Textes eine PDF zum download.

Sammlerschneck
Ein eBook von Margarete Nedballa – Atelier Margaretenbaer – Dangast

Autorin:
Margarete Nedballa
An der Rennweide 13
26316 Nordseebad Dangast
Alle Rechte bleiben bei der Autorin

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.
Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.
Es ist nicht erlaubt diese Anleitung oder einzelne Teile dieser Anleitung für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.
Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.
Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen
Margarete Nedballa

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Materialliste:

Schafwolle im Vlies, verschiedene Farben
Für eine Schnecke
10g Rehbraun
10g Naturwolle im Vlies, hier kann man wohl mehr anschaffen. Naturwolle benötigt man für fast alle Skulpturen als Untergrund
5g Zitronengelb
5 g Ocker

10g Bunte Leicesterlocke grün, man kann auch Reste von Filzwolle zum stricken nehmen

0,8 mm Durchmesser Draht Papierumwickelt – Floristendraht, davon 50 cm lang 1 Stück für eine Schnecke oder einen anderen Draht mit dieser Stärke.
2 x Teddyaugen am Stiel 3mm Durchmesser

Ein wenig Deko wie Muscheln, Knöpfe, Sackleinen-Rest, Kordel etc.
Schmucksteinkleber

Ihr benötigt folgende Werkzeuge:

– Eine kleine Spitzzange
– Etwas das Draht schneiden kann
– Schmucksteinkleber
– Filznadeln fein und mittel
– Evtl. ein Filzgerät mit 7 Filznadeln und Clover Trockenfilznadel in Stiftform
– Filzunterlage zum filzen
– Blumendraht aus dem Baumarkt für das Skelett, dazu nehme ich gerne einen Floristikdraht mit Papier umwickelt. Stärke 0,8 mm
– Kleine Schere

– Lineal
– Zahnstocher
– Handcreme oder Körperbutter
– Seifenstück

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Anleitung Filzunterlage:
Hier habe ich für euch eine Filzunterlage. Diese ist hervorragend zum Trockenfilzen geeignet. Sie ist ganz einfach anzufertigen.

1. Sackleinen oder Kaffeesack etc. zwei Stücke á 70 x 25 cm
2. Stoff muss doppelt liegen, außer ihr bekommt einen Sackleinen der nicht so grob beschaffen ist. Ich habe einen Geschenkesack verwendet, der ist aber ziemlich grob.
So sieht sie aus, meine Filzunterlage.

filzunterlage

Als Schablone dient ein DIN A4 Blatt. Hier müssen ca. 4cm ringsum Nahtzugabe dazu gegeben werden.

Filzunterlage2

An zwei Eckseiten lasst ihr jeweils 5 cm offen. Diese Öffnung benötigt ihr um den Reis einzufüllen.
Es passen ca. 2kilo Reis in den Beutel.

Da könnt ihr Milchreis oder einfachen Reis nehmen, das ist egal. Nein die Nadeln brechen nicht schneller ab. Ich habe jetzt 5 Hasen, 2 Schafe und eine Maus genadelt und mir ist eine Nadel abgebrochen. Das aus Blödheit, will ich mal sagen.

An der offenen Ecke wird ein fester Faden durchgezogen. Mit einem Reihstich, so dass man die Fadenenden zum Schluss zusammen binden kann. schaut mal oben auf das Bild in die linke Ecke. Ach ja, ich habe mir einfach von den Fäden aus dem Sackleinen einige beiseitegelegt und diese zum zubinden der Filzunterlage benutzt.
Den Reis habe ich mit einem Marmeladentrichter eingefüllt. Geht aber auch mit einem Papiertrichter den man sich leicht selber basteln kann.
Ich wünsche euch viel Spaß beim basteln der Filzunterlage.

Dieses Material benötigen wir. Die Farben kann sich jeder aussuchen wie er möchte. Da die gefärbte Wolle teurer ist, benutze ich im Untergrund viel weiße Rohwolle im Vlies. Das ist sehr kostengünstig und sie lässt sich wunderbar wickeln und filzen.

Handcreme und Bienenwachs. Oder ich habe da in den letzten Tagen gute Erfahrung gemacht. Seife die etwas im Wasser liegt. Diese kann man fein nutzen um die Enden zu verdrehen und fester zu machen.
Die verschiedenen Holznadeln, Kochlöffel, Zentimetermaß, Zahnstocher etc. Einen Schwamm als Nadelkissen.
Draht, hier eine kleine Auswahl. Er muss nur dünn 0,8mm und sehr stabil sein. Zange..

Legt euch alles zurecht. Ich habe mir ein Brett angefertigt, sieht aus wie ein Backbrett. So habe ich die Arbeit immer zusammen und kann bei Bedarf das Brett mit den Werksachen einfach beiseite stellen.

1. Nehmt euch 1 Stück Draht von je 50cm Länge

2. Biegt den Draht in der Mitte, so dass jeweils zwei gleiche Längen entstehen.
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3. Den Draht für den Kopf und die Schultern von oben nach unten zusammen drehen. Das sind ca. 7cm die gedreht werden müssen. Bitte den Draht nicht einfach mit einem Teil um den anderen wickeln. Nehmt die Drahtteile zwischen die Finger und verdreht diese gleichmäßig.

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4. Den Draht so biegen, wie unten auf dem Bild zu sehen ist. Das wird der Körper unserer Schnecke.
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5. Das in Nappo-Form gebrachte Werkstück ist 10cm lang. Jetzt werden die beiden Drahtenden wieder zusammen gedreht. Das wird das Hinterteil der Schnecke.

6. Die Drahtenden nach innen biegen. Den Kopf formen. Soll heißen, der Draht wird zu einem Bogen geformt. So wie hier 
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Körper wickeln
Nun darf mit Wolle gewickelt werden. Vielleicht nehmt ihr euch zum üben erst einmal ein Stück Draht und einen dünnen Streifen Wolle und wickelt diesen um den Draht. Die Wolle wird leicht schräg gewickelt. Wichtig ist hierbei, dass die Wolle immer einen leichten Zug hat. Soll heißen: den Wollstreifen beim wickeln stramm ziehen. Damit sich nicht alles wieder aufdröselt, das passiert zu Anfang hin und wieder, die gewickelten Teile immer wieder mit einer Filznadel leicht bearbeiten.
Zuerst einmal die Wolle zu Recht legen. Das ist wie beim Bären machen, achtet auf gleichmäßig große Teile. Handcreme und eine Schale mit etwas Wasser und einem Seifenstück darin.
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1. Die Längen für den Körper vorbereiten. Dazu ein Stück Wolle in Vliesrichtung (Strichrichtung) aus dem Wollvlies ziehen. Bitte nicht schneiden, ihr müsst das schon rausziehen. Das Wollstück sollte etwa so groß sein wie unten zu sehen ist. Das sind ca. 20cm. Den Wollstrang durch die eingecremten Finger ziehen. Kleine Wollfasern die nun abfallen, werden beiseite gelegt.
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2. Wir starten am Körper und wickeln die Wolle einmal und die Schulter. Nun ein wenig in der Mitte der Schulter das Werkstück mit der Filznadel bearbeiten, damit sich die Enden ein wenig verbinden.

3. Weiter bis zum Körperende wickeln, dabei immer das Wollstück schräg wickeln, damit keine dicken Stellen entstehen.
4. Die Wolle mit der Filznadel verfilzen.

Der Kopf
5. Wir beginnen wieder bei der Schulter und wickeln die Wolle bis zum Kopfende
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Farbwechsel – Rehbraun
6. Nehmt ein Stück Rehbraun zur Hand und wickelt vom Kopf bis zum Schwanz den Schneck ein. Dieses Mal darf beim Kopf die Mitte mehrmals gerade umwickelt werden. So entsteht die Kopfform Weiter wickeln wie gewohnt und hin und wieder die Schneck mit der Filznadel fixieren.

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7. Damit ein kleiner Kontrast entsteht, nehmen wir uns in einem anderen Farbton ein Stück Wolle zur Hand. Das sollte nicht zu groß sein. Schaut, so wie hier
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8. Das Stück Wolle mit der Filznadel vorbereiten. Dazu in der Mitte einmal eine Linie filzen. Rechts und links jeweils ein kleines Stück einrollen und mit der Filznadel verfilzen. Das Wollstück sollte auf den Brustbereich und Bauch der Schnecke passen.
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9. Ein kleines Stück gelb oder eine ähnliche Farbe für den Kiefer abzupfen.
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10. Einmal mit der Filznadel in der Mitte bearbeiten.
11. Rechts und Links ein rollen und filzen.
12. Vorne sollte es rund sein, so wie hier
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13. Die restliche Wolle im unteren Bereich einfach auf filzen.
14. Ein Spinnenfeines Stück Ocker zur Hand nehmen und über den Rand von Kiefer und Bauch filzen.
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15. Augenhöhlen und Fühlerhöhlen vorfilzen. Wer unsicher ist, kann sich diese Stellen mit Stecknadeln markieren.
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16. Augen an Draht zu Recht schneiden. Einmal für die Augen, einmal für die Fühler. Die Drähte für die Fühler etwas länger lassen. Drahtenden für die Augen mit Schmucksteinkleber einstreichen. Augenhöhlen mit einer dicken Nadel vorbohren und Augen in diese Stelle stecken.
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17. Derselbe Vorgang gilt für die Fühler. Schnecke beiseitelegen und trocknen lassen. Am nächsten Tag kann man die Fühler mit einer Zange umknicken.

Schneckenhaus
18. Zuerst werden einige Lagen Wolle in den verschiedenen Farben aufeinander gestapelt. Das sieht dann so aus
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Rehbraun, Ocker, Zitronengelb, grau

19. Das Ganze sollte ca. 3 cm breit und
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20. 14 cm lang sein.

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21. Den Wollstapel wie ein Sushi aufrollen.
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22. Das Schneckenhaus mit der Nadel in Form bringen. Dabei Spiralförmig von oben nach unten in den Farbverläufen nadeln. Das Schneckenhaus auf die Schnecken montieren. Es wird aufgefilzt.
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23. Nun kann die Schnecke angehübscht werden. Ich habe ein grünes Stück Leicesterlocke um den Körper und das Schneckenhaus gewickelt. Mit der Filznadel befestigen.
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Nase
24. Ein schmales Stück schwarze oder braune Wolle abzupfen.
25. Den Wollstreifen um einen Zahnstocher wickeln.

26. Vom Zahnstocher schieben und zu einer kleinen Nase formen. Dazu das Wollstück einmal von rechts und einmal von links nadeln. Danach auf die Nase filzen. Dabei eine zweite Nadel zur Hilfe nehmen. Eine Nadel hält das Werkstück, eine zweite fixiert die Nase.

Schneck dekorieren

Dazu einige Dinge zu Recht legen. Ein Stück Sackleinen oder ähnliches, schön ist auch ein Gardinenrest der als Fischernetz herhalten kann. Verschiedene Muscheln, diese werden mit Schmucksteinkleber fest geklebt. Knöpfe, kleine Holzstreuteile, Naturkordel etc. Der Sammlerschneck sammelt alles und packt es auf sein Schneckenhaus.

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Und wer Lust hat, der macht den Schneckenkörper etwas kürzer und baut sich einen Wattwurm.

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Ich wünsche allen viel Spaß beim werkeln.
Liebe Grüße Margarete Nedballa
und die Wattschweine

Hier die Anleitung für euch
eBook Sammlerschneck 2018

Was schleicht denn da durchs Watt

ne, diesmal kein WattscheinIMG_1710

Ein großer Wattschneck schleicht sich durch die Gegend

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oder auch zwei

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Anleitungen für die Schnecken gibt es in meinem DaWanda Shop. Natürlich sehen sie immer anders aus…Das ist jedem selbst überlassen. Die Grundtechnik ist immer dieselbe.

 

Liebe Grüße Margarete

 

 

Ein neues Schnecki

hier ist er, Mattes der Sammlerschneck: eine Softskulptur –  voll beweglich

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Mühsam an Land, flott im Watt und Meer, zieht er hier in Dangast seine Kreise.

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Mit seinen Schneckenfreunden und -freundinnen durchstreift er das Weltnaturerbe „Niedersächsisches Wattenmeer“ nach me(e)hr oder weniger wertvollen Dingen.

Mein neues E-Book vom Schneck und seinen Freunden, ab heute in meinem DaWanda Shop

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Bis nachher, ich mache mich jetzt erst einmal an die Arbeit.

 

Warum nur?

Also da sitzt man als anständige Dangaster Snigg (Schnecke)im Regal, kommt doch diese Verrückte und schnappt uns.
„Kommt, es wird Frühling“ summt sie, packt uns ein und verschleppt uns Richtung Auto.

Eh du dich versiehst, wirst du aus dem geheiztem Gefährt herausgezogen und auf einem kalten und feuchten Waldboden gesetzt. Schön, im wirklichen Frühling, aber jetzt, egal was der Kalender sagt, die spinnt wirklich.
Es wird an uns gezerrt, so dass unsere Fühler schon total zerdrückt sind, dann holt sich noch diesen Kerl, der soll auch mal gucken. Was soll der denn gucken!!! Der soll gefälligst die Türe zum Warmen öffnen und uns einpacken.

Zwischen Äste gequetscht, soll man noch freundlich gucken. Unverschämtheit!!!

Und ich, die Strandschnecke will sowieso nicht in den Wald, was soll das!

Ups, endlich vorbei, wir werden wieder eingepackt. Die Dame hat ein grinsen im Gesicht und sagt, das werden bestimmt schöne Bilder für den Blog. Also für euch haben wir uns die Weichhaut abgefroren.
Die einzige, die nicht gemeckert hat, war das blöde Deichschaf. Das fand den ganzen Rummel toooooooooooooooooll.

Nun denn, wenn es sie glücklich macht, spielen wir eben mit. Aber wir Schneckchen haben uns so schnell wir konnten verkrochen. Soll sie doch andere Tiere verschleppen und frieren lassen, wir sind unter irgendeinem Blatt und verhalten und leise, bis es wirklich Frühling wird.

Tilly Gartenschnecke

Die grüne Schnecke heißt Tilly, sie ist eine Gartenschnecke mit Manieren. Also muss man keine Angst um seine Blumen haben.
Sie ist 9 cm lang und Schneckhaushöhe gemessen 5 cm hoch.
Sie ist nicht schwierig herzustellen, genau wie Tilda, mit ein wenig Geschick und ein wenig Bärenmachererfahrung, bekommt man sie sehr gut nachgearbeitet.

Tilly ist aus Kaschmir High Pile und Minimohair gefertigt. Sie ist beweglich, da sie eine Drahteinlage im Körper hat.

Ich habe wieder einige Bastelsets gepackt. Tilly kommt komplett mit allen Accessoires
zu euch, das Einzige was man sich besorgen muss ist ein wenig Füllmaterial.
Tilly kostet 19,50 €
Möchtet Ihr Tilly und Tilda im Doppelpack haben, so kosten sie als Set 29,50 €
Sie haben dasselbe Schnittmuster.