Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Am und auf dem Deich

da gibt es viel zu sehen. Unsere Deichschafe sind munter und sehr verspielt. Den ganzen Tag an der frischen Luft. Leckere Gras fressen und dabei den Deich schützen. Das ist die Aufgabe.

Ich habe mir erlaubt einige dieser kleinen Schäfchen zu nähen. Sie sind nicht groß. Können je nach Material bis zu 15cm lang werden. Im Durchschnitt sind sie 10-12 cm lang und 7cm hoch.

Sie sind schnell genadelt und Ruckzuck fertig. Man kann schnell eine ganze Herde nähen und für verschiedene Dekorationen, zum Beispiel für die Weihnachtskrippe herstellen.

Hier die Anleitung:  Böööööööörtha Deichschaf

 

Anleitung:

Material:

Mohair oder Plüsch     15 x 25 cm

Ministoff                     15 x 20 cm

Augen                         4 mm Glas braun mit Pupille

Gelenk                        15 mm und 1 T-Splint

Füllung: Bastelwatte und etwas Stahlgranulat

Stickgarn für die Nase und Faden zum nähen.

Starkes Garn für die Augen und zum annähen der Ohren.

Manchmal einen Rest langen Mohair für die Haare

 

Anleitung:

 

Bitte lesen Sie die Anleitung es sind einige Tipps zur Fertigung  enthalten, so können Sie Enttäuschung beim Fertig stellen der Ratte vermeiden. Achtung diesem Schnitt muss eine Nahtzugabe von 0,3cm zugegeben werden. Schneiden Sie bitte den Stoff zu, ohne den Flor zu beschädigen.

Kopieren Sie den Schnitt, wenn möglich mit Laminierfolie beschichten. So erhalten Sie eine stabile Schablone, die viele Jahre hält. Alle Bööööööööööhs werden gleich gearbeitet.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie diese mit einer kleinen Nahtzugabe aus, ohne den Flor zu beschädigen.

Nun werden die Teile gesteckt und genäht.

Körper:

Die Abnäher schließen und den Körper einmal rundum nähen. Bitte die Wende- und Stopföffnung offen lassen. Schwanz falten und über das lange Teil und die Rundung nähen, die kleine gerade Kante bleibt offen.

Füße:

Jeweils zwei Fußteile rechts auf rechts legen und mit der Hand nähen. An die Wendeöffnung denken. Vor dem Wenden der Füße die Einbuchtung mit einer Schere etwas einschneiden, damit sich die Kante nicht in Falten legt.

 

Kopf:

Ohren  rechts auf rechts legen und über die Rundung nähen. Die kleine gerade Kante bleibt offen. Kopfteil, Abnäher schließen und dann den Kopf einmal in der Runde zunähen, dabei am Hals eine Öffnung für das Gelenk lassen. Gerade Kante hinten.

Fertigstellung:

Alle Teile wenden. Die Teile aus Ministoff/Kaschmir,  in der Naht von links mit einem Stopfholz glatt streichen, indem man in der Naht mit dem Stopfholz darüber streicht.

Alle anderen Teile werden von links und rechts ausgebürstet. Beim Antikmohair sollte man eine Kamm oder eine dicke Nadel nehmen, dann lässt er sich besser auskämmen.

Der Kopf wird ordentlich gestopft. Das heißt, mittelfest, nicht Knüppelhart, es sollte noch ein wenig Spannung vorhanden sein, damit ein wenig geskulptet werden kann. Allerdings nicht zu weich stopfen. Bitte gut die Ränder ausstopfen, sonst wird der Kopf nicht schön rund.

Augen mit Stecknadeln markieren und einziehen.

Wir ziehen diese über die Halsöffnung ein.

Beide Augen einziehen und Faden in der Halsöffnung hängen lassen. Nun die Fäden fest anziehen, und in der Halsöffnung verknoten. Dabei darauf achten, dass beide Augen Seitengleich sitzen.

Für die Nase ein Dreieck mit Stickgarn nähen, dabei die Fäden fest anziehen. Am Besten einen dicken Knoten am Ende des Stickgarnes machen, und über die Halsöffnung nach vorne zur Nasenspitze stechen. Nun das Dreieck mit einem Spannstich sticken. Nur die Umrandung. Danach den Mund mit einem langen Faden nach unten sticken. Gehen sie dazu wieder zur Nasenmitte zurück. Faden fest anziehen und rechts und links vom Steg einen Grinsemund sticken.

Ohren an der unteren Kante mit einem festen Faden reihen. Dabei beide Stofflagen auf einmal zusammen nähen. Ohren jetzt zusammen ziehen und die untere Kante vernähen. Faden hängen lassen.

Ohren wie folgt an den Kopf nähen.

Rechts und links an den Kopf halten und schauen, wie es am lustigsten aussehen kann. Die Ohren sitzen ziemlich weit seitlich am Kopf.

Faden vom Ohr wieder auf eine Nadel nehmen. Am Besten eine lange Puppennadel.

Nun von rechts nach links durch den Kopf stechen, dabei darauf achten, dass die Einstichstellen genau gegenüber liegen.

Ohr hängt am Faden und wird nun mit dem Faden gegen den Kopf gezogen. Mit der Nadel wieder zum Ohr zurückstechen. Jetzt den Faden fest anziehen und das Ohre jeweils rechts und links an den Ecken festnähen.

Das zweite Ohr ebenso arbeiten, dabei beim durchstechen des Kopfes neben dem 1. Ohr mit der Nadel heraus kommen.

Danach geht es weiter wie beim ersten Ohr beschrieben.

Nun das Halsgelenk in den Kopf schieben. Dazu wird der T-Splint durch die Pappscheibe geschoben. Die Pappscheibe wird im Kopf platziert und der Halsrand wird mit einem starken Faden im Reihstich genäht. Faden anziehen und Pappscheibe dadurch festhalten. Der Splint schaut nach außen. Um den Splint den Faden vernähen und abschneiden.

Körper an den Kopf montieren. Dazu den T-Splint durch die Markierung für die Kopfbefestigung, stechen. Eine Pappscheibe von innen darüber legen und den Splint rechts und links jeweils in Schneckenform drehen.

Körper mit Fiberfill und Granulat stopfen. Der Körper wird mittelfest gestopft.

Damit das Schäfchen Gewicht bekommt, werden ein bis zwei Teelöffel Stahlgranulat in den Körper gepackt.

Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Schwanzteil oben zusammen nähen. Schwanz mit einem Matratzenstich an den Körper nähen. Stelle ich mit einem Strich im Schnittmuster markiert.

 

Pfoten stopfen, mittelfest.

Nun einen starken Faden auf eine Puppennadel nehmen. Die Pfote mit einer Stecknadel in der Mitte markieren. Einen Faden ca. in der Mitte der Pfote durchstechen. Dazu die Nadel von der Stopföffnung zur Pfotenmitte führen. Den Faden einmal über die Mitte (Einkerbung Pfote, Stecknadel) zur Rückseite der Pfote legen. Genau gegenüber der Einstichstelle in der Mitte vorne, von hinten nach vorne durchstechen. Dabei den Faden anziehen.

Den Mittelpunkt noch einmal hin und her nähen, dabei keine neue Kralle arbeiten, sondern einfach von Mitte vorne nach Mitte hinten durchstechen.

Faden im Pfotenteil vernähen. Die anderen Pfoten ebenso arbeiten.

Alle Wendeöffnungen mit einem Matratzenstich schließen.

Die Pfoten auf die Bauchseite des Deichschäfchens platzieren und mit einigen Stichen festnähen. Achten Sie dabei auf Seitengleiche Stellung der Pfoten.

Aus langflorigen Mohair ein Stück zuschneiden, ca. 1,5 x 1,5 cm, liegt dem Bastelset bei.

Dieses direkt am Kopfende in der Mitte aufnähen. Nähte dabei vorsichtig nach innen schieben und Haare später heraus ziehen. Mohair vorsichtig kämmen. Wer möchte kann ein kleines Schleifchen um den Haarschopf binden, ebenso hinten am Schwanzansatz.

 

 

Ich wünsche allen viel Vergnügen mit dem Deichschaf. Hier das Schnittmuster

deichschaf klein

Liebe Grüße

Margarete

 

SchuHuuuu

SchuHuuu die Eule wohnt im Dangaster Geest (Wald). Direkt im Eulenbaum. Einfach mal Ausschau halten. Vielleicht schwebt sie vorbei…

Schuhu die Eule

 

Materialliste:

Baumwollstoff mit Elastan (Ikea)                  ca. 40 x 30 cm

Rest grüner Filz oder eine andere Farbe für das Auge

Rest bunter Baumwollstoff, Pünktchenstoff für den Augenhintergrund

Rest weißer Filz

2 Knöpfe ca. 28mm Durchmesser

1 Pappscheibe 30mm oder 35mm kommt drauf an, wie ihr näht. Ich habe eine 30mm Pappscheibe benötigt.

Füllwatte

Doppelseitig aufbügelbare Vlieseline ca. 20 x 30 cm

Reste von Schleifenband, Spitze, Knöpfe für die Deko…

Anleitung zum ausdrucken findet ihr am Ende des Artikels

Wir nähen die Eule

  1. Es wird eine Nahtzugabe von 0,5 cm dazu gegeben. Baumwollstoff doppelt legen und am Rand mit Stecknadeln sichern.
  2. Eule, Kopf und Körper auf Baumwollstoff (uni) einzeichnen. Der Stoff liegt doppelt, also nur einmal aufzeichnen. Körper auf der Einzeichenlinie nähen und mit einer Nahtzugabe ausschneiden. Die Ecken und Rundungen mit einer Schere leicht einschneiden.
  3. Stopföffnung am Kopf und Körper beachten.
  4. Die Stoffe für die Augen vorbereiten. Augenhintergrund, ovales Augenteil, rundes Augenteil. Den Stoff ausmessen. Jedes Teil wird zweimal zugeschnitten. Den Stoff jeweils mit Bügelvlieseline vorbereiten. Das heißt, die Vlieseline wird auf die Rückseite der Stoffe gebügelt. Danach können die jeweiligen Augenteile aufgezeichnet werden.
  5. Eulenkopf und Körper wenden und bügeln.
  6. Augenhintergrund ausschneiden und auf das Gesicht legen, mit einer Stecknadel oder Heftfaden fixieren, damit das Augenteil nicht verrutschen kann.

Die Kreise überlappen in der Mitte.

  1. Augenteil aufbügeln. Legt ein Stück Butterbrotpapier dazwischen und ohne Dampf bügeln.

Hier von einer anderen Eule eine Vorlage für einen Augenhintergrund. Oben kann man den eingezeichneten Hintergrund sehen, vorne liegt die Papierschablone.

 

  1. Nun den zweiten Hintergrund in einer beliebigen Farbe aufbügeln.

Bei der zweiten Eule habe ich einen grünen Filz auf einem Blümchenfeincord gearbeitet. Eigentlich ist es egal, welche Farben man kombiniert, es sieht immer irgendwie schön aus.

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  1. Weißes Augenteil aufbügeln. Ziemlich mittig ansetzen, damit das Eulchen ein wenig schielt.
  2. Nun werden alle Stoffteile aufgenäht.
  3. Eulenkopf stopfen.
  4. Körper wenden und stopfen. Für die untere Rundung die Pappscheibe einlegen. Vorher ein Stück Filz in der Größe der Pappscheibe zuschneiden, eine Nahtzugabe von mindestens 3mm dazu geben. sollte. Das Filzrund an die Öffnung unten mit einem Knopflochstich annähen. So kann die Eule besser stehen und kippt nicht dauernd um.
  5. Körper in die Stopföffnung des Kopfes schieben, eventuell im Kopf noch einmal nachstopfen. Körperteil noch einmal heraus nehmen, wenn alles passend ist und oben mit Klebstoff einpinseln. Dann den Körper wieder in das Kopfteil schieben. Kopf und Körper mit einem Matratzenstich zusammen nähen.
  6. Zum Schluss die Garnituren anbringen. Eventuell eine Schleife, oder ein Spitzenband um den Hals. Einige Knöpfe aus der Knopfkiste annähen und schon ist die Eule fertig. Wer möchte kann auch kleine Filzblüten aus dicken Dekofilz zuschneiden und neben die Ohren nähen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit Schuhu

Anleitung und Schnittmuster Schuhu komplett

Liebe Grüße

Margarete

 

Ich hab da mal

ein paar neue E-Books bei DaWanda eingestellt.

Der Wolf

DIGITAL CAMERAAusführliche Anleitung mit vielen Bilder. Aber schaut selber. Der Wolf ist nicht für Anfänger geeignet, da braucht ihr schon ein bisschen Erfahrung. Der Wolf hat ein Stockmaß von ca.20cm (Schulterhöhe) und ist ca. 32cm lang ohne Schwanz gemessen.

14,50 €

 

Die Figuren aus Alice im Wunderland

Einige habe ich ja schon im letzten Jahr als E-Book in den Shop gestellt. Nun geht es weiter mit

Flamingo

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Aus Viskose genäht. Der Flamingo ist ein guter Reststoffverwerter. Brauch nicht so viel Stoff. Er ist 18 cm hoch. 9,50 €

Hutmacher

ca. 30 cm hoch. Alles wird ausführlich erklärt, so dass auch ein Anfänger mit wenig Erfahrung diesen Bären nach arbeiten kann. Den Hutmacher habe ich ebenfalls aus Viskose genäht. 9,50 €

Hut4

hut2

Märzhase

ca. 35cm groß und ein wenig schräg drauf. Deshalb rollt er auch mit den Augen. Auch hier alles ausführlich beschrieben. Begleitet wird die Anleiung mit vielen Fotos, so dass man auch mit nur geringer Vorkenntnis diesen Hasen anfertigen kann. 9,50€

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Schlafmaus

Niedliche kleine Maus die sogar in einen Puppenkanne passt. Sie ist ca.10 cm groß. Die Schlafmaus ist mittelschwer in der Anfertigung.

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Alle Figuren die bis jetzt als E-Book erschienen sind.IMG_8025

Maus im TränenmeerIMG_7497

Hutmacher, Märzhase, Alice und Schlafmaus. Ganz hinten der FlamingoPF4

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Flamingo, Märzhase, Hutmacher, Alice, Schlafmaus, Dodo, Maus im Tränenmeer.

Ich habe die Preise modifiziert. Also einfach mal reinschauen.

https://de.dawanda.com/shop/Margaretenbaer

Liebe Grüße von der Küste und bald geht es weiter mit

Alice imWunderland

Fu Long ein kleiner Pandabär

Hier gebe ich euch ein Schnittmuster zum nacharbeiten.

Anleitung Fu Long

 

Pandabär ca. 23 cm groß mit Wackelkopfgelenk

 

 

Material:

20 x 35 cm weißer Alpacca 10 mm Florhöhe

20 x 70 cm schwarzer Alpacca 10 mm Florhöhe

 

Pappscheiben

Kopf   2 Stück á 30 mm mit passenden Rundkopfsplinten und Beilegscheiben für das Wackelkopfgelenk

Arme   4 Stück dito

Beine   4 Stück á 35 mm mit passenden T-Splinten und Beilegscheiben

 

Augen 6 mm schwarz

Copicmaler Schwarz

Für die Pfotenbeläge ein Stück schwarzer Kaschmir oder High Pile

 

Füllung: Fiberfill, Stahlgranulat und Gummigranulat

Nase gestickt mit Perlgarn Stärke 5

 

Zur Anleitung

 

Das Schnittmuster enthält die Nahtzugabe von 0,5 cm, die Sie unbedingt einhalten sollten, wenn sie Alpacca verwenden, weil der weiße Stoff gerne einreißt.

Zeichnen Sie wie gewohnt den Panda auf, schneiden Sie zu, ohne den Flor zu beschädigen

Markieren Sie beim einzeichnen den schwarze Augenfleck von der Rückseite mit einem schwarzen Copicmaler. Füllen Sie den Fleck komplett aus, damit sie später auf der rechten Seite das schwarze Feld erkennen können.

 

Weißer Stoff:  Bauch unten, Kopfseitenteil, Kopfmittelteil,  und Schwänzchen

Schwarzer Stoff: Ohren, Beine, Arme, Bauch oben, Fußsohle und Hand.

Kaschmir: Ballenflecken für die Hände und Pfoten

 

Legen Sie je zwei schwarze Beinteile rechts auf rechts und nähen Sie dieses bis auf die Stopföffnung und den Einsatz für das Pfotenteil zusammen. Falten Sie nun das Pfotenteil so, dass es fast mittig liegt. Setzen Sie das Pfotenteil in die vorgesehene Stelle am Fuß ein.

Nähen Sie das Handteil an den Innenarm. Falten Sie nun die Arme übereinander und nähen Sie diese bis auf die Stopföffnung zusammen.

 

Körper: Bauch oben: Das weiße Bauchoberteil (Dreieck) an das schwarze Bauchoberteil nähen. Bauch unten: Danach mit dem  Bauchteil (weiß) unten zusammen nähen. Die Abnäher schließen. Beide Seitenteile (schwarz/weiß) rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung zusammen nähen.

 

Kopf: Schließen Sie die Abnäher am  Kopfseitenteil. Stecken Sie nun die beiden Kopfseitenteile an der Kinn-Naht zusammen und nähen diese vom Hals zur Nasenspitze.

Das Kopfmittelteil falten und zwischen die beiden Kopfseitenteile stecken und nähen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie das Kopfmittelteil genau in die Mitte der Kopfseitenteile einsetzen.

Die Ohren und den Schwanz nähen.

Alle Teile von links auskämmen und wenden. Von rechts auskämmen.

 

Kopf fest aufstopfen. Achten Sie auf die Nase, diese muss prall gefüllt sein.

 

Augen einziehen.

Bevor Sie die Augen einziehen, markieren Sie mit Stecknadeln den Sitz der Ohren.

Fädelt Sie ein Auge auf  einen starken Faden, nehmen sie eine lange Nadel und fädelt den

Faden auf. Fixieren Sie mit Stecknadeln den Sitzt der Augen. Stechen Sie nun neben der

Stecknadel diagonal durch den Kopf zum Ohr (Beule), stechen sie  neben der Ausgangsstelle

am Ohr wieder ein und kommen Sie hinter dem Auge heraus. Ziehen Sie an den Fadenenden,

das Auge muss nun im Kopf eingezogen sein. Wenn dies geschehen ist, verknoten Sie den

Faden einmal oben und unten hinter dem Auge.

 

Vernähen sie den Rest des Fadens im Kopf.

 

Arbeiten sie das zweite Auge gegengleich.

 

 

Wackelkopfgelenk einsetzen

Nehmen Sie zwei Rundkopfsplinte zur Hand und biegen Sie diese mit der Zange auseinander.

 

 

 

Schieben Sie die Rundkopfsplinte wie auf dem Bild zusammen.

 

 

 

Arbeiten Sie, wie auf dem oberen Bild beschrieben weiter.

 

Ohren annähen

 

Nun zu den Ohren. Nehmen sie eine Puppennadel und einen langen starken Faden. Nehmen sie den Kopf in die Hand und halten sie die Ohren seitlich, unterhalb der Kopfmittelnaht an. Nun fassen sie den Kopf mit dem Daumen und Zeigefinger über die Stelle, an die Ihr die Ohren platzieren wollen, wie ein Zange von Oben, so dass Daumen und Zeigefinger genau gegenüber, seitlich am Kopf liegen. Nehmen sie die Puppennadel mit dem langen Faden, und arbeiten sie durch den Kopf von der einen Seite (Ohr) zur anderen Seite (Ohr) immer hin und her, bis rechts und links eine kleine Beule entsteht. Nun wissen sie wo die Ohren montiert werden können. Wenn sie  soweit sind, vernähen sie den restlichen Faden im Kopf.

So nun wieder einen starken langen Faden auf eine Puppennadel auffädeln, verknoten und nun wird das Ohr angenäht. Dies geschieht in vier Schritten.

Zuerst die Vorarbeit. Nähen sie die gerade Kante mit einem Reihstich zu, der Faden hängt noch am Ohr, Nun falten sie das Ohr in der Mitte, stechen mit der Nadel zur gegenüberliegenden Seite des Ohres, und ziehen den Faden fest an. Nun müssten sie eine kleine Muschelform vor sich liegen haben.

  1. Stechen sie die Puppennadel an der einen Seite des Kopfes, an die das erste Ohr montiert werden soll ein. Kleine Beule!

Stechen sie zur gegenüberliegenden Seite (zweite Beule) durch, ziehen sie den Faden an. Gehen zur ersten Beule (Ohr zurück und faltet das Ohr nach unten. Stechen sie nun in die Obere Kante des Ohres mit der Puppennadel und gehen sie auf die andere Seite zurück.

  1. Falten sie das Ohr nach oben und stechen durch die untere Kante des Ohres mit der Puppennadel zur anderen Seite. Stechen wieder zurück zum Ohr und faltet dabei das Ohr nach vorne.
  2. Stechen sie mit der Puppennadel durch die untere hinter Kante des Ohres und verfahren wie zuvor beschrieben Also einmal zur anderen Seite des Kopfes und zurück.
  3. Nun stechen sie noch durch die Ohrmuschel (vorderes Ohrenteil) und gehen mit der Nadel auf die andere Seite. Den Rest des Fadens bitte vernähen und abschneiden.
  4. Das zweite Ohr genauso fertigen. Immer die Beule des anderen Ohres als Gegenpunkt wählen.

 

 

Danach den Mund sticken.

 

Markieren sie die Form des Mundes mit 4 Stecknadeln.

Ich beginne unterhalb der Nase in der Naht 1. Stecknadel. Dort komme ich mit der Puppennadel heraus. Danach steche ich unsichtbar zum 2. Punkt des Mundes, gehe dann oberhalb mit dem Faden zur Nase 1. Stecknadel zurück.

Jetzt gehe ich zum ersten Mundwinkel, 3. Stecknadel unsichtbar innerhalb des Kopfes, mit der Puppennadel. Gehe oberhalb des Felles zur 2. Stecknadel und steche dort wieder ein.

Nun noch einmal unterhalb/unsichtbar zurück zu Nadel 3.

Nadel vier wird von drei nach vier, unsichtbar innerhalb des Kopfes gearbeitet.

Den Mund fertig sticken, so wie bei Punkt drei beschrieben.

 

 

 

Wenn sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Können sie nun die Schnauze ein wenig trimmen.

Bitte nicht alle Haare im Schnauzenbereich entfernen. Auf der oberen Nasenseite können Sie die Haare ein wenig kürzer trimmen, die Haare im Seitenbereich lassen Sie stehen und schneiden nur innerhalb des Mundes, im umgekehrten Y, die Haare weg. Die Seitenhaare werden der gestickten Form der Schnauze angepasst und zugeschnitten. Kämmen Sie während dieser Arbeit die Haare immer wieder aus.

Schneiden sie nur soviel weg, so dass man die Augen des Bären erkennen kann.  An den Kopfseitenteilen im Schnauzenbereich kämmen sie die Haare nach unten. Nun werden diese im Schnauzenbereich geschnitten. Das funktioniert so: Zuerst die Mittelnaht von Haaren um den Stickfaden frei schneiden. Immer wieder ein wenig kämmen, damit man den Faden erkennen kann.

Nun die Seiten zur Schnauze kämmen und oberhalb der Lippe beschneiden. So dass das Fell nur bis zur Schnauzenöffnung reicht, nicht darüber geht.

 

Die Augenflecken wie auf der Zeichnung zu sehen, mit einem schwarzen Copicmaler aufmalen.

Zeichnen Sie nach dem einziehen der Augen die Flecken auf und lassen Sie den Bärenkopf einige Stunden trocknen.

 

Montage des Pandas:

 

Schieben Sie die Pappscheibe in den Arm nach oben und stechen Sie den Splint von innen nach außen durch. Die Armkugel flach ausstopfen. Stopfen sie bis zum Ende der Scheibe. Nun die Pfoten fest ausstopfen, ca. bis zum Handgelenk. Wer möchte kann nun ein Stück Wirbelgelenk, 6mm, in den Arm legen und vorne in die Hand schieben. Um das Gelenk ordentlich, aber nicht zu fest stopfen. Benutzen Sie Gummigranulat für die den Rest der Arme, dieses ist weich und gut für den Panda geeignet. Immer wieder den Arm biegen, um zu schauen, ob noch genügend Beweglichkeit im Arm ist. Bewegt er sich gut, kann die Stopföffnung mit einem Matratzenstich geschlossen werden.

Die Ballen an der eingezeichneten Stelle der Handfläche aufnähen. Dies funktioniert am Besten mit einem Matratzenstich. Lassen sie jeweils eine kleine Stopföffnung. Füllen sie die Handballen ordentlich mit Watte auf und schließen sie die Stopföffnung. Arbeiten sie zuerst einmal beide Arme auf diese Weise. Schauen Sie sich die Zeichnung im Schnittmuster an. Dort können Sie den Sitz der Handballen erkennen.

Nun wird der obere Handballen geskulptet. Dies ist hier einfacher, als beim normalen Needlesskulpten.

Markieren sie sich oben am Ballen die Abstände der Krallen mit einer Stecknadel und arbeiten sie sich wie folgt durch den Ballen:

 

 

Auflage Pfote

 

  1. Schneiden sie den Pfotenbelag nach der Schablone zu.
  2. Geben sie diesmal eine kleine Nahtzugabe dazu.
  3. Setzen sie sich das erste Pfotenteil so auf die Pfote, das es bis oben an den Nahtrand der Hand stößt.
  4. Stecken sie das Teil auf und nähen es mit kleinen Stichen im Matratzenstich auf die Pfote.
  5. Lassen sie eine Stopföffnung.
  6. Nun das untere Teil ebenfalls aufnähen.
  7. Die Auflagen mit Watte stopfen und die Öffnung mit einem Matratzenstich schließen.
  8. Nun die Ballen fertig stellen.
  9. Markieren sie sich zwischen den Krallen mit Stecknadeln einen Punkt in der Naht. Diesen benötigen sie um den Sitz der Krallen zu bestimmen.
  10. Nun arbeiten sie sich seitlich zum ersten Punkt/Stecknadel, oberhalb des Krallenbelags. Lassen sie dabei einen Faden hängen, den sie mit einer Hand festhalten, wenn sie den ersten Ballen sticken.
  11. Stechen sie innerhalb des Ballen, unsichtbar zum entgegen gesetzten Punkt, genau gegenüber der 1. Stecknadel  mit der Puppennadel den Faden durch den Ballen und ziehen sie den Faden leicht an. Wiederholen sie diese Arbeit indem sie zum Ausgangspunkt zurück stechen. Stechen sie beim zweiten Mal ein wenig neben der ersten Einstichstelle in die Pfote.
  12. Nehmen sie den Faden oberhalb, von oben nach unten sichtbar den Faden über den Ballen ziehen,  und stechen zum Ausgangspunkt zurück. Gehen sie noch einmal unsichtbar zum gegenüberliegenden Punkt zurück und ziehen sie dabei den Faden fest.
  13. Gehen sie nun zur zweiten Ballenmarkierung, 2. Stecknadel.
  14. Arbeiten sie alle Ballen gleich. Innerhalb zweimal, außen einmal mit dem Faden zurück nähen.
  15. Vernähen sie den Faden einmal hin und her in der Hand.
  16. Arbeiten sie ein Grübchen im Handballen, der weiter oben liegt. Indem sie mehrmals mit der Nadel durch die Hand zu gegenüberliegenden Seite hin und her stechen.
  17. Ziehen sie immer den Faden dabei an. Vernähen sie den Rest des Fadens in der Hand.
  18. Schneiden sie die restlichen Fäden mit der Schere ab, nachdem sie vernäht haben.

 

Denken sie an den Faden, der außen hängen geblieben ist, und vernähen sie diesen, bevor sie ihn abschneiden.

 

Stopfen Sie nun die Beine auf dieselbe Art wie die Arme. Wer unsicher ist kann die Splintpunkte aus dem Schnittmuster entnehmen.

Auch hier werden die Ballen aufgenäht und geskulptet.

 

Das Wackelkopfgelenk auf den Körper montieren. Siehe Beschreibung oben.

Arme und Beine an die vorgegebene Stelle montieren und befestigen. Die Splinte werden wie beim Wackelkopfgelenk zur Schnecke gedreht und fest angezogen.

Der Bauch des Pandas wird mit Stahlgranulat gefüllt. Schütten Sie ca. 150g -200 g in den Körper, danach füllen Sie mit Gummigranulat den Bauch auf, bis nichts mehr in den Bauch hineinpasst. Danach wird etwas Fiberfill vor die Stopföffnung gelegt und diese wird mit einem Matratzenstich geschlossen.

 

Anleitung und Schnittmuster Fu Long komplett

Alle Nähte auskämmen.

Den Schwanz annähen. Dafür schließen Sie die Wendeöffnung mit einem Reihstich. Stecken Sie den Schwanz an die dafür vorgesehene Stelle am Po und nähen Sie diesen mit einem Matratzenstich an den Körper.

Noch einmal die Nähte auskämmen, danach ist der Panda fertig und kann seine erste Portion Bambus essen.

 

Viel Spaß wünscht Ihnen

Margarete Nedballa

 

 

Ratti vom Flußufer

Noch eine Figur der schönen Geschichte „Der Wind in den Weiden“
Ratti, so wird die Flußratte liebevoll von seinen Freunden genannt, lebt am Fluß in der Nähe des Wilden Waldes. Ein liebenswerter kleiner Kerl mit viel Charme.
Ratti ist 28 cm groß
5-fach gegliedert
Rattenzahn und beweglicher Rattenschwanz
Natürlich ist er bekleidet, wie alle Tiere aus dem wilden Wald


Das E-Book hat 18 Seiten incl. Schnittmuster für Ratti und seine Klamotten
Mittelschwer in der Fertigung. Ein wenig Vorkenntnisse in Sachen Bären machen, wäre von Vorteil.

Das E-Book kostet 10,00 €

Kontakt: teddy(at)margaretenbaer.com

Neuer Bassettkurs im Mai

Am 1.5.2011 startet wieder ein Bassettkurs. Dies ist ein Internetkurs. Kursinhalte werden im Forum des Teddycollege vermittelt. Der Kurs wird mit vielen Fotos begleitet, so dass man sich ein genaues Bild der handwerklichen Arbeiten machen kann. Einmal wöchentlich wird eine Zusammenfassung der Kursinhalte als PDF verpackt und an euch versendet.

Während des Kurses werdet ihr im Klassenzimmer oder per Email von mir betreut. Fragen können im Klassenzimmer oder privat gestellt werden. Meine Telefonnummer teile ich zur gegebenen Zeit mit.

Kursinhalt: Anleitung zur Herstellung eines Bassettwelpen, ich biete diesen zweifarbigen an, habe aber auch einen dreifarbigen Bassett als Gestaltungsidee im Angebot. Man kann sich aussuchen welchen man anfertigen möchte.

Der Bassett ist ca. 30 cm lang, von der Nasenspitze bis zum Po. Höhe Kopfhöhe ca. 18-20 cm

Er wird aus Alpacca oder Wolle gefertigt.

Kursinhalt:

Besondere Art der Pfotengestaltung, Neddlesskulpen und Form

Innenleben zum Aufbau der Falten fertigen

Augenlider und Außenlider

Nase aus Fimo oder Nadelfilztechnik herstellen

Tierskelett einbauen für die Beweglichkeit

Viel Needlesskulpten im Gesicht

Lefzen auflegen

Maul anfertigen

Voraussetzung sind gute Kenntnisse beim Bärenmachen. Das ist Grundvoraussetzung für diesen Kurs.

Kursgebühr: ohne Material, das müßt ihr euch selber besorgen 49,50 €

Einige Tage vor Kursbeginn erhaltet ihr eine Email von mir. Dann wird das Klassenzimmer frei geschaltet und ihr könnt ins Forum des Teddycollege.

Kursbeginn: 1.05.2011

Kontakt: Margarete Nedballa

info(at)teddycollege(dot)com

 

 

Mc.Mau oder Luzifer

Mc.Mau oder Luzifer sehen immer gut aus, ob grau oder schwarz, sie können alle Farben tragen. Wie es sich für eine niedliche kleine Schiffskatze gehört.

Mohair schwarz oder grau 25 x 45 cm
Mohair weiß 12,5 x 35 cm
Augen Glas grün 6mm
Gelenke Arme + Kopf 20 mm Minipappscheiben
Beine 25 mm Minipappscheiben
10 Beilegscheiben + 5 T-Splinte
Draht für den Schwanz

In allen meinen Schnittmustern ist die Nahtzugabe von 0,3 cm enthalten. Ich empfehle den Kater mit der Hand zu nähen. Steppstiche sehr klein und zierlich arbeiten.

Stopföffnungen werden mit einem Matratzenstich geschlossen

Kopieren sie sich den Schnitt und stellen sie eine Schablone aus Pappe her, oder laminieren sie das Schnittmuster.

Mohair schwarz: Körper, Beine, Arme Schwanz und Außenohren
Mohair weiß: Innenohren und Pfoten (Beine), Pfoten (Hände) und Schnauze.

Schneiden Sie die Schnittmusterteile aus. Legen Sie den Stoff mit der linken Seite(Rückseite) nach oben auf den Tisch und zeichnen Sie die Schnitteile mit einem wasserfesten Filzschreiber auf die Rückseite des Teddyfells. Übertragen Sie auch die Markierungen z.B. Kopfansatz oder ähnliches auf die Rückseite des Felles. Achten Sie auf die Strichrichtung. Sie ist im Schnitt mit einem Pfeil gekennzeichnet.
Schneiden Sie die Teile mit einer guten Schere zu. Schneiden Sie auf der Einzeichenlinie aus, ohne den Flor zu beschädigen.
Nun werden die Teile gesteckt und genäht.
Stecken und nähen sie den Kopf, schließen sie zuvor die Abnäher. Die Schnauze wird zum Schluss am fertigen Kopf aufgesetzt.

Stecken sie zuerst den Abnäher am Körper, der andere Abnäher bleibt offen für den Schwanzansatz.
Stecken und nähen sie nun den Körper und lassen sie die Stopföffnung, Halskante wird später mit einem Reihfaden zusammen gezogen, und den Schwanzansatz offen.
Stecken und nähen sie den Schwanz. Nähte auskämmen und wenden. Den Draht am Ende umbiegen, damit die scharfe Spitze abgerundet ist. In Schwanzlänge plus 4 cm zuschneiden.
Schieben sie den Draht in den Schwanz. Am Ende schaut ein Stück Draht heraus, dieses biegen sie zu einer Öse.
Schieben sie den Schwanz in die Öffnung des Körpers, dieser sollte auf der rechten Seite des Körpers liegen. Schließen sie den Abnäher indem sie über diesen nähen und den Schwanz dabei mit einfassen.
Kämmen sie die Nähte von links aus und wenden sie den Körper.
Die Innenohren und Außenohren, stecken und nähen. Die gerade Kante bleibt offen.
Die Arme mit weißen Pfotenteil stecken und nähen, Arme rechts auf rechts legen und stecken und nähen, die Stopföffnung bleibt offen
Die Schnauze an den Abnähern schließen, beiseite legen
Die Pfoten an die Beinteile nähen, danach Innen- und Außenbein aufeinander legen, stecken und nähen.
Alle Teile von links auskämmen und wenden.
Gelenke in die Arme und Beine schieben. Arme und Beine im Pfotenbereich und über dem Gelenk stopfen. Der Rest wird mit Stahlgranulat locker gefüllt. Schließen sie die Öffnung mit einem kleinen Matratzenstich.

Den Kopf fest stopfen.
Nun die Schnauze von außen aufnähen, und eine kleine Stopföffnung offen lassen. Die Schnauze mit Fibelfill stopfen. Die Öffnung mit einem Matratzenstich schließen.
Die Augen mit Stecknadeln markieren und über die Halsöffnung einziehen. Stechen sie mit der Nadel das aufgefädelte Auge von der Stecknadel (Markierung Auge) zum Hals durch. Arbeiten sie beide Augen gleichzeitig. Nun die Augen fest anziehen und im Hals verknoten.
Den restlichen Faden im Kopf verstechen und abschneiden.

Die Ohren
Nun zu den Ohren. Nehmen sie eine Puppennadel und einen langen starken Faden. Nehmen sie den Kopf in die Hand und halten sie die Ohren seitlich, unterhalb der Kopfmittelnaht an. Nun fassen sie den Kopf mit dem Daumen und Zeigefinger über die Stelle, an die Ihr die Ohren platzieren wollen, wie ein Zange von Oben, so dass Daumen und Zeigefinger genau gegenüber, seitlich am Kopf liegen. Nehmen sie die Puppennadel mit dem langen Faden, und arbeiten sie durch den Kopf von der einen Seite (Ohr) zur anderen Seite (Ohr) immer hin und her, bis rechts und links eine kleine Beule entsteht. Nun wissen sie wo die Ohren montiert werden können. Wenn sie soweit sind, vernähen sie den restlichen Faden im Kopf.
So nun wieder einen starken langen Faden auf eine Puppennadel auffädeln, verknoten und nun wird das Ohr angenäht. Dies geschieht in vier Schritten.
Zuerst die Vorarbeit. Nähen sie die gerade Kante mit einem Reihstich zu, der Faden hängt noch am Ohr, Nun falten sie das Ohr in der Mitte, stechen mit der Nadel zur gegenüberliegenden Seite des Ohres, und ziehen den Faden fest an. Nun müssten sie eine kleine Muschelform vor sich liegen haben.
1. Stechen sie die Puppennadel an der einen Seite des Kopfes, an die das erste Ohr montiert werden soll ein. Kleine Beule!
Stechen sie zur gegenüberliegenden Seite (zweite Beule) durch, ziehen sie den Faden an. Gehen zur ersten Beule (Ohr zurück und faltet das Ohr nach unten. Stechen sie nun in die Obere Kante des Ohres mit der Puppennadel und gehen sie auf die andere Seite zurück.
2. Falten sie das Ohr nach oben und stechen durch die untere Kante des Ohres mit der Puppennadel zur anderen Seite. Stechen wieder zurück zum Ohr und faltet dabei das Ohr nach vorne.
3. Stechen sie mit der Puppennadel durch die untere hinter Kante des Ohres und verfahren wie zuvor beschrieben Also einmal zur anderen Seite des Kopfes und zurück.
4. Nun stechen sie noch durch die Ohrmuschel (vorderes Ohrenteil) und gehen mit der Nadel auf die andere Seite. Den Rest des Fadens bitte vernähen und abschneiden.
5. Das zweite Ohr genauso fertigen. Immer die Beule des anderen Ohres als Gegenpunkt wählen.

Schnauzhaare
Diese habe ich aus einem stabilen Nähgarn gestaltet. Einfach einige Nasenhaare einziehen und die Fäden dabei vernähen. So sitzen die Schnurhaare richtig und können nicht verrutschen. Auch über die Augen werden Haare eingezogen. Wie man das von den Katzen her kennt.
Wer kein festes Garn zur Verfügung hat, sollte normales Nähgarn nehmen. Dieses wird mit Schaumfestiger eingerieben und vorsichtig trocken gebügelt. Einige Zeit auskühlen lassen. Wenn die Schnauzhaare eingezogen sind, werden sie noch mit Haarlack fixiert. Dann stehen sie deutlich besser ab.

Nase
Für die Nase habe ich ein Umrandung aus schwarzen Nähgarn gestickt, der Mund ist zu einem grinsen geformt. Die Umrandung habe ich mit einem rosa Stift ausgemalt. Einige Stoppel mit wasserfesten Filzstift aufzeichnen und der Kater ist fast fertig.

Nun den Körper mit Fiberfill und Stahlgranulat auffüllen, die Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen.
Viel Spaß mit dem Kater
Margarete Nedballa