Öffnungszeiten in Dangast

… also der Laden, in Dangast
Hier mal eine Übersicht:

Heute, den 22.12. ab !4.00 Uhr geöffnet

Samstag 23.12 von 13 – 17 Uhr
Dienstag 26.12 von 12 – 17 Uhr
Mittwoch 27.12 von 14 – 17 Uhr
Donnerstag 28.12 von 14-17 Uhr
Freitag 29.12 von 14 – 17 Uhr
Samstag 30.12 von 13 – 17 Uhr
Sonntag 31.12 von 12 – 17 Uhr
Montag 01.01.2018 von 12 bis 17 Uhr

Ab 5. Januar dann wieder Freitags bis Sonntags geöffnet. Außerdem findet ihr uns auch beim Dangaster Winterzauber vom 28. – 30.12. ab 14.00 Uhr

Schneefrau und Schneemann

hier noch eine Anleitung zum häkeln. Ein E-Book steht am Ende dieser Seite für euch zum runter Laden zur Verfügung. Also mein keine Wattschweine, obwohl einige in Arbeit sind. Pünktlich zum 23.12. sind sie fertig und können im Laden abgeholt werden. Die beiden Schneefrau-Mann ebenfalls.


Häkelanleitung: Viktor und Viktoria Frost

Autorin:
Margarete Nedballa
An der Rennweide 13
26316 Nordseebad Dangast
Alle Rechte bleiben bei der Autorin

Das Werk und seine Vorlage sind Urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder gewerbliche Nutzung ist verboten und nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin gestattet.
Dies gilt insbesondere durch Nutzung, Vervielfältigung und Speicherung auf elektronischen Dateien und CDs.
Es ist nicht erlaubt das Schnittmuster oder einzelne Teile des Schnittmusters für gewerbliche Zwecke zu scannen oder vervielfältigen, und innerhalb dieser zu manipulieren.
Ratschläge und Erklärungen zu dieser Anleitung sind von der Autorin sorgfältig geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autorin für eventuelle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, ist ausgeschlossen.
Dennoch steht die Autorin gerne mit Rat und Tat bei der Fertigung jederzeit bereit.
Bitte melden Sie sich, falls irgendein Detail in der Beschreibung unklar sein sollte.
Hilfestellung bei der Fertigung wird gerne per Email gewährt.
info@teddycollege.com
Viel Spaß bei der Herstellung wünscht Ihnen
Margarete Nedballa
www.margaretenbaer.com
Zeichenerklärung:
Rd = Runden
fM = feste Masche
LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
hSt = halbes Stäbchen
Stb = Stäbchen
WL = Wendeluftmasche
M = Masche

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen. Ich fange immer mit zwei Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.
Man kann auch mit einem Magicring starten.
Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

Material:
Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch kann der Schneemann größer oder kleiner werden.
173-hellblau
105-natur (Viktoria)
106-weiß
110-schwarz
Rest Sockenwolle in dunkelgelb oder 189-jaffa
Verschieden Wollreste
Kleine Sternknöpfe oder ähnliches
Kleine weiße Bommel für Viktor
6 mm Halbperlen für die Augen (2x)
Bastelwatte
Klebstoff
Zahnstocher
Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

Fertig gehäkelte Größe:
Die Größe kann je nach verwendeten Material und Nadel unterschiedlich ausfallen
Viktor und Viktorial möchten gerne 12 cm groß werden.
Nun können wir beginnen:

Kopf:
Weiß oder Natur

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 30
6. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenend – 36
7. – 10.Rd. 1 fM in jede M – 36
11. 4 fM, jede 5. Und 6. M zusammen häkeln – 30
12. 3 fM, jede 4. Und 5. M zusammen häkeln – 24
13. 2 fM, jede 3. Und 4. M zusammen häkeln – 18
14. 1 fM, jede 2. Und 3. M zusammen häkeln – 12
Kopf nicht so fest stopfen
15. jede 1. Und 2. M zusammen häkeln.
Ein Stück Faden hängen lassen und dann abschneiden.


Körper
Mit hellblau starten
1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. 2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 24
5. 3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 30
6. 4 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 36

7. bis 12. Rd. : 1 fM in jede M – 36
13. 1 fM in jedes hintere Maschenglied stechen – 36
Farbwechsel weiß

14. 1 fM in jede M – 36
15. 4 fM , jede 5. + 6. M zusammen häkeln – 30
16. 1 fM in jede M – 30
17. 3 fM , jede 4.+5.M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 24
18. 1 fM in jede M – 24
19. 2 fM , jede 3.+4.M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 18
20. 1 fM in jede M – 18
21. 1 fM, jede 2.+3. M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende – 12

Mit Bastelwatte nicht so fest stopfen

22. Immer 2 M zusammen häkeln, wiederholen bis Reihenende. Faden abschneiden und vernähen.

Rock Viktoria
Hellblau

1. In der vorderen Mitte der 13 Rd, feste Maschen anschlagen. Dabei in das vordere Maschenglied einstechen. Jede 2 M verdoppeln bis Reihenende
2. 1 fM in jede M – 54
3. 1 fM in jede M – 54
4. 1 Picot 2 fM bis Reihenende – 64
Picot: Als erstes wird eine feste Masche gehäkelt.
Dann 3 Luftmaschen häkeln. In die feste M zurückstechen und den Faden wie bei einer Kettmasche durchziehen.
Danach häkelt man wieder normal weiter, wie es im Muster angegeben ist.

Faden abschneiden und vernähen

Rock
Hellblau Viktor

1. In der vorderen Mitte der 13 Rd, feste Maschen anschlagen. Dabei in das vordere Maschenglied einstechen. Jede 2.M verdoppeln. – 54
2. – 4. Rd.: 1 fM in jede M – 54

Hut
Schwarz

1. 6 fM anschlagen – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 18
4. Ins hintere Maschenglied 1 fM in jede M häkeln – 18
5. + 6. Rd. 1 fM in jede M – 18
7. 1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende – 27
8. 1 fM in jede M – 27
Faden abschneiden und vernähen

Nase
Jaffa oder dunkelgelb
1. 5 fM anschlagen
2. 1 fM, 2 fM in jede folgende M, wiederholen bis Reihenende
3. – 5. Rd. 1 fM in jede M

Faden abschneiden, dabei ein Stück hängen lassen. Nase stopfen

Augen aufkleben. 6 mm Halbperle

Nase annähen


Kopf an den Körper nähen.

Füße 2 x
Weiß oder natur

1. 8 fM – 8
2. 2 fM in jede M – 16
3. – 9- Reihe: 1 fM in jede M – 16
Fuß stopfen
10. 2 fM zusammen häkeln – 8
Faden abschneiden und vernähen.

Arme 2 x
Weiß oder natur

1. 6 fM – 6
2. 2 fM in jede M – 12
3. + 4. Reihe: 1 fM in jede M – 12
5. 1 fM, jede 2. + 3. M zusammen häkeln – 6
6. 1 fM in jede M – 6
Arm stopfen
7. jede 1. + 2. M zusammen häkeln
Faden abschneiden und ein Stück zum annähen hängen lassen

Alle Teile zusammen nähen. Fäden vernähen und abschneiden. Wer möchte kann in die Arme und Beine Zahnstocher stecken. Die Zahnstocherenden mit Klebstoff bestreichen, gut eignet sich ein Bastel- oder Schmuckkleber, und an die richtigen Stellen in den Körper schieben. Jetzt mit den Resfäden die Beine und Arme annähen.

Die Kleidung mit Knöpfen oder kleinen weißen Ponpons verzieren. Hut ebenfalls mit kleinen Dekodingen aufhübschen und
Fertig ist Familie Frost
Ich wünsche allen viel Spaß beim werkeln der kleinen Gesellen.
Liebe Grüße Margarete Nedballa

E-Book Häkelanleitung Viktor und Viktoria Frost

Stollenkonfekt

Heute kommt endlich mein wirklich einfaches Rezept für ein leckeres Stollenkonfekt. Es kann gut vorbereitet werden und ist einfach in der Herstellung. Eine schöne Gelegenheit diese zu backen denn der 3.Advent steht vor der Türe. Freunde einladen und Stollenkonfekt zu Kaffee oder Kakao mit Marschmellow dazu reichen. Manchmal vermisse ich die schöne Kinderzeit. Was hatten wir einen Spaß wenn Mutter in der Küche stand und schönes für den Weihnachtsteller zauberte. Jetzt zaubere ich in der Küche und Kinder und Enkelchen freuen sich auf eine gemütlichen Adventkaffee in geselliger Runde.
Ich wünsche euch viel Spaß beim backen und verschlingen der Leckerei.

Einkaufsliste:
250 g Butter
20g frische Hefe
60ml lauwarme Milch
30g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
etwas abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
130g Butter
1oog Sultaninen
je 50g Orangead und 50g Zitronat lecker sind auch gem. kandierte Früchte, dann 100g zufügen
50g gehackte Mandeln

nach dem Backen
100g Butter
Zucker
Puderzucker

1. Mehl in ein Schüssel geben. Vertiefung in die Mitte drücken. Hefe hinein bröseln. Mit etwas Milch und Mehl vom Rand her verrühren. Zugedeckt 30 Min. gehen lassen.
Mehl und Vorteig mit den übrigen Zutaten, restliche Milch, Zucker, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale, Butter, Früchte und Mandel zu einem glatten Teig verarbeiten. Weitere 30 Min. gehen lassen.

2. Ofen auf 200° vorheizen (Ober- und Unterhitze), Umluft 180°. Teig auf Backpapier ausrollen, dann auf ein Backblech schieben und etwa 20 Min. backen.
Teig noch warm in Würfel schneiden oder Kreise ausstechen. Butter zerlassen und Stollenwürfeln in Butter schwenken, danach in Zucker wälzen und ganz zum Schluss kommt der Puderzucker über das Konfekt. Alles auskühlen lassen und in eine Blechdose packen.

Man kann die Früchte eine Nacht in Rum einlegen. Dann eignet sich das Konfekt nicht für Kinder. Allerdings ist Apfelsaft oder ein anderer Saft eine gute Alternative zum Rum.

Ich wünsche euch einen schönen 3.Advent
Eure Margarete (Wattschweinmutter)

Weihnachtsplätzchen backen

heute zeige ich euch  Weihnachtsplätzchen. Diese sind schnell gemacht und wirklich lecker. Tipp von mir, wenn ihr das Weizenmehl durch Dinkelmehl ersetzen wollt, müsst ihr zwei Eßl. Milch dazu geben.

Hier noch ein Link auf meine Wattschweinseite. Dort findet ihr auch einige Rezepte

Erdbeerplätzen backen mit den Wattschweinen

Wußtet ihr schon

 

Ein Rezept meiner Familie. Die Plätzchen schmecken wirklich lecker und werden aus einem Rührteig gemacht. Also ganz schnell fertig.

Rosinenplätzchen

hinten auf dem Teller könnt ihr die Rosinenplätzchen sehen. Vorne gibt es Stollenkonfekt.

 

100g Butter oder 120g Margarine

120g Zucker

1 Ei

1 Eßl. Rum oder Apfelsaft

200g Mehl und ein bisschen

100g Rosinen

100g gemischte kandierte Früchte

1 1/2 gestrichene Teel. Backpulver

Schale von einer Zitrone gerieben (Bio und ungespritzt)

 

Zuerst die Rosinen und kandierten Früchte mit Rum/Apfelsaft beträufeln und beiseite stellen

Jetzt die Butter weich und glatt rühren, dann Zucker und das Ei dazu geben, weiterrühren, bis alles gut vermengt ist und erst dann das Mehl mit dem Backpulver dazu geben. Zum Schluss das Rosinen – Früchte gemisch unterheben. Ger. Zitronenschale dazu.

Formen sie eine glatte Kugel. Diese in Frischhaltefolie einschlagen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag. Backofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. Die Teigkugel in vier gleich Teile schneiden und mit einem Teel. Haselnussgroße Teigklekse auf das Backblech legen. Plätzchen 15 Min im Backofen backen.

Wer möchte kann die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.

Die Rosinenplätzchen schmecken ausgezeichnet, und zwar gleich gut, ob sie nun mit Butter oder Margarine gemacht werden. Sie bleiben in einer verschlossenen Dose viele Wochen knusprig und mürbe.

Die angegeben Menge ergibt ca. 100 Plätzchen. Morgen gibt es das Rezept für das Stollenkonfekt. Sehr einfach und für einen Stollenteig schnell herzustellen.

 

Viel Spaß beim backen wünscht euch eure

Margarete Nedballa

 

 

 

Wattschweine

einige von euch haben gefragt ob man die Wattschweine auch kaufen kann. Schwierig, weil sie sehr schnell adoptiert werden und kreuz und quer durch die Welt reisen. Trotzdem sind einige frisch von der Nadel gehüpft und können im Laden der Dangaster Seifenmanufaktur adoptiert werden.

Das Piratenwattschwein:

Grrr ist ca. 20cm groß. er ist nett und mag gerne mal einen kleinen Teelikör oder einen Fingerhut voll Rum. Natürlich liebt er wie alle Wattschweine Erdbeeren am liebsten als Marmelade.

Santa Wattschwein (ohne Deko)

Die weihnachtliche Dekoration kann ebenfalls im Laden erstanden werden. Die kleine Wattschnecke im Hintergrund ebenso. Santa Wattschwein liebt Tannenspitzenhonig und Tannenspitzenlikör oder Sirup. Eine Erdbeere zum Nachtisch verachtet auch er auf keinen Fall. Diese Wattschweinkost mögen sie alle.

 

Das australische Beutelwattschwein

es ist ebenfalls ca. 20cm groß

 

Es bringt eine Erdbeere und einen kleine Adventkranz mit.

Und zu guter letzt Tompte Wattschwein

Er ist ca. 18cm groß und friedlich wie alle Wattschweine. Seine Leidenschaft ist wie bei allen Wattschweinen Erdbeermarmelade, Erdbeertorte, Erdbeerpudding, Erdbeereis, alles mit Erdbeeren und jetzt im Winter mag es auch gerne etwas zum Aufwärmen, ein kleiner Erdbeereierlikör ist hier genau das richtige.

Hier mit den Muffins. Das Rezept findet ihr hier auf dieser Seite. Die kleinen Wattschweine sind nicht mit dem Hausschwein verwandt. Sie haben sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und sind wohl schon seit mehreren Hundert Jahren bekannt. Allerdings hat noch nie einer ein wirklich lendiges Wattschwein gesehen. Ich kenne sie allerdings sehr gut und häkel und filze diese kleinen Fabelwesen seit 10 Jahren. Ihr könnt euch freuen. 2018 werden Michael Kusmierz (Caspers) und ich (Margarete Nedballa) einige Kurse im Weltnaturerbe Portal in Dangast geben. Dann könnt ihr mit unserer Hilfe Wattschweine malen und Skulpturen bauen. Das wird ein Spaß. Nicht für Miesepeter! Hier ist der Spaßfaktor Programm. Termine werden im Fribo bekannt gegeben.

Wir freune uns schon auf diesen schönen gemeinsamen Kurs mit euch

Ein schönes Wochenende wünscht Margarete Nedballa (Wattschweinmutter)

 

Rentier

Na so was, ein Rentier. Eigentlich der gemeine Wattelch. Sieht aber nicht gemein aus, deshalb ein Helfer für das Santa Wattschwein. Natürlich gibt es auch hier eine Anleitung. So könnte dann die Weihnachtsdeko aussehen –> Übrigens Ähnlichkeiten mit anderen Personen sind rein zufällig.  Viel Spaß beim lesen

Und so wird das Rentier genäht:

Materialliste: Rudolf mit der roten Nase

Für das große Rentier, Schnittmuster hier in der Anlage:

Kaschmir braun 30 x 45 cm

Plus ein kleines Stück Kaschmir in einem hellen oder dunkleren Braunton für die Innenohren

Kaschmir hellbeige oder Sandfarben 10 x 20 cm

Plus ein kleines Stück Pfotenstoff oder Filz in rot

Augen 6 mm schwarz

Draht für die Beine, Geweih und den Körper

Rotes und grünes Häkelgarn

Häkelnadel  Nr.2,5

Pappscheibe Hinterbein  4 Stück á 40 mm

Vorderbein 4 Stück á 25 mm

4 T-Splinte und Beilegscheiben

Glöckchen

Kleiner Kranz (Miss Daisy)

Knöpfe für die Beine

Füllmaterial: Hochbauschwatte (Fiberfill)

Das übliche Bärenmacherwerkzeug, wie Zange, lange Puppennadel, feine Nähnadel und Stopfholz.

Ich habe fast das komplette Rentier auf der Nähmaschine genäht. Nur die Nase habe ich mit der Hand genäht. Wenn ihr das Rentier mit der Nähmaschine nähen wollt, empfehle ich den Stoff doppelt zu legen und auf der Einzeichenlinie zu nähen.

Siehe unten:

 So mache ich das immer. Ich benutze dazu einen Reißverschlussfuß, dann kann ich die Linie besser erkennen.

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 3 cm

 Zuschneiden:

 Kaschmir hell:

Geweih 2 x gegengleich

Innenohren 2 x gegengleich

Schwanz 1 x

Mohair langflorig    Kopfteil-Auflage  1 x

Kaschmir braun       Körper 2 x gegengleich

Hinterbeine 4 x gegengleich

Vorderbeine 4 x gegengleich

Außenohren  2 x gegengleich

Schwanz  1 x

Wer auf der Nähmaschine nähen möchte, zeichnet entsprechend die Teile ein.

Also: 2 x Hinterbeine, 2 x Vorderbeine, 1 x Körper, 1 x Geweih;

Die kleinen Teile wie Schwanz und Ohren werden jeweils mit ihrem Gegenfarbton genäht.

Ein helles und ein dunkles Stück Stoff rechts auf rechts legen: 2 x Ohren und 1 x Schwanz einzeichnen.

Wer von Hand näht sollte mit einem kleinen Steppstich arbeiten.

Nähmaschine auf 1,5-2 einstellen

 

Nähen

 

 

Körper:

Auf der Nähmaschine alles nähen, die Stopföffnung und die Teile für die Abnäher bleiben offen.

Hand: Zuerst die Abnäher ausschneiden und nähen. Danach den Körper rechts auf rechts legen und bis auf die Stopföffnung nähen.

Beine:

Vorderbeine rechts auf rechts legen und nähen. Stopföffnung bleibt offen. Hinterbeine ebenso nähen

 Ohren:

Ohren rechts auf rechts legen, ein helles und ein dunkles Ohrteil, bis auf die Stopföffnung nähen.

Geweih:

Bis auf die Stopföffnung nähen.

Alle Teile in der Naht mir einem Stopfholz oder ähnlichem glatt streichen. Die genähten Teile wenden. Die Nähte mit einer Zahnbürste ausbürsten.

Falls ihr das Rentier mir Pappscheiben, also mit den Gelenken arbeiten wollt, dann so. Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Die Beine sehr fest stopfen. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Wer die Knöpfe zum befestigen benutzen möchte, liest bitte die Anleitung für Minibären durch. Dort ist erklärt, wie man mittels Knopftechnik Arme und Beine befestigt.

 

Draht für Geweih, Körper und Beine biegen:

Ich habe einen dünnen Draht mit grün ummantelt genommen. Das geht ganz gut. Die Länge der Beine ausmessen und ca. 5 cm mehr als die doppelte Länge zuschneiden. Dasselbe gilt für den Körper.

 

So sieht der Draht für den Körper aus. Für die Beine wird der untere Teil, der hier ziemlich rund ist, schmaler geformt. Er muss ja in die Beine passen. Siehe Zeichnung

Der Draht für das Geweih wird wie eine Gabel mit zwei Zinken geformt.

Ich habe zweimal dasselbe Gabelstück geformt, damit ich den Draht besser in das Geweih schieben kann. Danach habe ich den Draht miteinander verbunden. Also die Gabel etwas länger formen, damit man die beiden Teile später zusammen drehen kann.

Bevor gestopft wird, müssen nun die Drahtteile in die jeweiligen Körper eingeschoben werden. Wer gerne mit Pappscheiben arbeiten möchte, sollte zuvor die Pappgelenke mit T-Splint  in die Beine schieben.

Das geht so: Pappscheiben bis nach ganz oben in die Beine Schieben und den T-Splint von innen nach außen durchstoßen, durchbohren. Draht für das Bein einlegen. Das runde Teil wird oben über die Pappscheibe gelegt, das schmale Teil kommt in den Fuß.

Die Beine mittelfest stopfen. Sie sollten sich noch bewegen lassen, der Draht sollte nicht mehr zu spüren sein, oder nur ganz wenig. Beine an den Körper montieren. Die Punkte sind im Schnittmuster eingezeichnet. Pappscheibe von innen über den T-Splint schieben und Splintenden teilen und rechts und links zur Schnecke drehen.

Die Nase des Rentieres stopfen, danach den Draht für den Körper einschieben. Um den Draht herum den Körper mittelfest stopfen, man muss den Kopf noch bewegen können.

 Augen einziehen:

Ich ziehe die Augen immer über die Halsöffnung ein. So vermeide ich Dellen am Kopf und sie sitzen gut im Teddygesicht. Dieses Mal werden die Augen zum Hals hin eingezogen. Das ist der Punkt hinter der Rundung des Maules. So entsteht ein kleiner Skulptpunkt und das Gesicht wird ein wenig geformt.  Nehmt einen stabilen langen Faden. Legt diesen doppelt. Fädelt auf dem doppelten Faden das Auge auf. Mit einer Augennadel von der Stecknadel (Position der Augen) bis zur Halsrundung durchstechen. Faden anziehen und dicht neben der Ausstichstelle wieder zurückstechen und hinter das Auge wieder hervorkommen. Nehmt den Faden von der Nadel und teilt diesen in je zwei Fäden rechts und links hinter dem Auge. Zieht an den Fäden. Das Teddyauge müsste nun in den Kopf gleiten. Falls dies nicht passieren sollte, nehmt eine Ahle oder dicke Stopfnadel und erweitern Sie das Loch, aus dem der Faden herauskommt. Zieht noch einmal, nun müsste es klappen. Verknotet den Faden hinter dem Auge. Nehmt nun eine lange Puppennadel und vernäht den Rest des Fadens im Kopf. Der Faden verfängt sich im Stopfmaterial und ist so sicher untergebracht.

Schneidet den Rest des Fadens ab.

Rückennaht mit einem Matratzenstich schließen. Stopföffnungen an den Beinen ebenfalls mit einem Matratzenstich schließen, falls ihr das noch nicht gemacht haben solltet.

Geweih stopfen und montieren

Um den Draht herum das Geweih stopfen. Auch hier wieder nur mittelfest. Vorher die Drahtenden mit einander verbinden, damit keine losen Teile mehr vorhanden sind. Stopföffnung mit einem Matratzenstich schließen.

Das Geweih in Höhe der Abnäher auf den Kopf stecken und annähen. Hier könnt ihr ordentlich aufnähen, die Nähstellen verschwinden später unter den Haaren (Fellteil langer Mohair).

Ohren und Schwanz annähen

Ohren wenden und die untere Öffnung, wie oben auf dem Bild zu sehen ist, mit einem Reihstich zusammennähen. Faden zusammenziehen und vernähen. Es entsteht eine Muschelform. Das Ohr wird vor das Geweih angenäht. Sie sind ebenfalls bei dem Abnäher zu montieren.

Nun die Haare aufnähen. Die schmale Seite, ist im Schnittmuster mit Stirn gekennzeichnet kommt nach vorne. Mit einer feinen kleinen Nadel und einem Matratzenstich fest nähen.Das Schwänzchen wird genauso gearbeitet wie die Ohren, danach am Hinterteil genau über dem Abnäher montiert. Geweih in Form biegen und weiter arbeiten.

Nase

Die Nase aus einer Pappscheibe 15-20mm aufzeichnen und als Nasenschablone ausschneiden, auf Kaschmir übertragen und zuschneiden, einmal ringsherum mit einem Reihstich einfassen, etwas zusammen ziehen und stopfen. Nach dem Stopfen, den Rest der Nase zusammen ziehen. Sieht aus wie eine runde Kugel. Nun wird das Teil auf die Schnauze gesteckt und mit einem kleinen Matratzenstich festgenäht. Vorher schauen, wie die Nase am besten aussieht.

Von Nasenende, Mitte Naht, mit schwarzen Stickgarn einen Faden nach unten sticken. Danach einmal von rechts nach links, Seiten, das Maul sticken.

Häkelgeschirr für das Rentier:

Hier kann ich keine genaue Anleitung schreiben, weil jeder anders näht und die Rentiere sehr unterschiedlich ausfallen können.

Wir beginnen mit einer Luftmaschenreihe in grün. Luftmaschen häkeln und an der Schnauze die Länge ausmessen. Danach eine Reihe feste Maschen in Rot häkeln.

Die Enden zusammennähen. Das runde Halfterteil über die Schnauze schieben und rechts und links ein wenig festnähen.

Wieder eine Luftmaschenreihe, diesmal in rot anschlagen und einmal um den Kopf herum ausmessen. Ihr messt von der Seite des Halfters, hinter dem Geweih vorbei, zur anderen Seite des Halfters die Luftmaschenkette aus. Danach eine Reihe feste MA in grün häkeln. Halfterseitenteile an das Schnauzenteil nähen, eventuelle mit kleinen Miniglöckchen oder Knöpfen verzieren.

Für das Halsgeschirr die Luftmaschenkette in Rot anschlagen und etwas länger ausmessen, als der Hals dick ist. Es soll etwas herunterhängen und wird später vorne zusammengenäht, allerdings liegen dann zwei Teile übereinander, so dass es wie ein Kragen wirkt. Sie Bild.

  1. Reihe grün feste MA
  2. Reihe rot feste MA

Das Halsgeschirr dem Rentier und vorne zusammen nähen. Dabei ein Glöckchen montieren.

 

Für den Bauch wird wieder eine Luftmaschenkette ausgemessen. Diesmal beginnen wir wieder in Rot.

  1. Reihe grün
  2. Reihe rot

Um den Bauch legen und zusammen nähen, dabei zwei Glöckchen montieren.

Wer hat kann einen Kranz von Daisy um das Geweih legen. Eine kleine Girlande kann man zu einem Kranz zusammen binden, oder wer total geschickt ist, holt sich dünne Haselzweige und bindet daraus ein kleines Kränzchen. Hier sind alle Möglichkeiten offen.

Ich wünsch viel Vergnügen mit dem kleinen Rentier Rudolf. Übrigens, ich habe das Rentier rauf und runter vergrößert, verkleinert, alles kein Problem. Zurzeit entsteht eines von 1 m Stockmaß, klappt auch, wenn auch ein wenig mühsam, was das stopfen angeht.

Winzig, um 50% verkleinert sehen die Rentiere total niedlich aus.

Einfach mal ausprobieren

 

Anhang Minibären herstellen:

Anleitung und Grundbegriffe: Minibären allgemein

Nützliches Werkzeug:

Klemmschere/Kehrzange – zum Wenden. Je kleiner und feiner die Spritze, desto besser

Rundzange oder Splintendreher – für die Gelenke

Zahnarzt- oder Briefmarkenpinzette – zum einführen kleiner Mengen Stopfmaterial, Wenden von sehr kleinen Mini-Bären

Stopfholz: zum Stopfen, Nachfahren der Nähte nach dem Wenden und zum Nachhelfen beim wenden. Gut geeignet ist auch ein Pinselstil mit abgerundetem Ende, möglichst unlackiert (griffiger), eine kleine Häkelnadel mit dünnem Metallgriff (Flohmarkt schauen) oder selbst gefertigtes Stopfholz, aus dünnem Holz- oder Plastikstab mit zu Recht geschmirgeltem Ende.

Kleine spitze Schere, zum sorgfältigen Ausschneiden des Stoffes.

Material:

Stopfmaterial:

Synthetische Watte ist voluminös und lässt sich in der Regel gleichmäßig verarbeiten. Sind die Fasern zu lang für kleine Mengen, kann man sich behelfen, indem man sie einfach klein schneidet. Baumwollwatte (nicht die Haushaltswatte) lässt sich fest und gut verarbeiten. Kapok, eine Pflanzenfaser, ist sehr fein, also ideal zum Stopfen kleinster Teile. Vorsicht: empfindliche Nasen reagieren mit Juckreiz, da Kapok kleinste Fasern absondert.

Klebstoff zum sichern der Schnittkanten und für eventuelle Ausbesserungen:

Nicht bei allen Stoffen notwendig, aber auf jeden Fall sicherer. Ein Muss bei vielen Mohairstoffen. Geeignet sind Frey Check, aber auch Tacky Glue oder Pritt Bastelkleber, Uhu Bastelkleber (eventuell mit Zahnstocher auftragen)

Stoffe, Augen ,Gelenke und anderes Zubehör:

Gibt es in vielen Teddyläden und bei Versanden – Anzeigen in Teddymagazinen durchstöbern.

Zuschneiden:

  • Schnitteile auf den Stoff aufzeichnen mit einem wasserfesten Stift, z.B. Edding 1800 Profipen oder wasserfesten Folienschreiber, dabei Florrichtung beachten.
  • Beachten, ob der Schnitt eine Nahtzugabe einschließt oder nicht!
  • Achtung: Schnittmuster für Arme. Beine, Kopfteile und Pfoten einmal richtig herauflegen und einmal seitenverkehrt (gegengleich), sonst bekommt der arme Bär womöglich zwei linke Hände!
  • Mit einer kleinen spitzen Schere so dicht wie möglich auf dem gewebten Grund schneiden, um den Flor nicht mitzuschneiden.

Nähen:

  • Bei Schnitten ohne Nahtzugabe innen, knapp neben der Einzeichenlinie nähen, ich bin kein Freund der Nahtzugabe, auch das Nähen auf der Einzeichenlinie finde ich persönlich nicht so gut, da man bei den meisten Stoffen immer die Farbe des Stiftes sehen kann.
  • Bei Schnitten incl. Nahtzugabe so nah wie möglich am Rand nähen (ca. 1-1,5 mm).

Teile mit Heftstichen oder Steppstichen nähen, in möglichst kleinen Stichen, jeden Stich einzeln machen. Achtung: Öffnungen zum Wenden offenlassen und erst nach dem Anbringen des Gelenkes und dem Stopfen mit Matratzenstich (siehe Zeichnung) schließen.

  • Immer farblich passendes Nähgarn (oder durchsichtiges) verwenden, damit die Stiche so unsichtbar wie möglich sind! Manche empfehlen aus diesem Grund auch die Verwendung von dünnerem Maschinennähgarn.

Wenden:

  • Bei sehr kleinen Bären eignet sich eine schmale gebogene Zahnarztpinzette oder eine Briefmarkenpinzette oft besser. Aber Vorsicht, die Spitzen der Pinzette bohren sich leicht durch den Stoff!
  • Nicht alles auf einmal wenden. Bei Beinen erst den hinteren Teil der Sohle fassen und durchziehen, die Fußspritze lässt sich dann leicht nachstopfen. Ebenso bei stark gebogenen Armen, erst die Pfote fassen und durchziehen.
  • Man kann die Teile auch wenden, indem man den Fuß oder die Pfote von außen mit einem Stopfholz, Pinselstiel oder Splintendreher durchdrückt.
  • Gelenkkugel evtl. zunächst ungewendet lassen zum leichteren Einführen von Gelenkscheiben und Splint. Achtung, Stopf- und Wendeöffnung muss groß genug sein, dass die Gelenkscheibe durchpasst!
  • Nähte innen mit stumpfen Gegenstand nachfahren und herausdrücken.
  • Stopföffnung größer lassen, das erleichtert das Wenden. Dann von außen mit einem Matratzenstich schließen.

Gelenke:

  • Auffädeln der Gelenke:
  • Eine Gelenkscheibe auf den Split stecken, den Splint dann in den Arm oder Bein an die markierten Stellen von innen nach außen stecken. Nun von außen nach innen an der markierten Stelle des Körpers, dabei auf links und rechts achten. Wieder eine Gelenkscheibe auffädeln und die Splintenden eindrehen (siehe Zeichnung).
  • Das Gelenk für den Kopf wird in die Halsöffnung gelegt bevor dieser dann eingereiht, zugezogen und vernäht wird.
  • Als Gelenkscheibe für kleine Minibären eignen sich gut Pailletten. Am besten immer zwei Pailletten für eine Gelenkscheibe nehmen.
  • Die Splinte biege ich mir selbst aus 0,4 mm Draht in Form einer kleinen Öse mit parallel liegenden Enden (siehe Zeichnung). Das Gelenk wird aufgefädelt dann die Drahtenden mit der Rundzange in entgegen gesetzter Richtung aufrollen, genau wie die Splinte der großen Bären.
  • Die Gelenke müssen unbedingt fest sitzen, sollten sich aber noch bewegen lassen.
  • Eine weitere Möglichkeit, besonders bei sehr kleinen Bären, ist das Annähen der Gliedmaßen (siehe Zeichnung). Zunächst werden die Arme angenäht, indem erst ein Arm mit der Nadel erfasst, dann quer durch den Körper gestochen, dann der zweite Arm erfasst wird. Nun wieder zurück durch den Körper stechen und ein paar Mal wiederholen, bis die Arme fest sitzen, sich aber noch bewegen lassen. Mit den Beinen wird ebenso verfahren. Der Kopf wird meist mit einem Scheibengelenk befestig, kann aber auch angenäht werden, indem man von unten durch den Körper sticht, den Kopf erfasst, dann wieder durch den Körper nach unten usw. (siehe Zeichnung).

Stopfen:

  • Wichtig bei kleinen Bären:
  • Nur kleine Mengen Stopfmaterial auf einmal nehmen. Das Stopfen dauert dadurch zwar länger, wird aber gleichmäßiger und die Körperteile können besser geformt werden.
  • Stopfmaterial einführen und gut nachstopfen (z.B. mit dem Ende einer alten Metallhäckelnadel oder einem selbst gefertigtem Stopfholz), damit keine Hohlräume entstehen.
  • Wenn Granulat verwendet werden soll: Eine Spitztüte aus Papier basteln, Spitze abschneiden und als Trichter verwenden.
  • Der Kopf wird auch durch das Stopfen geformt, also immer wieder kontrollieren und formen. Nase besonders gut stopfen, das erleichtert das Aufsticken der Nase.

Augen:

  • Augenposition evtl. zuerst mit schwarzen Glaskopfstecknadeln markieren.
  • Die Öse von Glasaugen nicht zusammen drücken, wir behelfen uns mit einem Trick, den ich im Kurs verraten werde. Die Augen platzen leicht, da sie den Druck durch das zusammendrücken nicht aushalten.
  • Jedes Auge einzeln einziehen, mehr dazu im Kurs.
  • Bei Verwendung von Perlen als Augen, den Augenfaden von der Halsöffnung zur Augenposition stechen, Perle auffädeln, danach wieder zur Halsöffnung zurück stechen, zum zweiten Augen stechen die Perle auffädeln und zur Halsöffnung zurück stechen, die Perlen fest anziehen und in der Halsöffnung verknoten. Den Rest des Fadens im Kopf verstechen.
  • 2 und 1 mm Glasaugen kann man nur am „Stiel“ kaufen, hier muss man das Drahtende erst auf eine passende Länge einkürzen und dann selbst eine Öse biegen. Die geht am besten mit einer Rundzange (siehe Zeichnung).
  • Glasperlen werden von vielen Bärenmachern verpönt, weil sie oft ungleichmäßig sind. Sie ergeben aber leicht ovale Augen, was ganz reizvoll sein kann. Wichtig ist: zwei möglichst gleichgroße Perlen aus zu suchen und diese so annähen, dass der Stich, mit dem sie in ihrer Position festgehalten werden, von vorne nach hinten läuft (oder umgekehrt), so dass sie quer zum Kopfmittelteil zu liegen kommen. Faden besonders gut anziehen, bevor die Augen verknotet werden (siehe Zeichnung)

Nacharbeiten:

  • Nähte ausbürsten, am besten mit einer Drahtbürste (z.B. Hundebürste) Bei Sparse Mohair u.ä. Stoffen kann man auch die in der Naht eingeklemmten Haare mit einer Nadel herausholen.
  • Besonders bei langhaarigem Mohair lohnt es sich, auch innen vor dem wenden der Teile eingeklemmte Haare mit einer Nadel aus den Nähten zu ziehen.
  • Sollte beim Wenden oder beim Stopfen irgendwo ein Loch entstehen oder die Naht reißen, keine Panik, der Bär ist noch zu retten! Vorsichtig weiterstopfen, die Schadhafte Stelle dann mit einem Klebstoff sichern. Von einem Stoffrest etwas Flor abschneiden und auf den noch feuchten Klebstoff drücken.

 

Hier das E-Book mit Schnittmuster

E-Book Rudolf mit der roten Nase

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete

Ach ja, hier noch ein kleiner Link zur Wattschweinseite

http://www.wattschwein.de

 

 

Santa Wattschwein

Nicht dass es sich grün geärgert hat. Nein das Wattschwein hat sich angepasst. Alles wird grün, Tannenbaum, Adventkranz, da kann es auch nur im grünen Kleid daher kommen. Wer es nacharbeiten möchte, findet alle Anleitungen auf dieser Seite.

 

Wattschwein in grün mit knallroten Armen und Ohren häkeln. Tannenbaum und Türkranz für den Leuchtturm findet ihr hier

Du möchtest dein eigenes Wattschwein häkeln

Tannenbaum in verschiedenen Farben findet ihr hier

Häkelanleitung für schnelle Tannenbäumchen

Der Türkranz ist aus einem Weihnachthäkelbuch. Total einfach nachzuarbeiten.

Alles andere ist ein bisschen Deko.

 

Luftmaschenkette häkeln. Je nach Größe Luftmaschen anschlagen. Ich habe 31 LM angeschlagen.

  1. R. 31 LM
  2. R. Wendeluftmasche plus 2 FM in jede Luftmasche ( ab hier 3 FM in jede Luftmasche häkeln) Faden hängen lassen. Das ganze zweimal anfertigen und die beiden Stänge mit einander verdrehen. Enden zusammen nähen. Wer mag kann einen dünnen Draht in den Kranz einarbeiten.
  3. Deko aufnähen fertig.

 

Ein kleiner Schlitten aus Holz, Weihnachtsbaumdeko. Bekommt ihr im Handel. Die Dekobäume mit Schnee ebenfalls.

Santa Wattschwein ist grün. Er mag so gerne die frischen Tannen- und Fichtenspitzen. Diese sammelt er im Neuenburger Urwald. Wenn er genug davon gesammelt hat, dann verarbeitet er sie zu Sirup und Likör. Das mag er so gerne und daher kommt die grüne Farbe. Auch ist er lieber im Wald als im Watt. Hier noch ein Rezept für Tannenspitzensirup.

 

Tannenspitzen Sirup

Zutaten für den Tannenspitzensirup:
1 Schüssel Tannen oder Fichtentriebe nur die unteren Triebe und nicht mehr als 50g pro Baum

1 Liter Wasser
1 Packung Kandiszucker 500g
Saft von 1-2 Zitronen

Zubereitung des Tannensirup:
Die Tannenspitzen oder Fichtenspitzen nach dem Austrieb im Juni oder Juli ernten.
Diese werden mit dem Knadiszucker und abgekochtem Wasser in eine Schüssel geschichtet und abgedeckt in der Sonne mindestens 3 Tage stehen gelassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Alles kommt mit dem Saft der Zitrone in einen Topf und alles aufgekochen bis ein dicker Sirup entstanden ist. Die Nadeln abseien und in schöne Flaschen abfüllen. Dies ist ein toller Hustenlöser. Zusätzlich zu den Tannenzweigen kann auch
Thymian beigemengt werden.

Schmeckt auch lecker zu Tee

Viel Spaß beim werkeln wünscht euch Margarete Nedballa

 

Häkelanleitung für schnelle Tannenbäumchen

Tannenbäumchen häkeln

Tanne1

Zeichenerklärung:
Rd = Runden
fM = feste Masche
LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
hSt = halbes Stäbchen
Stb = Stäbchen
WL = Wendeluftmasche
M = Masche

Verdoppeln= in jeder M zwei M arbeiten

Gehäkelt wird in Runden/Spiralen. Ich fange immer mit zwei Luftmaschen an. Danach arbeite ich die die ersten Maschen in die zweite LM ab Nadel. Die erste LM zählt nicht als Masche.
Man kann auch mit einem Magicring starten.
Wenn nicht anders beschrieben, wird immer in fortlaufenden Runden gehäkelt, die nicht mit einer Kettmasche enden. Rundenanfang mit einem Faden oder Rundenmarkierer kennzeichnen.

Material:
Ich habe Schachmayr Catania verwendet. Nadelstärke 2, oder 1,7 mm Durchmesser. Natürlich kannst du auch andere Wolle oder eine andere Nadelstärke verwenden. Dadurch kann derTannenbaum größer oder kleiner werden.
Verschieden Grüntöne

Verschieden Wollreste, rot, blau, Lurexgarn, was einem gefällt
Bastelwatte
Eine runde Gelenkscheibe fürs Bären machen oder eine Pappscheibe 45mm Durchmesser

Kleine Glöckchen verschieden Farben

Eventuelle eine Minilichterkette
Klebstoff
Rundenmarkierer oder einen Faden dazu verwenden

 

Boden

Mit Braun starten

 

1.                            6 fM                                                                                                                                      – 6

2.                            2 fM in jede M             – 12
3.                            1 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende    – 18
4.                            2 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende    – 24

5.                            3 fM, 2 fM in die folgende M, wiederholen bis Reihenende     – 30
6.                            Jede Masche 1 fM, diese allerdings ins hintere Machenglied häkeln – 30
7. – 11. Reihe        1 fM in jede M

Schauen ob die Pappscheibe in das gehäkelte runde Teil passt.

Pappscheibe in das gehäkelte Arbeitsstück einlegen.

Mit grün weiter häkeln
12.                         3 fM, jede 4. und 5. M zusammen häkeln ins hintere Maschenglied stechen  – 24
13. – 16.Reihe   1 fM in jede M  – 24

17.                         2 fM, jede 3. Und 4. M zusammen häkeln ins hintere Maschenglied stechen  – 18

18. – 21. Reihe  1 fM in jede M

22.                          1 fM, jede 2. Und 3. M zusammen häkeln ins hintere Maschenglied stechen  – 12

23. – 30. Reihe  1 fM in jede M

 

Das kann man so lange häkeln wie man die Spitze arbeiten möchte. Wer keine lange Tannenspitze

haben möchte hört eben früher auf.

Tannenbaum stopfen

31.                          jede 1. Und 2. M zusammen häkeln   –  6

32. – 34. Reihe  1 fM in jede M

35.                          den Rest stopfen und die Arbeit beenden. Oberen Rand  zusammenziehen und den

Faden vernähen und abschneiden.

Nun kann man in die 12., 17. Und 22. Reihe mit bunten Fäden und festen Maschen einen Rand häkeln.

Dazu wird in das vordere Maschenglied eingestochen und einmal in die Runde gehäkelt.

Oder man häkelt eine lange Luftmaschenreihe sie um den Tannenbaum gewickelt wird.

Kleine Kügelchen oder Glöckchen aufnähen oder –

Sternchen sticken etc.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim werkeln

 

Es weihnachtet

und ich habe mal was gehäkelt. die Anleitung zu den Tannenbäumchen findet ihr in der Adventzeit hier:

Tanne1

Die Bäumchen sind ca. 13 cm groß und ganz einfach nachzuarbeiten.

Mein Tauschi im Forum für dieses Jahr wäre dann das hier:

jim2

 

 

Kann es nicht ganz zeigen, das geht erst nach Weihnachten. Aber eine kleine versteckte Vorschau ist da wohl drin..

jim1

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche